Volkswirtschaft für Wissenschaftler: Wirtschaftswissenschaft kurz gefaßt
I. Die Wissenschaft der Physischen Ökonomie [0]
II. Fortsetzung des Falles Shelley: Warum der Betrug gegen Leibniz? [0]
III. Dynamik und Shelley [0]
IV. Ein weltweites Kreditsystem [0]
V. Nächster Halt Mars [0]
Die folgende Schrift soll insbesondere jenen seriösen Wissenschaftlern und Dichtern von Nutzen sein, die bereit sind, unmittelbar zur entscheidenden Frage hinter der akuten Zusammenbruchskrise der Weltwirtschaft und dem drohenden Absturz der Welt in ein neues finsteres Zeitalter vorzudringen. Das Thema, um das diese Schrift kreist, ist das meines Wissens immer noch selten behandelte Prinzip, welches den menschlichen Geist erkennbar von dem der Tiere unterscheidet. Dieses ausschließlich menschliche Prinzip der bewußten Erkenntniskraft des menschlichen Geistes ist es auch, unter welchem hier für unsere Studienzwecke das ontologische Konzept des Tensors einzuordnen ist.
Vorwort
Ohne eine sofortige Umkehrung der Wirtschafts- und Bevölkerungspolitik, die unsere amerikanische Regierung sowohl unter dem letzten Präsidenten George W. Bush als auch unter dem jetzigen Präsidenten Barack Obama betrieben hat, ist die derzeitige Zivilisation auf diesem Planeten zu einem schnellen, immer rascheren Niedergang der ganzen Menschheit in ein finsteres Zeitalter verurteilt. Die Weltbevölkerung würde dann vorhersehbar von gegenwärtig sechseinhalb Milliarden Menschen auf weniger als zwei Milliarden Menschen schrumpfen, was auch das erklärte Ziel des britischen Prinzen Philip und seines menschenfeindlichen World Wildlife Fund ist.
Dieser aus der heutigen britischen Ideologie geborene Alptraum, der sich schon auf dem ganzen Planeten breitzumachen beginnt, ist kein Produkt natürlicher Ursachen. Er ist die natürliche Folge der sogenannten malthusianischen Wirtschaftspolitik, die vom Britischen Empire ausstrahlt und die zu einem früheren Zeitpunkt von Adolf Hitlers Nazi-Regime, das die britische Monarchie und ihre ideologischen Komplizen und Interessenvertreter aufgebaut hatten, betrieben worden ist. Das gleiche massenmörderische Resultat, das unter dem Etikett des Hitler-Regimes zustande kam, wird jetzt von den Briten unter der Federführung Prinz Philips und seines World Wildlife Funds in der gegenwärtigen Zusammenarbeit mit US-Präsident Barack Obama angestrebt.
Diese völkermörderische Politik der gegenwärtigen britischen Monarchie ist in dieser Form in der uns bekannten Geschichte keineswegs neu. Die gegenwärtige Politik des Britischen Empire und seiner Komplizen in maßgeblichen politischen und verwandten Kreisen, auch in unseren Vereinigten Staaten und ihrer jetzigen Regierung, ist im Grundsatz immer noch die Politik, die das Empire der Britischen Ostindiengesellschaft im 18. Jahrhundert unter Lord Shelburne und seinen Komplizen bewußt aus der politischen Praxis des antiken Römischen Reiches übernommen hatte. Diese Methoden sind schon in der Prometheus-Trilogie des antiken klassischen griechischen Dramatikers Aischylos beschrieben.
Die Fortsetzung dieser völkermörderischen Politik, wie etwa beim britischen Prinzen Philip und seinem World Wildlife Fund (WWF) heute, rührt nicht vom Vereinigten Königreich als Nationalstaat her, sondern vom imperialen Charakter der Rolle des Londoner Finanzzentrums als Hauptstadt eines Weltreichs, das sich auf ein von monetären Interessen beherrschtes Weltsystem, quasi ein Keynesianisches monetaristisches System, stützt.
Die Ursprünge dieses Systems lassen sich auf das feudale monetaristische System im mittelalterlichen Europa mit Venedig als Mittelpunkt zurückführen, das im sogenannten „neuen finsteren Zeitalter" des 14. Jahrhunderts zusammenbrach - und noch weiter zurück auf das monetaristisch-imperiale System des Römischen und Byzantinischem Reiches.
Das Echo dieser alten imperialistischen Form der Tyrannei ist heute unter dem Namen „Globalisierung" bekannt.
Die „Globalisierung" und der Vorstoß der britischen Monarchie und ihrer Komplizen zum Massenmord an der Weltbevölkerung sind gegenwärtig eine akute Bedrohung für die Menschheit, vor allem weil die Regierung der Vereinigten Staaten unter den Präsidenten George Bush senior (1989-93), George W. Bush jun. (2001-09) und derzeit Barack Obama (2009-....) praktisch von der britischen Monarchie übernommen wurde.
Präsident Obama und die Kabale pro-britischer massenmörderischer Fanatiker, die sich gegenwärtig in seiner Regierung versammelt haben, sind eine aktuelle Verkörperung der größten wirtschaftlichen Bedrohung der gesamten Menschheit. Es zeigt sich darin der Einfluß der britischen Monarchie in der immer noch andauernden Tradition von Lord Shelburnes Britischer Ostindiengesellschaft - eine Tradition der Feindseligkeit gegen die ganze Menschheit über die gesamte neuere Weltgeschichte hinweg, seit dem Pariser Friedensvertrag vom Februar 1763, mit dem die Ostindiengesellschaft praktisch zu einem Weltreich der Seemacht gemacht wurde, das sogar die britische Monarchie als Geisel hält.
Das Vereinigte Königreich, nur nominell eine souveräne Nation, wurde ab damals bis zur Gegenwart praktisch eine Kolonie dessen, was Lord Shelburne 1782 als das Britische Außenamt und dessen ständige Beziehung zur Londoner City als Zentrum eines Weltreichs des Geldes schuf. Präsident Obama und die US-Zentralbank Federal Reserve sind heute nur Marionetten dieses weltweiten Geldimperiums, das nach dem Paradigma der römischen, byzantinischen und venezianischen Traditionen aufgebaut wurde.
Unsere Vereinigten Staaten
Es ist leider eine nur wenig bekannte, aber entscheidende Tatsache der Weltgeschichte der Neuzeit, daß die Entstehung unserer Vereinigten Staaten die Folge des Einflusses von Kardinal Nikolaus von Kues nach seinem Tode war, was ab etwa 1480 Kapitän Christoph Kolumbus dazu anregte, auf einer bekannten Passage über den Atlantischen Ozean auf einem wiederentdeckten Kontinent einen Ort zu finden, an dem für die gefährdete neue europäische Zivilisation, die mit dem großen ökumenischen Konzil von Florenz entstanden war, eine Zukunft gesichert werden könnte.
Diese von Kolumbus übernommene Mission setzte eine Bewegung in Gang, aus der unsere Vereinigten Staaten entstanden. Dies war auch die ausdrückliche Zweck der Siedlungen der Pilgerväter und an der Massachusetts Bay, die als Neuengland bekannt wurden. Diese Siedler waren keine Flüchtlinge, sondern echte Pioniere, die es sich zur Aufgabe machten, einer europäischen Zivilisation, die in Europa selbst vom monströsen Übel der ständigen Religionskriege von 1492-1648 zerrissen wurde, eine neue Hoffnung zu geben. Die Absicht dieser transatlantischen Siedlungen war die Schaffung einer neuen Weltordnung souveräner nationalstaatlicher Republiken, wie es bereits Nikolaus von Kues in seiner Concordantia Catholica (zur Gründung des modernen Nationalstaates), De Docta Ignorantia (der Gründung der modernen europäischen Naturwissenschaft) und De Pace Fidei (seine ökumenische Politik) vorgeschlagen hatte.
Es gab ähnliche Bemühungen, die von Spanien aus über den Atlantik unternommen wurden, aber nur die englischsprachigen Siedlungen in Nordamerika entwickelten jene einzigartige Form der Selbstregierung - die später von bemerkenswerten Fällen spanischsprachiger Länder nachgeahmt wurde -, die vor allem in der Reaktion gegen die imperialen Absichten und die geplante Tyrannei der Britischen Ostindiengesellschaft 1763 zum Ausdruck kam.
Die Britische Ostindiengesellschaft erweiterte sich zu einem Weltreich und übernahm dabei sogar geschickt wie eine ansteckende Krankheit die britische Monarchie selbst, indem sie sich von ihr schlucken ließ. Durch Kriege, die anglo-holländische liberale Agenten der neuen europäischen imperialen Fraktion begannen oder auslösten, arbeitete das Britische Empire darauf hin, alle Nationen zu ruinieren, deren Unabhängigkeit eine Bedrohung für die britischen imperialen monetaristischen Pläne eines weltweiten Seereichs darstellte. Dies begann mit dem Siebenjährigen Krieg, den die Ostindiengesellschaft im Pariser Frieden vom Februar 1763 feierte, und ging weiter über die nachfolgenden Kriege in der gleichen Manier des „Teile-und-Herrsche", wie die Napoleonischen Kriege, bis hin zum Ersten und Zweiten Weltkrieg und dann dem „Kalten Krieg".
Das Wesen dieses anglo-holländischen imperialen monetaristischen Vorhabens, das man allgemein das Britische Empire nennt, war schon immer ein verlängerter Ausdruck des monetaristischen Systems. Typisch dafür sind die folgenden Konflikte: der Peloponnesische Krieg, die Kriege des Römischen und Byzantinischen Reiches, das mit dem europäischen Feudalismus verbundene venezianische Modell des imperialen Monetarismus sowie, trotz wichtiger zeitweiliger Widerstände, der größte Teil der neuzeitlichen europäischen Geschichte.
Kurzum, der Monetarismus bildet den Kern einer besonderen europäischen Variante des Imperialismus, die sich wie eine Art ansteckende Krankheit seit dem Peloponnesischen Krieg erhalten hat. Das Wesen solcher Imperien liegt in einem privat gesteuerten, monopolistischen Kreditsystem in Form eines monetaristischen Währungssystems. Dieses System steht im unmittelbaren Gegensatz zu jedem wirklich souveränen nationalem Kreditsystem in dem Sinne, wie die Bundesverfassung der USA eine „Hamiltonsche" Nationalbankpolitik für unsere Republik vorschreibt. Diese Politik unserer Republik war - insbesondere unter der Führung der Präsidenten Franklin D. Roosevelt und Abraham Lincoln - in der neueren Weltgeschichte schon immer die größte Bedrohung des Imperialismus, der bis zum heutigen Tag weiterexistiert.
Kurz, das Britische Empire haßt uns, aber es bewundert, wie in unserer Wirtschaft und in unseren kollektiven Gewohnheiten Parasiten und ruinöse unmoralische Praktiken, die es dort ausbrütet, gezüchtet und befördert werden.
„Ich bin ein beispielhafter Patriot!"
Es ist offensichtlich, daß die Regierung Obama entweder bald so reformiert werden muß, daß die praktisch verräterische Politik, die unsere Regierung seit September 2007 unter George W. Bush und dann unter Obama betreibt, ausgemerzt wird - oder die einzige Alternative ist, diese Regierung auf verfassungsgemäße Wege abzulösen. Präsident Obama hat so gut wie keine andere Wahl. Entweder kehrt er seine jetzige Politik um, besonders seine größenwahnsinnige, Hitler-ähnliche, verfassungswidrige Gesundheitspolitik, oder entweder er oder die Vereinigten Staaten als Nation werden ziemlich schnell untergehen. Einen Vorstoß für eine solche imperiale Regierung gab es in der Weltgeschichte schon einmal, unter Hitler, und die Zivilisation wird eine weitere Seuche dieser Art nicht so leicht tolerieren.
Kurz, einen neuen „Möchtegern Kaiser Nero" wird die Geschichte nicht lange tolerieren.
Ein Patriot zu sein in unserer heutigen Zeit, „wo die Seelen der Menschen geprüft werden", ist eine gute Sache, aber auch gefährlich. Es ist auch dringend notwendig, daß die Abhilfe, die man vorschlägt, wirklich kompetent ist. Da die Abhilfe gegen die andauernde gesellschaftliche Katastrophe im wesentlichen in einer kompetenten Wirtschaftspolitik liegt, ist mein persönlicher patriotischer Beitrag dazu einzigartig. Einigermaßen kompetente Wirtschaftswissenschaftler werden bald erkennen, daß das Überleben unserer Nation davon abhängt, daß das, was ich hier und jetzt zu sagen habe, umgesetzt wird. In diesem Sinne bin ich ein beispielhafter Patriot.
Daher werde ich im folgenden Hauptteil des Berichts folgendermaßen verfahren. Ich beginne mit der Einführung einiger unentbehrlicher Elemente einer naturwissenschaftlich betriebenen Wirtschaftswissenschaft. Dabei stelle ich die Irrtümer in den gängigen Meinungen über Wirtschaft heraus - Meinungen, von denen wir die regierenden Kreise unserer Nation befreien müssen, wenn diese Nation tatsächlich überleben soll.
Der tiefgründigste und verbreitetste Fehler im Großteil des derzeitigen wissenschaftlichen Denkens, einschließlich der Wirtschaftswissenschaft, wie sie heute gelehrt und geglaubt wird, kommt in dem zum Ausdruck, was ich hier als das Pathologische an den Grundannahmen der sogenannten „anglo-holländischen Empiristen" beschreibe. Ihr erster Fehler ist die Annahme, die Sinneswahrnehmungen lieferten uns unmittelbare Einsichten in das reale Universum, obwohl das so Wahrgenommene tatsächlich gar nicht das reale Universum ist; und alles andere ist für sie nur „bloße Theorie". Der zweite Fehler liegt in den dazugehörigen Grundannahmen, wie den grundsätzlich schädlichen aprioristischen Definitionen, Axiomen und Postulaten der euklidischen Geometrie, die durch Bernhard Riemanns Habilitation von 1854 völlig über den Haufen geworfen wurden.
So bestehen die modernen Empiristen, wie die Anhänger Adam Smiths, bis zum heutigen Zeitpunkt immer noch darauf, es gäbe keine Wahrheit, sondern nur gewohnheitsmäßige, implizit statistische oder verwandte Annahmen, welche wiederum auf einem mehr oder weniger blinden Gehorsam gegenüber bloßen Sinneswahrnehmungen beruhen.1 Diese Ablehnung jeglicher Existenz von Wahrheit ist die zugrundeliegende Prämisse der gesamten Doktrin hinter Präsident Obamas jüngst erklärter, radikal malthusianischer und offen gesagt, Hitler-ähnlichen Gesundheitspolitik, aber auch der damit verwandten Wirtschaftspolitik im allgemeinen.
Was ist Wissenschaft?
Entgegen solcher Illusionen, wie sie Präsident Obama gegenwärtig hat, beschreibt man die menschliche Sinneswahrnehmung in Wahrheit richtig als „bloße Meßwerte von Instrumenten", aber nicht als „direkte Wahrnehmung des Universums an sich". Solche „Meßwerte", oder wenigstens einige aus dieser breiten Palette, bleiben für uns unentbehrlich; klar sind sie für uns jedoch nur unter der Bedingung, daß wir bei jeder entsprechenden Untersuchung von Anfang an davon ausgehen, daß das, was wir von Instrumenten wie denen der Sinneswahrnehmung ablesen, entgegen den a-priori-Annahmen eines Euklid nicht mehr sind als Meßwerte und an und für sich genommen keineswegs „offensichtliche" Erkenntnisse über die Natur liefern.
Wer sich dieser Unterscheidung nicht bewußt ist, wird dazu neigen, der Sinneswahrnehmung mehr oder weniger so zu glauben, wie die empiristischen Anhänger Paolo Sarpis das definiert haben. Tatsächlich ist diese empiristische Tendenz, die sich durch den weltweiten Einfluß des sogenannten „Britischen Empires" verbreitet hat, der Ursprung der größten moralischen wie intellektuellen Krise der Kulturen in der Welt heute.
Im Gegensatz zu derart krankhaften Tendenzen liegt das Vermögen des menschlichen Geistes, die Wahrheit zu erkennen, tatsächlich in diesem Geist als solchem. Wie alle angeborenen oder künstlich erschaffenen Instrumente, die wir zur Erforschung unserer Welt gebrauchen, liefern unsere Sinne dem menschlichen Geist nur die „Daten". Die Aufgabe für den menschlichen Geist besteht darin, die übergeordnete Dynamik der wahrgenommenen Verhältnisse aus diesen bloßen Schatten zu erkennen. Sie liefern uns experimentelles Wissen, aus dem der Geist wiederum die funktionale Existenz dessen erschließt, was als wirksame Realität geistiger Objekte erkennbar wird.2
Diese übergeordnete Dynamik kommt in Form von beweisbaren universellen physikalischen Prinzipien zum Ausdruck - Johannes Keplers ureigene Entdeckung des universellen Prinzips der Gravitation im Sonnensystem veranschaulicht diesen Punkt. Diese Dinge sind real und erfahrbar, aber sie werden von den „Schatten" der Wahrnehmung nur flüchtig umrissen. Man muß erkennen, daß dies nur die „Schatten" sind, welche die Realität als bloße Sinneswahrnehmung wirft, nicht die eigentliche Wirkung, die sie widerspiegeln.3
Der menschliche Geist als solcher hat also keinen direkten sinnlichen Zugang zur Wirklichkeit der Welt, in der er lebt - obwohl er durchaus über die Mittel verfügt, in dieser Welt Veränderungen zu bewirken. Es sind auch gerade diese Mittel, die dem Geist Zugang zum Wissen von der „Welt da draußen, jenseits der Sinneseindrücke" geben.
Zugegebenermaßen könnte man auf den ersten Blick der falschen Vorstellung erliegen, die Erfahrungen des Geistes seien auf die Rolle der Sinnesorgane, die lediglich Meßergebnisse liefern, beschränkt. Das betrifft nicht nur die uns angeborenen Sinnesorgane die mit dem neugeborenen Kind sozusagen „mitgeliefert" wurden, sondern auch die vom Menschen gemachten Instrumente, die als Erweiterung der eingebauten Sinnesfunktionen dienen. Die ersten Erfahrungen für ein Kind in unserem Universum sind daher keine direkte Abbildung des wirklichen Universums, in dem wir leben. Es handelt sich vielmehr um eine Art Schatten, der auf den Geist geworfen wird, und daraus wird kumulativ ein dynamisches Muster von Schatten erkennbar. Dieses übergeordnete dynamische Muster - im Sinne der Dynamis der antiken Pythagoräer und Platons, oder der Dynamik von Gottfried Leibniz - liefert uns das höhere Prinzip, so wie Johannes Kepler in seiner Weltharmonik das universelle Prinzip der Gravitation entdeckte, das solche Muster in den Schatten bewirkte.
Von den übergeordneten, dynamischen Verhältnissen, die im Prozeß menschlichen Umgangs mit diesen Mustern „instrumenteller Meßdaten" offenbar werden, können wir das wahre Universum ableiten, welches die Schatten erzeugt, die wir als Sinneseindrücke erleben. Gottfried Leibniz betonte diese Tatsache während der 1690er Jahre, als er den wissenschaftlichen Betrug der Annahmen hinter dem System von Descartes aufdeckte. Das gleiche System hatten auch die anglo-holländischen Empiristen des 18. Jahrhunderts, die nach Leibniz' Tod versuchten, sogar die Erinnerung an seine Existenz auszumerzen: Lügner und Betrüger wie de Moivre, D'Alembert, Leonhard Euler, Joseph Lagrange, Laplace und der Plagiator Augustin Cauchy.4
Mit seinen Erfahrungen beginnt der menschliche Fötus und später der Säugling eine Vorstellung seines individuellen Verhältnisses zu den Sinneseindrücken zu sammeln. Die Entwicklung von Fötus, Neugeborenem und Kind wird nicht als Kopie des Universums erlebt, das von diesem Individuum wahrgenommen wird; sie ist vielmehr einer Widerspiegelung des Verständnisses der Veränderungen, die wir in diesem Universum beispielsweise innerhalb unserer eigenen Verhaltensmuster bewirken können. Der sich entfaltende Geist des Kindes begreift auf diese Art und Weise seine Interaktion - über die Sinne - mit anderen Individuen, deren dynamische Reaktionsmuster eine bestimmte, erkennbare Verwandtschaft mit seiner eigenen Natur haben.5
Zu den Resultaten, die bei der Fortsetzung dieses Prozesses entstehen können, gehören auch die folgenden bemerkenswerten Fälle.
Im Rahmen einer modernen Naturwissenschaft des 20. und 21. Jahrhunderts lokalisieren wir heute diese Unterscheidung am unmittelbarsten und wirksamsten als Mittelpunkt der in Wechselwirkung stehenden Überlegungen Albert Einsteins und Wladimir Wernadskijs zur Frage des sogenannten Tensors als physikalisches und nicht bloß mathematisches Konzept. Dynamik (oder das antike dynamis) ist gleichbedeutend mit dem Konzept des Tensors, wenn man es als Gegenstand und Produkt der Methode Bernhard Riemanns betrachtet. Leibniz griff Descartes in diesem Punkt scharf an: Dynamik (z.B. Tensoren) ist der eigentliche Gegenstand der Wissenschaft; die sinnlichen und anderen Formen der Erfahrung sind nur dessen Produkte (Prädikate).6
Aus diesem Grund erscheinen uns große Geister wie Bernhard Riemann und seine bedeutendsten Nachfolger wie Albert Einstein und Akademiemitglied Wernadskij heute als „wahre Genies" - hauptsächlich, weil sie die Stufe moralischer und intellektueller Reife erlangten, auf der man sie nicht mehr mit populistischen Narren verwechseln kann, die blind an Sinneswahrnehmungen als solche glauben. Denn sie konzentrieren sich weniger auf Ereignisse an sich als auf Veränderungsprozesse - und das im Sinne des von Leibniz eingeführten modernen Begriffes der Dynamik, unter besonderer Betonung derjenigen Arten von Veränderungen, die erkennbar durch entsprechendes willentliches Handeln des menschlichen Geistes ausgelöst und gesteuert sind.7
Das Prinzip der Ökonomie
Aus den angeführten Gründen gehört alles, was dem widerspricht, was ich hier schreibe, aber dennoch als „Wirtschaftswissenschaft" allgemein gelehrt und geglaubt wird, in den Papierkorb - aber nicht achtlos und auf einen Schlag, auch nicht beliebig, sondern schrittweise, um nach und nach experimentell wirkliches Wissen von bloßen Annahmen zu unterscheiden. Auf diese Weise kann beispielweise herrschender Aberglaube in Form bösartig reduktionistischen Irrglaubens in Bezug auf die Wirtschaft aus dem Weg geschafft werden.
Indessen gibt es keinerlei Grundlage mehr für den weitverbreiteten Irrglauben, Geld habe irgendeinen ihm innewohnenden Eigenwert. Wirtschaftlicher Wert kommt nicht als irgendeine Größe an sich zum Ausdruck, sondern nur als die relative Folge von Anstieg oder Abnahme der potentiellen relativen Bevölkerungsdichte des Einzelnen in der Gesellschaft. Der Wert des Geldes liegt nicht im einzelnen Austausch, sondern in der funktionellen Einheit (der einigenden Dynamik) der sozialen Prozesse einer oder mehrerer Nationen, als individuelles, dynamisches Ganzes betrachtet.8
Auf einer tieferen, weit wichtigeren Ebene liegt die nächste Frage, die zu behandeln ist: Im Grunde muß der Einzelne fähig werden, sich selbst und alle anderen in der Gesellschaft als Ausdruck des Geistes zu verstehen, der die „Meßdaten" der Sinneswahrnehmung richtig verwendet, statt den anderen auf ontologisch falsche Weise im eingebildeten Bereich der Schattenwelt der sogenannten „Sinnesgewißheit" zu sehen. Das ist ein Ausdruck des Prinzips der Dynamik, von dem jede kompetente Wirtschaftswissenschaft und speziell jedweder kompetente Begriff von „wirtschaftlichem Wert" abhängt.
Was dem einzelnen Menschen seine eigene wahre Natur tendenziell am meisten verbirgt, ist sein Hang zum Glauben an die Sinneswahrnehmung - eine krankhafte Störung des menschlichen Geistes, was beispielhaft durch die a-priori-Annahmen der Euklidischen Geometrie verkörpert wird. Ähnlich kommt sie auch in dem großen Fehler zum Ausdruck, den Philo von Alexandria aufzeigte: die falsche Annahme, der Schöpfer des Universums habe in dem Moment, als die ursprüngliche Schöpfung geschehen war, seine Schöpferkraft für immer verloren. Nur in dem Grade, in dem der einzelne erkennt, daß die Realität seiner Existenz nicht in den bloßen Schatten einer irrtümlich angenommenen Sinnesgewißheit liegt, kann er sich zur Höhe eines wirksamen Bewußtseins der Realität seines eigenen Wirkens erheben. Diese Realität liegt in der historischen Identität des Individuums innerhalb der geschichtlich-kulturellen Prozesse einer Gesellschaft als ganzer.
Hier, jenseits simpler populistischer und vergleichbarer falscher Begriffe von Raum und Zeit, ruht die wahre wissenschaftliche Wirklichkeit, wie sie bisher nur die größten Dichter, Musiker und Wissenschaftler kennen. Verwirrte Köpfe geben diesem Bereich oft die falsche Bezeichnung „rein geistig" („spirituell").
Percy Bysshe Shelley schreibt darüber im letzten Absatz seiner Verteidigung der Poesie (1819), der bis heute gewöhnlich mißverstanden wird. Dort verweist Shelley auf den einzigen Ort, an dem man Zugang zur Unsterblichkeit der individuellen menschlichen Seele finden kann: im Bereich einer ewigen Gleichzeitigkeit menschlicher Unsterblichkeit, in dem die richtige menschliche Vorstellung von Raum und Zeit ruht.
In der Einheit von Wissenschaft und klassischer Poesie (und Polyphonie) werden die Erfahrung der physikalischen Praxis und der Kreativität (klassische künstlerische Komposition) wirksam zu einem einzigen Gesamtprozeß vereinigt.
In diesem wahren Bereich der individuellen menschlichen Existenz ist die Zeit, wie der Raum, lediglich eine weitere Sinneserfahrung, die für uns durch die spezifische individuelle menschliche Schöpferkraft wißbar wird. Real sind sie nur in dem Sinne, daß wir wissen, daß Raum und Zeit nur einer grober Umriß der Wirklichkeit sind, und nicht, wie für Descartes' leichtgläubige Opfer, jeweils eine unabhängige Einrichtung außer- und oberhalb des eigentlichen körperlichen Bereiches.
Kunst, Wissenschaft und Kreativität
Besonders seit den Entdeckungen Johann Sebastian Bachs erleben die aufmerksamsten Geister der Wissenschaften wie auch der Musik das poetische Prinzip der sogenannten klassischen Komposition in der Musik als Einheit der Wirkung von Geist, Materie, Raum und Zeit. So sahen es weltweit die wichtigsten großen Geister in der Zeit vor der Periode ständiger „Weltkriegsgefahr" von 1890-1989. Schon vor dem Aufkommen der sogenannten „modernistischen" Feindseligkeit gegen Bachs Erbe in jüngerer Zeit war ein Groll gegen Bach entstanden, wie eine Schwarze Pest der Seelen. Im Laufe des 20. Jahrhunderts hat sich der bereits schlechte Zustand von Geist und Moral in weiten Teilen der Gesellschaft noch verschlimmert. Heute, im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts, haben wir schon vier Jahrzehnte hinter uns, in denen die Verbindung zu der klassischen Revolution in Naturwissenschaft und klassischer Musik, Malerei und Dichtung, auf der die größten Errungenschaften der europäischen Zivilisation der Neuzeit in den vorangegangenen Jahrhunderten beruht hatten, immer mehr verloren gegangen ist.
Unter gewissen Vorbehalten kann und muß man sagen, daß in der Weltgeschichte der Neuzeit seit der Entstehung der neuen, anglo-holländischen Form der britischen Monarchie des englischen Königs Georg I., besonders aber seit dem Friedensvertrag von Paris im Februar 1763 eine ganz besondere Art von Kriegen und anderen Auseinandersetzungen zwischen Gut und Böse herrscht. Dieser Krieg brachte einerseits Errungenschaften wie die Gründung der Vereinigten Staaten als Verfassungsrepublik mit sich, andererseits ist die Welt, die USA eingeschlossen, bis heute weitgehend beherrscht von der gegnerischen Macht, dem Übel des britischen Imperialismus in Gestalt des venezianisch geprägten britischen Weltwährungssystems. Dies ist im wesentlichen kein Konflikt zwischen Nationen, sondern zwischen zwei fundamental verschiedenen Prinzipien einander gegenüberstehender Weltsysteme - zwei entgegengesetzte Menschenbilder, die sich gegenseitig ausschließen.
Jede andere Sichtweise dieser Periode der Neuzeit muß man bestenfalls als politisch und wissenschaftlich kindisch, im Grunde aber als barbarisch bezeichnen.
Man kann ohne Furcht vor Übertreibung sagen, daß es seit dem Tod Präsident Franklin Roosevelts am 12. April 1945 zu einem sich beschleunigenden moralischen Verfall der US-amerikanischen Kultur gekommen ist. Dieser moralische Verfallsprozeß seit der Amtseinführung von Präsident Harry S Truman am 13. April 1945 hat sich dann im Zuge der Ermordung Präsident Kennedys unmittelbar weiter beschleunigt. Nicht lange danach kam es zu einem steilen Absturz in die faschistische Welle des Frühjahrs 1968 - die Roheit eines Mark Rudd und seiner Gefährten waren typisch für diese faschistische Bewegung. Die Regierung Nixon der siebziger Jahre war in ihrer Hauptstoßrichtung bereits faschistisch, und ebenso die Regierung Carter zu dem Grade, zu dem sie unter der Kontrolle der Trilateralen Kommission von David Rockefeller und Zbigniew Brzezinski stand.
Dieser Verfallstrend der Zivilisation hat sich nach 1989, nachdem die britische Premierministerin Margaret Thatcher, US-Präsident George Bush senior und der französische Präsident François Mitterand gemeinsam die Souveränität der kontinentalen europäischen Nationen zerstört hatten, weltweit weiter beschleunigt. Später wurde dieser Ruin u.a. durch den schlichtweg sozial-faschistischen und fabianischen britischen Premierminister Tony Blair und US-Präsident George W. Bush weiter vorangetrieben. Die Einführung einer kriminellen, potentiell massenmörderischen Gesundheitspolitik nach dem Vorbild Adolf Hitlers durch Barack Obamas Regierung - eine faschistisch kontrollierte, korporativistische Regierung, die bereits ab Januar 2007 durch Präsident G.W. Bush und die Kongreßsprecherin Nancy Pelosi eingeläutet wurde - beschleunigt diesen Trend noch weiter, während der Verfasser diese Worte schreibt.
Faschismus & Präsident Obama
Entgegen der albernen Meinung und Selbsttäuschung einiger Regierungen Eurasiens werden wir sehr bald eine allgemeine, krampfartige und kettenreaktionsartige Zusammenbruchskrise der Weltwirtschaft erleben, wenn die gegenwärtige faschistische Politik der Regierung Barack Obamas - und damit auch die vorherrschende weltweite und besonders die transatlantische Politik - nicht bald umgekehrt wird. Wenn man diese Lager erkannt hat und realistisch betrachtet, so steht man vor einer weiteren Aufgabe - diesmal allerdings nicht negativer, sondern positiver Art.
Man kann sich der Beschreibung dieser größeren Aufgabe auf verschiedenen Wegen annähern. Praktisch gesehen liegt das unmittelbar zu überwindende Problem darin, daß das, was gegenwärtig weltweit als Volkswirtschaft an den Universitäten gelehrt und als Wirtschaftspolitik von den Regierungen betrieben wird, gewöhnlich völlig inkompetent ist. Der Punkt ist inzwischen erreicht, an dem es für die nächste Generation und darüber hinaus keine Hoffnung auf die Fortsetzung zivilisierten Lebens auf diesem Planeten geben wird, bis dieses Problem behoben ist.
Der Ursprung der faschistischen Einstellung, die als Ausdruck der „Verhaltensökonomie" in Präsident Obamas Gesundheitspolitik eingebettet ist, liegt in der offensichtlichen Unfähigkeit dieses Präsidenten, die Vorgänge in der menschlichen Natur von denen in einer Horde entbehrlicher Paviane zu unterscheiden. Daß er sich bei seiner Gesundheitspolitik für eine Art Kopie der Euthanasiepolitik der Nazis entschieden hat, spiegelt den Mangel an jeder wirksamen Vorstellung des grundlegenden Unterschiedes zwischen Mensch und Tier auf Seiten des Präsidenten wider.
Nirgendwo in seiner Gleichung läßt Präsident Obama Platz für eine systematische, kategorische Unterscheidung zwischen Menschen und einer Herde Vieh. Aus diesem Grund ist sein Verhalten bisher auch kaum als menschlich zu beschreiben. Als Qualifikation eines Präsidenten der USA wird verlangt, daß der Amtsinhaber nicht nur äußerlich, sondern auch im Geiste menschlich ist. So muß Obama sich nun entscheiden, ob er weiter Präsident sein will, aber in einem radikal verbesserten System politischer Entscheidungen, oder ob er aus diesem Amt in den Ruhestand verwiesen werden möchte, vielleicht sogar in das politische Äquivalent einer Rinderfarm oder eines Zoos.
Derzeit ist Obama eine moralische und intellektuelle Katastrophe. Sein Verhalten hat aus seinem bereits gebrochenen Amtseid ein moralisches, beinahe schon biologisches Verhängnis gemacht. Seine Verbindungen zur britischen Monarchie um den für seinen barbarischen World Wildlife Fund bekannten höchst bösartigen Prinzen Philip sollten als erstes untersucht werden, wenn man erklären will, warum der Präsident in diesem kritischen Augenblick einen solchen Hang zur Unmoral zeigt.
Für den gegebenen Fall ist reicht es allerdings nicht aus, nur Präsident Obamas schockierendes Fehlverhalten zu korrigieren, notwendig ist eine tiefere Einsicht in die Prinzipien einer physischen Wirtschaftswissenschaft. Diese Herausforderung ist jetzt Gegenstand unserer Betrachtung.
oben [0]
I. Die Wissenschaft der Physischen Ökonomie
Bevor wir auf die Details von Wirtschaftssystemen als soziale Systeme eingehen, müssen wir zunächst die grundlegenden physischen Funktionen von Volkswirtschaften innerhalb
der wesentlichen, existentiellen Beziehung der menschlichen Gattung zu
dem von uns bewohnten Planeten (und Sonnensystem) beleuchten.
In diesem Anfangskapitel muß ich daher noch einmal betonen, daß
Wissenschaft auf einem Begriff der Sinnesgewißheit nicht kompetent
aufgebaut werden kann. Das wahre Universum ist nicht die Welt der
Sinneserfahrung des sogenannten „Materialisten". Unsere
Sinneswahrnehmungen sind vielmehr, wie ich hier bereits betont habe,
nur Schatten - wie „Meßwerte" - einer Realität, die naive Menschen mit
einem „selbstevidenten" Universum verwechseln. So entdeckte Johannes
Kepler das universelle Prinzip der Gravitation in seiner Weltharmonik,
indem er den naiven Glauben an das angeblich Selbstevidente verwarf und
statt dessen in den Prozessen des Sonnensystems die Realität des
ironischen Nebeneinanders von Gesichtssinn und dem Sinn für
musikalische Harmonien akzeptierte.
Hören Sie mir nun geduldig zu, während ich den scheinbar paradoxen Fall
beschreibe, mit dem wir uns hier und jetzt beschäftigen müssen.
Die paradoxe Gegenüberstellung konträrer Dimensionen der
Sinneswahrnehmung definiert den Gegenstand des menschlichen Geistes als
solchen und liefert die intellektuelle Lösung für den scheinbar paradoxen Charakter jener realen Existenz, die den Schatten wirft, den wir Sinneswahrnehmung nennen.
Was die Formalitäten des heutigen Wissenschaftsdenkens angeht, so kam
der in diesem Bericht verwendete Begriff in der Naturwissenschaft des
19. und 20. Jahrhunderts auf, als Carl Friedrich Gauß z.B. bei seiner
Entdeckung der Bahn des Asteroiden Ceres das Grundkonzept des Tensors entwickelte.
Dieser Zusammenhang klärte sich 1854 in der Habilitationsschrift
Bernhard Riemanns und noch später, als die jeweiligen Beiträge von Gauß
und Riemann durch weitere Arbeiten Albert Einsteins und von
Akademiemitglied W. I. Wernadskij in die wissenschaftliche Praxis des
20. Jahrhunderts fortgeführt wurden.
In der gesamten Geschichte des Tensors von seinen neuzeitlichen Wurzeln
in den Entdeckungen des Cusanus-Anhängers Johannes Kepler über die
entsprechenden Entdeckungen Pierre de Fermats und die Dynamik Gottfried
Leibniz' bis zu der modernen, Riemannschen Physik Einsteins und
Wernadskijs nutzt die verfügbare und notwendige Sicht einer kompetenten
politischen Ökonomie stets die kombinierte Wirkung der natürlichen
menschlichen Sinne und der ergänzenden „Sinne" wissenschaftlicher
Instrumente, um ein geistiges Verständnis des realen Gegenstands
experimenteller Erkenntnisse zu erhalten, die sich aus dem Verhalten
jenes bloßen Schattens ableiten, der sich uns mit Hilfe des
Schnittpunktes zwischen natürlichen und künstlichen Sinnen darstellt.
Dieser Umstand, der durch Riemanns Entdeckungen Form annahm, begründet
inzwischen eine ganze Reihe gegebener und erworbener künstlicher
Sinneswahrnehmungen, die wir mit Hilfe des Tensors als geistig
zusammengesetzte Bilder aufbauen können, die dazu dienen, das naive
Vertrauen in die Phantome der Sinnesgewißheit zu überwinden.
Schaut man beispielsweise auf das Vermächtnis der Sphärik der
alten Pythagoräer und Platons zurück und betrachtet diese alte
Naturwissenschaft in den heutigen Begriffen des 19. und 20.
Jahrhunderts, sind wir in Lehre und Wissenschaftspraxis gehalten, von
der Vorstellung bloßer Schatten der Sinnesgewißheit zu einem geistigen
Bild des Tensors überzugehen, wie er durch die aufeinander
aufbauenden Beiträge von Gauß und Riemann definiert wurde. Ein solches
geistiges Bild befreit das Denken des heutigen Wissenschaftlers von den
Phantomen der Sinnesgewißheit.
Dieser gegenwärtig unerläßliche Standpunkt der modernen Wissenschaft
stellt die Natur von Mensch und Gesellschaft endlich in die richtige
Perspektive, wenn er die Wissenschaft der physischen Ökonomie mit einschließt.
Das wirkliche Universum
Um die Aufgabe für die heutigen Ökonomen der Welt klar zu umreißen,
brauchen wir einen geeigneten Bezugspunkt, der sich in der relativen
Übereinstimmung in dem Konzept des Tensors zwischen Albert Einstein und
W.I. Wernadskij finden läßt. Im weitesten Sinne stimmten beide darin
überein. Aber durch die Verfeinerung, die Wernadskij lieferte, ergibt
sich eine wichtige Modifizierung.
Der entscheidende Unterschied zwischen diesen beiden großen
Wissenschaftlern des vergangenen Jahrhunderts ist der, daß sich aus
Einsteins Verständnis eines physischen Universums als solchem und
Wernadskijs Korrektur ein von Wernadskij umdefiniertes Bild des
Einsteinschen Universums ergibt, das eine dynamische Wechselwirkung
zwischen dem Unbelebten, der Biosphäre und der Noosphäre besitzt.
Ansonsten ist die Methode der beiden Wissenschaftler die gleiche; die
Resultate unterscheiden sich nur in der funktionellen Bedeutung
bestimmter untergeordneter ontologischer Fragen.
Die Biosphäre ist Ausdruck eines Lebensprinzips, das sich nur in Prozessen zeigt, die entweder spezifisch lebend sind oder als spezifische Produkte der Wirkung eines universellen physischen Lebensprinzips entstanden sind.
Die Noosphäre ist Ausdruck eines Prinzips menschlicher Schöpferkraft, das allein den lebenden menschlichen Individuen eigen ist.
Der biologische menschliche Körper ist zwar, wenn auch nur scheinbar,
Teil der Biosphäre, bloß weist das Verhalten keines anderen Lebewesens
jene spezifisch menschlichen, kreativen Kräfte auf, die die Funktion
der menschlichen Gattung - des menschlichen Lebens - als Seinsform
absolut von allen anderen Lebensformen unterscheidet und es über sie
hinaushebt.
Deshalb habe ich gefordert, daß der Standpunkt der Noosphäre
zum vorgeschriebenen Standard einer kompetenten praktischen
Wissenschaft der physischen Ökonomie und somit von politischen
Entscheidungen im allgemeinen genommen wird. In allen Fragen muß die
menschliche Gattung als kognitive Gattung betrachtet werden, so daß
jedes Individuum primär als kognitives Wesen mit kreativen
Eigenschaften definiert wird, die den niederen Lebensformen fehlen, und
daß der menschliche Organismus als Medium behandelt wird, in dem sich
im wesentlichen das kognitive Sein ausdrückt.9
Um hier die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale zu verdeutlichen, fasse
ich die wesentlichen Fragen in einer „fairen Annäherung" zusammen.
Wenn man sich betrachtet, was zur Masse des Planeten Erde hinzugefügt
oder ihr entnommen wurde, so ergibt sich folgendes Veränderungsmuster
in der relativen Masse von „Lithosphäre", Biosphäre und Noosphäre:
a) Die kumulierte relative Masse von Produkten der Biosphäre wuchs im Vergleich zur „Lithosphäre".
b) Die relative Masse der Noosphäre wuchs im Vergleich zur Biosphäre, und das mit größerer Geschwindigkeit als die Biosphäre.
c) Nimmt man beide vorigen Punkte zusammen, so besteht das innere
Änderungsmerkmal des Planeten in jener Qualität menschlicher
Kreativität, die nur dem menschlichen Geist eigen ist, wie sich in der
antireduktionistischen Kreativität unserer größten Wissenschaftler und
klassischen Dichter zeigt.
d) Die kreativen Kräfte, die dem richtig entwickelten
Individuum geistig zugänglich sind, sind daher das Kennzeichen der
Entwicklung unseres Planeten Erde innerhalb des Sonnensystems und somit
auch innerhalb unserer Galaxis.
Als Veränderungsprozeß umfaßt das Abiotische unseres Planeten nicht das
Leben, und organisches Leben als solches umfaßt als grundlegender
Veränderungsprozeß auf dem Planeten nicht die kreativen Kräfte, die dem
Menschen eigen sind. Anders gesagt, der Mensch ist das Abbild des Schöpfers,
eine Tatsache, die jenem armen Heiden, Präsident Obama, und seiner
Bande behavioristischer Ökonomen „völlig unbekannt" sein dürfte, wobei
sie sich wie ein Rudel Yahoos aus Gullivers Reisen aufführen, wenn man die Folgen ihrer derzeitigen Politik betrachtet.
Wenn man jedoch die eben angestellten Überlegungen anwenden will, sind
sorgfältigere Untersuchungen erforderlich. Vergleichen wir der
Einfachheit halber die potentielle relative Bevölkerungsdichte der
menschlichen Gattung mit der solcher Systeme, die sich gegenseitig
beeinflussende Lebensformen unterhalb des Menschen repräsentieren. Ein
Vergleich des Menschen mit dem Affen, zweier absolut verschiedener
Kategorien, beleuchtet dies.10
Die Ironien der Biosphäre
Bevor man sich als Student etwas ernsthafter mit dem Gegenstand der
Biosphäre befaßt hat, wird man meistens von bestimmten, äußerst
wichtigen Überraschungen eingeholt.
Ein großer Teil der Rohstoffvorkommen, von denen die menschliche Kultur
bisher abhing, beruht auf dem Abbau der Reste früherer, relativ
reicherer Vorkommen, die als Hinterlassenschaft früherer lebender
Prozesse zurückgelassen und konzentriert wurden. So hängt sogar der
gegenwärtige Stand der menschlichen Erdbevölkerung von jener qualitativ
höheren Energieflußdichte pro Kopf und pro Quadratzentimeter
Querschnittsfluß ab, durch den wir mit immer weniger reich
konzentrierten Mineralvorkommen auskommen können, ohne daß dabei ein
Verlust der potentiellen relativen Bevölkerungsdichte pro Kopf und
Quadratkilometer des Querschnitts entsprechender Prozesse eintritt.
Das ist der offensichtlichste unter den wichtigen praktischen
Unterschieden zwischen der Menschheit und allen niederen Lebensformen.
Auch wenn lebende Prozesse als besondere Art oder Artengruppe oder als
lebende Biomasse verbundener Arten und ihrer Varianten im Vergleich zu
nichtlebenden Prozessen eine schöpferische (d.h. noetische, evolutionäre)
Kraft haben, haben auch sie ihre Grenzen, da sich die von ihnen
genutzten Ressourcen erschöpfen. Daraus ergab sich, daß nur die
Entstehung höherer Lebensformen als jene, die bisher vorherrschten,
einen relativ fixen, höheren Entwicklungsstand der Biosphäre
sicherstellen konnte. Doch nur die Menschheit ist durch vorsätzliche
Eingriffe, die der Entdeckung höherer universeller Naturprinzipien
entsprechen, in der Lage, sich willentlich über das relativ fixe
Potential nicht-menschlicher Lebewesen zu erheben. Hier liegt das
Fundament jedes kompetenten Ökonomiebegriffs.
In dem reichhaltigen Repertoire der Menschheit entdecken wir unser
Potential zur Schaffung qualitativer Verbesserungen in der Biosphäre,
die die Biosphäre allein nicht bewirken könnte.
Die Krise unter den Ökonomen
Scharlatane oder gutgläubig Ahnungslose, die das Konzept nicht kennen,
auf dem wirkliche Wissenschaft beruht, verwechseln oft bloße Statistik
mit Wissenschaft im besonderen und mit Wahrheit im allgemeinen. Deshalb
kenne ich bisher keinen Fall, in dem ein Statistiker auf Grundlage
statistischer Methoden in der Geschichte der Volkswirtschaften jemals
kompetent die Natur eines bevorstehenden, bedeutenden Wendepunktes
vorhergesagt hätte. Aus prinzipiellen Gründen können sie mit einem
solchen Versuch keinen Erfolg haben, egal wie lange sie es versuchen.
Alle entscheidenden Wendepunkte in der US-Wirtschaft, insbesondere
Wendungen zum Schlechten, ereigneten sich in der Sicht der meisten
Ökonomen und vieler anderer rückblickend aufgrund von Umständen, die
sie nicht vorhergesehen haben und die für sie praktisch auch
unvorhersehbar waren. Seit ich mir jedoch den Standpunkt von Gottfried
Leibniz und (seit Januar 1953) der Habilitationsschrift Bernhard
Riemanns von 1854 als unerläßliche Grundlage für eine Wissenschaft der
physischen Ökonomie zueigen gemacht habe, habe ich seit dem Sommer 1956
eine Reihe von Wirtschaftsprognosen vor allem über die amerikanische
Wirtschaft vorgelegt. Alle diese Prognosen haben sich durch
entscheidende Wendungen im weiteren Verlauf der Ereignisse bestätigt,
und in keinem Fall fand ich einen kompetenten Ersatz für meine
jeweilige Prognose. In jeder Vergleichsprognose, die ich untersucht
habe, lag der Fehler meiner vermeintlichen - und gescheiterten -
Konkurrenten in einem fatalen Vertrauen in die üblicherweise gelehrten
statistischen Annahmen.
Damit soll nicht unterstellt werden, daß es in den Reihen der Ökonomen
und Bankspezialisten nicht einige kompetente Denker gäbe. Aber bisher
hat keiner der Ökonomen, die ich kenne, auch jene, die ich wegen ihrer
relativ großen Kompetenz und ähnlicher praktischer Leistungen
respektiere, das wesentliche Prinzip begriffen, von dem ich hier
spreche. Deswegen bin ich dazu übergegangen, ihre Kompetenz, die sich
in einigen Aspekten ihrer Arbeit ausdrückt, als wesentlichen
Bestandteil und Bereicherung meines eigenen geistigen Horizonts zu
betrachten.
Folgendes läßt sich ohne Übertreibung sagen: Der immer wiederkehrende,
fachlich fatale Fehler meiner Rivalen in dieser Profession besteht in
ihrem blinden, cartesischen Glauben an ein „flaches" Universum, das
typisch ist für die Anhänger Paolo Sarpis im allgemeinen und den
Anhängern des bestialischen Reichs der Physiokraten sowie deren
Plagiatoren wie Adam Smith und Jeremy Bentham.
Mit anderen Worten: In meiner Erfahrung der letzten 50 Jahre ist es oft
so gewesen, daß der nur scheinbare Erfolg, den man erhält, wenn man mit
linearen Methoden kurzfristige Wirkintervalle abbildet, häufig Anlaß
für ein ungerechtfertigtes Vertrauen in cartesianische Annahmen ist, so
daß offensichtliche Warnsignale einer gegenläufigen längerfristigen
Entwicklung übersehen werden, weil man implizit davon ausging, es seien
bloß vorübergehende Anomalien und nicht Warnsignale, die auf einen
tieferen, unangenehmen, langfristigen Trend hinweisen. Gewöhnlich
drücken sich solche einfältigen Denkfehler in dem potentiell fatalen
Vertrauen auf die ausdrückliche oder unausgesprochene Annahme aus, daß
bloße Finanzstatistiken oder ähnliche Zahlen die verläßliche Grundlage
seien, um die spezifischen Ursachen von Trends in der
zugrundeliegenden, realen, physischen Ökonomie zu definieren.11
Meine erfolgreiche Prognose von Mitte 1956, wonach im Februar-März 1957
eine Rezession einsetzen würde, ist hier deswegen ein wichtiger
Bezugspunkt, weil daran der systemische Fehler jener deutlich wird, die
nicht erkennen wollten, daß der damalige Krach unmittelbar bevorstand,
wie ich ihn vorhergesehen hatte.
Hierbei ist die Rolle eben jenes Arthur Burns Mitte der fünfziger Jahre
beispielhaft, der später, zusammen mit George Shultz, den Dollar-Krach
vom August 1971 auslöste.
Ein anderes Beispiel: Wie eine Katze, die ihren Kot verscharrt, wurde
auch versucht, den üblen Geruch zu verbergen, der durch das
Mißmanagement der US-Wirtschaft unter dem anglophilen Präsidenten Harry
S Truman Ende der vierziger Jahre und danach unter der neuen,
republikanischen Regierung Eisenhowers entstanden war. Daraus entstand
eine neue Blase von Verbraucherkrediten - unter dem Mann, der später
zum Förderer Milton Friedmans wurde, eben jenem Arthur Burns.
Die unter Burns' Einfluß entstandene inflationäre Blase infolge der
massiven Ausweitung von Verbraucherkrediten führte bald zu
betrügerischen Praktiken von Autohändlern, die beim Verkauf von
Neuwagen inflationierte Preise für zurückgenommene Gebrauchtwagen
zahlten. Diese Inflationierung von Gebrauchtwagenpreisen hatte den
Zweck, in betrügerischer Weise hohe Verkaufspreise für den tatsächlich
stark gesunkenen Neuwagenabsatz entweder zum Listenpreis oder sogar zu
weit höheren Preisen als den Listenpreisen verbuchen zu können. Diese
Blasenbildung, die auf diese Weise immer verbreiteter und wilder in die
Finanzierung des Verkaufs von Neuwagen eingebaut wurde, war der
Vorreiter ähnlicher Schwindelgeschäfte, die im Namen der
Absatzförderung betrieben wurden. So wurde der Kollaps des Marktes für
Neuwagen mit Finanzierungen über 35 Monaten Laufzeit und einer
Restzahlung im 36. Monat ein wesentliches Element des Ausbruchs einer
allgemeinen Rezession der US-Wirtschaft in den Jahren 1957-58.
Meine Erfahrung mit der damals von mir ausgesprochenen, offenbar
besonders erfolgreichen Prognose - der Prognose eines Kollapses der
US-Wirtschaft im Februar und März, der sich dann zu einer tiefen
Rezession auswuchs - lieferte mir die Anhaltspunkte für das Verständnis
der langfristigen Krisenwellen, die sich im Verlauf der sechziger Jahre
entwickelten, Krisen, die schließlich 1971 zum orchestrierten
Zusammenbruch des Bretton-Woods-System und den nachfolgenden Stufen des
wirtschaftlichen Ruins führten, die unter Präsident Richard Nixon und
allen seinen Nachfolgern im Amt eintraten.
Der Umstand, daß fast alle fachlichen Konkurrenten meine Warnungen vor
einem bevorstehenden Zusammenbruch des bestehenden
„Bretton-Woods"-Währungssystems, den ich zwischen 1966 und 1971
ungefähr für das Ende des Jahrzehnts vorhergesagt hatte, ablehnten und
diese Ablehnung sogar noch nach Mitte August 1971 aufrechterhielten,
veranlaßte mich, sie offen als „Quackademiker" anzuprangern. Ich
forderte jeden einzelnen von ihnen auf, mit mir über meinen Erfolg bzw.
ihr offensichtliches systemisches Versagen zu debattieren, denn sie
dürften für sich kaum weiter in Anspruch nehmen, „fachlich" oder
anderweitig „akademisch" qualifiziert zu sein.
Schließlich wurde als Reaktion auf den anhaltenden, monatelangen Druck
meiner wiederholten Vorwürfe, sich wie „Quackademiker" verhalten zu
haben, am 2. Dezember 1971 eine Debatte auf dem Campus des Queens
College in New York anberaumt. Die Debatte fand zwischen mir und einem
damals führenden Vertreter der Keynesianischen Ökonomie, Prof. Abba
Lerner, statt. Sie endete mit dem ziemlich kleinlauten Eingeständnis
Lerners: „Hätten die deutschen Sozialdemokraten die [faschistische]
Wirtschaftpolitik von [Hitlers späterem Reichsbankpräsidenten und
Wirtschaftsminister] Hjalmar Schacht akzeptiert, dann wäre Hitler nicht
notwendig gewesen." Lerner arbeitete eng mit Prof. Sidney Hook von der
New York University zusammen, der zu den Anführern des
profaschistischen „Kongresses für Kulturelle Freiheit" der
Nachkriegszeit gehörte. Weder die Fabianer noch Hook waren über meinen
Erfolg in der Debatte am Queens College erfreut.
Am Ende der Debatte saßen die Mitglieder der Fakultät, die im Publikum
zuhörten, einen Moment mit schamerfüllten Schweigen da. Der erbitterte
Krieg, den die Vertreter der linken, pro-imperialistischen
Faschismusvariante der Fabianischen Gesellschaft, wie sie später auch
der britische Premierminister Tony Blair vertrat, gegen mich führten,
wurde seit dieser Zeit mit zunehmender Virulenz fortgesetzt.
Schließlich waren es die britische Monarchie und Englands
Schacht-Kontrolleur Montagu Norman, die Adolf Hitler in Deutschland an
die Macht gebracht hatten - mit entscheidender Unterstützung eben jenes
Prescott Bush, der nicht nur der Vater von Präsident George H.W. Bush
und der Großvater von Präsident George W. Bush, sondern auch der
eigentliche Stammvater der politischen Familientradition seines Sohnes
und Enkels war.
Nachdem Hitlers Wehrmacht Frankreich überrannt hatte, wandte sich
Großbritannien schließlich gegen Hitler und seinen eigenen Premier
Neville Chamberlain und begann den von London gehaßten Präsidenten
Franklin Roosevelt um Hilfe anzubetteln, der das bedrohte Britische
Empire retten sollte. Als sich später Hitlers Tage ihrem Ende näherten
und Präsident Roosevelt gestorben war, reihten sich Londons Marionette
Harry Truman und die gleichen Wallstreet-Kreise, die Hitler in den
dreißiger Jahren unterstützt hatten, wieder in die Parade der
Franklin-Roosevelt-Hasser ein, die wie in alten Zeiten im Namen der
Wall Street den königlich-britischen Hintern küßten.
Somit begann die heutige Krise eigentlich am 13. April 1945, als
Präsident Harry Truman mit der von Präsident Roosevelt abgelehnten
imperialistischen Politik von John Maynard Keynes den Grundpfeiler des
langen Aufschwungs der US-Wirtschaft aufgab, den Präsident Franklin
Roosevelt bis zu dieser Zeit angeführt hatte. Trumans Politik rettete
das Britische Empire. Und seine bösartige Kriecherei vor dem Britischen
Empire führte nicht nur zum Ruin der US-Wirtschaft, sondern auch zum
heute drohenden Untergang der weltweiten Zivilisation. Trumans
Amtseinführung führte also folgerichtig zu jener Wirtschaftskrise, die
heute durch die korrupten Dummheiten der Präsidenten George W. Bush und
Barack Obama voll zum Ausbruch gekommen ist.
Inzwischen bin ich der einzige Ökonom auf der Welt, der die Krise, die
unmittelbar nach meinem Internetforum am 25. Juli 2007 losbrach,
erkannt und vor ihr gewarnt hatte. Ich schlug Maßnahmen vor, die die
ausbrechende Krise hätten unter Kontrolle bringen können. Diese
Maßnahmen wurden durch die offen korrupte Politik der Regierungen von
George W. Bush jr. und Barack Obama wie auch führender Kongreßpolitiker
verhindert.
Durch die fortgesetzte, offene Korruption der Regierung und
schuldhafter Teile des US-Kongresses wurden die von mir zwischen Juli
und September 2007 vorgeschlagenen Maßnahmen zur Konkursreorganisation,
die das Ausbluten hätten stoppen können, von eben diesen beiden
Präsidenten und der Führung des Kongresses vorsätzlich verhindert.
Nachdem nun jener Luftwaffenheld der texanischen Nationalgarde, George
W. Bush jr., nicht mehr Präsident ist, setzt sich die gleiche
Korruption in noch verrückterer Form unter Präsident Obama fort. Zu der
fortgesetzten Korruption gesellt sich noch ein weiterer Aspekt, daß
nämlich die gleichen Maßnahmen des Verbrechens gegen die
Menschlichkeit, die Adolf Hitler im September 1939 in Gang setzte,
jetzt gegen die amerikanischen Bevölkerung selbst ergriffen werden.
In der sich entfaltenden Geschichte gibt es stets relativ lange,
scheinbar genetisch vorherbestimmte Wellen, aus denen sich jene
Malströme entwickeln, von denen die einfältigeren Ökonomen, die sich in
kurzfristigem Optimismus ergehen, ahnungslos überrascht werden.
Das ist die Bedeutung des Satzes „Unwissenheit ist ein Segen". Das sind
auch Umstände, unter denen die Narren in hohen Positionen ihr Schicksal
als die großen Verbrecher der bekannten Geschichte erfüllen, wie der
römische Kaiser Nero oder der von Montagu Norman an die Macht gebrachte
Adolf Hitler. Das sind die Konsequenzen, die mit Präsident Obamas
Wiederbelebung des von Hitler praktizierten Massenmords einhergehen.
Was treibt diesen Wahnsinn, der weiterhin von oben die nationale
Politik der USA bestimmt? Oder, vielleicht treffender: Wie läßt sich
diesem Zustand abhelfen?
Eine wichtige Lektion von Percy Shelley
Der letzte Abschnitt der Verteidigung der Poesie von Percy Shelley ist in der Tat einer gründlichen wissenschaftlichen Definition der Ursprünge des Tensors gewidmet, und zwar in der Art, wie Gottfried Wilhelm Leibniz den Begriff der Dynamik gebrauchte.
Das von ihm dargestellte Konzept verweist auf den Schlüssel, wie sich
die gegenwärtigen weltgeschichtlichen Abläufe verstehen lassen.
Shelley beschäftigte sich insbesondere mit dem Umstand, daß der
„Zeitgeist" nicht nur diejenigen erfaßt, die dafür Bereitschaft in sich
tragen, sondern mit gezeitenartiger Gewalt auch viele in seinen Bann
zieht, die eine gegensätzliche Grundeinstellung haben. Solche
Veränderungen kennen wir aus der Betrachtung des Verhaltens von
Mitgliedern des US-Kongresses, zum Beispiel nach dem Wahlkampf 2004 und
durch das Jahr 2005 hindurch, als sich der Wechsel in den moralischen
Verfall vollzog, der in großem Maße die Vorgänge im Kongreß seit Beginn
des Jahres 2006 bestimmte.
Manche bezeichnen dies gerne als Ausdruck eines dumpfen Herdentriebs
im, wie man sagt, gemeinen Volk. Die Tendenz, die sich hierbei zeigt,
scheint ganz offensichtlich auf diejenigen zu passen, deren moralisches
Weltbild so aussieht wie das, was zu später Stunde auf dem Fußboden
einer Nachtbar zusammengekratzt wurde. Aber ich will meine Diskussion
der angeführten Erörterung Shelleys auf Dinge von relativ edlerer
Beschaffenheit begrenzen. Ich beziehe mich auf das soziale Kräftespiel, wie es für jede bestimmte Kultur zum Teil oder für fast die ganze Gesellschaft typisch ist.
Ein Phänomen, wie es Shelley in Die Verteidigung der Poesie
behandelt, wäre für René Descartes nicht richtig zu verstehen gewesen
und schon gar nicht für die Bewunderer solch moralischer Blindgänger
wie Adam Smith oder Jeremy Bentham. Meine Absicht in dieser Sache ist
nur vom Standpunkt der Dynamik Gottfried Wilhelm Leibniz' und
des vereinten Vermächtnisses von Leibniz und J.S. Bach zu verstehen,
deren Wirken durch das Schaffen und den Einfluß Abraham Kästners
(1719-1800), eines der größten Mathematiker und politischen
Persönlichkeiten des 18. Jahrhunderts, weitergeführt wurde. Kästner
förderte seinerseits die Entwicklung Gotthold Ephraim Lessings und
damit das Wirken von Lessings Freund Moses Mendelssohn. Dies waren die
markanten Geister in Shelleys eigenem Zeitalter. Sie erzeugten eine
Woge, einschließlich der Amerikanischen Revolution, welche damals den
Kurs der Geschichte änderte.
An dieser Stelle meines Beitrags wäre es nützlich, etwas einzuführen,
was man als Richtungsänderung in meiner Herangehensweise mißverstehen
könnte. Diese Änderung des Herangehens ermöglicht es, ärgerliche
„Ausflüchte" zu vermeiden, und wird bald ein beweisbares Argument
liefern, das einem sehr wichtigen Grundsatz Beachtung schenkt: einem
Prinzip, das jeder ernsthaften Wirtschaftswissenschaft zugrunde liegt.
Es ist zwar üblich, die Begrifflichkeiten der Menschheit aufzuteilen,
indem man z.B. eine absolute, akademische Trennungslinie zwischen
sogenannter Naturwissenschaft und klassischer künstlerischer
Komposition ziehen zu müssen glaubt, doch ist es eine Tatsache, wie die
Entdeckungen von Kepler, Fermat und Leibniz belegen, daß die speziell
schöpferischen intellektuellen Kräfte des einzelnen Menschen in der
Gesellschaft nicht in der Mathematik zu orten sind, sondern in ihrer
Ausweitung auf die Naturwissenschaft, diese schöpferischen Kräfte, wie
sie in der Rolle der klassischen Ironie in
Dichtung und Drama und in den Methoden von J.S. Bach, W.A. Mozart und
Ludwig van Beethoven bis hin zu Johannes Brahms anzutreffen sind. Die
Methoden der Metapher sind, wenn sie von der Poesie und der Musik in
die Praxis der Naturwissenschaft übertragen werden, die inspirierende
Quelle für naturwissenschaftlich-technische und verwandte
Errungenschaften bei der Steigerung der Produktivkräfte der Arbeit.
Die folgenden Erklärungsansätze für diesen ironischen Umstand sind an
dieser Stelle für das vorliegende und auch für das folgende Kapitel
dieses Berichtes erforderlich.
Zu Beginn möchte ich hervorheben, daß die schöpferischen Kräfte des
einzelnen Menschen, auf denen große, revolutionäre
Erkenntnisfortschritte im Bereich der Naturwissenschaften beruhen, für
ihr Entstehen einer Quelle bedürfen, die für den menschlichen Geist
einzigartig ist. Diese Kraft ist dort zu finden, wo die Kreativität in
den klassischen Formen des künstlerischen Schaffens, wie die klassische
Metapher in Poesie, Drama, Musik, ihren Ausdruck findet - zum Beispiel
auf die Art und Weise, wie Rembrandt in seinem genialen Gemälde den
einsichtsvollen und munteren Homer jenen eitlen Gecken betrachten läßt,
der als quasi einbalsamierter Aristoteles dargestellt ist.
Man braucht die ironische Rolle wahrer Kreativität nicht als
geheimnisvoll zu betrachten. Das Akademiemitglied Wernadskij ist uns
eine große Hilfe in dieser besonderen Frage. Ich erläutere das jetzt
und kehre später, besser vorbereitet, wieder zu dem großen Prinzip
zurück, das Shelleys Verteidigung der Poesie zugrunde liegt.
Das Abiotische, die Biosphäre und die Noosphäre
Der Mensch beobachtet und wirkt ein auf das Abiotische, die Biosphäre
und die Noosphäre. In den ersten beiden Bereichen ist das Handeln des
Menschen ein Eingreifen wie in Bereiche außerhalb des menschlichen
Geistes an sich. Dieses Verfahren führt uns zu dem Ort, wo die
Gesamtheit der angewandten Naturwissenschaft lokalisiert ist; wir
wirken hierbei mit dem Geist auf Gegenstände ein, die nicht der
menschliche Geist selbst sind. Im zweiten Bereich, den Disziplinen der
richtig definierten klassischen Kunst, ist der Gegenstand des
Verfahrens die bewußte Veränderung in der Natur des menschlichen
Verhaltens als solchem, und dieser Umstand wird treffend verdeutlicht,
wenn man über die außergewöhnliche Bedeutung von J.S. Bachs Sammlung
der 48 Präludien und Fugen nachdenkt, in denen der Kompositionsaufbau,
d.h. die bewußte Entwicklung von Raum und Zeit, zu einer Wissenschaft
des singenden menschlichen Geistes werden.12
Der Bereich der klassischen künstlerischen Komposition ist der Ort, aus
dem die Kreativität des einzelnen Menschen grundlegende Veränderungen
in die Bereiche des Abiotischen und des Biotischen hinüberführt.
In aller großen klassischen Kunst erschafft sich der Mensch als
Künstler selbst aufs Neue, indem er die Art und Weise, in der er die
belebte und die unbelebte Welt und sich selbst sieht, neu gestaltet.
Der wahre Ausdruck dieser Qualität menschlicher Kreativität, die den
Menschen von allen Tieren unterscheidet, ist in dem zu finden, was ich
hier als Funktion der klassischen Komposition in der Kunst bezeichne.
Auf dieser höheren Erfahrungsebene des einzelnen Menschen haben wir es
mit der direkten Manifestation der besonderen, kreativen Kräfte des
menschlichen Geistes zu tun. Eine entscheidende Art der Verdeutlichung
hiervon ist das Leibnizsche Infinitesimal. Ich beschreibe den Weg, wie
die folgende Frage entstanden ist, und zeige dann ihre Bedeutung für
das oben gerade angedeutete Thema.
Betrachten Sie jetzt die außerordentliche, schöpferische Leistung der Entwicklung der Differentialrechnung durch Leibniz.
Johannes Kepler hinterließ den Wissenschaftlern nach ihm zwei ganz
besondere Aufgaben zur Bearbeitung. Die erste ist uns alle als das
Leibnizsche Infinitesimal bekannt. Die zweite war die Untersuchung
physikalisch-elliptischer Funktionen, eine Herausforderung, die
bedeutende Zeitgenossen von Carl Friederich Gauß aufgegriffen haben.
Zur Frage des „Infinitesimals": Als die ideologischen Nachfolger Paolo
Sarpis und seines Ockhamistischen Liberalismus G.W. Leibniz als
endgültig gestorben betrachteten, setzten hundert Jahre anhaltende
Bemühungen ein, Leibniz die Entdeckung des Kalkulus abzusprechen.
Wichtigen Anteil daran hatten die Kreise um den Venezianer Antonio
Conti und Voltaire. Andere, die sich an diesem Anti-Leibniz-Schwindel
beteiligten, waren namentlich Abraham de Moivre, Jean le Rond
D'Alembert, Leonhard Euler und Eulers Schüler Joseph Lagrange.
Der Beitrag de Moivres zu diesem Anti-Leibniz-Schwindel bestand darin,
seinem Komplizen D'Alembert einzureden, das Leibnizsche Infinitesimal
sei bloß „imaginär", eine reine Fiktion aufgrund einer besonderen Laune
der Mathematik. Euler machte sich für eine etwas andere Art von Betrug
stark; in einem Brief an eine deutsche Prinzessin behauptete
er, es gäbe in der Mathematik eine unendliche Teilbarkeit. Der Mythos
der „imaginären Zahlen" ging von diesen und verwandten Quellen unter
den Gefolgsleuten von Conti und Voltaire aus.
Da es Euler eigentlich besser wußte, sich aber trotzdem an dem
Geschwätz über „imaginäre Zahlen" beteiligte, war sein Beitrag zu den
Schwindeleien von Conti und Voltaire reiner politischer Opportunismus,
dessen Früchte er seinem Schützling Lagrange überließ.
Der Ursprung dieser Betrügereien gegen Leibniz läßt sich in der
europäischen Kultur zurückführen auf die Angriffe auf Leibniz'
Vorläufer wie Filippo Brunelleschi und Nikolaus von Kues sowie auf
dessen Beitrag zur Definition „nichtgeometrischer" Kurven wie der
Kettenlinie. Es reicht aus, hier festzustellen, daß die Kettenlinie
oder auch Seilkurve von Brunelleschi als physikalisches Bauprinzip der
auf andere Weise praktisch nicht konstruierbaren Kuppel der Kathedrale
Santa Maria del Fiore in Florenz angewandt wurde. Ähnlich hatte auch
Nikolaus von Kues darauf bestanden, daß die von Archimedes behauptete
Quadratur des Kreises ein systemischer Fehler des Umkreises von
Archimedes sei. Der Cusa-Anhänger Leonardo da Vinci hatte die
physikalische Bedeutung der Kettenlinie und das Verhältnis ihrer
Funktion zur Schlepplinie, der Traktrix erkannt. Die gleiche Bedeutung
hat Pierre de Fermats Entdeckung der geringsten physikalischen Wirkung.
Das allgemeine physikalische Prinzip der geringsten Wirkung, das
Leibniz in Zusammenarbeit mit Jean Bernoulli entwickelte, ersetzte die
frühere Entdeckung des Prinzips der „kürzesten Zeit" durch den
Leibnizfreund Christian Huyghens. Dieses Prinzip wurde, als er mit
Huyghens im Archiv von Blaise Pascal in Paris daran arbeitete,
vollständig als Kernpunkt von Leibniz' umgearbeiteter Version seiner
einzigartig genialen ersten Entdeckung der Differentialrechnung aus dem
Jahre 1675 übernommen.
Dies ist der Kern der Sache.
Ausgehend von Keplers ureigener Entdeckung des Prinzips der allgemeinen Gravitation in seiner Weltharmonik
wurzelte die Entdeckung der Differential- und Integralrechnung durch
Leibniz nicht in formal-mathematischen, sondern in physikalischen
Begriffen.
Tatsächlich jedoch wurde die Angelegenheit über jede weitere ernsthafte
wissenschaftliche Debatte hinaus durch den Einfluß des führenden
Mathematikers des 18. Jahrhunderts, Abraham Kästner (1719-1800) von der
Universität Göttingen, entschieden. Was die Betrügereien angeht, die
dem Experten für schwarze Magie, Isaac Newton, zugeschrieben wurden, so
reduzierte sich Newtons Ansehens praktisch auf null durch die
nachfolgenden, maßgeblichen Arbeiten der Ecole Polytechnique von
Gaspard Monge, Lazard Carnot und Alexander von Humboldt und außerdem -
entgegen den Angriffen von Betrügern wie Rudolf Clausius und Hermann
Grassmann - durch die elektrodynamischen Arbeiten von Gauß, Wilhelm
Weber, Lejeune Dirichlet und Bernhard Riemann.
Mit anderen Worten, schon seit der antiken Wissenschaft der Sphärik,
wie sie sich in der Arbeit der Pythagoräer und Platons ausdrückte,
leitete sich die kompetente Ausübung der Geometrie aus physikalischen
Prinzipien der Astronomie ab und wurde in einer Art angewandt, die man
heute als physikalische Geometrie kennt. Um der Wissenschaft der
physischen Ökonomie willen sollten wir heute von „physikalischer
Geometrie" sprechen, um auf diese Weise andere, inkompetente Geometrien
wie z.B. die Euklidische Geometrie abzulehnen - genauso wie wir die
„physikalische Chemie" Mendelejews und Wernadskijs oder die
physikalische Biochemie Wernadskijs der „Physik" gegenüber bevorzugen.
Der gewissenhafte Gebrauch der Terminologie ist wichtig, denn dadurch
wird die experimentelle Grundlage kompetenter Arbeit in diesem
Forschungsbereich betont. Wir müssen unbedingt auf solchen
Unterscheidungen bestehen, denn die Gegenstände der Sinneswahrnehmung
als solcher sind uns in Wirklichkeit nicht bekannt; wir kennen die
entsprechenden Erscheinungen nur als solche. Wir wissen aus der
Erfahrung, wie man mit Hilfe verschiedener unserer biologischen und
synthetischen Instrumente wirksame Kontrolle über bestimmte Phänomene
erlangt.
Wir sind deswegen keine Nominalisten. Wir können wissen, was wir erfaßt
haben, und wir können Bestehendes daran erkennen, daß es solchen
Erfahrungen entspricht; doch treten wir uns selbst auf die Füße, wenn
wir annehmen, wir könnten das Universum in eine Ansammlung von Objekten
aufschlüsseln, wie es der törichte Euklid versuchte, wo doch unser
tatsächliches Wissen in unserer menschlichen - kreativen - Beziehung zu
Verhältnissen zwischen Prozessen, nicht Dingen, besteht.
oben [0]
II. Fortsetzung des Falles Shelley:
Warum der Betrug gegen Leibniz?
Um zu verstehen, woher die Katastrophe rührt, welche die Menschheit in
der Zeit seit Franklin Roosevelts Tod ergriffen hat, müssen wir die
Ursprünge dieser kulturellen und wirtschaftlichen Katastrophe über mehr
als zwei Jahrtausende hinweg bis zur Zeit der Perserkriege
zurückverfolgen. Die Zusammenhänge werden klar, wenn wir dieses Kapitel
mit einer Zusammenfassung von Entwicklungen vor der jahrzehntelangen
Welle des Verfalls der transatlantischen Gesellschaft nach dem Zweiten
Weltkrieg beginnen. Typisch für diesen Verfall sind der moralisch und
intellektuell durch und durch degenerierte Kongreß für kulturelle
Freiheit (CCF) in Europa und der damit verbundene Einfluß der
verkommenen Verfechter der These von der „autoritären Persönlichkeit",
wie Raymond Aron, der Existentialisten Karl Jaspers, Theodor Adorno,
Martin Heidegger, Hannah Arendt, Herbert Marcuse usw. Durch sie wurde
das Verständnis des Zusammenhangs von Naturwissenschaft und klassischer
Kultur und Kompetenz der früheren Generationen systematisch zerstört.
Seit der Tod die im letzten Viertel des 19. und ersten Viertel des 20.
Jahrhunderts geborenen Generationen nacheinander von uns genommen hat,
ist das praktische Gedächtnis der früheren klassischen europäischen
Zivilisation durch eine Kombination von Tod und Abnutzung von einer
Generation zur nächsten immer weiter ausgelöscht worden.13 Dies ist die grundsätzliche und praktische Bedeutung der Begriffe Verfall oder Degeneration in der gegenwärtigen Zeit.
So meinten die Priester im alten Ägypten, als sie ihrem berühmten Gast
aus Athen sagten, „Euch fehlen die alten Männer", daß es notwendig ist,
die Erfahrungen vieler aufeinanderfolgender Generationen vergangener
Zeiten zu erhalten bzw. wiederzuerlangen - so, wie sich etwa meine
eigenen Vorfahren bis zu den ersten englischen Siedlungen in Neuengland
zurückverfolgen lassen. Nur durch eine weitreichende historische
Perspektive, die darauf beruht, die Erfahrungen vieler
aufeinanderfolgender Generationen unserer Vorfahren nachzuvollziehen,
können wir einen wahren Sinn für die Geschichte entwickeln. Diesen Sinn
haben unsere Vereinigten Staaten mit dem Verschwinden der letzten
kompetenten klassischen amerikanischen Historiker aus dem akademischen
Leben - wie dem Tod meines Kollegen Graham Lowry - leider praktisch
ganz verloren.14
Heute ist in den USA an die Stelle des Sinns für die reale Geschichte,
der früher im gebildeten Teil der Bevölkerung noch vorhanden war, eine
Art Krankheit getreten - die Suche nach „Neuigkeit" um ihrer selbst
willen, und wo früher Historiker arbeiteten, werden heute nur noch die
leeren Stellen in den Chronologien mit Kommentaren zu irgendwelchen
Anekdoten ausgefüllt. Die echten Historiker in der Führung des
intellektuellen Lebens unseres Landes aus vergangenen Generationen
betrachteten die Geschichte nicht als bloße Abfolge von Geschehnissen,
sondern als eine tief verwurzelte, viele Generationen lange Zeitspanne
des Binnenlebens einer Gesellschaft und ihrer Institutionen - die lange
Spanne der Entwicklung hinter dem geordneten Prozeß der qualitativen
Evolution von Ideen. So sah man früher in der Geschichte unseres Landes
einen Prozeß, der sich als lange Welle der Geschichte seit den
ursprünglichen ersten Siedlungen in Massachusetts entfaltet hat.
Dieses frühere Verständnis der Wirklichkeit ist über die letzten,
zunehmend dekadenten Jahrzehnte seit dem Zweiten Weltkrieg mehr und
mehr verloren gegangen. So ist die vom Finanzdistrikt der State Street
beherrschte Stadt Boston heutzutage mit Ausnahme einiger weniger
Wahrzeichen und Fragmenten des alten Wissens bei einigen, die wie ich
aus dieser Gegend stammen, nur noch ein Relikt ihrer Besetzung durch
die Sklaven- und Drogenhändler von Lord Palmerstons Britischer
Ostindiengesellschaft.
Vor diesem Hintergrund hat der englische klassische Dichter Shelley für
treue amerikanische Patrioten und Staatsmänner heute eine sehr wichtige
Bedeutung. Wenn man seine eigentliche dichterische Arbeit einbezieht,
muß man seine Verteidigung der Poesie als
sein wahres Testament verehren - und, was noch viel wichtiger ist, als
die Beschreibung eines fundamentalen Prinzips, welches Dichter und
Staatsmänner jener Zeit teilten. Der abschließende Absatz dieses
Werkes, den ich schon im vorherigen Kapitel angesprochen habe, ist hier
für unsere Schrift über die Wissenschaft der physischen Wirtschaft von
enormer Bedeutung.
Der Anteil an dem Verfallsprozeß und der damit verbundenen Dekadenz,
den ich hier als Versagen im Verhalten von Nationen heute verurteile
und Shelleys Arbeiten gegenüberstelle, besteht praktisch in einem
völligen Verlust des Prinzips der klassischen poetischen Ironie, auf
dessen Wirken die eigentlichen schöpferischen Geisteskräfte jedes
einzelnen Mitglieds der Gesellschaft beruhen. Wir haben heute die
persönliche Beziehung zu Prinzipien klassischer musikalischer und
metrischer Komposition in sehr hohem Maße verloren. Diesen Bestandteil
der Geschichte müssen wir heute betrachten, wenn wir Shelleys Verteidigung der Poesie lesen.
In Hinsicht auf den historischen Vorläufer des Themas jener Schrift
müssen wir in dem Zusammenhang auch die Bedeutung von Shelleys Werk Der entfesselte Prometheus betonen.
Er schuf dieses dramatische Werk als Vorschlag, der den Zweck des
letzten, offenbar verlorengegangenen Teils von Aischylos'
Prometheus-Trilogie erfüllen sollte. Shelley erfaßt hier, wie Aischylos
selber, die wichtigste Grundtatsache der gesamten bekannten
europäischen Geschichte der letzten drei Jahrtausende von der
homerischen Zeit bis zum heutigen Tag. Gerade dieses Thema hat schon
immer meine ganze Aufmerksamkeit und Leidenschaft ergriffen, spätestens
seit ich als Jugendlicher die aprioristische Grundidee der Euklidischen
Geometrie verwarf - eine Jugenderfahrung, die mich dazu bestimmte,
früher oder später im Schatten Bernhard Riemanns zu wandeln.
Nun zu Shelleys Bedeutung als Wissenschaftler:
Im gegenwärtigen Kapitel habe ich bis jetzt relativ einfachere Teile
der Geschichte erklärt, das heißt, es ging um unmittelbare und
grundlegende Fakten, die mehr oder weniger einfach zur Diskussion
gestellt werden können. Wenn wir jedoch die Belege dafür in Betracht
ziehen, daß die menschliche Gattung möglicherweise schon seit mehr als
einer Million Jahren auf diesem Planeten existiert, wird die Aufgabe
schwieriger. Wir müssen diese als gültig nachgewiesenen Belege
kultureller Entwicklung unserer Gattung und ihrer Sprachen als
„Fußabdrücke" dessen beurteilen, was wir eigentlich als Geschichte
kennen sollten, auch wenn wir im wesentlichen nur diese Fußspuren
kennen und nicht die Männer und Frauen, die sie hinterlassen haben.
Nur weil wir aus diesen alten Zeiten keine Namen kennen, darf man es
nicht mißbilligend als bloße Spekulation abtun, wenn ein Historiker
diese Fußabdrücke vergangener Kulturen studiert. Die geschichtliche
Bedeutung solcher Belege ist schwer zu entdecken, sollte aber gerade
aus diesem Grund nicht übersehen werden. Wie bei jeder kompetenten
Wissenschaftsmethode suchen wir nach wichtigen Beweisen, mit deren
Hilfe wir die Vergangenheit dynamisch zum
Leben erwecken können - ähnlich wie bei der Ermittlung des Tathergangs
eines Verbrechens, wo die Untersuchung von Indizien wie Fußabdrücken
vielleicht zu dem schlüssigen Beweis führt, wer wann und wo und
vielleicht sogar warum herumgelaufen ist. Bei der hierfür notwendigen
Methode konzentriert man sich darauf, wie man die erforderlichen,
angestrebten Schlüsse ziehen kann.
Zu diesem Zweck müssen wir uns etwas bei der Methode der
Zeitrafferphotographie abgucken. Nur so lenkt man die Aufmerksamkeit
weg von einer Abfolge kartesischer isolierter Ereignisse hin zur Suche
nach möglichen wichtigen dynamischen Mustern der Veränderung in einer kaleidoskopartigen Entwicklung.
Mit anderen Worten: Wir verlassen uns auf den von Leibniz gegebenen
Standpunkt der Dynamik, im Gegensatz zu den cartesianischen
Verrücktheiten.
So ist es auch bei den Fragen, die im Folgenden behandelt werden.
Die Wurzeln des Monetarismus
Der Knackpunkt in Aischylos' Prometheus-Trilogie ist die Erklärung des
überaus abstoßenden Wesens dieses Stückes, des olympischen Zeus, der
den Menschen den Zugang zu Wissen um das Prinzip des „Feuers"
grundsätzlich verwehrt - so ähnlich, wie die Neomalthusianer heute die
Kernkraft verdammen. In dieser Hinsicht ist der Charakter des Zeus
identisch mit der Beschreibung der olympischen Götter bei dem römischen
Chronisten Diodorus Siculus aus Sizilien. Schon an diesem Punkt liefern
die von ihm beschriebenen Fakten eine gute Grundlage, etwas
vergleichbares wie strafrechtliche Ermittlungen wegen eines Verbrechens
zu beginnen (oder, wie es vielleicht einige Amerikaner ausdrücken
würden, wegen eines typischen Kongreßbeschlusses unter dessen korrupter
Sprecherin Nancy Pelosi). Zieht man dies in Betracht, so ist der
wesentliche geschichtliche Hintergrund von Aischylos' Prometheus-Trilogie der folgende.
Die ältesten Funde, anhand derer man in der Archäologie „Frühmenschen"
von affenartigen Wesen unterscheidet, sind Belege für den Gebrauch des
Feuers. Ein Affe gebraucht niemals ernsthaft Feuer oder Kernkraft - das
tut nur der Mensch. Nach der Chronik von Diodorus Siculus, die bis auf
ägyptische Quellen und Belege der frühen Berbersiedlungen zurückgeht,
hat einst ein Teil der legendären „Seevölker" mit ihrer Flotte an der
nördlichen Küste des heutigen Marokko angelegt und die dort ansässigen
Eingeborenen, die Vorfahren der Berber, kolonialisiert.
Dort wurde Diodorus zufolge von den Söhnen der Olympia, der Konkubine
des Anführers dieser Kolonie der „Seevölker", ein Vatermord begangen.
Die Mörder, angeführt vom ältesten Sohn, dem olympischen Zeus,
erlangten dann mit ihren Nachfahren eine vorherrschende Rolle in den
Küstensiedlungen an den steigenden Gewässern entlang der
Mittelmeerküsten, etwa seit der Zeit, als das einströmende Wasser
dieses Meeres den dort vorhandenen Süßwassersee in das jetzige Schwarze
Meer verwandelte. All dies stimmt ziemlich gut mit den Umständen
überein, die aus ägyptischen historischen Bezügen grob gesprochen etwa
ab dieser Zeit bekannt sind.
Was Diodorus Siculus von seinen zeitgenössischen Quellen aus Ägypten
oder anderswo erhalten hat, deckt sich allem Anschein nach ziemlich
schlüssig mit den sonst bekannten Entwicklungen, die in die Homerische
Zeit hineinführen, sowie den Fußspuren der Vorentwicklung zu dem, was
die Archäologen den Peloponnesischen Krieg nennen.
Damit gelangt unsere Aufmerksamkeit in die Zeit, als Platon, der
Nachfolger des Sokrates, gerade verstorben war und sein übler, ekelhaft
reduktionistischer philosophischer Widersacher Aristoteles zum
bedeutendsten griechischen Einfluß auf die Kreise Philips von
Mazedonien aufstieg und zum Todfeind jenes Mannes wurde, der als
Alexander der Große berühmt werden sollte. Dieser Aristoteles wurde als
einer der Hauptverschwörer bei einem Mordversuch an Alexander dem
Großen mit der typisch aristotelische Methoden des Vergiftens ertappt
und wurde danach mit gutem Grund verdächtigt, den späteren
tatsächlichen Giftmord an ihm organisiert zu haben.
Wie ich schon früher an anderer Stelle geschrieben habe, ist das
Umfeld, in dem Platon als entscheidend wichtige Persönlichkeit für den
Bau der künftigen Weltgeschichte auftauchte, bestimmt durch den
Justizmord an Sokrates, also schon nach den ruinösen Folgen des
Peloponnesischen Krieges, der zur Machtübernahme Philips von Makedonien
über das ruinierte Griechenland führte. Mit dem Tod Alexander des
Großen entstand ein System rivalisierender oligarchischer Systeme, die
später unter der Führung Roms (und der Insel Capri) unter dem
sogenannten Augustus Cäsar zu einem Großreich vereint wurden. Das Band,
das diese historische Periode vom Ausbruch des Peloponnesischen Krieges
bis zur Herrschaft von Kaiser Augustus einte, war der Aufstieg des
Geldimperialismus im Mittelmeerraum im Zuge der aufeinanderfolgenden
Schwächungen und darauffolgenden Vernichtung des Perserreiches. Hiermit
wechselte das Zentrum der imperialistischen Geldmacht zu Platons
Hauptgegner, dem Tempel von Delphi, welcher sich zum Mittelpunkt des
monetären Imperialismus im Mittelmeer und seiner Küsten entwickelt
hatte. Tatsächlich war der Peloponnesische Krieg ein Kampf um die
Vorherrschaft zweier See- und Geldmächte, die beide mit den
Schatzhäusern und dem delphischen Tempel des Apollo-Dionysos-Kults
verbunden waren und von ihm gegeneinander ausgespielt wurden.
Seit dem Niedergang erst des Römischen und dann des Byzantinischen
Reiches und dem Wechsel des Zentrums des Geldimperialismus zum
mittelalterlichen Venedig werden die europäischen Regierungssysteme bis
zur heutigen Zeit beherrscht von den Ablegern dieses venezianischen
Systems des imperialen Monetarismus, das Byzanz als vorherrschende
Geldmacht in Europa ablöste. Über die gesamte Zeit, vom Ausgang des
Siebenjährigen Krieges über die von den Briten eingeleiteten
Napoleonischen Kriege und die lange Welle großer weltweiter Kriege
unter Federführung der anglo-holländischen liberalen Achse seit der
Entlassung Bismarcks als Reichskanzler 1890 bis hin zum Zusammenbruch
der Sowjetunion unter Londons Mann Michael Gorbatschow und danach,
wurde die Welt hauptsächlich von der venezianischen monetären Fraktion
beherrscht. Diese Fraktion war als Erbe des Gründers des modernen
anglo-holländischen Liberalismus Paolo Sarpi entstanden, und dieses
Erbe beherrscht noch heute Europa, seine Kolonien und Halbkolonien auf
der Welt.
Der Punkt, der hier und jetzt unterstrichen werden muß, ist: Der
Inhalt des Imperialismus in der heutigen Welt ist der Monetarismus,
genau so wie der in London ansässige anglo-holländische Monetarismus
heute noch immer die regierende Macht ist. Der gegenwärtige
wissenschaftsfeindliche Kult der „globalen Erwärmung" - eine
Modeerscheinung, hinter der Großbritanniens Prinz Philip steckt - ist
mehr als ein Echo der menschenfeindlichen Methoden des olympischen
Zeus, die Aischylos in seiner Prometheus-Trilogie beschreibt; er drückt
dieselbe menschenfeindliche Weltsicht aus wie die des olympischen Zeus
und des Kults von Delphi in der realen Geschichte.15
In ähnlicher Weise sollte man, wenn man heute alberne Akademiker über
die Vorzüge europäischer Kultur und ihrer Wirtschafts- und
Regierungssysteme daherschwätzen hört, als Warnung an den Ausbruch und
die Folgen des Peloponnesischen Krieges zurückdenken, mit dem die
axiomatischen Grundannahmen entstanden, die bis zum heutigen Tage ihren
Ausdruck in den regierenden Systemen des Wuchers unter verschiedenen
politischen Ausrichtungen finden.
Jedes monetäre System ist ein imperiales System, unter dessen
Herrschaft, wie auch heute, nominelle Regierungen oder Nationen einzeln
oder kollektiv durch Geld regiert werden. Dieses System steuert heute
über die britische Monarchie auch den gegenwärtigen Präsidenten unserer
Vereinigten Staaten. Dies ist die wahre Natur von Imperien und
Imperialismus bis zum heutigen Tag. Die verdeckt verräterischen
Handlungen des US-Präsidenten Truman, beginnend am 13. April 1945,
haben einen Prozeß in Gang gesetzt, der jetzt die Vereinigten Staaten
und fast alle anderen Nationen zu vernichten droht. Es sind also nicht
„Fürsten und Mächte", sondern die langen, langen Wellen
widerstreitender Kulturen in der gesamten Menschheitsgeschichte und
Vorgeschichte, die heute noch immer Länder beherrschen.
Die eigentlichen Geheimnisse eines jeden einzelnen monetären Systems
liegen allein in dieser Tatsache. Deshalb ist jeder Versuch, nach dem
Tod von US-Präsident Franklin Roosevelt die monetären Praktiken West-
und Mitteleuropas aufrecht zu erhalten, genaugenommen ein Prozeß der
Verhaltensänderung durch Festlegung der Gedanken und Kulturen ganzer
Nationen und ihrer Bevölkerungen und Regierungen. Die Welt als Ganze
ist unter dem gegenwärtigen US-Präsidenten und dem viel schlimmeren
britischen Königshaus ein Narrenschiff, Geiseln einer haßerfüllten
fremden Macht, die sich jetzt als Gefangene des Wahnwitzes der
gegenwärtigen Welle kultureller Verzweiflung auf dem Weg in einen
drohenden frühzeitigen Tod befinden.
In anderen Worten: Ohne die vollständige Beseitigung aller
monetären Systeme durch sofortige Reformen nationaler Konkurssanierung
und die Umwandlung in Kreditsysteme nach dem amerikanischen
Verfassungsmodell, wie es der erste US-Finanzminister Alexander
Hamilton vorgemacht hat, besteht keine Möglichkeit, diesen Planeten
insgesamt vor einer allgemeinen Zusammenbruchskrise der realen
Wirtschaft jeder einzelnen und aller Nationen zu retten.
Wenn dieses Verderben eintritt, dann wird es das gegenwärtige monetäre System sein, was diese Katastrophe hervorgebracht hat.
Der Kult des olympischen Zeus
Dumme und böse Menschen lehren die Leichtgläubigen immer noch, Geld sei
Macht, und das Streben nach Geld sei der große Anreiz, der den
Fortschritt der Gesellschaft bewirke. Dieser Glaube ist eine clevere
Lüge; es ist nicht Geld, sondern die Lust nach Macht in der
Gesellschaft und über die Gesellschaft, die auf diese Weise herrscht.
Schließlich ist Geld bloß eine Fiktion, die keine Macht an sich hat,
auch wenn ihr manchmal ein magischer Einfluß über diejenigen
zugeschrieben wird, die leichtgläubig genug sind, einen solchen
heidnischen Gott anzubeten.
Die Existenz eines privaten Monopols über das Geld ist das Übel, das in
der Zeit seit dem 13. April 1945 die einst mächtigen Vereinigten
Staaten heruntergebracht und Europa ruiniert hat - wie dies ähnlich
schon in früheren Zeiten vielerorts geschehen ist. Nur in dem Maße, wie
die Überzeugung durchgesetzt wird, Geld sei ein wesentlicher
Bestandteil der politischen und sonstiger Macht über die Gesellschaft,
hat Geld diese politische Autorität. Abgesehen von solchen
volkstümlichen Phantasien soll der Staat über das Geld regieren, weil
sonst das Geld tatsächlich als Wurzel allen Übels über die
Institutionen des Nationalstaates herrschen wird.
In der inzwischen global verbreiteten Geschichte der europäischen
Zivilisation seit dem Ausbruch des Peloponnesischen Krieges war die
private Aufsicht über Ausgabe und Umlauf des Geldes immer das
Kennzeichen und Wesen aller imperialistischen politischen Systeme.
Der erste relevante Fall, den ich vor nunmehr fast sechs Jahrzehnten
recht gründlich untersucht habe, war der Fall des selbst
herbeigeführten Niedergangs der Keilschrift-Kultur der sogenannten
„Bodenpächter" des antiken Sumer, einer nichtsemitischen Kolonie einer
am Indischen Ozean beheimateten Kultur. Der Niedergang des Status der
Bauern, der dazu führte, daß sie die notwendige Entsalzung der
bewässerten Flächen vernachlässigten, führte nach und nach zur
Zerstörung des Bodens. Das Niveau dieser Kultur sank immer mehr herab,
zunächst zur Leibeigenschaft, dann zu einer Form der Sklaverei. Die
Nutzung der relativen Armut als Unterdrückungsinstrument und als
Mittel, systematisch kulturelle Barrieren gegen den technischen
Fortschritt zu errichten oder sogar einen schwerwiegenden kulturellen
Rückschritt herbeizuführen, sind typische Wurzeln einer Politik wie dem
Verbot des olympischen Zeus im Gefesselten Prometheus,
den Armen das Wissen über der Nutzung des Feuers - oder heute der
Kernkraft - zu geben. Es ist ein charakteristischer Ausdruck nicht nur
aller oligarchischen Herrschaftssysteme, sondern auch der Propagierung
praktisch völkermörderischer, pro-oligarchischer politischer und
kultureller Tendenzen in der Gesellschaft.
Die Abhilfe gegen einen solchen, inhärent imperialistischen Charakter
der Funktion monetärer Systeme war in der Neuzeit vor allem die Idee
des nationalen Kredits, den die Winthrops und Mathers in der
Massachusetts Bay Colony der Zeit bis 1689 als Prototyp einführten und
der bei der Gründung der Vereinigten Staaten als konstitutionelle
Republik als Prinzip in die Bundesverfassung aufgenommen wurde. Die
strikte Begrenzung der Ausgabe von Zahlungsmitteln und ähnlicher Formen
des Kredits auf die Nationalbankmethode der Verfassungsrepublik, wie in
der Massachusetts Bay Colony vor 1688 und später in der
US-Bundesverfassung, ist die einzige Alternative zu der inhärenten
Räubernatur des Monetarismus und für die Sicherung der Würde und
Souveränität aller wahren Republiken.
Beim jetzigen Stand der Weltpolitik bietet praktisch nur noch eine
Ablösung des monetären Systems durch ein staatliches Kreditsystem für
jede souveräne Republik - und das praktisch „über Nacht" - einen Ausweg
aus der heraneilenden, im wesentlichen weltweit gleichzeitigen
Zusammenbruchskrise aller Nationen auf dem Planeten.
Daher der heutige britische Faschismus
Um die gegenwärtige weltweite Währungs- und Finanzkrise zu verstehen,
muß man die historischen Wurzeln des Phänomens des Faschismus kennen:
daß er im wesentlichen eine britische Schöpfung war, die bekanntlich
nach dem Ersten Weltkrieg in verschiedenen Nationen, allen voran
Italien und Deutschland, eingeführt wurde. Der Faschismus kam aus
London, gerade auch über Benito Mussolini und Adolf Hitler persönlich.
Der Faschismus, den man zuvor, unter der britischen Marionette Napoleon
III., als „Synarchismus" kannte, dient schon immer als Mittel
britischer imperialer Herrschaft über das Weltwährungssystem. Er
lieferte eine Form der Diktatur, die benutzt wurde, um den Widerstand
gegen nationale und internationale monetaristische Interessen - zu dem
eine Bevölkerung, die sich an die Idee moderner, nationalstaatlicher
Republiken gewöhnt hat, von Natur aus neigt - zu unterdrücken.
Genau aus diesem Grunde bildet der Faschismus unter den gegenwärtigen
Bedingungen der Weltwährungskrise die Hauptstoßrichtung der
Außenpolitik der britischen Monarchie. In dieser Gegenwart geraten die
existentiellen Interessen der Bürger der USA und anderer relevanter
Nationen in einen unvermeidlichen Konflikt mit den monetaristischen
internationalen Finanzinteressen, wie wir das bei verräterischen
Maßnahmen einiger Mitglieder des US-Kongresses seit etwa September 2007
erfahren haben.
Um die Bedeutung des modernen Faschismus zu verstehen, muß man ihn
betrachten, wie er vom Britischen Empire im 19. Jahrhundert in
Frankreich unter der installierten britischen Marionette Napoleon III.
unter der damaligen Bezeichnung Synarchismus und dann später im 20.
Jahrhundert unter der Bezeichnung Faschismus eingeführt wurde. Das
Empire reagierte damit zur Zeit Lord Palmerstons und Königin Victorias
u.a. auf die Niederlage, die der amerikanische Präsident Abraham
Lincoln Lord Palmerstons Marionette, der Konföderation der Südstaaten,
zugefügt hatte. Die Absicht dabei war es, den Einfluß, der von diesem
amerikanischen Sieg auf die führenden Kreise Kontinentaleuropas
ausstrahlte, einzudämmen.
Später wurde das synarchistische Modell aus Frankreich in Form der
Mussolini-Diktatur nach Italien exportiert. Diese spätere Diktatur war
eine britische Marionette, Mussolini selbst wurde durch einen
britischen Agenten venezianischer Herkunft, Volpi di Misurata, an die
Macht gebracht.16
Adolf Hitler war ein Geschöpf des Chefs der Bank von England, Montagu
Norman, aber auch von Normans Partnern an der Wall Street bei der Bank
Brown Brothers Harriman. Die Briten ließen Hitler, Mussolini und die
anderen von ihnen aufgebauten faschistischen Klienten auf dem Kontinent erst dann wieder fallen,
als London sah, wie die Wehrmacht die Westgrenze Deutschlands nach
Frankreich überschritt. Nach dem Fall Frankreichs wandte sich London
hilferufend an seinen verhaßten Feind, US-Präsident Franklin Roosevelt,
aus Furcht, wenn zu Hitlers Kräften noch Frankreich und seine Marine
hinzukämen, könnte es das Ende des Empires bedeuten.
Seit Präsident Franklin Roosevelts Tod sind wir mit einer neuen Form
des Faschismus konfrontiert, die noch tödlicher ist für die
Zivilisation als Hitler. Die größte gegenwärtige Bedrohung für die
ganze Menschheit ist heute die äußerst bösartige oligarchische Truppe,
die unter der Leitung des malthusianischen Paars, Prinz Philip und dem
SS-Veteranen Prinz Bernhard, als Bilderberger-Sekte in Gang gesetzt
wurde. Prinz Philip und die Queen gehören schon allein aus diesem Grund
noch heute zu den bösartigsten Menschen auf der Welt.
Um Prinz Philip besser zu verstehen, vergleiche man seine
massenmörderische, extrem malthusianische Politik mit der ähnlich
massenmörderischen Einstellung, die der verstorbene Bertrand Russell,
den einige gutinformierte Kreise noch vor Hitler als den bösartigsten
Menschen im 20. Jahrhundert einschätzen, schamlos vertreten hat.
Verglichen mit Bertrand Russell, einer Art Verkörperung des
Großinquisitors aus Dostojewskis Roman, war der satanische Philip in
seiner Boshaftigkeit ein Amateur.17
Die vom britischen Königshaus angeführte Fraktion des Vereinigten
Königreichs steuert heute ganz offen die Politik der Regierung Obama,
die von dieser britischen Monarchie unter besonderer Mitwirkung ihres
derzeitigen Sonderagenten, des früheren Premierministers Tony Blair,
aufgebaut wurde.
Diese korrupte US-Regierung ist momentan die Einrichtung, die versucht,
eine Praxis der Krankenversorgung einzuführen, die auf dem Vorbild der
während des Krieges betriebenen Programme Adolf Hitlers zur Beseitigung
von „lebensunwertem Leben" beruht.
Kurz gesagt entspricht Präsident Barack Obamas derzeitige Politik dem
Faschismus von Prinz Philips World Wildlife Fund, als dessen Ziel der
Prinz die Verringerung der Weltbevölkerung von gegenwärtig gut
sechseinhalb Milliarden Seelen auf weniger als zwei Milliarden erklärt
hat: Dieser Völkermord ist das eigentliche Ziel der britischen Meister, die Präsident Barack Obama steuern.
Das Programm des „grünen Völkermords", das Prinz Philip ganz offen
gegen die Bevölkerung der USA und anderer Nationen vorgelegt hat, kann
unter einer wirklich demokratischen Regierung nicht umgesetzt werden.
Als Rezept, diese Ziele in einem modernen, demokratischen Nationalstaat
zu betreiben, wurde die römisch-imperiale Tradition verschrieben, die
man heute „Faschismus" nennt. Für das amerikanische Volk und die
Institutionen seiner Regierung läuft nun die Zeit immer schneller aus,
wenn Präsident Obamas mörderisches Gesundheitsprogramm nicht umgehend
gestoppt wird.
Für die derzeitigen Absichten der britischen Monarchie ist der
kernkraftfeindliche „grüne" Faschismus, wie ihn die Nazipartei schon
Ende der zwanziger Jahre betrieb, ein Muß. Den Schlüssel, um das zu
verstehen, findet man, wenn man den Gefesselten Prometheus des Aischylos studiert.
Faschismus und Völkermord sind britisch - und grün
Um gleich auf den Punkt zu kommen: Ohne den allgemeinen Ausbau der
Kernspaltung als Hauptkraftquelle können die größten Hindernisse für
die Ernährung der Bevölkerung dieses Planeten nicht rechtzeitig
überwunden werden. Die fanatische Opposition gegen die Kernkraft kommt
gewöhnlich von einer, offen gesagt, völlig gehirngewaschenen
politischen Schicht, die in den Vereinigten Staaten und in Europa viel
zu reichlich vertreten ist. Dieser Fanatismus dient den Absichten ihrer
Gehirnwäscher im gleichen Sinn wie das Verbot des Feuers durch den
olympischen Zeus im Gefesselten Prometheus.
Dabei ist die Kernkraft keineswegs das einzige, was dem Britischen
Empire in dieser Hinsicht Sorgen bereitet. Das vorgeschlagene Verbot
der Kernkraft hat eine doppelte Bedeutung.
Erstens: Die Kernspaltungstechnik ist nicht nur die Grundlage für eine
hochtechnisierte wirtschaftliche Kultur, wir benötigen sie auch
dringend als einzige Lösung für die Aufgabe, das Niveau der angewandten
Technik und ihrer Produkte zu erhalten und zu steigern. Ohne solche
Technologien gehen der Welt Dinge wir billiges Trinkwasser, von denen
ein menschenwürdiges Leben abhängt, bereits zur Neige.
Zweitens, aus der Sicht des Lagers des Bösen: Um die sozialen und
politischen Ziele der faschistischen Rezepte zu erreichen, auf die die
gegenwärtige Politik der britischen Monarchie abzielt, wird es als
notwendig betrachtet, das Rad des Fortschritts für alle bisher
industrialisierten Nationen zurückzudrehen - so wie die von London
gesteuerte anglo-amerikanische Fraktion ab August-Oktober 1982 die
Volkswirtschaft Mexikos vorsätzlich zerstört hat. Dies traf nicht nur
Mexikos damals aktiv betriebenen Ausbau der Kernkraft, sondern seine
gesamte industrielle und infrastrukturelle Entwicklung.
Wie jeder kompetente physische Chemiker schlüssig zeigen kann, beruht
die Steigerung der potentiellen relativen Bevölkerungsdichte der
Menschheit oder auch nur die Erhaltung dieses Potentials auf einer
langfristigen Steigerung der Energieflußdichte der Kraftquellen, die
sich in den Eigenschaften der Periodentafel der physischen Chemie
widerspiegelt.
Tatsächlich beruht die ganze Existenz des Lebens auf diesem Planeten
auf der Zunahme der Menge des Kohlendioxids im System, das (vor allem)
dank des wunderbaren Wirkens des kaulquappenähnlich aussehenden
Chlorophyll-Moleküls mit Hilfe des Sonnenlichts umgewandelt wird. Die
charakteristische Wirkungsweise des Chlorophylls ist, daß es in seinem
antennenartigen „Schwanz" die Kraft der Sonnenstrahlung aufnimmt und
aus dieser Kraft durch die Steigerung seiner relativen wirksamen
Energieflußdichte die wichtigsten biochemischen Elemente erzeugt, von
denen die Existenz der Biosphäre abhängt. Wissenschaftlich gesehen
könnte nichts verrückter sein, als riesige Landflächen, die als
Biomasse entwickelt werden sollten, mit Netzen von Solarkollektoren und
Windmühlen zu bedecken, die grundsätzlich unwirtschaftlich sind und mit
sehr geringer Energieflußdichte arbeiten. Diese wissenschaftlich
schwachsinnigen Pläne zur Umwandlung von Sonnenstrahlung bei einer
geringeren Energieflußdichte als der, mit der das Chlorophyll sie in
für die Menschheit lebenswichtige Biomasse verarbeitet, sind nicht nur
dumm, sondern eigentlich sogar ein Verbrechen gegen die Menschheit.
Hinter der Politik für Biotreibstoffe steht als Zweck nicht die
Erzeugung von Kraft, sondern eine Erhöhung der Sterberate unter der
Bevölkerung, wie die Kombination der derzeitigen Gesundheits- und
Energiepolitik Obamas belegt.
In der Geschichte unseres Planeten war es aus Sicht des physischen
Chemikers immer die Steigerung der Energieflußdichte bei den jeweils
verwendeten Kraftquellen, von welcher der Fortbestand der Menschheit
abhing, und das gilt auch für die Erhaltung der Bevölkerung auf ihrem
heutigen Stand. Ohne Hilfe der Kernspaltung von Brennstoffen auf Uran-
und Thoriumbasis droht dem Planeten jetzt eine allgemeine Katastrophe.
Das Ziel der britisch-imperialen Pläne für einen „grünen Völkermord",
wie sie die Verbündeten des üblen Prinzen Philip und seines Sohnes
Charles betreiben, ist nicht nur, die Bevölkerung zu verdummen und zu
verrohen; auch die Lebenserwartung soll gesenkt werden, wie dies mit
unqualifizierteren, arbeitsintensiven Beschäftigungsformen einhergeht.
Dazu sollen auch mit gezielten Maßnahmen Menschen sozusagen „aus der
Herde gekeult werden", nachdem sie das empfohlene Alter für
unqualifizierte Arbeitskräfte überschritten haben, deren
arbeitsintensive Tätigkeiten für einen Menschen mittleren Alters „zu
anstrengend sind, um mitzuhalten". Um einen tieferen Einblick in die
gegenwärtigen Motive der britischen Monarchie zu erhalten, sollte man
sich mit den utopischen Romanen solcher Schützlinge des Trios Aleister
Crowley-H.G. Wells-Bertrand Russell wie Aldous Huxley und George Orwell
befassen, u.a. mit der Art und Weise, wie sie das Thema Ergotamin
behandeln.
Prinz Philips schamlos erklärte, teuflische Absicht ist nicht nur, den
wissenschaftlich-technischen Fortschritt anzuhalten und rückgängig zu
machen, sondern auch, die Bevölkerung des ganzen Planeten auf einen
Zustand der Barbarei zu erniedrigen, in dem dieser verdummten und stark
verringerten Bevölkerung das Maß an Entwicklung ihrer Kultur und
Intelligenz mangelt, das sie bräuchte, um sich aus dieser sklavischen
Barbarei wieder zu befreien. Das wäre ein denkbar barbarischer Zustand,
von dem Bertrand Russell erklärte, die jungen Menschen könnten dann
„fröhlich weiterzeugen", getrieben von den Freuden ihrer aktiv
betriebenen rohen Dummheit, während man dafür sorgt, daß die Alten und
Kranken früher und schneller sterben, wie es auch die
Wirtschaftsberater des britischen Laufburschen und amerikanischen
Präsidenten Barack Obama verlangt haben.
Prinz Philips Faschismus in Aktion
Ein ähnlicher, ausgesprochen faschistischer Angriff auf die Menschheit
besteht in der Auslöschung der nationalen Souveränität durch die
imperialistische Tyrannei der sogenannten „Globalisierung". Im
wesentlichen soll den Nationen der Anbau der eigenen Nahrungsmittel und
die Hoheitsgewalt über die Technologien verweigert werden, die sie
verwendet. Gleichzeitig führt die „Globalisierung" der Arbeitskraft
dazu, daß das Niveau der von der Bevölkerung nutzbaren Technologie
praktisch auf die Ebene verarmter Leibeigener herabgesetzt wird.
Ein weiterer Punkt ist: Die wertvollsten Köpfe innerhalb der
Bevölkerung sind die reiferen Schichten, die angehäuftes, gereiftes
Wissen verkörpern. Wer den wirksamen „Intelligenzquotienten" einer
Bevölkerung herabsenken will, der verkürze die Lebenserwartung der
Bevölkerung durch vergleichbare Maßnahmen wie Hitlers
Euthanasieprogramm „Tiergarten 4 (T4)". Auch die in den USA unter der
Regierung Nixon eingeführte Politik der HMOs (profitorientierte
Gesundheitskonzerne) vollbringt bereits Schreckliches in dieser
Richtung.
Eine solche Politik erniedrigt die Bevölkerung und verroht das geistige
und kulturelle Leben, so wie es im System der Leibeigenschaft und
Sklaverei im Römischen Reich geschah. Es gibt dann Präventivmaßnahmen
in Form von Massenmord an „Aufmüpfigen" oder Religionskriege und
Pogrome gegen verschiedene Bevölkerungsgruppen, wie im Römischen und
Byzantinischen Reich oder auch später im feudalen Europa unter
venezianischer Geldherrschaft.
Daß Lord Shelburne von der Britischen Ostindiengesellschaft gerade den
als Julian Apostata bekannten römischen Kaiser als Leitbild übernahm,
ist im wesentlichen der skurrilen Spielfreude des Autors Edward Gibbon
zu verdanken. Tatsächlich wurden solche Methoden wie die Julians im
imperialen System des alten Rom ständig angewendet, von Anfang an bis
zum Ende. Heute betreibt man die gleiche Politik des „Teile und
Herrsche" beispielsweise in dem vom Sykes-Picot-Abkommen bestimmten
sog. „Nahen Osten" in Form des nie endenden Konflikts zwischen Israelis
und Arabern, den das Empire ständig schürt.18
Dieses Empire wurde beim Pariser Frieden im Februar 1763 in der Form
der Britischen Ostindiengesellschaft errichtet. Die imperiale Macht des
britischen Außenamts wurde dann durch eine Neuauflage des
„Siebenjährigen Kriegs" gefestigt, mit dem Napoleon Bonaparte
wissentlich oder unwissentlich dem Ziel der Briten diente, ganz
Kontinentaleuropa in ihren imperialen Griff zu bekommen.
Später sah der geschaßte deutsche Reichskanzler Otto von Bismarck das,
was man später den Ersten Weltkrieg nannte, als „einen neuen
Siebenjährigen Krieg" kommen. Auf die Ermordung des französischen
Präsidenten Sadi Carnot 1894 folgte eine ganze Serie von Kriegen mit
destabilisierender Wirkung, darunter Japans Kriege gegen China, Korea
und Rußland 1894 bis 1945 sowie der japanischen Angriff auf Pearl
Harbor 1941, die alle in Absprache Japans mit England, u.a. in den
zwanziger Jahren, organisiert wurden.
Nach dem Frieden von Versailles war der Krieg nicht wirklich zuende. Es
gab nur eine Art Auszeit, in der man sich auf neue Ausbrüche von
Massenabschlachtungen vorbereitete. Der Versailler Vertrag war
praktisch nur die Gelegenheit, den Marsch in den nächsten Weltkrieg zu
organisieren. Dabei war zunächst beabsichtigt, daß dies ein Seekrieg
der Verbündeten Japan, England und anderer (gegen die USA) sein sollte,
für den Japan schon in den zwanziger Jahren den Auftrag erhielt, den
US-Flottenstützpunkt Pearl Harbor auszuschalten.
In ähnlicher Weise kündigte Bertrand Russell im September 1946 die
Absicht der Briten an, einen atomaren Angriff auf die Sowjetunion zu
organisieren, womit er nach eigener Aussage das Ziel verfolgte, eine
„Weltregierung" zu errichten. Das damalige Vorhaben Russells sollte uns
heute als Bezugspunkt dienen, um die wahrscheinlichen Absichten des
bösartigen ehemaligen britischen Premierministers Tony Blair
aufzuspüren. Wird die gegenwärtige Politik - zusammen mit Prinz Philips
existentialistischen Gefühlen anläßlich seines nahenden Sterbens und
der wilden Machtgier des Ex-Premiers Blair - bald zum Ausbruch eines
möglicherweise thermonuklearen Krieges führen? Beispielsweise könnte
irgendeine verrückt gewordene, verzweifelte israelische Regierung als
Blairs Spielzeug dazu benutzt werden, einen solchen Holocaust
auszulösen.
Bevor wir auf die strategische Bedeutung von Percy Shelleys These
zurückkommen, sollte folgendes zur Vorbereitung vorausgeschickt werden.
Die Urheber des weltweiten Paradigmenwandels der Nachkriegsjahrzehnte,
die auf die Zerstörung der klassischen Kultur hinarbeiteten, zerstörten
nicht nur das trotz allem noch vorhandene Maß an Vernunft in der
Politik maßgeblicher Nationen, das zur Zeit des Eintritts der USA
sowohl in den Ersten als auch in den Zweiten Weltkrieg noch bestand. Da
die Reihen der relativ vernünftigen Schichten der politischen und
militärischen Köpfe der Nationen in den Jahrzehnten nach dem Zweiten
Weltkrieg mehr und mehr durch den Tod ausgedünnt wurden und der
Aufstieg der „68er" Generation zur heute dominierenden politischen
Rolle im Verhältnis noch größeres Unheil anrichtete, ist ein Großteil
des Faktors der Vernunft, den die klassische Kultur darstellte,
verloren gegangen. Mit einem solchen Faktor der Vernunft gäbe es nicht
Schreckensszenarien wie jenes, daß Blair die Wahnsinnigen im
israelischen Establishment einen „Präventivkrieg" im Interesse des
Empires entfesseln läßt - möglicherweise sogar einen Angriff auf den
Iran mit Kernwaffen. Schließlich wird die Marionette des
Sykes-Picot-Erbes, das israelische Establishment, in Wirklichkeit vom
imperialistischen britischen Establishment bestimmt und nicht vom
israelischen Volk. Ein solches Abenteuer würde wahrscheinlich zur
Vernichtung eines Großteils der israelischen Bevölkerung führen - doch
wie Bertrand Russell über solche britische Unternehmungen schrieb:
„Demgegenüber läßt sich einwenden, daß schlechte
Zeiten keine Dauer-, sondern Ausnahmezustände sind und man ihnen auch
mit außergewöhnlichen Mitteln zu begegnen hat. Während der
Flitterwochen der Industrialisierung war dies Verfahren mehr oder
weniger angemessen; wenn sich aber die Bevölkerungszunahme nicht sehr erheblich verlangsamen läßt, dann
verliert dieser Einwand an Bedeutung. ... Die Kriege haben bis heute
keinen wesentlichen Einfluß darauf gehabt, denn die Zunahme hielt
während beider Weltkriege unvermindert an. ... aber vielleicht ist der
bakteriologische Krieg wirkungsvoller. Würde man in jeder Generation
einmal den Schwarzen Tod über die Welt schicken, dann dürften die
Überlebenden fröhlich weiterzeugen, ohne die Welt allzu eng zu machen.
... Es würden sich zwar etwas unangenehmere Zustände entwickeln, aber
was macht das schon? Die in Wahrheit hochherzigen Leute sind gegen das
Glück immun, vor allem wenn es das Glück anderer ist..."19 (Hervorhebung hinzugefügt)
Die Möglichkeit, unter Bedingungen wie der heute drohenden globalen
Zusammenbruchskrise chaotischen Krieg zu entfesseln, ist der
bemerkenswertestes einer Reihe von wahrscheinlichen Gründen, warum der
von London verwaltete Kampfplatz des Sykes-Picot-Vertrages als Zünder
für einen Balkan-artigen Ausbruch internationaler militärischer und
anderer Konflikte benutzt werden könnte.
Die meisten relevanten Mächte, die in einem solchen großen Krieg
führend wären, wie etwa die Vereinigten Staaten, haben in letzter Zeit
ihre früher vorhandenen Kapazitäten für nichtatomare, reguläre
Kriegsführung schon verschleudert. Heute können kleine Reibungen große
Feuer und sogar Flächenbrände entzünden - man denke an Präsident Obamas
aberwitzige Eskalation des Krieges in Afghanistan oder an die Erklärung
der israelischen Regierung, sie behalte sich das Recht auf einen Krieg
gegen den Iran vor. Kleine Kindsköpfe spielen heute mit sehr großen,
mörderischen Spielzeugen. Wenn man es recht bedenkt, kann derzeit von
keiner Regierung der Welt Zurechnungsfähigkeit erwartet werden, falls
sie in einer allgemeinen Krise am Abzug stehen sollte.
Um diesen Punkt anders zu formulieren: Das Entscheidende im Krieg ist
die Fähigkeit des Kriegers, stets die Handlungen zu erkennen und
ergreifen, die Frieden bedeuten.
Der große Alptraum dieser Tage
Betrachten wir den nicht gerade irrelevanten Fall der heutigen
Vereinigten Staaten von Amerika. Es gibt zwar in den amerikanischen
Regierungsinstitutionen vernünftige und fähige Leute, aber die haben
leider keine sichere Kontrolle über die Handlungen der Regierung Obama
als ganzes. Einer der besorgniserregendsten Aspekte der Lage ist die
offenkundige, ungezügelte Unmoral, welche die Regierung seit Juli 2007
rein gar nichts tun ließ, was eine einigermaßen vernünftige Reaktion
auf diese allgemeine Krise, diese Existenzkrise darstellen würde.
Derweil hat der Rest der Welt eine ganz ähnliche Geisteshaltung.
Lösungen einer tiefgreifenden Krise setzen voraus, daß vernünftige
Menschen an der Spitze stehen. Derzeit gibt es keinen Beleg dafür, daß
bei der Regierung oder beim Kongreß der USA eine so etwas der Fall wäre
- angefangen mit der britischen Marionette, Präsident Obama. In anderen
Teilen der Regierung gibt es sie schon, aber ihre Position ist noch
nicht stark genug, um sinnvolle Alternativen umzusetzen.
Der Rest der Welt scheint in einer kaum besseren Geistesverfassung zu
sein als Präsident Obama, der die Politik der britischen Monarchie
betreibt. Wenn man die Berichte über den öffentlich präsentierten
Geisteszustand führender Personen in den wichtigsten
Entscheidungspositionen untersucht, kommt einem unwillkürlich das Bild
in den Sinn, wie diese wichtigsten Leute der Welt in ihrem Büro vor dem
Schreibtisch nackt in einer Plastikwanne sitzen, alberne Geräusche von
sich geben und Seifenblasen pusten.
Die fraglichen Leute wissen vielleicht, was sie normalerweise gegen das
akute Problem unternommen hätten, aber sie wissen, daß ihnen dies unter
Obamas neuen, von London diktierten Regeln nicht gestattet wäre. So ist
der beste Rat für Leute in entscheidenden Positionen, daß sie, wenn sie
nicht in der Lage sind, tatsächlich verrückt werden zu können,
wenigstens so tun sollten, wenn sie ihre Position behalten wollen.
Kurz gesagt, die Lage in der obersten Führungsetage ist wie eine klinisch verrückte.
Wenn das geschieht und man bei gesundem Verstand ist, sollte einem klar
werden, daß das, was man für „das System" gehalten hat, am Ende ist. In
dem Fall sollte man wissen, daß etwas ganz neues dringend gebraucht
wird. An diesem Punkt kommt meine Rolle ins Spiel.
oben [0]
III. Dynamik und Shelley
Wir kommen nun zur Frage der Natur menschlicher wissenschaftlicher und verwandter Kreativität an sich.
Um dem Leser die Bedeutung von Percy Bysshe Shelleys Verteidigung der Poesie
für die Rolle menschlicher Kreativität in Physik und
Wirtschaftswissenschaft verständlich zu machen, müssen wir hier meine
frühere Hervorhebung wieder aufgreifen, daß G. W. Leibniz die moderne
Form der Dynamik der antiken Pythagoräer und Platos einführte.
Ich stellte dies schon durch den Hinweis klar, daß Leibniz dazu 1692
den Betrug der Methode Descartes' entlarvte und daß er eine der
modernen Dynamik verwandte Konzeption in seinem Specimen Dynamicum von 1695 vorstellte.
Für die anfängliche Untersuchung dieser Leibnizschen Entdeckung,
nämlich der wesentlichen Unterscheidung zwischen bewußten und
halbbewußten Kräften wirklicher individueller menschlicher Kreativität,
muß der Unterschied zum Verhalten aller niederen Lebensformen in
bestimmten Qualitäten der Entdeckung universeller physikalischer
Prinzipien lokalisiert werden, wie der Gegenstand von Leibnizens Specimen Dynamikum zeigt.
Diese Leibnizsche Entdeckung wiederum beruhte auf der Methode, die
Johannes Kepler bei seiner vorhergehenden einzigartigen Entdeckung des
Prinzips der universellen Gravitation verwendete, wie er es in seiner Weltharmonik
beschreibt. Wie ich zeigen werde, ist diese Entdeckung Keplers von
entscheidender Bedeutung für den Nachweis der Rolle dieser Methode bei
der Grundelegung einer geeigneten Definition für die tatsächlichen
Prinzipien der Wirtschaft und wichtiger, eng verwandter Felder.
Meine eigene Behandlung der Bedeutung von Keplers Werk für die
Wissenschaft der physikalischen Ökonomie entstammt im wesentlichen
Albert Einsteins Entwicklung des Themas des Tensors
nicht nur vom Standpunkt der Arbeit Bernhard Riemanns, sondern auch
dessen, worauf ich mich hier schon als die früheren Entdeckungen
Keplers bezogen habe. Wie ich in einem vorhergehenden Kapitel erwähnte,
müssen wir auch die Korrektur betonen, die das Akademiemitglied W.I.
Wernadskij bei Einsteins eigener Darstellung des Themas des Tensors
machte. Dies geschah von einem relativ noch höheren Standpunkt
experimenteller wissenschaftlicher Methode, als ihn selbst Einstein
einnahm.
Bevor ich in der Diskussion des Tensors selbst einen weiteren Schritt
mache, erkläre ich vorsichtshalber meinen eigenen Standpunkt bei der
Definition der Wissenschaft der physikalischen Ökonomie im Licht der
modernen wissenschaftlichen Methode von Kues über Einstein bis zu
Wernadskij, wie ich das Thema in den vorausgegangenen Kapiteln dieses
jetzigen Berichts darstellte.
Das Versagen des Empirismus
Ein populäres, aber falsches Herangehen an Wissenschaft, das man heute
immer noch sowohl bei Laien als auch in der wissenschaftlichen Meinung
findet, gründet auf der fehlgeleiteten Annahme, die Sinneswahrnehmung
stünde an und für sich in einer unmittelbaren Beziehung zu den
tatsächlich nur vermuteten Realitäten, die manche mit dem Begriff
„selbstverständlicher" Sinnesgewißheit verbinden würden. Die
a-priori-Annahmen der Schulbuchlehre in euklidischer Geometrie sind
typisch für die irrtümliche, systematische Inkompetenz, die man selbst
heute noch so häufig in den zugrundeliegenden Axiomen der mehr oder
weniger gewaltsam geprägten Erziehung antrifft. Diese wurde zu dem
erwarteten Zweck eingerichtet, die Studenten auf die Begegnung mit
verschiedenen wissenschaftlichen Themen vorzubereiten, darunter auch
der Ökonomie.
Unter dem Einfluß einer solchen, relativ populären, aber irrigen
Meinung wie dieser wurden mathematische und verwandte Formulierungen
über experimentell nachgewiesene Prinzipien in der Ökonomie oder
anderen Bereichen als mehr oder weniger gültige, bloß mathematische
Ausdrücke universeller physischer Prinzipien angesehen. Dies wurde die
Quelle der ihrem Wesen nach sozial-pathologischen Merkmale der üblichen
Praxis anglo-holländischer empirischer Verhaltensforscher, die in der
Tradition der Schule des Imperialismus der britischen
Ostindiengesellschaft ausgebildet wurden, und zwar durch die Anhänger
von Adam Smith und Jeremy Bentham.
In meiner eigenen Opposition gegen solche und ähnliche
a-priori-Annahmen wie die, die ich schon in den vorhergehenden Kapiteln
erwähnte, müssen wir Belege dafür berücksichtigen, daß die menschlichen
biologischen Fähigkeiten, die wir als Instrumente der Sinneswahrnehmung
betrachten, eben nur das sind, so daß die relativ populären
Vorstellungen von Raum, Materie und Zeit nur im Geist abgebildete
Schatten sind, und zwar abgebildet entsprechend der innewohnenden,
systematischen Besonderheiten der jeweiligen Sinne.
Das damit verbundene Paradox ist jedoch, daß sie gewöhnlich wirkliche Schatten sind. Von diesem langjährigen eigenen Blickwinkel, den ich seit meiner Jugend vertrat,
besteht die Herausforderung schon des Namens Wissenschaft vor allem
darin, die Annahme zu vertreten, daß es unsere Aufgabe ist zu
entdecken, was diese Schatten warf, die wir als Sinneswahrnehmung
erlebten.
Alle die, deren Namen ich heute als die größten wissenschaftlichen
Geister der bekannten antiken und modernen Denker in Wissenschaft und
Kunst repräsentierend schätze, setzten sich nachweislich mit der
gleichen, herausfordernden Frage in sich selbst auseinander. Shelleys
Sicht, die er in dem Schlußparagraph seiner Verteidigung der Poesie zusammenfaßt, stellt
die gleiche Frage nicht nur für die Poesie, sondern implizit auch für
die Naturwissenschaft. Dieses Zusammentreffen von Prinzipien
klassischer künstlerischer Komposition mit den Prinzipien der
Naturwissenschaft ist das entscheidende Thema, mit der sich heute jede
wirklich kompetente Wissenschaft physischen wirtschaftlichen Verhaltens
beschäftigen muß, wie ich es hier tue.
Dieses Problem, wie ich es gerade auf diese Art formuliert habe, siedelt die tatsächliche Existenz
aller wahren universellen Prinzipien außerhalb des vermeintlichen
Rahmens bloßer mathematischer Formulierungen an. Für diesen Fall gab
uns Keplers berühmte Entdeckung einer mathematischen Formulierung für
die Organisation eines komponierten Sonnensystems, als mathematisches
Resultat seiner Arbeit - das von denen gestohlen wurde, die den
wissenschaftlichen Ruf des Experten für schwarze Magie Isaac Newton
künstlich aufgebaut haben - eine wahre Darstellung des Schattens des beteiligten universalen Prinzips; doch diese Formulierung selbst ist nicht und war nicht die ontologische Aktualität dieses Prinzips: Menschliche Fußspuren sind keine Menschen.
Keplers Lösung, von der alle kompetente Lehre und Praxis europäischer Naturwissenschaft Wissenschaft seitdem abhängt, fußt
auf einer Überlegung, die außerhalb der Annahme liegt, die mit dem
üblichen Begriff bloßer Wahrnehmung des Gesichts- und des Gehörsinns
einhergeht.
Meine Feststellung wurde genau so von Albert Einstein hinsichtlich der
Implikationen von Keplers einzigartiger, originärer Entdeckung der
universellen Gravitation ausgedrückt. Das ist auch das fundamentale, zugrundeliegende Prinzip aller kompetenten Praxis einer Wissenschaft der physischen Ökonomie.
Was Einstein betrifft, so definiert er das von Kepler entdeckte Prinzip
in einem ersten Versuch, als scheine es das Universum wie von außen,
aber auch systematisch, zu begrenzen. Er nimmt daher auch an, daß das
Universum als ganzes zwar extrem groß ist, nichtsdestoweniger aber auch
prinzipiell begrenzt ist, anstatt wirklich mathematisch unendlich zu sein. Die Frage, die unmittelbar aus diesen Überlegungen erwächst, lautet: Gibt es ein „außerhalb" des Universums? Gibt es ein „anderes Universum außerhalb unseres eigenen"? Einstein sagt: „Nein". Es gibt hervorragende Gründe, mit ihm in letzterem Punkt übereinzustimmen.
Ich will diesen Punkt weiter klären: Die Annahmen, die solche
Schwindler wie Rudolf Clausius, Hermann Grassmann, Lord Kelvin u. a.
ausbrüteten, was als das behauptete Prinzip der reduktionistischen
Thermodynamik, das sog. Prinzip der Entropie (oder der „2. Hauptsatz"
der Thermodynamik) vertreten wird, war von Anfang an ein ontologischer
Betrug. Clausius und Grassmann behaupteten, sie hätten ihr Argument aus
der Arbeit von Lazard Carnots Neffen, Sadi Carnot, abgeleitet; aber
dieser Bericht von Grassmann u. a., wie ihn auch dankbar und bösartig
der Herausgeber der gesammelten Werke Riemanns verteidigte, war ein
methodischer Betrug, wie eine Studie zeigte, die der Arbeit Ampères
folgte und von C. F. Gauß angestoßen wurde. Dies geschah durch
Experimente zum Beweis von Prinzipien der Elektrodynamik an der
Göttinger Universität unter der Leitung von Wilhelm Weber und unter
wichtiger Mitarbeit Lejeune Dirichlets, Riemanns und Kohlrauschs.
Tatsächlich ist das Universum antientropisch, wie die
Errungenschaften des Akademiemitglieds W. I. Wernadskij dies dramatisch
für die physikalische Biochemie unterstreichen. Keplers Universum ist
endlich, aber unbegrenzt.20
Wie ich bereits in diesem Bericht erklärt habe, liegen wahre
universelle Naturprinzipien quasi „außerhalb" des Bereichs der naiven
Annahmen der Rechtgläubigen, außerhalb einer bestimmten Vorstellung vom
Universum, von dem man irrigerweise glaubt, es stehe in vollkommener
Übereinstimmung mit den naiven Annahmen der Sinneswahrnehmung. Wie
Keplers einzigartige ursprüngliche Entdeckung der Gravitation zeigt,
liegen alle wahren universellen Naturprinzipien außerhalb des Bereiches
jeglicher Mathematik, die in sich selbst deckungsgleich ist mit den
einfachen Begriffen der Sinnesgewißheit.21 Der
mathematische Ausdruck solcher Prinzipien wird in jedem Einzelfall als
Schatten des implizierten Prinzips dargestellt, statt das zu sein, was
als wirksame Tätigkeit des Prinzips selbst betrachtet werden kann.
Was ich bisher in diesem Kapitel gesagt habe, wirft eine weitere Frage
auf. Diese Frage ist entscheidend für jeden kompetenten Versuch, zu
einer wirklichen Wissenschaft der physischen Ökonomie zu gelangen. Die
ausschlaggebende ontologische Frage lautet: Worin besteht, ontologisch, die effiziente Form der Wirkung wahrer menschlicher Kreativität auf das Universum?
Allein diese Fragestellung läuft darauf hinaus, die immer noch
verbreiteten Annahmen über den Unterschied zwischen dem Menschen, der
einen Willen besitzt, und den Tieren herauszufordern. Alle kompetenten
Anläufe zu einem wissenschaftlichen Begriff von Wirtschaft hängen
absolut davon ab, diese Frage zu akzeptieren und eine Antwort auf diese
besondere Frage zu finden.
Vielleicht sind Sie jetzt schockiert!
Dann werde ich Sie jetzt wohl noch viel mehr schockieren.
In meiner Erfahrung mit diesen Konzepten, die ich eben in diesem
Kapitel bis hierher umrissen habe, fiel mir auf, daß der Grund für die
Unfähigkeit vieler Menschen, die sonst als gebildete und beruflich
qualifizierte Köpfe gelten, gewöhnlich daher rührt, daß selbst alle die
Belege, die ich grundsätzlich aufgezählt habe, sie nicht befähigen
würde, die Implikationen dieser Angelegenheit in einer praktisch
wirksamen Art zu verstehen. Diese Schwäche liegt nicht so sehr an der
Wahl ihres Fachgebietes als solches, sondern in ihnen selbst.
Ich erläutere.
Die Quelle dieses hartnäckigen Problems, das sie auf diese Weise erlebt
haben, ist ihr fehlerhaftes Gefühl für den Ort jenes Wesens, das sie
mit ihrer Auffassung des Konzepts des „Ich" verbinden, ihrer Sicht des
ontologischen Orts dieses „Ichs." Um diese Konzepte zu verstehen, die
unerläßlich sind, um den Gegenstand der Ökonomie vernünftig zu
verstehen, muß es deshalb eine bestimmte, klare Veränderung in der
individuellen Wahrnehmung des „Orts" seiner wahrgenommenen eigenen
Identität geben, eine Veränderung, deren Ausdruck ich in der Arbeit
einiger wissenschaftlicher Geister, wie Einstein selbst, erkenne.
Das grundlegende Problem, welches sich uns in diesem scheinbaren
Paradox stellt, ist zunächst, daß universelle Naturprinzipien selbst
keine Sinnesobjekte im ontologischen Sinn sind. Trotzdem sind sie
wirksam. Jede Kompetenz in der Definition universeller Naturprinzipien
beruht auf dieser Überlegung.
Deshalb sollte man immer fragen: Ist die Wahrnehmung der persönlichen
Identität des Wissenschaftlers oder Ökonomen innerhalb der Auffassung
der Sinnesgewißheit lokalisiert - oder wird erkannt, daß die Sinne
innerhalb der Grenzen eines Bereichs bloßer Schatten, die sich dem
Geist des Denkers präsentieren, liegen? Jede praktische Kompetenz in
Ökonomie beruht auf der Einsicht in diese spezifische Überlegung.
Menschen, denen es geglückt ist, dieses konzeptionelle Problem (das ich
gerade beschrieben habe) mehr oder weniger erfolgreich zu lösen, werden
eine Veränderung des Ortes ihres Identitätsgefühls als denkende Person
herbeigeführt haben. Die Natur der Herausforderung, die sie - in ihrem
Innern - zu meistern haben, liegt in der Art und Weise, wie sie über
ihre eigene Identität als denkendes Wesen denken, anstatt als ein
weiteres Objekt im Bereich der Sinneswahrnehmungen.
Das heißt:
Die übliche Quelle des gewöhnlichen Versagens jenes hier kritisierten
Personentypus' ist seine oder ihre starke emotionale Bindung an ein
naives Gefühl der persönlichen, sozialen Identität; ein Gefühl, das in
einer starken Bindung an eine Kraft wurzelt, die von etwas mächtigerem
als ihrer einfachen, persönlichen Sinneswahrnehmung der Welt ausgeübt
wird, etwa bei der Definition ihrer eigenen Identität als Person.22
Anders ausgedrückt: Wie könnten sie auf die Idee kommen, das Bild zu
beleidigen, das ihrer Meinung nach andere Leute von ihnen haben,
nämlich, daß ihr Charakter ausschließlich ein Objekt der
Sinneswahrnehmung sei, ein Objekt der Art, das von Zuschauern mit Hilfe
der Fähigkeit der Sinneswahrnehmung als Objekt betrachtet werden kann.
Um es ganz unverblümt zu sagen: diese Leute sind neurotisch.
Sie „sehen" nicht die Identität der Person, ihr wahres Selbst, in dem
relevanten, von den Sinnen wahrgenommenen Objekt, und oft, bei den
meisten Begegnungen, ist es ihnen auch ziemlich egal. Sie neigen
deshalb dazu, die andere Person primär als Objekt der Wahrnehmung zu
betrachten, und dazu, etwas, was mehr als ein bloßes Objekt ist, nur in
mehr oder weniger seltenen Ausnahmen zu erkennen.
Im Umgang mit diesem ziemlich verbreiteten Problem, dem sich jeder
kompetente Unternehmens- oder sonstige Berater gegenüber sieht, schaut
der relevante Fachmann, falls er überhaupt kompetent ist, über die
äußerlichen Aspekte hinweg auf die relativ prinzipiellen Merkmale, die
hinter der Maske der Person wirken, welche ansonsten als ein reines
Sinnesobjekt betrachtet würde: die
wirkliche Person, wie sie in den Augen wahrer Einsicht existiert. Sonst
ist er oder sie kein kompetenter Berater im Umgang mit ökonomischen
Fragen und auch nicht wirklich als professioneller Ökonom qualifiziert.
Man muß sich selbst, sehr kritisch, mit der gleichen Einsicht sehen.
Genau diese Einsicht - wahrhaft mitfühlende Einsicht - in die eigene
innere Identität sollte das Ziel sein, wenn man versucht, ein wirklich
fähiger Wissenschaftler im Umgang mit den Wirtschaftsfragen zu sein,
die ich hier und heute vorlege.
Das ist die Qualität, die durch das erreicht wird, was wir in der
Entwicklung des zutiefst selbstkritischen Geistes der größten
klassischen Künstler und Wissenschaftler erkennen sollten. Es geht um
das Gefühl des „Ortes" der eigenen persönlichen Identität, das Gefühl
des „Ichs", welches nötig ist für ein mitfühlende Verständnis eben
jener großen Dinge, in denen wir den Schlüssel zum Potential für Erfolg
oder Scheitern solch großer Führungspersönlichkeiten wie Abraham
Lincoln und Franklin D. Roosevelt erkennen müssen.
Diese Qualität des mitfühlenden Verständnisses ist das Kennzeichen des
Potentials für einen moralisch großen klassischen Künstler, einen
großen Wissenschaftler oder einen tatsächlich fähigen Ökonomen.
Die kreative Identität
Klinisch betrachtet gibt es zwei relevante, eindeutig zuzuordnende
Typen kreativer Persönlichkeiten. Einer ist kreativ durch inneren
Impuls, aber er versteht nicht genau, warum das so ist. Das ist der
typischere der Fälle, denen ich direkt oder indirekt begegnet bin. Der
andere Typ, verkörpert von Persönlichkeiten wie Percy Bysshe Shelley
unter den beachtenswerten englischen Denkern, ist sich seiner eigenen
Kreativität aktiv bewußt, wie auch wahre Genies anderer Kulturen, wie
Nicholas von Kusa, Gottfried Leibniz, Gauß, Dirichlet, Riemann und
Einstein. Im Fall der letzteren allgemeinen Zuordnung weiß ich
persönlich, daß ihr Sinn für persönliche, kreative Identität verbunden
ist mit ihrer Gewohnheit, die eigene Erfahrung von Sinneswahrnehmungen
eher als ein zubehörähnliches, „externes Objekt" zu betrachten, als
eine nur gefühlte, schattenartige Erfahrung der eigenen inneren,
geistig-kreativen Prozesse.
Es ist von größter Bedeutung für die gesamte Wissenschaft, daß diese
Verschiebung - weg von der Konzeption seiner selbst als Objekt
wahrgenommener Erfahrung, hin zu einer sich selbst bewußten,
begreifenden Erfahrung - das entscheidende Merkmal einer vollkommen
bewußten kreativen Identität ist.23
Diese letztere, höhere Ordnung des Sinns für das eigene, innere Selbst
ist das Kennzeichen allen wirklichen, bewußten kreativen Intellekts.
Ich habe einen kontrollierbaren Zugang zum eigenen kreativen Potential
exakt in diesen Bezugspunkten lokalisiert. Dieser Ort ist unmittelbar
mit der Aktivität der ironischen Formen der klassischen künstlerischen
Komposition verbunden, wie der letzte Absatz in Shelleys Verteidigung der Poesie veranschaulicht.
Die in den klassischen Formen der künstlerischen Komposition - und
nicht in der Naturwissenschaft, wo man sie gewöhnlich einordnet -
lokalisierte Kreativität ist also die eigentliche Quelle wahrer
wissenschaftlicher Kreativität. Das Wissen über und der Antrieb zur
Kreativität in der Naturwissenschaft oder der Ökonomie leitet sich vom
Standpunkt der Kreativität der klassischen Künste ab. Die Andeutung,
daß die kreative Funktion „außerhalb" der Gegenstände der
experimentellen Naturwissenschaft liegt, ist der Schlüssel zu einem
kompetenten Verständnis jener ontologischen Implikationen von Leibniz´
Kalkulus, welche die Anhänger Contis und Voltaires im 18. Jahrhundert
entweder nicht verstehen konnten oder einfach nicht verstehen wollten.
Deshalb tendiert schon die Idee einer qualitativen Trennung von
klassischer Kunst und Naturwissenschaft dazu, eine mehr oder weniger
komplette Zerstörung aller kreativen Funktionen des Individuums zu
bewirken. Die Zerstörung wissenschaftlicher Kreativität, welche seit
dem Tod von Präsident Franklin Roosevelt zunehmend das wirtschaftliche
und künstlerische Leben der modernen transatlantischen Kulturen
dominiert hat, kann man zu ihren Ursprüngen zurückverfolgen, die nicht
so sehr in Problemen innerhalb dessen liegen, was gewöhnlich als der
Bereich der Naturwissenschaft angesehen wird, sondern meist in der
Zerstörung der Kreativität und auch der Moral des tatsächlichen oder
vorgeblichen Wissenschaftlers.
Genau das ist der Grund dafür, daß die Förderung des Positivismus der
aufeinander folgenden Ernst Mach und Bertrand Russell die generelle,
große Krise der Fehlschläge im Bereich der Naturwissenschaft des 20.
Jahrhunderts hervorgebracht hat. Die Bohm-Einstein-Kontroverse ist ein
höchst passendes Beispiel der Degeneration des talentierten Bohm unter
dem Einfluß der Positivisten. Die Verschwendung nahezu ganzer
Generationen von tatsächlich oder potentiell wertvollen Mitarbeitern am
grundlegenden Fortschritt der Wissenschaften muß vor allem auf die
kombinierte Wirkung des Positivismus des 20. Jahrhunderts und eines
skatologischen Trends zu degenerierten Formen künstlerischen Lebens
zurückverfolgt werden, in denen ein großer Teil des Potentials zum
wissenschaftlichen und ähnlichen Fortschritt von inzwischen vier -
besonders der letzten drei - Generationen von Fachleuten komplett
zerstört wurde.
Ich meine eine Zerstörung, wie sie der Krebs der modernen,
antiklassischen künstlerischen Unterhaltung bewirkt, der durch
politische Unternehmungen wie den Kongreß für kulturelle Freiheit und
den pro-satanischen Kult jenes Aufsatzes, der unter dem Titel Die Autoritäre Persönlichkeit bekannt ist, gefördert wurde.
Darin, in dieser Trennung der Idee der Person von der eines
zeitweiligen Bewohners seines lebendigen menschlichen Körpers, ein
Gefühl der Trennung, das durch derartige künstlerische Perversionen
noch verstärkt wird, liegt das inhärent Böse der derzeitigen
Wirtschafts- und Sozialpolitik von Präsident Obama und seinem inneren
Kreis behaviouristischer Befürworter jener Methoden zur
Bevölkerungskontrolle, die im September 1939 von Adolf Hitler
eingeführt wurden. Das ist das Wesen der bösartigen Wirkung auf die
allgemeine Bevölkerung durch eine britische Monarchie, die momentan von
jenem dahinsiechenden Prinz Phillip repräsentiert wird.
Die genannten und impliziten Verbindungen, die das, was ich bis jetzt
in diesem Kapitel gesagt habe, darstellen, betrachtet man am besten vom
Standpunkt von Wernadskijs Unterscheidung der entsprechenden Funktionen
des abiotischen Bereichs, der Biosphäre und der Noosphäre. Der Mensch
wirkt bewußt auf den abiotischen Bereich und die Biosphäre ein, und
wirkt auch auf sich selbst, vor allem in Bezug auf die Noosphäre,
innerhalb derer die wahre menschliche Kreativität von uns definiert
werden muß.
Wie Satan die Menschheit haßt
Vom Standpunkt dessen, was ich persönlich gegenwärtig über diese Sache
weiß, schafft sich der Mensch in jedem relevanten Fall seinen Satan in
sich selbst. Dies geschieht nach meinem besten Wissen als ein Produkt
dessen, was Philo von Alexandria als eine systemische,
reduktionistische Täuschung der aristotelischen Lehren verdammte.
Philo warf den Aristotelikern seiner Zeit vor, sie argumentierten, daß
die Fähigkeit des Schöpfers, weiter schöpferisch tätig sein zu können,
mit dem Abschluß des ursprünglichen Aktes der Schöpfung des Universums
endete. Im Gegensatz dazu betrachtet der wahre christliche Glauben die
Natur Gottes als die eines unendlich lebenden Schöpfers, der die Zeit
selbst der Gleichzeitigkeit der Ewigkeit unterordnet. Die gleiche
Sichtweise bringt Philo für das Judentum zur Ausdruck. Weise Rabbis
lehren, daß der Messias dann kommen wird, wenn Gott dies beschließt,
und nicht nach einem von irgend jemandem festgelegten Zeitplan.
Wie so oft ist eine Lehre - besonders eine, die als Frage des
Apriorismus erdacht wurde - einerseits schon an sich falsch; aber auf
der anderen, praktischen Seite, ist sie falsch in ihrem Einfluß als
Lehre für die Menschheit. Im Falle des aristotelischen Arguments, das
von Philo angegriffen wurde, kommen beide vorherigen Aussagen zum
Tragen. Das aristotelische Argument zielt entweder darauf ab, dieselbe,
pro-satanische Wirkung zu erzeugen wie das Verbot der Kenntnis des
Feuers - oder der Kernenergie - für den Menschen, wie beim olympischen
Zeus im Gefesselten Prometheus
des Aischylos. Oder es repräsentiert die Förderung des
neu-maltusianischen „Umweltschutzes" des, offen gesagt, satanischen
Prinzen Philip des berüchtigten World Wildlife Funds und Präsident
Barack Obamas derzeitigen Gefolges von Verhaltensökonomen, die eine
Wiederbelebung von Adolf Hitlers mörderischer Gesundheitspolitik aus
den Jahren 1939-1945 durch das heutige Britische Empire für die heutige
Welt befürworten.
Deshalb sind die systemischen Merkmale der aktuellen Wirtschaftspolitik
der Regierung Obama in jeder Hinsicht eindeutig pro-satanisch. Indem
ich das, was von gewissen früheren Mitgliedern unserer Parlamente und
anderen vergleichbaren Politiker geäußert wird, untersuche, kann ich
anhand der relevanten Spuren erkennen, woher genau ihre Unterstützung
für Obamas derzeitige britische, pro-satanistische Gesundheitspolitik
und ähnliche sozialpolitische Maßnahmen kommt.
Kurz gesagt: Man erkennt die Verleugnung der spezifisch kreativen Natur
der Menschheit an der Verleugnung des wahren Wertes der Fortsetzung des
menschlichen Lebens - mag es durch Krankheit auch noch gefährdet sein -
wie bei Präsident Obamas derzeitiger Politik. Jede Verleugnung des
Eigenwerts eines Menschenlebens, wie es Adolf Hitler und seine heutigen
Nachfolger, wie etwa Obamas Peter Orszag, getan haben, ist implizit ein
satanisches Werk, mit den höchst wahrscheinlichen Folgen einer
Neuauflage der malthusianischen Politik der Zeit nach dem September
1939, einer wirklich nicht nur damals satanischen Politik Adolf
Hitlers, sondern, ausgehend von Britanniens Prinz Philip und seinen
Speichelleckern, wie dem schmierigen Tony Blair, ebenso auch heute.
Das sind die wichtigsten Folgen der heutigen Ablehnung - wie durch die
heutigen„Grünen" - dieser kreativen Fähigkeit, welche den Menschen
auszeichnet. Die Wirtschaftspolitik einer jeden Nation, die den Wert
des menschlichen Lebens systematisch gefährdet, wie es die Politik von
Präsident Obamas Behavioristen tut, muß als das reinste Übel eingestuft
und abgelehnt werden, insbesondere von jedem vernünftigen und
moralischen Bürger unserer Republik. Wir werden in unserer eigenen
Republik nicht tolerieren, was heute noch die besondere, mörderische
Schweinerei der traditionellen Rolle des Britischen Empire in Afrika
ausmacht.
Aber unsere Mission ist es nicht nur, das zu zerstören, was bösartig
falsch ist, sondern vielmehr, die Schönheit des Konzepts des lebenden
menschlichen Individuums zu bekräftigen.
Shelleys Bedeutung für die Kreativität des Menschen
Nur in der inneren Identität des einzelnen Menschen - in dem Sinne, wie
ich dies in Bezug auf die Wahrnehmung dargestellt habe - stoßen wir
unmittelbar auf den eigentlichen Vorgang wahrer Kreativität. Es ist der
Ort, an dem der individuelle menschliche Geist die Wahrnehmungen der
Sinne in eine Vorstellung von der erlebten Welt übersetzt, wie sie der
bewußte Geist versteht.
Dies geschieht durch ein Mittel, das oft als „menschliche Einsicht"
bezeichnet wird - etwa bei Max Plancks Mitarbeiter Wolfgang Köhler.
Hier stößt man auf etwas, was man als die höhere Funktion der geistigen
Identität des Individuums betrachten kann, im Zusammenhang mit der
Erschaffung geistiger Bilder, die mit der Bildung von Hypothesen in
Verbindung gebracht werden können, aus denen Entdeckungen allgemeiner
Prinzipien oder schlicht „Ideen" abgeleitet werden. Das ist der
Charakter der menschlichen Erkenntniskräfte, mit denen wir uns hier
beschäftigen.
Gebildete Menschen kennen diese Fähigkeiten, die sich tatsächlich auf
die schöpferischen Denkprozesse des Menschen bezieht, in Form eines
immer besseren Verständnisses der Ironie im allgemeinen und der Metapher im
besonderen. Diese Fähigkeiten sind verbunden mit Musikalität, wie sie
im klassischen Versmaß angedeutet und im gesungenen, polyphonen
Kontrapunkt in der Tradition Johann Sebastian Bachs explizit
ausgedrückt ist. Ohne ein Umfeld, das von einem ständigen Austausch in
diesen klassischen Künsten geprägt ist, kann sich Kreativität in einer
Gesellschaft nicht leicht entfalten.
Die Entwicklung wahrer Ideen hängt von der „inneren Stimme" klassischer
musikalisch-metrischer, kontrapunktischer Denkweisen ab. Einmal an
solche schöpferische Tätigkeit gewöhnt, wird das kreative Gehirn z.B.
in Farbe träumen wollen, während ein Mathematiker oder Buchhalter eher
in schwarz-weiß träumt. Die farbliche Erwartung in der Traumwelt kommt
aus dem Verhältnis zwischen den Registern der Singstimmen und dem
polyphonen Kontrapunkt.
Eine solche Organisation des klassisch gebildeten, träumenden
menschlichen Geistes - ob in wachem oder schlafendem Zustand - liefert
dann die Grundlage dafür, daß im bewußten Verhalten des einzelnen und
im Austausch über solche Vorgänge mit anderen ein Verständnis dieses
schöpferischen Prozesses vorhanden ist.
Die rhythmische Erfahrung bei regelmäßigen, langen, musikalischen Spaziergängen in angemessenem Schrittempo dient oft als Basso ostinato, der
die Erfahrung des schöpferischen Prozesses fördert - vorausgesetzt, der
Spaziergänger ist innerlich bereit zu einer solchen wiederkehrenden
Herausforderung.
„Machen wir einen Spaziergang." Die Lebenserfahrung in Verbindung mit
der Pflege solcher kreativitätsfördernder Gewohnheiten äußert sich dann
bei dem daran gewöhnten Menschen in Enthusiasmus für den Ausdruck von
Ideen aller Art in den Medien der klassischen Poesie, der Freude am
Gesang und Ähnlichem. Dies hat für mich persönlich, wie ich gestehen
muß, trotz allem das Ansprechende und Zauberische an Hugo Wolfs
Vertonung von Eduard Mörikes Fußreise ausgemacht.
Über die Unsterblichkeit
„In solchen Zeiten kommt es zu einer Häufung der Fähigkeit,
leidenschaftliche Gedanken über Mensch und Natur aufzunehmen und
mitzuteilen... Die Menschen, denen diese Fähigkeiten innewohnen, mögen
oft mit dem Geist des Guten, dessen Verkünder sie sind, in vieler
Hinsicht ihres Wesens scheinbar nicht übereinstimmen. Aber selbst wenn
sie leugnen und abschwören, können sie nicht umhin, der Macht zu
dienen, die in ihrer Seele thront... es ist weniger ihr eigener Geist
als der ihrer Zeit." Percy Bysshe Shelley, 1819
Wie ich in diesem Bericht bereits geschrieben habe, sind die
Umlaufbahnen der Entwicklung der Gesellschaft eingegrenzt durch das
Prinzip der Dynamik, wie es Leibniz für die neuzeitliche Praxis
einführte - so wie Kepler das Schauspiel beschreibt, wie die
Gravitation die Planetenumlaufbahnen in unserem Sonnensystem ordnet.
Verschiedene Einflüsse wirken dynamisch im Bereich der Ideen eines
Volkes, den man als mehr oder weniger einheitlichen soziokulturellen
Prozeß betrachten kann; diese Einflüsse schwingen mit bei den
Prozessen der Meinungsbildung, die sich zu einem Gesamtmuster an
Überzeugungen und Handlungen der Bevölkerung ausprägen.
Jeder einzelne hat die Möglichkeit, sich diesem Muster zu widersetzen -
im Guten wie im Schlechten. Aber wirklich bedeutsame Äußerungen eines
solchen Widerstandes gegen bösartige Muster machen unter dem Anteil der
Bevölkerung, der überhaupt bereit ist, ein solcher „Revolutionär" zu
werden, die Ausnahme aus. Quasi nur eine Handvoll außergewöhnlicher
Menschen wird den Funken entzünden, der innerhalb der breiten
Bevölkerung eine neue, starke Meinungsströmung entfacht.
Dies war der Fall beim Einfluß der gemeinsamen Arbeit von
(hauptsächlich) Gotthold Ephraim Lessing und Moses Mendelssohn auf die
Entwicklung der deutschen Sprache. Ein verwandter Vorgang war die
Verbreitung der musikalischen Revolution Johann Sebastian Bachs mit
Hilfe eines Netzwerks einflußreicher jüdischer Familien in Deutschland
und Österreich; diese lieferten einen großen Teil des Rückhalts für
Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert, Robert und Clara Schumann sowie die
Kreise um Brahms bis zum Ende seines Lebens. Nimmt man dazu noch den
Aufschwung an wichtigen Beiträgen der dank der Kräfte um Moses
Mendelssohn befreiten Juden in der deutschen Wissenschaft und
klassischen Kultur des 19. Jahrhunderts, bis in die Zeit des Ersten
Weltkriegs hinein, so erhält man ein klareres Bild der Realität von
Shelleys Beschreibung der gewaltigen Dynamik, die von der klassischen
Kultur auf die breite Bevölkerung ausstrahlt.
Das Prinzip, unter dem solche sozialen Erscheinungen zusammengefaßt
sind, ist Ausdruck des Funkens von Genie, ohne den es keine wirklich
großen Fortschritte menschlicher Moral und Wissenschaft gibt. Dies ist
der Schlüssel, um zu verstehen, wie künstlerische Kreativität
wissenschaftliche und ähnliche Kreativität in wesentlichen Teilen der
Gesellschaft beeinflußt.
Betrachten wir nun in diesem Geist und aus diesem Sichtwinkel die Ideen
(Erkenntnisse) wahrer gültiger physikalischer Prinzipien, wie etwa
Keplers ureigener Entdeckung des Prinzips der universellen Gravitation.
Die Eigenschaften solcher Ideen liefern uns ein sehr gutes Beispiel
dafür, wie wir auf Ausdrucksformen der menschlichen Unsterblichkeit
stoßen: In der Geschichte der Entdeckung universell gültiger Prinzipien
stoßen wir auf diese Unsterblichkeit, aus der sich eine
„Gleichzeitigkeit der Ewigkeit" ableiten läßt. Ein anschauliches
Beispiel dafür ist der Widerhall der Entdeckungen des Kardinals
Nikolaus von Kues in denjenigen Leonardo da Vincis und wiederum der
Widerhall der prinzipiellen Ideen von Kues und Leonardo in den
Entdeckungen Keplers.
In solchen Fällen überwindet die Idee des universellen Prinzips die
Sterblichkeit ihres Entdeckers. Wenn solche Ideen tatsächlich
ausgedrückt werden, erfährt man die Geschichte erst als das, was sie
wirklich ist: ein Medium geistiger Unsterblichkeit. Wenn die
Persönlichkeit des lebenden menschlichen Individuums sich auf eine
solche Weise verwirklicht, um der Unsterblichkeit gerecht zu werden,
dann werden wir uns den Vorschriften teuflischer Figuren wie dem
olympischen Zeus widersetzen und grundlegenden, an Prinzipien
ausgerichteten Fortschritt für die menschliche Gattung fordern.
Umgekehrt erkennen wir von diesem Standpunkt aus das Teuflische an den
malthusianischen oder „grünen" Charakteren von heute. So war es schon
bei den „Naturfreunden" Hermann Göring und anderen Nazis in ihren
Sommerlagern Ende der zwanziger Jahre, und so ist es heute beim
britischen Prinzen Philip samt seinem Sohn Prinz Charles und dem
Günstling der beiden, dem vormaligen US-Vizepräsidenten Al Gore. Hier
sind die Wurzeln des „grün faschistischen" Einflusses, als wären sie
diesen Sommerlagern Görings entsprungen, und britische Agenten
benutzten in den achtziger Jahren deren geistige Nachfahren, um im
Streit um die Atomkraft ganz Deutschland in einen Belagerungszustand zu
versetzen.
Solcherart sind die sozialen Prozesse, im Guten oder im Schlechten,
denen die Welt momentan in dieser existentiellen Krise unterliegt.
Unterdessen sind wir, wie der Theologe vielleicht sagen wird,
„sterbliches Fleisch", um unsere unsterbliche Mission der
Weiterentwicklung der antientropischen Schöpfung zu erfüllen, und wir
mögen beglückt sein, in diesem sterblichen Dasein als Werkzeug dieser
wundervollen Aufgabe dienen zu dürfen.
So gelangen wir vielleicht zu der Erkenntnis, daß die Ideen, die als
universelle Prinzipien ausgearbeitet sind, nicht fix, sondern lebendig
sind und sich entwickeln, ähnlich wie Menschen und Gesellschaften vom
Schöpfer praktisch den Auftrag haben, sich zu entwickeln. In diesem
Sinne nimmt jede Generation, die sich dazu berufen fühlt, an diesem
Prozeß der Schöpfung teil.
Dann schaue man auf zum Himmel, der die großen Seefahrer der letzten
Hunderttausende von Jahren selbst über weite Ozeane zu ihrem Ziel
lenkte, obgleich die dafür benutzten Sternkonstellationen sich
veränderten und immer wieder für neue Ziele neu gefunden werden mußten.
Man denke an Universalien über lange Zeiträume, wie im Zeitraffer. Man
halte sich nicht mit Einzelheiten auf, sondern konzentriere sich auf
die langen Abläufe in der Gleichzeitigkeit der Ewigkeit.
Dann stelle man sich die Frage: „Wer sind wir, warum leben und sterben
wir in dieser Weise?" Wohin geht die Menschheit, bei all dem Leben und
Sterben, in solchen großen Reisen in der Gleichzeitigkeit der sich
ständig wandelnden Ewigkeit? Wir sollten dann erkennen, daß wir als
Menschen ewig in der Ewigkeit leben, falls wir uns entscheiden, für
diese Mission und eine solche Lebensaufgabe zu leben.
Solche Gedanken vertreiben die Hirngespinste. Unsere Bestimmung wird
dann klar und freudevoll. Zwar leben wir in dem uns gegebenen Körper,
aber unsere unsterbliche Identität weilt in unserem Selbstverständnis
als selbstgewählte Erfahrung. Das muß für eine wahre, verpflichtende
Wissenschaft der physischen Ökonomie das wichtigste übergreifende Thema
sein.
Nunmehr sind wir frei, befreit von allem unnötigen Ballast, um uns
entschlossen den nun unmittelbar anstehenden Fragen zu widmen.
Einige Gründe für das Desaster in Europa
Der Hauptfehler der bestehenden Verfassungen der Nationen der
europäischen Zivilisation im Vergleich mit unserer amerikanischen
Bundesrepublik ist der, daß sie nicht wirklich von einer Verfassung
ausgehen, sondern von der Vorstellung eines sich wandelnden
„Grundgesetzes". Daher hat die Bundesverfassung der Vereinigten Staaten
vier prinzipielle historische Besonderheiten, wie folgt:
Erstens: Die Gründung unserer heutigen Vereinigten Staaten geht zurück
auf Kolonisten aus Europa, die eine zukünftige Nation anstrebten, um
der europäischen Zivilisation eine angemessene Zukunft zu bieten, denn
Europa selbst ist bis heute immer noch mit vielen ungeklärten
Hinterlassenschaften einer oligarchischen Vergangenheit belastet. Die
wichtigste dieser zahlreichen Altlasten der europäischen Geschichte ist
heute noch in Form der imperialistischen Vorstellung von
Währungssystemen fest verankert. Die Idee eines Keynesianischen
Systems, wie ich es in früheren Kapiteln des vorliegenden Berichtes
beschrieben habe, ist dafür ganz besonders typisch.
Zweitens: Die Grundidee einer europäischen Variante eines imperialen,
oligarchischen Systems politischer Herrschaft und gesellschaftlicher
Bräuche krankt daran, daß diese heutigen politischen Systeme Europas
ihren entscheidenden Ursprung in den alten oligarchischen Systemen
Asiens haben - insbesondere monetaristischen Systemen, wie sie das
System um Hauptorte wie das Orakel von Delphi bis in die Zeit des
Römischen Reiches und darüber hinaus beispielhaft verkörperte.
Die europäische Form eines oligarchischen Weltreichs entstand u.a. als
Auswuchs der verheerenden Folgen des sogenannten Peloponnesischen
Krieges und des Mordes an Alexander dem Großen. Seit diesen
Entwicklungen haben imperiale oligarchische Systeme, hauptsächlich als
Seemächte - bis nach der normannischen Eroberung vor allem am
Mittelmeer - nach und nach die Herrschaft über den ganzen Planeten
übernommen und bilden ein einziges, erweitertes System, das sich bis
heute auf monetaristische Prinzipien stützt. Alle maßgeblichen
Regierungen im heutigen Europa sind genetisch betrachtet Ableger des
imperialen Prinzips namens Monetarismus, das im schroffen Gegensatz zum
verfassungsmäßigen Kreditsystem der USA steht.
Drittens: Europäische parlamentarische Systeme sind im Kern Relikte des
Feudalismus. Es existieren weiter oligarchische Klassen von Familien
und Personen, und anstelle der übergreifenden Autorität einer
Verfassung, die nach dem Naturrecht formuliert und einer
selbsterklärten nationalen Mission definiert ist, gibt es lediglich ein
allgemeines Recht für das Staatswesen oder ähnliches. Dies stellt eine
tiefe Kluft prinzipieller Art gegenüber der verfassungsmäßigen
Verpflichtung auf die Bestimmung des wahren Amerikanischen Systems
politischer Ökonomie dar.
Viertens: Das heutige Wiederaufleben des feudalen, imperialen Prinzips
unter dem Namen „Globalisierung" ist Ausdruck einer sozusagen
angeborenen Neigung europäischer Herrschaftssysteme, in neuen Formen
zum alten eurasischen Utopismus zurückzukehren, der ideologisch immer
noch sehr tief verwurzelt ist. Dieser ist nicht weit entfernt vom
Imperialismus Babylons und des Achämenidenreiches, und über das
bösartige Erbe des weitreichenden britisch-imperialen ideologischen
Einflusses werden die europäischen Nationen auch heute noch leicht
davon erfaßt. Der britisch-imperiale Vorstoß, den Westfälischen Frieden
von 1648 umzustürzen, ist eine klare Demonstration solcher europäischer
Tendenzen zum Rückfall in mittelalterliche oder noch häßlichere Formen
traditionellen Unrechts.
Seit der Antike bis heute gibt es aber auch Ausnahmen von den Tendenzen
zum Unrecht, die in alten europäischen oder anderen oligarchischen
Traditionen verankert sind. Die bemerkenswerteste dieser Ausnahmen
bilden die Vereinigten Staaten von Amerika, die dank Abraham Lincoln
die Absicht des früheren Außenministers John Quincy Adams erfüllten,
sich zu einer kontinentalen Republik vom Atlantik bis zum Pazifik und
von der kanadischen bis zur mexikanischen Grenze zu entwickeln, wie
dies mit der Jahrhundertfeier 1876 gefeiert wurde.
Aber auch wenn die USA über eine gewisse Zeit, besonders unter
Präsident Franklin Roosevelts Führung, eine führende Rolle in der Welt
innehatten, haben sie niemals wirklich die imperiale, monetäre
Weltordnung ganz abgeschafft. Dieses Weltsystem war und ist eine
moralische Krankheit, die im wesentlichen vom alten Erzfeind unserer
Republik und der ganzen Zivilisation, dem Vereinigten Königreich von
England, Schottland und Wales, ausgeht.
Seit den frühen Anfängen unserer englischsprechenden Besiedlung in
Nordamerika, vor allem in Neuengland von 1620-1688, war die Sache der
Freiheit, aus der dann die Vereinigten Staaten von Amerika werden
sollten, immer ein einflußreicher Faktor der Veränderung der
politischen Entwicklung der weltweit verbreiteten europäischen
Zivilisation. Das gilt besonders seit der hervortretenden Rolle
Benjamin Franklins, vor allem nach der Gründung der Britischen
Ostindiengesellschaft als privates Empire unter Lord Shelburnes Leitung
durch den Friedensvertrag von Paris 1763, bis zu den britischen
Vertragsverhandlungen unter dem 1782 neu erschaffenen Britischen
Außenamt.
Die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von 1776,
Alexander Hamiltons Rolle bei der Definierung des amerikanischen
Kreditsystems und des damit verbundenen Nationalbanksystems sowie die
Annahme der Präambel der amerikanischen Bundesverfassung waren allesamt
wichtige Marksteine in einem Prozeß der Gründung der Vereinigten
Staaten von Amerika als einzige wirkliche Republik auf unserem
Planeten. Es war die einzige Nation, die von der Verfassung her frei
war vom Unrecht des internationalen, imperialen monetaristischen
Systems, das tatsächlich bis heute von der venezianischen Geldmacht des
sogenannten Liberalismus des Paolo Sarpi und seiner Nachfolger
beherrscht wird. Diese Finanzkabale ist, auch wenn man den erbärmlichen
Sophismus anderer europäischer Staaten berücksichtigt, die heutige
Realität der Herrschaft des britischen Imperialismus über Europa,
Afrika und darüber hinaus.
Viele Europäer werden dieser Beschreibung widersprechen, aber dieses
Leugnen ist nur eine weitere bedauernswerte Sophisterei, mit der viele
Kontinentaleuropäer versuchen, die offensichtliche Wahrheit über den
immer noch belasteten Zustand ihrer Regierungssysteme zu bestreiten.
Den am ehesten damit vergleichbaren Fall alberner Dummheit findet man
in einer Strömung in den USA in den letzten Jahrzehnten, die sich
einbildet, die USA seien die größte Weltmacht, und sich manchmal selbst
dafür bewundern. In Wirklichkeit hat in dieser Zeit kein Präsident,
keine Regierung und kein Kongreß der USA die Macht des britischen
Imperialismus ernsthaft herausgefordert, insbesondere seit der neuen
Runde von Veränderungen, die den USA ab 1. März 1968 aufgezwungen
wurden und die das Bretton-Woods-Abkommen zum Untergang verurteilten.
Zugegebenermaßen gibt es selbst heute noch kleinere Widerstandsnester
gegen dieses weltumspannende Britische Empire. Aber das einzige, was
derzeit den Marsch in ein britisches Weltreich unter der Verfassung
eines neuen, globalisierten Turmbaus zu Babel bedroht, ist die höhere
Wahrscheinlichkeit, daß sich in Kürze die gesamte Weltwirtschaft
auflöst und wir in ein planetares neues dunkles Zeitalter mit
unregierbarem massenmörderischem Chaos stürzen.
Wo wir angekommen sind
Seit dem schrecklichen Verrat an den Prinzipien der USA am 13. April
1945 gibt es eine lange Welle der Aushöhlung des Potentials für die
langfristigen Zukunftsaussichten der Welt. Damit soll betont werden,
daß scheinbare kurz- bis mittelfristige Trends nicht immer in die
gleiche Richtung führen wie die wichtigeren langfristigen Trends bei
der Realkapitalbildung.
Solche sich widersprechende Entwicklungen und Muster sind schon an sich
für intelligente Beobachter Grund genug, das Prinzip der Dynamik
anzuwenden, das Gottfried Wilhelm Leibniz 1695 einführte, oder den
Riemannschen Nachfolger der elementaren Dynamik, das Konzept des
Gauß-Riemannschen Tensors, das insbesondere mit dem Einfluß von Albert
Einstein und W.I. Wernadskij verbunden ist.
Als einfachste Annäherung an ein Verständnis des Tensorkonzeptes denke
man sich eine mathematische Funktion, mit der die geschätzte
verbleibende Laufzeit des essentiellen Realkapitals in Infrastruktur
und Produktion verglichen wird mit der Veränderung von Richtung und
Qualität des Nettokapitalstocks, gemessen pro Kopf und Quadratkilometer.25
Ergänzend zu solchen Berechnungen der kumulativen Nettoinvestitionen
muß man die verschiedenen Formen der Abnutzung berücksichtigen. Dazu
gehören die Erschöpfung der relativ hochwertigsten Rohstoffe und die
beschleunigte Wertminderung durch Erschöpfung der Ressourcen,
Überalterung der Technik, Folgen des Verfalls der allgemeinen Kultur
für die Produktivität (wie in den USA seit April 1945), und so weiter.
Diese Erwägungen, die ganz oder annähernd in Form von
Realkapitalfaktoren auszudrücken sind, muß man weiter ergänzen durch
Antizipierung der realwirtschaftlichen Verluste durch eine Welle der
Dekadenz gegen Kreativität und Moral, wie z.B. den Einfluß des
europäischen Kongresses für kulturelle Freiheit und den großen
intellektuellen und moralischen Schaden durch die Autoritäre Persönlichkeit Theodor Adornos u.a.
Auf der anderen Seite stehen die nützlichen Folgen eines wachsenden
Einflusses der klassischen Kultur, bessere Ausbildungsqualität und
dergleichen.
Zum Beispiel gab es seit dem Haushaltsjahr 1967-68 in den USA einen
Nettorückgang nützlicher Investitionen in grundlegende wirtschaftliche
Infrastruktur und in Verbindung damit Kürzungen bei Kapital- und
anderen Investitionen in die Entwicklung neuer Technologien.
Schon bald, Anfang bis Mitte der siebziger Jahre, erreichten die USA
den Punkt, an dem die Technologien der verschiedenen Fortschritte, die
im Rahmen des Raumfahrtprogramms erreicht worden waren, nach und nach
wieder verloren gingen. Und das, obwohl der Gewinn aus den
neuentwickelten Technologien des Weltraumprogramms schätzungsweise fast
zehnmal größer war als die Kosten ihrer Entwicklung! Seit der Wahl
Präsident Richard Nixons geht der Trend der Technologie in den USA,
gemessen pro Kopf und Quadratkilometer, immer extremer und schneller
zurück, und die größte Rate des Rückgangs kam unter dem zuletzt immer
stärkeren Einfluß der sogenannten „Globalisierung".
Das hat jetzt einen Punkt erreicht, an dem die Verluste, die auf
Produktionsverlagerung aus den USA nach China zurückzuführen sind, zu
irreparablen Verlusten im US-Exportmarkt für chinesische Waren geführt
hat, von dem die Stabilität der chinesischen Wirtschaft abhängig
geworden ist. Für China ist hier keine Hoffnung auf einen ausreichenden
Aufschwung in Sicht, während die US-Wirtschaft unter der neuen
Regierung Obama jetzt selbst immer schneller in eine tiefe Grube fällt.
Unterdessen hat man seit Juli 2007 weder in der US-Wirtschaft noch
irgendeiner europäischen Volkswirtschaft irgend etwas richtig gemacht!
Niedergang des individuellen menschlichen Geistes
Vor einigen Jahrzehnten erfand ich ein fantastisches Bild, in welche
Richtung die Entwicklung in der US-Wirtschaft fortschritt. Ich malte in
Worten das Bild eines eindrucksvollen Wolkenkratzers, mutmaßlich in
Detroit (Michigan), in dem man eines Tages die gesamte sagenhafte
industrielle Weltmacht der amerikanischen Industrie erfolgreich an
einem einzigen Punkt konzentriert hätte. Der einzige Fehler an diesem
von der Wall Street geschaffenen Wunderwerk war, daß sich die gesamte
Industrie des Landes auf einen einzelnen alten Mann konzentrierte, der
sich schon dem Rentenalter näherte, vorerst aber noch im Keller mit
einem Hammer an Werkstücken herumbastelte.
Damit wäre das legendäre Paradies der Neomalthusianer fast gekommen.
Eine der schlechten Neuigkeiten, die es im Moment auf der Erde gibt:
Die derzeitige Regierung der Vereinigten Staaten ist zumindest im
Augenblick völlig verrückt, und wenn man Präsident Obamas
Absichtserklärungen folgt, würde sie sich obendrein noch gern selbst
als Massenmörder feiern - vielleicht an einem Ort wie Green Bay,
Wisconsin -, wie einst der römische Kaiser Nero. Ein Mann, der mit dem
möglichen Tod seiner Großmutter prahlt - vielleicht weil er gerade
seine Mutter nicht erwähnen konnte -, der so etwas vielleicht aus Neid
auf Nero macht, wo man seinen wichtigsten und vertrautesten Ratgeber
nach drei vergeblichen Versuchen mit dem vierten beseitigt: einen
solchen Mann empfehle ich nicht als Vorbild heldenhafter zeitgemäßer
Staatsführung, nicht einmal als Kopf der örtlichen Freimaurerloge.26
oben [0]
IV. Ein weltweites Kreditsystem
Nachdem all dies gesagt wurde - und es ließe sich noch viel mehr in
dieser Hinsicht sagen - wollen wir nun, durch diese eingeschobene
Diskussion vorbereitet, zu dem Ideenkomplex zurückkehren, den ich im
vorherigen Kapitel dargelegt hatte: „Diese Verschiebung - weg vom
Konzept des Ichs als Objekt einer wahrgenommenen Erfahrung, hin zu dem
einer sich selbst bewußten begreifenden Erfahrung... [ist] das
entscheidende Merkmal einer vollkommenen bewußten kreativen Identität."27
Es ist wichtig und notwendig, dieses Kapitel meines Berichts mit der
Klarstellung zu beginnen, daß ich, im Hinblick auf Genauigkeit, immer
wieder der erfolgreichste Analyst für die Folgen langfristiger
Wirtschaftspolitik gewesen bin, und das über mehr als ein
Vierteljahrhundert, einschließlich meiner denkwürdigen, völlig
bestätigten Vorhersage der sich derzeit entladenden weltweiten
Zusammenbruchskrise, die ich im Rahmen eines internationalen
Internetforums am 25. Juli 2007 machte.
Ich bin durchaus kein Pessimist, weder aus Überzeugung, noch von der
Anlage her. In diesem Augenblick ist es jedoch eine unausweichliche
Tatsache, daß in den Augen eines jeden, der in kompetenter Weise über
die Grundlagen der Wirtschaft nachdenkt, die Aussichten für das
Überdauern des derzeitigen Weltsystems nationaler Volkswirtschaften
sehr zweifelhaft sind. Ich sage nicht voraus, daß die menschliche
Spezies aufhören wird, in ihrer jetzigen uns bekannten biologischen
Form zu existieren; sollte jedoch der derzeitige politische Kurs der
US-Regierung Barack Obamas nicht entscheidend herumgerissen werden, ist
es nunmehr bereits eine wissenschaftliche Tatsache, daß es in der
verbleibenden frühen Amtsperiode - wie es sich an der Richtung zeigt,
die die Regierung Obama seit den jüngsten Washington-Besuchen des
britischen Premierministers Brown und dessen faktischen Todfeindes, dem
ehemaligen Premierminister Blair, eingeschlagen hat - nichts geben
wird, was man noch viel länger als unser verfassungsgemäßes
Regierungssystem oder als einen menschenwürdigen Versorgungsstandard
für unsere Bürger und ihre Nachkommen erkennen könnte, es sei denn, man
würde Obamas derzeitige Gesundheitspolitik unverzüglich und vollständig
begraben.
Angesichts der gegenwärtigen Politik, die unter der Präsidentschaft von
George W. Bush, Jun. eingeführt und bis jetzt unter Präsident Obama
fortgeführt und verschlimmert worden ist, und unter den sich momentan
in unserer Republik und weltweit entwickelnden Bedingungen wird die
Bevölkerung aller Nationen der Welt in schnellem Maße weitestgehend
reduziert werden, und es wird in keinem Teil der Welt auch nicht einmal
mehr nur den Anschein einer nationalstaatlichen Regierung geben. In
diesem Fall müssen wir davon ausgehen, daß ähnliche Sterblichkeitsraten
in der Bevölkerung erreicht werden wie im späten 14. Jahrhundert oder
gar schlimmere, und wir sollten sogar uns sogar auf das Verschwinden
ganzer Nationen und auch Sprachkulturen bereits im Laufe der
gegenwärtig kommenden, nächsten Generation gefaßt machen.
Trotz alledem ist die Ironie in der heutigen Weltlage, daß es, selbst zum jetzigen fortgeschrittenen Zeitpunkt, keinen zwingenden
Grund gibt, warum ein Hineinschlittern in eine weltweite Katastrophe
nicht mit Maßnahmen, die angenommen werden sollten oder könnten,
abgewendet werden könnte, wenn die richtigen Leute recht bald zur
Besinnung kommen. Zum jetzigen Zeitpunkt allerdings würde jeder
positive Ausgang für irgendeinen Teil der Welt als ein nahezu
unglaubliches Wunder erscheinen, wenn unsere Visionen für eine Lösung
sich weiterhin auf den Standpunkt und die Sichtweise gewisser führender
Personen führender Staaten, unsere eigenen eingeschlossen, beschränkt.
Lassen Sie uns nun, nachdem dies gesagt wurde, dennoch die besten für
unseren Planeten zur Verfügung stehenden Alternativen untersuchen und
auf die gegenwärtige US- und Weltlage in dem Bereich schauen, der mir
als erfolgreichem Wirtschaftsprognostiker einer Veränderung zugänglich
zu sein scheint.
„Ja, Liesel, es gibt keinen Grund anzunehmen, daß wir nicht sofort
einen allgemeinen staatlichen und auch globalen realwirtschaftlichen
Wiederaufbauprozeß in Gang setzen könnten", einen Wiederaufbau, der in
den Begriffen ,pro-Kopf' und ,pro Quadratkilometer' zu messen wäre.
Dies könnte geschehen, wenn einige Personen an den richtigen Stellen
willens wären, die raschen und radikalen Veränderungen vorzunehmen, die
für unser Land und für die ganze Welt eine Art Kehrtwende bewirken und
die die Welt insgesamt in einen zunächst langsamen wirtschaftlichen
Aufschwung versetzen würden, was wiederum in eine allgemeine, sich
beschleunigende Erholung der Wirtschaft in Richtung sehr viel besserer
Zustände und Trends als die des ,status quo ante' münden würde.
Ich kann deshalb sagen, daß ich in diesem Punkt optimistisch bin, aber
ich warne davor, daß ich, wie der verehrungswürdige Quaker sagte,
ernste Zweifel „an Ihnen" habe: an den meisten von Ihnen, die Sie heute
weltweit in führenden politischen Ämtern sitzen. Es gibt Lösungen, aber
nur unter der Bedingung, daß sie rechtzeitig und energisch unterstützt
werden. „Jemand anderes", von dem Sie sich erhoffen, daß er die nötigen
Veränderungen in der Politik bewirken wird, wird die Angelegenheit wohl
nicht erledigen. Sie müssen es selbst tun.
Wir wollen deshalb zu Beginn dieses Teils des Berichts so wenig wie
möglich über das Thema Geld an sich sprechen. Dennoch können und müssen
wir ganz klar sagen: Setzte die US-Regierung die von mir bereits
beschriebenen Maßnahmen in Gang, gäbe es im Großen und Ganzen genügend
Geld in guten Banken, um das zur Unterstützung eines wirtschaftlichen
Erholungsprozesses Notwendige zu tun.
Das bedeutet, daß wir durch die Annahme eines Glass-Steagall-Standards
und die Rückkehr zu einer staatlichen Gesundheitspolitik nach Maßgabe
des Hill-Burton-Gesetzes, wie es vor der Nixon-Regierung existierte,
kombiniert mit einem Wechsel zurück zu einem System fester Wechselkurse
(durch Reorganisierung innerhalb eines staatlich beaufsichtigten
Insolvenzverfahrens), und wenn wir die hoffnungslos bankrotten
monetaristischen Systeme der Welt durch ein Anti-Keynesianisches, von
Hamilton geprägtes Kreditsystem von der Art ersetzen, wie es Präsident
Franklin Roosevelt für die Nachkriegswelt vorbereitet und beabsichtigt
hatte, wieder in der Lage wären, uns auf den Weg der wirtschaftlichen
Erholung zu begeben - und zwar sofort.
Eine Menge „wenns", aber so sieht die Weltlage aus, in der wir uns gegenwärtig befinden.
„Unmöglich!" mögen einige rufen. Nicht im geringsten. Wenn solche Leute
erst genug Angst bekommen haben, und sie werden recht bald von den
Entwicklungen, die bereits im Gange sind, äußerst geschockt sein, dann
werden auch sie - zumindest die zurechnungsfähigen unter ihnen -
anfangen zu sagen: „Wiederhole doch noch einmal das, worüber wir uns
neulich unterhielten; vielleicht lohnt es sich, das noch einmal
anzuhören."
„Aber was ist mit meinem Geld!", gehört möglicherweise zu den ersten Fragen, die sie dann stellen werden.
Schaffen wir also zunächst einmal das Thema „mein Geld" schleunigst aus
dem Weg, damit es nicht weiterhin unsere Aufmerksamkeit für die
Maßnahmen blockiert, mit denen wir, hier wie anderenorts, einige sehr
wichtige Abkommen ausarbeiten müssen.
Lassen Sie uns kurz die Lage betrachten
Lassen Sie uns, bevor wir uns der wissenschaftlichen Substanz der
derzeitigen weltweiten Lage zuwenden, folgendes über die Fortsetzung
der jüngsten Entwicklungstrends sagen. Die Lage stellt sich wie folgt
dar:
Am 25. Juli 2007 trat ich bei einem internationalen Internetforum auf,
in dessen Verlauf ich davor warnte, daß sich die Welt, einschließlich
der USA, am Rande einer allgemeinen Zusammenbruchskrise befände, die
sich als Finanzkrise am schwächsten Punkt des damals existierenden
Finanzsystems äußern würde, nämlich bei dem aufgeblasenen Markt für
Immobilienhypotheken, der bereits mehr als reif dafür war, jederzeit zu
platzen.
Innerhalb von 72 Stunden trat die erste Explosion dieser Art auf, vor
der ich nur Tage zuvor gewarnt hatte. Schwindler und Dummköpfe nannten
es die ,Krise der nachrangigen Hypotheken'. (Was für ein Haufen von
Lügnern und Tölpeln!) Es war der Anfang dessen, was sich bald als
kettenreaktionsartiger Zusammenbruch des gesamten Weltfinanzsystems
erwies, wie jedermann in führender Position, der nicht völlig hirntot
ist oder sich lieber um seine Bauchnabel-Flusen-Sammlung kümmert,
nunmehr als Tatsache anerkennen sollte.
Ich schlug während des Internetforums ein paar dringend notwendige,
einleitende Maßnahmen vor, die man unmittelbar hätte umsetzen können.
Meine erste Sorge galt der Rettung dessen, was einst unter die
Glass-Steagall-Kategorie des regulären Bankensystems der Nation fiel.
Das heißt, nicht das virtuelle Monopoly-Spielgeld, das von Plätzen wie
der Wall Street herausgegeben worden ist, sondern den Teil des amtlich
zugelassenen Bankensystems, von dem das Leben in den Bundesstaaten und
den örtlichen Kommunen abhängt, wenn wir die entsprechende
Realwirtschaft der Regionen aufrecht erhalten wollen. Das hätte
bedeutet, daß die ungeheure Menge an Wettschulden, wie etwa der
Schwindel mit den Finanzderivaten, abgeschrieben worden wären; nur
legitime, von der Bundes- oder Landesregierung regulierte Banken, die
wir für das Betreiben der bundesstaatlichen und lokalen Wirtschaft
benötigen, würden unterstützt werden.
Der Absturz der Wall Street in den Bankrott war ja auch das Resultat
ihrer eigenen törichten Initiativen. Außerdem waren die meisten
Wertpapiere, die in dem großen Crash des vergangenen Jahres vernichtet
(und idiotischerweise durch Rettungspakete gestützt) wurden, lediglich
Spielgeld von der Sorte der Finanzderivate. Eben jene Schwindler in
aller Welt waren es, die diese Torheiten begangen hatten; sie hätten
auch den Kopf hinhalten müssen für den von ihnen angezettelten Betrug;
und sie sollten auch heute noch die volle Last der Strafen tragen, die
sie sich verdient haben, genauso wie jetzt alle jüngst angenommenen
schlechten Gesetze annulliert werden müssen.
Das bedeutet, daß ich damals, im Juli 2007, und auch später, einen
Rettungsplan für äußerst wichtige, legitime Wirtschaftsinteressen des
Staates und der normalen Bürger der Vereinigten Staaten vorlegte, der
in groben Zügen der Art und Weise ähnelt, wie Präsident Franklin
Roosevelt während seiner ersten Tage im Amt und auch späterhin die
Rettungsbemühungen für unsere gefährdete Volkswirtschaft anführte.
Roosevelt hatte damals Erfolg, und wir könnten auch heute damit Erfolg
haben.
Ich schlug noch weitere, entsprechend geeignete Maßnahmen vor, die ich allesamt bis Mitte September 2007 veröffentlichte.
Alles, was ich damals vorschlug, hätte so funktioniert, wie ich es
beabsichtigt hatte; aber unsere Regierung, darunter auch einige
Schlüsselfiguren im US-Kongreß, gingen wie Grabräuber daran, alles in
Sichtweite zu stehlen - und das alles nicht zum Wohle unserer Nation,
sondern zum Vorteil der Schwindler, mit denen einige Mitglieder des
US-Kongresses und andere Teile der Bundesregierung „unter einer Decke
steckten". Das Problem ist also, daß einige Leute, einschließlich
Mitglieder des Kongresses, die Hühner den Wildschweinen der Wall Street
zum Fraß vorgeworfen haben.
Seit dem Zeitpunkt waren es nicht die Bullen und Bären der Wall Street,
sondern die Wildschweine der in London versammelten Finanzwelt, die
alle Nationen der Welt ausgeplündert haben, einschließlich des
amerikanischen Staats, und ebenso auch Ihre persönliche
Gesundheitsversorgung, so wie es Präsident Obama selbst gerade tut.
Alle diese Maßnahmen wurden ergriffen, um dem größten und nutzlosesten
Haufen von Finanzbetrügern der Welt aus der Patsche zu helfen, einem
Pack durch und durch verdorbener Kreaturen, wie sie die Welt wohl noch
niemals zuvor gesehen hat. Dadurch waren nur noch sehr wenig
finanzielle Mittel für die Stabilisierung desjenigen Teils der
Wirtschaft übrig, in dem unsere normalen Bürger leben, wozu die
Fähigkeit gehört, den realen Wohlstand zu produzieren, von dem das
zukünftige Überleben unserer Republik abhängt, für die Produktion, von
denen die Menschen abhängig sind, und für die Gewährleistung von
Beschäftigung und anderer wichtiger Bestandteile des persönlichen und
gemeinschaftlichen Lebens.
Der vor kurzem gewählte Präsident Obama hat sich also, jedenfalls bis
heute, den Grabräubern angeschlossen. Ich hoffe und wünsche mir
weiterhin, daß er sich bessert. Wenn er sich jedoch nicht ändert, oder
wir ihn nicht unter Kontrolle bringen und ihn umkrempeln, und zwar sehr
bald, wird unsere Nation bald eine sichere Katastrophe erleben. Wir
befinden uns heute in einer Situation, wo in einem Monat oder sogar
weniger die bereits zunehmende Unmöglichkeit, einen
kettenreaktionsartigen Zusammenbruch der gesamten Weltwirtschaft
abzuwenden, anfangen wird, sich bemerkbar zu machen.
Sollte es also keine plötzliche Umkehr geben - weg von Präsident Obamas
aktueller Unterstützung für eine wirklich verrückte und
massenmörderische Gesundheits- und sonstige Wirtschaftspolitik, die die
Regierung aus London importiert hat -, dann wird es so gut wie keine
Chance geben, den Absturz sowohl unserer Republik als auch der übrigen
Welt in eine Zusammenbruchskrise zu verhindern, die fürchterlicher
wäre, als das, was man als Europas ,Neues Finsteres Zeitalter' des 14.
Jahrhunderts kennt.
Unter diesen Umständen würde sich nur ein Narr darüber beklagen, daß
ich mich weigere, die derzeitige Wirtschafts-, und Gesundheitspolitik
des Präsidenten zu akzeptieren.
Erinnern Sie sich! Damals, zur Zeit der entsetzlichen
Zusammenbruchskrise Europas im 14. Jahrhundert, einer Krise, die dem
heutigen weltweiten Ausbruch allzu ähnlich sieht, verschwand die Hälfte
aller Siedlungen Europas von der Landkarte, und etwa ein Drittel der
Bevölkerung wurde ausgelöscht. Die heutigen Aussichten für die Welt
sind viel schlimmer, wenn wir nicht umgehend den notwendigen Schwenk
zur Tradition Präsident Franklin D. Roosevelts machen.
Trotzdem gibt es eigentlich nichts Unvermeidbares an dieser zur Zeit
auf uns zu rasenden, globalen Zusammenbruchskrise der Wirtschaft. Sie
ist keine Naturkatastrophe. Sie ist vollständig das Ergebnis der
Tatsache, daß sich die falschen Leute in hohen Positionen befinden. Ich
denke, man kann also sagen, wenn man alles recht genau betrachtet, daß
einige Leute in führenden Ämtern, den Kongreß eingerechnet,
zwischenzeitlich nur etwa so viel getan haben, wie ihren Hintern und
ihren Kopf zum Tausch ihrer Plätze zu überreden. Mit anderen Worten:
Nur sehr wenig passiert derzeit, was man nicht in Ordnung bringen
könnte, wenn die richtigen Leute, mit der richtigen Politik, in
leitende Positionen gebracht würden.
Die richtigen Leute schnell genug in verantwortliche Positionen zu
bringen, ist schwierig, aber man kann es schaffen. Die richtigen
politischen Maßnahmen umzusetzen, ist schwierig, aber das eigentliche
Problem ist, daß es nur wenige Menschen gibt, die überhaupt die
Ausbildung haben, um zu wissen, was angesichts dieses zentralen
Problems getan werden kann, und selbst Leute in führenden Positionen
bei derzeitigen internationalen Verhandlungen sind davon betroffen.
Diese oberste Schicht ist es, die bewegt - oder entfernt - werden muß,
wenn die Welt tun soll, was sie tun muß, um aus dieser bereits auf uns
zu rasenden weltweiten Zusammenbruchskrise der Wirtschaft
herauszukommen.
Wo ich ins Spiel komme
Ich komme genau da ins Spiel, wo es um die Gestaltung der dringend
benötigten Rettungs-Politik geht. Leider gibt es nämlich auf der ganzen
Welt nur sehr wenige Leute in hohen und einflußreichen Positionen, die
entsprechenden Sachverstand haben, um Pläne und Reformen von der
Qualität entwerfen zu können, wie sie für die Lösung der heutigen Krise
vonnöten wären.
Zugegeben, ich bin, während ich an dem ich dieses Papier schreibe, nur
noch wenige Wochen von meinem 87sten Geburtstag entfernt, aber ich
denke, daß ich noch für einige Jahre Kräfte genug habe, auch wenn ich
heute ein wenig langsamer auf den Füßen bin als früher.
Nichtsdestoweniger repräsentiere ich die heute selten gewordene
Qualität und Art von Wissen, Erfahrung und die damit verbundenen
Fähigkeiten, die gebraucht werden, um die richtigen Leute in hohen
Positionen in allen Teilen der Welt durch die schwierigste Situation zu
steuern. Und durch meine Kenntnisse kann ich sie in die Lage zu
versetzen, die sich mit galoppierendem Tempo verschärfende, weltweite
Zusammenbruchskrise möglichst wieder unter Kontrolle zu bringen.
Das herausragende Thema in diesem Kapitel wird sein, wie eine moderne
Wirtschaft vom wissenschaftlichen Standpunkt der physischen Ökonomie
gesehen im Gegensatz zum rein monetären System überhaupt funktioniert.
Monetäre Systeme gibt es natürlich, und die Frage, wie unter so einem
System die Preise festgelegt werden, hat klar kalkulierbare
Auswirkungen; aber bei allen entscheidenden Fragen einer Ökonomie geht
es um physikalische Größen, und nicht um monetäre. Die Tatsache, daß
heute nur wenige Leute, welche die Bezeichnung „Ökonom" tragen, ein
echtes Verständnis dieses Unterschieds haben, macht diese von mir
eingebrachte Unterscheidung nicht unwichtiger, im Gegenteil. Wie man ja
gewöhnlich auch in Bezug auf andere Berufszweige sagt, sind es meistens
jene Dinge, die einer nicht weiß, welche ihm und seinen Nächsten am
meisten schaden. Dieser Satz charakterisiert mit Sicherheit die Art und
Weise, wie die USA und viele andere Länder die heutige Welt
heruntergewirtschaftet und in die größte und schlimmste allgemeine
Zusammenbruchskrise der dokumentierten Menschheitsgeschichte gebracht
haben.
Das alles bricht jetzt zusammen.
Ich wiederhole und bestehe darauf, daß es Heilmittel für diesen sich
anbahnenden Wirtschaftszusammenbruch gibt, doch einige Gesichtspunkte
solch eines möglichen Auswegs verlangen erhöhte Aufmerksamkeit, vor
allem für die Frage, welche Rolle das Geld dabei spielen wird. Aber
sowohl die eigentlichen Ursachen dieser Krise wie auch ihre potentielle
Lösung sind physischer Natur, und nicht monetär. Ich werde das Thema
Geld zur Sprache bringen, wo es Bedeutung hat, aber ansonsten werde ich
es, so viel wie nur möglich, vermeiden.
Wenn der Dollar kollabiert
Gerade zum jetzigen Zeitpunkt wird im britischen Lager ein Szenario
ausgebrütet, um das gesamte heutige System dadurch zusammenbrechen zu
lassen, daß sie die russische und damit die chinesische Regierung dazu
nötigen, „den Dollar fallenzulassen" und gemeinsam mit führenden
Kreisen in Brasilien in einer Art Kettenreaktion das gesamte
Weltwirtschaftssystem zu versenken. Eine solche plötzliche,
tiefgreifende Abwertung des Dollars würde praktisch sofort einen
kettenreaktionsartigen Kollaps der Finanzsysteme sämtlicher Länder
dieser Erde auslösen.
Die Absicht der maßgeblichen Kreise mit Zentrum in Großbritannien ist
es, genau solch einen allgemeinen Zusammenbruch aller wichtigen
heutigen Währungen der Welt benutzen, um ein neues Geldsystem zu
etablieren, das auf der Basis des Vermögens gewisser räuberischer
privater Finanzorganisationen aufgebaut wäre. Das Ziel dieser Räuber
ist genau das, was man treffend mit dem Ausdruck neuer „Turm von Babel"
beschreiben kann.
Das ist der auch „Globalisierung" genannte Plan, und der wird von
einigen Kreisen, für die der frühere britische Premierminister Tony
Blair typisch ist, schon seit langem verfolgt. Die Begleitumstände
eines solchen Planes würden aber eine deutliche Verringerung der
heutigen Weltbevölkerung von einer Zahl von annähernd 6,5 Mrd. auf 2
Mrd. oder sogar noch weniger Menschen bedeuten, und das sehr schnell.
Solch ein Vorgang wäre ungefähr ebenso heilsam wie die Einnahme von
Zyanid gegen schlechten Atem. Er wäre schon an sich eine absolute
Katastrophe; aber was mir dabei die meisten Sorgen macht, ist die
Tatsache, daß die Menschheit, wenn man diese Entwicklung weiterlaufen
ließe, gleichzeitig jede Möglichkeit verlöre, sich von diesen
Auswirkungen zu erholen - und das für eine ziemlich lange Zeit.
Mit anderen Worten: Solche ein „Neuer Turm zu Babel", genannt
„Globalisierung", wäre mindestens eine Wiederholung dessen, was die
venezianischen Oligarchen des Mittelalters bewirkten, als sie die
Lombardischen Bankiers als Werkzeug, Opfer und nützliche Idioten
benutzten, um die Bevölkerung Europas um schätzungsweise ein Drittel zu
reduzieren.
Kommen wir zu diesen königlich-britischen Kreaturen wie dem sichtlich
ausgetrockneten Prinzen Philip mit seinen Völkermord befürwortenden
Wunschträumen: nämlich seinem Vorschlag, die Verbreitung tödlicher
Viren zu benutzen, um die Weltbevölkerung von 6,5 Mrd. auf 2 Mrd. zu
reduzieren, was praktisch dasselbe ist wie gewisse Vorschläge des alten
Bertrand Russell aus dem Jahre 1951.
Die jetzigen Pläne der Gesundheitspolitik des US-Präsidenten Obama, die
sogenannte „Gesundheitsreform" gegen einen großen Teil der
amerikanischen Bevölkerung, wäre praktisch das „Sahnehäubchen" auf dem
mörderischen Kuchen von Prinz Philip und Bertrand Russell.
Käme die US-Regierung jedoch wieder zur Besinnung, hätte dies ein ganz
anderes Ergebnis. Schlössen sich dann Nationen wie Rußland, China und
Indien den Bemühungen der US-Regierung an, könnte solch eine
Kombination die Basis für die Schaffung eines neuen, staatlich
gestützten Kreditsystems bilden, das das jetzige rein monetäre System
ersetzen könnte. Dieses Kreditsystem schüfe die Grundlage für das Wohl
der gesamten Weltbevölkerung, mit festen Wechselkursen zwischen den
Währungen der betreffenden souveränen Vertragspartner mit ihren
ebenfalls souveränen Kreditsystemen. Wenn nötig, würden die Abkommen
zwischen den Verhandlungspartnern für die Ingangsetzung von Projekten
(Investitionen) über Zeiträume von mindestens fünfzig Jahren
beschlossen.
Ein neues weltweites System
Das direkte Resultat solch einer dringenden Reform weg von den
neo-malthusianischen Horrorszenarien wäre eine ganz neue Gestaltung der
Weltordnung zwischen ganz und gar souveränen Nationalstaaten. Dieses
System wäre eine bewußte Weiterführung und Realisierung der Prinzipien
des Westfälischen Friedens von 1648. Wie es der Westfälische Friede
bereits enthielt, wäre es eine Prinzipiengemeinschaft, die davon
ausgeht, daß ein grundlegender Unterschied zwischen Mensch und Tier
besteht, ähnlich wie zwischen Tony Blair und wirklichen Menschen. Dies
wäre das vollkommene Musterbeispiel des universellen moralischen Rechts
zum Wohle der Menschheit.
Das Vorbild, auf das man sich bei der Schaffung eines solchen System
nationalstaatlicher Volkswirtschaften auf der Grundlage des Gemeinwohls
beziehen würde, wurde bereits durch den Präzedenzfall eines
erfolgreichen Heilmittels geliefert, das von dem Amerikaner Alexander
Hamilton gestaltet wurde, dem späteren ersten Finanzminister der neuen
amerikanischen Republik. Die entscheidende wirtschaftliche Konsequenz
eines solchen Entwurfs war das verfassungsmäßig verankerte Prinzip, daß
in den Vereinigten Staaten unter der verfassungsmäßigen Autorität, die
dem Präsidenten vom Kongreß - besser gesagt dem Unterhaus - gegeben
wurde, keine Gelder ausgegeben werden konnten, außer auf der Basis
eines Kreditsystems, im Gegensatz zu einem rein monetären Geldsystem.
Dieses Verfassungsprinzip eines Kreditsystems wurde vom damaligen
Minister Hamilton auch benutzt, um eine Nationalbank zu schaffen.
Später schuf die Regierung der USA eine zweite Nationalbank, um die
Arbeitsweise dieser ersten Nationalbank wieder aufzugreifen. Der
entscheidende Kern aller Teile dieser Arrangements war, daß die auf
diese Weise ausgegebenen Schulden der USA nicht durch ausländische
Staaten kontrolliert werden konnten - es sei denn, die USA hätten dem
auf der Basis einer gesetzmäßig verankerten Form von Verträgen
zugestimmt.
Aber da die Verfassung der USA, im Gegensatz zu allen europäischen
Verfassungen, auf den in dieser Verfassung verankerten Prinzipien
aufgebaut ist, welche auf der Basis des Naturrechts des Menschen
beruhen - des Naturrechts, wie es durch die Werke von Nikolaus von Kues
und Gottfried Leibniz erklärt ist -, kann keine andere Vereinbarung,
kein Verfassungsabkommen, das von den USA angenommen wird, dieses
grundlegende Prinzip der Verfassung der Vereinigten Staaten verändern.28
Der entscheidende Punkt dieser souveränen Arrangements, die der
US-Verfassung zugrunde liegen, ist, daß solche politischen Instrumente
die Versuche ausländischer Mächte - sei es als Nationen oder private
Konsortien - vereiteln, Wucher gegen die souveräne Republik oder ihre
Bürger zu praktizieren (wie es gerade die Regierung Obama gegen die
eigene Bevölkerung versucht!); diese notwendige Abhilfe liegt im Verbot
der derzeitigen korrupten Arrangements. Andererseits würde die Existenz
einer solchen Vereinbarung über eine entsprechende Form von
Vertragsregelungen zwischen souveränen Nationen ein geschlossenes Netz
knüpfen, das eine Alternative zum monetären System darstellt. Dies kann
man erreichen, indem man feste Wechselkurse zwischen den
Vertragspartnern etabliert, so daß die auf dieser Basis geknüpften
wirtschaftlichen Verträge den Angriffen auswärtiger Wucherer
standhalten können.
Die Funktion eines solchen Kreditsystems dient dann auch als Form der
Ausgabe von Zahlungsmitteln durch die Zentralbank, wie es die
Vereinigten Staaten mit den sogenannten „Greenbacks" getan haben. In
diesem Zusammenhang sollte bemerkt werden, daß die früheren Versuche,
diese „Greenbacks" zu verbieten, nicht nur im Widerspruch zu unserer
Verfassung standen; die waren auch immer, im Grunde genommen,
verräterische Erfindungen, die durch den subversiven Einfluß
auswärtiger, meist feindlicher Kräfte in unsere Republik hineingebracht
wurden.
Eine dritte Nationalbank
Jetzt ist die Zeit gekommen, an der wir nun - unter Berufung auf die
erste und zweite - eine dritte Nationalbank für unsere Vereinigten
Staaten ins Leben rufen müssen.
Um diese Absicht zu illustrieren: Dies bedeutet eine Reorganisation des
jetzigen Dollars, die mit Hilfe eines geordneten Konkursverfahrens
erreicht wird. Eine Reorganisation müßte darauf beruhen, daß man die
Aktiva der Banken, die erhalten bleiben sollen, als entsprechende Werte
behandelt, die sie in einem Kreditsystem haben würden, anstatt als
Relikte eines zum Untergang verurteilten, praktisch toten Geldsystems,
die sozusagen im Ungewissen eines Konkursverfahrens in der Luft hängen.
Diese Aktion kann man unter der Voraussetzung durchführen, daß man die
entsprechenden Vorkehrungen trifft, die durch die amerikanische
Bundesverfassung für die Schaffung eines Kreditvergabesystems definiert
sind.
Diese Korrektur muß auch in Anerkennung der Gültigkeit der
Verfassungsprinzipien durchgeführt werden; die Ausschaltung des
Glass-Steagall-Gesetzes durch Gauner wie Larry Summers ist ein
zwingender Beweis dafür.
Zu diesem Urteil muß man kommen, wenn man diese Maßnahme notorischer
Räuber wie Summers und anderer im Lichte der Deutung der Erfahrungen
der Vereinigten Staaten bei der Schaffung und Umsetzung des
Glass-Steagall-Gesetzes sieht, aber auch bei Betrachtung der
verfassungswidrigen Wirkung, die die Aufhebung des Schutzes für den
Staat und die Bürger, der aufgrund der Erfahrungen nicht nur als
einfaches Gesetz, sondern auch als in der Verfassung enthaltenes Recht
betrachtet werden muß, haben mußte. Letzteres wurde durch das
demonstriert, was sich aufgrund der Rolle Summers als eine Wiederkehr
genau jener üblen Konsequenzen erwies, welche die ursprüngliche
Gesetzgebung in den dreißiger Jahren veranlaßt hatten, als auch durch
das, was Summers durch die verfassungswidrige Aufhebung des Gesetzes in
Gang setzte. Diese Aufhebung erwies sich als offensichtlich
beabsichtigte Verletzung der Prinzipien der Präambel unserer
Bundesverfassung und des bereits in der Unabhängigkeitserklärung von
1776 niedergelegten Rechtes auf das Streben nach Glückseligkeit.
Im Rahmen der ursprünglichen Absicht unseres verfassungsmäßigen
Regierungssystems darf kein Gesetz, keine einzige wirklich rechtmäßige
Vorschrift, Gewohnheit oder Praxis zugelassen werden, die diese
fundamentalen Prinzipien der Unabhängigkeitserklärung und der
verfassungsmäßigen Konstituierung der „Anti-Locke"-Präambel der
Bundesverfassung verletzt. Jede richterliche oder gesetzliche
Regelung, die diesen in unserer Verfassung zugrundegelegten Absichten
zuwiderläuft, ist faktisch eine Verletzung und sogar ein Verrat am
System unserer Verfassung.
Die heute dringende Notwendigkeit der Gründung einer dritten
Nationalbank der Vereinigten Staaten drängt sich unseren Überlegungen
auf, betrachtet man den miserablen Zustand durch die weltweite
wirtschaftliche Zusammenbruchskrise. Alle Überlegungen über die
Dringlichkeit, dieses System zu verbessern, resultieren aus der
Tatsache, daß unsere eigene Bevölkerung unter dieser Krise leidet, und
daß wir zur Schaffung eines vernünftigen Verhältnisses zwischen
Regierung und Bevölkerung eine Reform brauchen, die unbedingt diesen
Mißbrauch abschaltet.
Der implizite Bankrott der Institutionen, die mit dem von Anfang an
falsch konstruierten und derzeit sehr schlecht verwalteten
Federal-Reserve-System verbunden sind, muß in seiner bösartigen Wirkung
verglichen werden mit den Auswirkungen der bösartigen Bedingungen des
degenerierten Internationale Währungsfond (IWF). Tatsache ist, daß der
IWF von seiner ursprünglichen Absicht weg umgemodelt und in eine
globale Pestilenz verwandelt wurde, und deshalb ist es dringend nötig,
daß wir das internationale monetäre System in ein weltweites System des
Kredits zwischen den Nationen verwandeln, und die Aktiva des bankrotten
Federal-Reserve-Systems in die Tätigkeiten eines nationalen
Kreditsystems einer dritten Nationalbank einfließen lassen.
Genauso wie Alexander Hamilton mit dem armseligen, vom Krieg
geschädigten Zustand der Banken umging, die als gecharterte Banken der
früheren britischen Kolonien gegründet worden waren, müssen auch wir
ein Schutzinstrument etablieren, das mit den Maßnahmen eines
Konkursverfahrens für jene Teile des amerikanischen Bankensystems, die
den Glass-Steagall-Kriterien genügen, zusammenwirken. Eine dritte
Nationalbank wäre genau das Instrument, das dem Rahmen unserer
Verfassung angemessen wäre.
Eines der Ziele einer solchen Reform, wie ich sie vorgeschlagen habe,
ist die Schaffung eines souveränen Mechanismus innerhalb unserer
Republik, in dessen Rahmen wir ein direktes nationales Aufbauprogramm
der physischen Wirtschaft für die kommenden vierzig bis fünfzig Jahre
in Gang setzen könnten. Es würde in diesem Zusammenhang gleichzeitig
Langzeit-Partnerschaften mit zur Kooperation bereiten souveränen
Regierungen schaffen. Beispielsweise würden wir in solch einem Abkommen
zwischen den USA, Rußland, China und Indien u.a. Langzeitkredite für
Investitionen, speziell öffentliche Investitionen in die Entwicklung
der grundlegenden essentiellen Infrastrukturprojekte der Nationen
schaffen müssen. Die Laufzeit normaler Kredite für solche grundlegenden
Investitionen müßte bis hin zu einem halben Jahrhundert reichen.
Das Prinzip, das hier betont werden muß, führt uns zum folgenden Punkt:
Diese internationale Reform, zu der die Initiativen der US-Regierung
beitrügen, würde das Dollarsystem durch ein geordnetes Konkursverfahren
reorganisieren, indem es die Grundlagen und Absichten des ehemaligen
Glass-Steagall-Standards anwendet, um ein Schutzsystem zwischen
funktionierenden gecharterten Banken und ein neuorganisiertes
US-Dollarsystem mit festen Wechselkursen zu schaffen. Dieses
internationale System muß aber auf den Prinzipien beruhen, welche die
amerikanische Verfassung vorschreibt, und die Ablösung eines monetären
Systems durch ein Kreditsystem einschließen, entsprechend den
Vorschriften der amerikanischen Bundesverfassung über die Ausgabe von
Kredit als Schulden der Vereinigten Staaten.
Diese Maßnahme würde die Politik der USA wieder auf den Stand
unmittelbar vor dem Tode Präsident Franklin Roosevelts zurückführen.
Solch ein Vorgehen verlangt einen klaren Kopf und die Aufgabe
bestimmter Illusionen, an die sich viele amerikanische Bürger in den
letzten Jahren in Bezug auf die Wirtschaftspraktiken gewöhnt haben.
Genau das müssen wir auch tun, um den Weg für die notwendige neue Sicht
der Politik zu bereiten, von der nun ein beständiger wirtschaftlicher
Aufschwung abhängt.
Adam und der Vorabend des Untergangs
Die Rede ist von Adam Smith.
Nach dem bisher Gesagten wende ich mich nun dem Thema der nationalen
physischen Ökonomie zu. Hierzu verweise ich Sie auf jene Stelle weiter
oben in diesem Aufsatz, wo wir uns mit den Entwürfen für eine
funktionierende physische Ökonomie beschäftigt haben, wie sie in den
Arbeiten Bernhard Riemanns, Albert Einsteins und W.I. Wernadskijs
enthalten sind. Ich beginne diesen Abschnitt, indem ich zu meinem Thema
zurückkehre, daß alle
wirtschaftlichen Werte in Anlehnung an die genannten großen
wissenschaftlichen Denker der Neuzeit im wesentlichen physisch und
nicht monetär sind.
Wie ich davon ausgehend zeigen werde, lassen sich wirtschaftliche
Wertbegriffe in den herkömmlichen Vorstellungen der Finanzbuchhaltung
und entsprechender Methoden nicht kompetent darstellen.
Ein Beispiel: Jeder nachdenkliche und sachkundige Unternehmensberater,
der ausreichend Erfahrung in verschiedenen Betrieben gesammelt hat,
wird sich darüber bewußt sein, daß die häufigste Ursache für
betriebliche Erfolglosigkeit einst erfolgreicher Unternehmen gewöhnlich
im Hang zum Mißmanagement bei jenen Finanzvorständen und anderen
leitenden Mitarbeitern liegt, die sehr schnell von der irrtümlichen
Auffassung ausgehen, Bilanzberichte seien kompetente Darstellungen
jener Vorgänge, für die die Unternehmensführung verantwortlich sei.
In meiner Erfahrung war es gang und gäbe, daß es sich bei den
schwerwiegendsten Problemen eines ausgereiften Unternehmens, das einen
Unternehmensberater zu Hilfe ruft, um aktuelle Probleme drehte, die das
Management gar nicht als Quelle entsprechender Probleme in Betracht
gezogen hatte. Bei den meisten dieser Fälle - besonders bei von
Wall-Street-Kreisen beherrschten Unternehmen - war vom
realwirtschaftlichen Standpunkt besonders jener inkompetente Einfluß
der Buchhalterzunft besonders stark, der davon ausgeht, daß die
Funktion der Buchhaltung etwas mit den Prinzipien der Ökonomie zu tun
hätte.
Die typischen Probleme entwickelten sich somit viel leichter in solchen
Bereichen, die nicht beachtet wurden, weil das Management entweder die
in sich irreführenden Folgen üblicher Finanzpraktiken nicht erkannte
oder ein leitender Mitarbeiter der Finanzabteilung fälschlich annahm,
daß es Problembereiche, die nicht formell im Zuständigkeitsbereich der
Finanzbuchhaltung lagen, gar nicht gäbe. Der große Preisschwindel
hinter den Vermarktungspraktiken für Automobile zwischen 1953 und 1957,
der die relativ schwere Rezession von 1957-58 auslöste, ist hierfür ein
herausragendes Beispiel.
Wie auch in diesem Fall ist also der Hang der Buchhaltungsabteilung,
politische Entscheidungen des Unternehmens zu bestimmen, indem man
vermeintliche Fertigkeiten bei der Ausweisung scheinbarer Gewinne
betont oder durch Unheilsmeldungen eine bestimmte Abteilung der
Betriebsführung erledigt, häufig der eigentliche Ursprung spezifischer
Managementfehler.
Wie in der US-Rezession von 1957-58 entstanden die schlimmsten Probleme
durch von der Wall Street kontrollierte Unternehmen, so durch das
Management der General-Motors-Interessen als Schrittmacher-Stimme der
Wall Street, im Gegensatz zu den mittelständischen Firmen. Die
Mittelständler kannten gewöhnlich ihr Geschäft; die
Aktiengesellschaften räumten den Geschäften der Wall Street den Vorrang
ein. Ich weiß aus meiner Einsicht in Kundenberichte führender
Unternehmungsberaterfirmen, daß solche Beratungsgesellschaften, die
sich an der Vorliebe der Wall Street für spekulative Finanzgewinne
orientierten, für ihre Kunden in der Regel das schlechteste Ergebnis
erzielten, weil ihr Hauptinteresse darin bestand, die eigene Stellung
der Beratungsfirma auf den Finanzmärkten insgesamt zu stärken.29
Wie ich im Verlauf dieses Kapitels betone, liegt die Kardinalfrage des
Wirtschaftsmanagements im wissenschaftsgetriebenen Fortschritt, einem
Aspekt des Prozesses, an dem die gängige Buchführung und verwandtes
Finanzmanagement wenig bis gar kein Interesse zeigt, obgleich vor allem
in solchen Kompetenzbereichen der Kampf gegen den Verschleiß und für
wissenschaftlichen und technologischen Fortschritt geführt werden
sollte. Wirklich beeindruckende Erfolge lassen sich gewöhnlich auf
außerhalb der üblichen Muster liegende Innovationen zurückführen,
besonders auf wissenschaftlich-technische Innovationen oder auf
Einsichten in Markt- oder Technikfaktoren, die nichts mit der
eingefahrenen Firmenphilosophie zu tun haben.
Wie häufig bei einer Firma, die von einer langfristigen
Gewinnorientierung auf den Wahnwitz kurzfristiger Gewinnmitnahmen
umgewechselt ist, macht es ein technologischer Fortschritt in der
Wirtschaft erforderlich, das Problem des sturen Festhaltens an alten,
sogenannten „traditionellen" Vorstellungen zu umgehen, indem man die
Firma sozusagen von Grund auf neu gründet.
Die diesem Bereich der Politikgestaltung zugrundeliegenden allgemeinen
Prinzipien wurden dem Leser in früheren Kapiteln dieses Aufsatzes
vorgestellt, wo ich auf die Bedeutung des Werks des Dichters Shelley
hingewiesen habe, um zu verstehen, daß der Ursprung der
wissenschaftlichen Kreativität des Menschen im Bereich der Kreativität
klassischer Kunst liegt.
An dieser Stelle des Aufsatzes möchte ich nun diese klärenden
Überlegungen auf den laufenden inneren Evolutionsprozeß anwenden,
welcher der dynamische Prozeß jeder Ökonomie ist, wenn man sie im Sinne
einer Wissenschaft der physischen Ökonomie versteht.
Dieser Zusammenhang wird in den Schlußabschnitten dieses Aufsatzes aus
einer Sicht behandelt, welche diese realen Sachgebiete entmystifizieren
soll, die gewöhnlich auf unbrauchbare Weise behandelt werden - vor
allem, wenn sie vom Standpunkt jener irreführenden monetären Systeme
von heute behandelt werden, deren Funktion durch den Einfluß bestimmter
Aspekte globaler See- und Geldmächte verunstaltet wurde, welche sich
typischerweise in der dominanten Rolle des Britischen Empire in der
philosophisch liberalen Auslegung der Weltwirtschaft fast in der
gesamten Zeitspanne von 1763 bis heute ausdrückt - besonders aber seit
der Ermordung von Präsident John F. Kennedy, der sich mit den
„Stahlbossen" angelegt hatte, die vorhatten, sich aus diesem Teil der
Wirtschaft zurückzuziehen.
Um jedoch die gemeinsame Wurzel verwandter Probleme aufzudecken, wollen
wir mit einem klärenden, klinischen Verweis auf die Physiokraten
François Quesnay und A.R.J. Turgot beginnen, deren Rolle hier
beleuchtet werden muß, um die psychologische Verkommenheit hinter der
bösartigen, regelmäßig ruinösen Lehre von Lord Shelburnes Adam Smith
herauszustellen.
Smiths systemische Inkompetenz
Während Smiths gezielt antiamerikanische Schrift Der Reichtum der Nationen (1776)
weitgehend ein Nebenprodukt von Smiths Räuberei in einem Manuskript des
französischen Physiokraten A.R.J. Turgot gewesen ist, treffen wir in
seinem früheren, viel bedeutenderen Werk Die Theorie der moralischen Empfindungen (1759)
bereits die tieferen psychologischen Grundlagen des faschistischen
Dogmas an, das auch die Autoren der üblen und ruinösen
Verhaltensökonomie von Präsident Obama teilen.
Diese etwas frühere Schrift von 1759, nicht Smiths Der Reichtum der Nationen,
ist am relevantesten, um die Smithschen Ursprünge der von Hitler
abgeschriebenen Gesundheitspolitik zu verstehen, die Präsident Obama
aus London von dem britischen NICE (National Institute of Health and
Clinical Excellence) und Leuten aus Präsident Obamas Mitarbeiterkreis
wie Dr. Ezekiel Emanuel, Peter Orszag u.a. diktiert worden ist. Das
sind die typischen Praktiken von ausgemachten Nazi-Ideologen in den USA
selbst, die in dieser Weise Einfluß auf die rücksichtslose und
unmoralische Gesundheitspolitik des Präsidenten genommen haben; die
gleiche Anschauung drückt sich auch in anderen Entscheidungen Präsident
Obamas aus, die ihm als getreuliche Kopie der offen faschistischen
strategischen Politikplanung der britischen Monarchie diktiert wurden.
Mein wiederholter Verweis auf die Verbindung dieser Aspekte von Obamas
derzeitiger Gesundheitspolitik zu der Adolf Hitlers während des Krieges
sollte in keiner Weise als übertrieben oder ungeheuerlich oder
überraschend angesehen werden. Hitlers Karriere als Nazi wurde
unmittelbar von oben gelenkt, indem britische Ideologen aus der
positivistischen Denkrichtung, die von Ernst Mach und dem noch weitaus
radikaleren Bertrand Russell vertreten wurde, auf viele Bereiche seiner
Sozialpolitik wie auch Naturwissenschaft Einfluß nahmen.
Die letzten Phasen von Hitlers bekannter, widerlicher Karriere wurden
bereits anfangs der zwanziger Jahre durch die Unterstützung in Gang
gesetzt, die seine politische Gruppierung bis zum Bruch 1940 von
Elementen des britischen Establishments wie H.G. Wells und der
britischen Monarchie selbst erhielt, während die Hauptrückendeckung für
Hitlers Aufstieg zum Reichskanzler vom Chef der Bank of England,
Montagu Norman, selbst und dessen Agenten in der Bank für
Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), Hjalmar Schacht, kam. Über
Montagu Normans Partnerschaft mit Brown Brothers Harriman arrangierte
deren Geschäftsführer Prescott Bush, Vater bzw. Großvater zweier
Präsidenten Bush, eine Sonderfinanzierung für die NSDAP, mit der
beabsichtigt wurde, Hitler in Deutschland an die Macht zu bringen.
Diesen Plan teilte Prescott Bush damals mit seinem Geschäftspartner,
dem Chef der Bank of England und Schacht-Intimus Montagu Norman.
Für alle, die die deutsche Geschichte nach Versailles kennen, ist daher
klar, daß der Nazismus nie ein spezifisch deutsches Produkt war; er
hatte im wesentlichen ein britisches Markenzeichen. Ein Verweis auf die
Zeit nach 1890 bis nach dem sogenannten Ersten Weltkrieg ist
ideologisch wichtig, um all die verschiedenen Intrigen und Verbindungen
zu verstehen.
Niemand, der die Geschichte und Eigenschaften des Britischen Empire
seit dessen Anfängen im Februar 1763 bis heute kennt, sollte diese
Verbindungen übersehen haben. Das Mittel, mit dem die Britische
Ostindiengesellschaft damals zum Britischen Empire wurde, war der von
entsprechenden britischen Stellen eingefädelte sogenannte Siebenjährige
Krieg, in dem sich Kontinentaleuropa zur großen Befriedigung der
Ostindiengesellschaft selbst ruinierte. Mit dieser Methode hat sich der
britische Imperialismus im Kern bis heute erhalten; die Methode, unter
der Zielgruppe von Opfern Religionskriege zu entfachen, wie es heute
noch im Nahen Osten geschieht, gehörte zu den Methoden, die Lord
Shelburne von dem Autor von Verfall und Untergang des Römischen Imperiums, Edward Gibbons, vorgeschlagen wurden.
Als Beispiel eines ähnlichen Mittels betrachte man das britische
Vorgehen zur Auslösung des Ersten Weltkriegs, das an die britische
Methode erinnert, den Siebenjährigen Krieg in Gang zu setzen; und heute
verweise ich auf das Beispiel des britischen Prinzgemahls Philip und
dessen berüchtigten World Wildlife Fund.
Der Gewaltfaktor in der Geschichte
Um zu verstehen, wie betrügerische Systeme wie die Lehre von Lord
Shelburnes Agenten Adam Smith auch heute noch gegen bestimmte
Zielpersonen wirken, solche wie die betrogenen Betrüger, welche derzeit
die Politik der US-Regierung dominieren, müssen wir einen Blick auf die
sogenannte „populistische" Ideologie werfen.
Der jetzige britische Prinzgemahl Philip, Exponent des populistischen
„Bilderberger"-Mythos, ist ein krasser Verfechter der gleichen brutalen
Bevölkerungspolitik und verwandter Schrecklichkeiten, welche die
entsprechenden Rechtspopulisten oder radikalen „Umweltschützer" mit der
Tradition des Hitler-Regimes und ebenso mit einschlägigen
Familienbeziehungen und ähnlichen persönlichen Wurzeln des Prinzen in
Kontinentaleuropa verbindet.
So haben zugegebenermaßen die törichten Anhänger populistischer
„Vernetzungs"-Phantasien die heute wieder hochrelevante wahre
Geschichte des Hitler-Phänomens und vergleichbarer Fälle einfach
wegzuerklären versucht, indem sie auf vermeintliche Erklärungen und
vermutete Geschichtsepisoden zurückgreifen, als wenn die Geschichte
selbst ein kartesianisches Puzzlespiel wäre, das auf einer albernen
Suche nach angeblich zusammengehörigen kleinen Teilepaaren basiert.30
Wie ich wiederholt in diesem Aufsatz betont habe, sind soziale Prozesse
in der Geschichte nicht kartesianisch, sondern dynamisch, worauf
Leibniz aufmerksam gemacht hat und wie auch Shelley in seinem
Schlußabsatz seiner „Verteidigung der Poesie" das eigentliche Prinzip
der Dynamik behandelte. Die Ursache des Gesamtprozesses liegt nie in
seinen Teilstücken, es ist genau umgekehrt. Wie in unserem Sonnensystem
wird der Teil durch ein Prinzip wie das der Gravitation, d.h. durch den
Einfluß höherer, vereinigender Prinzipien bewegt. Diese grundlegende
Vorstellung wissenschaftlicher Methode läßt sich in der Geschichte von
den Ansichten über Astronomie in Zusammenhang mit der antiken Sphärik
und ihrem Prinzip der dynamis herleiten, das im frühen Europa durch die Pythagoräer aus Ägypten übernommen wurde.
Wenn wir an das Hauptthema dieses Kapitels herangehen, ist es sehr
wichtig, zu betonen, daß die Art und Weise, wie die
Bilderberger-Gesellschaft in der Öffentlichkeit so ausgesprochen dumm
als „Verschwörung" hingestellt wird, ein klinisches Beispiel für die
geistige Verwirrung von „Verschwörungstheoretikern" ist, die immer
alles „von unten nach oben" betrachten.
Tatsache ist, daß die „Bilderberger", die von Prinz Philip und von
Prinz Bernhard der Niederlande gemeinsam geführt wurden, ein von oben
erschaffenes Produkt ist, dessen Aktivitäten von einem übergeordneten
Prinzip bestimmt sind. Dieses Prinzip war jenes oligarchische Prinzip
des Britischen Empire, das auf die Entstehung der sogenannten liberalen
Fraktion des Venezianers Paolo Sarpi zurückgeht. Sarpis imperialer
Liberalismus, von dem die Bilderberger ein Ableger sind, war wiederum
ein Produkt des langen Prozesses des europäischen Imperialismus, dessen
System u.a. auf die Rolle des Tempels von Delphi bei dem berühmten Ruin
des Krösus und dem Ausbruch des Peloponnesischen Krieges zurückverfolgt
werden kann. Das ist ein typisches Beispiel für eine wirkliche
verschwörerische Gemeinschaft; die Gemeinschaft ist ein untergeordneter
Ausdruck eines Prinzips, das die Aktivitäten dieser Gemeinschaft von
oben bestimmt - und nicht, weil das mutmaßliche Hüftbein mit dem
vermeintlichen Kiefer verbunden wäre. Eine solche sich kaleidoskopisch
entwickelnden Abfolge sozialer Systeme von Ahnungslosen, die von den
Eingeweihten streng von oben nach unten organisiert sind, sind der
wahre empirische Kern solcher Prozesse in der realen Geschichte.
Nur durch eine durchgreifende Veränderung im Ablauf der Geschichte von
oben bis unten werden wirkliche Innovationen in der Kette aufeinander
folgender gesellschaftlicher Entwicklungen willentlich hervorgebracht.
Der anhaltende Existenzkampf zwischen dem Britischen Imperium und
unserer Republik war somit auch der eigentliche Konfliktherd über den
Atlantik hinweg und ist seit Februar 1763 die eigentliche
Grundsatzfrage in der Welt. Um diese Polarität drehten sich alle
grundlegenden Trends der Weltgeschichte seit den Entwicklungen in
Neuengland zwischen 1620 und 1688-89.
Prinz Philip ist nicht schlecht, weil er bei dem
wider-oder-doch-willigen Geständnis ertappt wurde, er habe mit seiner
Frau, Königin Elisabeth, geschlafen, sondern weil beide in der
Gegenwart eine wesentliche Rolle in ihrem Auftritt als historische
Übergangsfiguren für das Funktionieren der herrschenden Oligarchie des
Britischen Imperiums spielten. Die Bilderberger als eine Verschwörung
zu bezeichnen, wie es manche Populisten tun, ist so, als würde man die
Mäuse bezichtigen, den Käse erfunden zu haben.
Unsere populistischen „Verschwörungs-Experten" - genauso wie im Grunde
auch Anarchisten oder faschistische Ideologen - versuchen in
Wirklichkeit, sich davon zu überzeugen, daß die tatsächliche
Geschichte, jener heute so unzureichend untersuchte Prozeß, weitgehend
ein Schwindel ist. Die Populisten beispielsweise glauben an eine
kartesische Fantasiewelt, in der die isolierten Absichten einiger
Individuen, und nicht die Dynamik sozialer Prozesse den Verlauf dessen
bestimmen, was wir normaleren Leute als die eigentliche Dynamik hinter
dem intellektuellen Antrieb kennen, der innerhalb jener sozialen
Prozesse wirkt, welche wirkliche historische Entwicklungen, d.h.
Geschichte als Bewegung sich entfaltender Ideen und Themen über
Generationen hinweg gestalten. Nicht die Figuren auf dem sichtbaren
politischen Schachbrett werden gespielt, sondern die wirklichen Spieler
- wie die Leute, die das Kriegsspiel gegeneinander spielen - spielen
dieses Spiel nicht als einfache Verschwörung, sondern als noch eine
weitere, neue Evolution in ihrem Verständnis der angesammelten
Erfahrung jenes Standpunkts, von dem aus zwei wirklich überzeugte
Schachspieler noch eine weitere Partie Schach spielen. Die Entwicklung
der Spielregeln unter den führenden Teilnehmern des Wettbewerbs ist es,
die das Spiel als gespielt definiert.
Oder zusammengefaßt und um das gleiche einfacher zu benennen: der
anarchoide Typ unter den Populisten lehnt das Konzept der Dynamik ab
und kann daher in der Poesie Percy Bysshe Shelleys oder in anderen
klassischen Werken nie etwas Verständliches erkennen.
Seien wir daher nicht so dumm, aus Smiths Argumenten Folgerungen
herzuleiten. Man untersuche lediglich sein buchstäblich
„vorprogrammiertes" Denken, wie es als eine Art Offenbarung der
Dummheit am deutlichsten in seiner Theorie der moralischen Empfindungen hervortritt.
Man untersuche ihn, wie man eine Insektenart studieren würde, und
konzentriere sich dabei darauf, wie der Geist des Insekts funktioniert,
anstatt herausfinden zu wollen, was seine Schlußfolgerungen für uns
bedeuten. Man versetze sich in sein Denken, so wie ein geübter Jäger
die Bewegungen und das andere Verhalten seiner Beute vorausahnt.
Lassen wir uns nicht von dem einwickeln, was Smith sagt, sondern
stellen wir besser fest, daß sozusagen der Latz seines Schlafanzugs
heraushängt, um es einmal so auszudrücken.
Es sei hier der folgende wichtige Auszug aus Smiths Theorie der moralischen Empfindungen angeführt:
„Aber obwohl wir ... mit einem sehr starken Wunsch nach diesen Zielen
ausgestattet sind, wurde es den langsamen und unsicheren Bestimmungen
unseres Verstandes anvertraut, die richtigen Mittel zu ihrer
Bewerkstelligung herauszufinden. Die Natur hat uns zu diesen weitgehend
durch die ursprünglichen und unmittelbaren Instinkte gebracht. Hunger,
Durst, die Leidenschaft, welche die beiden Geschlechter vereinigt, die
Freude am Vergnügen und die Furcht vor Schmerz veranlassen uns, diese
Mittel um ihrer selbst willen einzusetzen, ohne irgendwelche Rücksicht
darauf, daß sie auf jene wohltätigen Ziele hinführen, welche der große
Lenker der Natur durch sie herbeiführen wollte."
Verglichen mit dem gewitzteren Dr. François Quesnay, dem eigentlichen
Vorgänger Adam Smiths, war Smith ein rüder Lümmel der Art, der gerade
seinem mißratenen Sohn die Familiengepflogenheiten des organisierten
Verbrechens beibringt. Trotz eines gewissen Unterschiedes im Denken
zwischen beiden ist das, was Smith in der von mir eben angeführten
Passage ausdrückt, ein getreues Echo davon, was „Smith eigentlich zu
sagen versucht".
Ich habe diesen Auszug wie auch die verwandte Frage bei Quesnay hier
ins Spiel gebracht, um eine sehr bezeichnende Eigenschaft und auch
einen gewissen historisch wichtigen Unterschied zwischen Quesnay und
dieser Passage von Smith herauszustellen.
Smith sagt eigentlich: „Ihr Menschen seid nur ein anderes Tier, eine
vorprogrammierte Bestie mit der zusätzlichen Eigenheit besonderer
Roheit." Die bezeichnende Passage des Textes lautet: „Ohne irgendwelche
Rücksicht darauf, daß sie auf jene wohltätigen Ziele hinführen, welche
der große Lenker der Natur durch sie herbeiführen wollte." Er lügt.
Man sollte erkennen, daß Smiths Geist auch in H.G. Wells' Roman „Die Insel des Dr. Moreau" anklingt.
Direkt im Gegensatz zu Smith unterscheidet sich die gesamte Menschheit
deutlich vom Tier durch jene Kraft der Vernunft, die sich in einer
relativ einfachen, aber dennoch überzeugenden Art und Weise ausdrückt;
wir machen Entdeckungen von Prinzipien, so daß, wenn etwas
Vergleichbares dazu in einer relativ niederen Lebensform auftaucht, wir
darin dank der veränderten Fähigkeiten, die sich als qualitative
Änderung in einer bloß scheinbaren Verhaltensänderung der Vorläuferart
zeigt, zumindest eine verbesserte Variation dieser Art oder sogar eine
neue Art sehen sollten.
Die wesentliche Aussage einer kompetenten Untersuchung ökonomischer
Prozesse ist, daß diese qualitativen Veränderungen der Fähigkeiten im
menschlichen Verhalten geordnet verlaufen. Rückblickend betrachtet,
bezeichnen wir eine geordnete Abfolge dieser Art als Richtung, die wir
„Fortschritt" nennen können. Allgemein muß „Fortschritt" als Zunahme
der potentiellen relativen Bevölkerungsdichte der menschlichen Gattung
pro Kopf und pro relativer Einheit der potentiellen relativen
Bevölkerungsdichte, als kulturelle Veränderung, gemessen werden. Diese
Form der Entwicklung kommt innerhalb der Definitionsgrenzen einer
niederen Spezies nicht vor.
Dieses gerichtete Kennzeichen der Unterscheidung zwischen Tier und
Mensch und menschlichem Fortschritt oder Rückschritt liefert uns den
experimentellen Beweis einer wißbaren Absicht, die sich in dem „großen
Lenker der Natur" ausdrückt, wie Smith ihn nennt. Die kulturelle
Aufwärtsentwicklung des Menschen drückt in diesem Sinne die Absicht
aus, deren Existenz Smith leugnet.
Deshalb zeigt Smiths Argument, daß wahre Liberale keine wirkliche
Moral, sondern nur momentan gültige Gepflogenheiten kennen, so wie
Präsident Obamas Behavioristen-Ideologen die spezifische Unmoral des
modernen Liberalismus verdeutlichen - ganz ähnlich, wie es auch die
Briten in ihrer Unterstützung Adolf Hitlers taten.
Nach dem jetzt Gesagten wollen wir von Smith auf Dr. Quesnay zurückblicken.
Es ist interessant, daß Quesnay im Gegensatz zu dem vermeintlichen
Atheisten Smith an eine wißbare Art mitfühlender Magie glaubt - jene
Eigenschaft des französischen Hintergrunds britischer Ideologie, die
Marx am meisten begeisterte. Wenn man die üblichen Maßstäbe wie die der
üblichen Vergnügungen von Deer Park wegläßt, ist Quesnay auf seine
Weise ziemlich religiös. Er glaubt, daß ein Papier, welches einem
Lehnsherren einen Adelstitel zuerkennt, die einzige, im Grunde magische
Quelle zur Erhöhung des Reichtums ist, der aus diesem Besitz gezogen
wird. Die Bauern, die auf diesem Landsitz beschäftigt sind, besitzen
für ihn die wirtschaftliche Bedeutung einer besonderen
Nutztierzüchtung. Das ist das eigentliche soziale Prinzip seines Tableau
economique - jenes Prinzips, das Marx bei seinen Bemühungen parodiert,
um den Irrsinn des britischen Liberalismus rational erscheinen zu
lassen. Marx bewundert ansonsten die britische Ökonomie, denn er
hält sie für ausgesprochen erfolgreich, so daß aus seiner Sicht nur
eine abweichender Abkömmling des britischen Systems als vererbbare
Nachfolgeform der Wirtschaft in Frage käme.31
Ansonsten tendiert Quesnay dazu, lebende Prozesse - allerdings keine
wirklichen Menschen - zuzulassen, wenn auch nur auf der Ebene, die
Wernadskij als Biosphäre bezeichnet, und das nur unter vielen
Vorbehalten. Quesnays kleiner Vorteil gegenüber Smith ist, daß er sich
auf den Standpunkt landwirtschaftlicher Produktion stellt, wohingegen
Smith genauso wie sein Komplize Jeremy Bentham vollauf damit
beschäftigt ist, den Konsum der britischen herrschenden Klasse und der
Mittelschicht aus den Früchten der Arbeit zu stehlen - wie es die
Regierung von George W. Bush jr. getan hat und es die Regierung Obama
bisher sogar noch freizügiger tut.
Stellen wir diesen Empiristen des 18. Jahrhunderts jetzt die
eigentlichen wissenschaftlichen Anschauungen gegenüber, die wir seit
den Pythagoräern, wie beispielsweise Archytas, über Plato und
Eratosthenes bis zu Brunelleschi, Nikolaus von Kues, Leonardo, Kepler,
Fermat, Leibniz und so weiter kennen. Bei all diesen und vergleichbaren
Denkern liegt die Absicht des Schöpfers darin, in unserem Universum
höhere Seinszustände, insbesondere höhere menschliche Seinszustände zu
schaffen, wie diese Absicht in den Werken von Leibniz und seiner
Nachfolger wie Riemann, Einstein und Wernadskij so großartig
ausgedrückt ist. In all diesen Fällen übt der Mensch zunehmende Macht
im Universum aus. Darin liegt offenbar die Absicht der menschlichen
Existenz.
Unsere Geschöpfe des Prometheus
Unsere heutigen Anti-Atomkraft-Fanatiker sind in erster Linie
Verfechter einer sterbenden Wirtschaft, was in Präsident Obamas
Regierung soweit geht, daß sie unsere Nation in einen grünen und
sterbenden Organismus verwandeln wollen. Die von unserer Republik auf
diese Weise angestrebte Selbstzerstörung ist ein heutiger Anklang an
den pro-satanischen Kult, der in der global ausgedehnten europäischen
Geschichte auf das Verbot menschlicher Kreativität durch den offen
satanischen olympischen Zeus der Prometheus-Sage zurückverfolgt werden
kann, ein Verbot, das durch den Apollo-Kult und vor allem auch durch
das terroristische Erbe des anarchistischen, antiken Dionysos-Kults
ausgesprochen wurde, der auch für die Früchte des „68er"-Kults heute
typisch ist.
Kennzeichnend für das Wesen alles Bösen in der bekannten Geschichte war
die Verleugnung der Existenz oder, alternativ, das Verbot dessen, was
Aischylos in seinem Der gefesselte Prometheus
als das Prinzip des „Feuers" bezeichnete, so wie heute die Kernkraft.
Das böse dionysische Erbe des Delphi-Kultes, wie wir dessen Aufkommen
in seiner gegenwärtigen virulenten Form in der Zeit des Aufstands von
1968 beobachten konnten, entsprach den Maschinenstürmern des frühen 19.
Jahrhunderts und entspricht den degenerierten heutigen „Grünen". Sie
sind eine gezielte Wiedergeburt des Dionysos-Kultes durch den Einfluß
offen satanischer Kreise um Aleister Crowley, H.G. Wells und Bertrand
Russell. Das Ziel, wofür dieser moralische Abstieg inszeniert wurde,
wird in der Unterstützung Prinz Philips für den offen satanischen World
Wildlife Fund nur angedeutet.
Das Schicksal der Welt insgesamt und damit auch unserer Republik liegt
darin, uns von allem zu befreien, das auch nur im entferntesten nach
britischem imperialen System riecht. Um das zu erreichen, müssen wir
jetzt ein kleines Stück höher greifen, als die
Wirtschaftswissenschaftler sich das bisher vorstellen konnten.
oben [0]
V. Nächster Halt Mars
Um uns wirksam mit den weltweiten und doch auch weiter entfernten
Realitäten von heute befassen zu können, müssen wir die Wirtschaft vom
Standpunkt der Dynamik betrachten, und zwar, indem wir von der uns
umgebenden Galaxis als Ganzer ausgehen und von dort bis zu unserer Erde
fortschreiten - und nicht in der üblichen, umgekehrten Richtung. Dabei
müssen wir nun die besondere Natur unserer eigenen menschlichen Gattung
berücksichtigen, indem wir unsere Gattung und deren zukünftige Mission
innerhalb dieser Galaxis betrachten; und schließlich von diesem
Standpunkt aus die dem Menschen zugedachte Rolle innerhalb dieses
Ganzen, in dieser Zukunft.
Die Existenz der Menschheit selbst sollte in diesem Zusammenhang
nicht auf die Erde allein begrenzt werden, wie es die heutzutage
übliche Betrachtungsweise vorgibt. Zugegebenermaßen ist das Denken der
Regierungen derzeit auf die Erinnerung dessen begrenzt, was sich
überlebt hat, und beschränkt sich auf bestimmte Gewohnheiten, die es
zum großen Teil nicht wert sind, wiederholt zu werden. Wir müssen die
Kindereien der jüngsten Zeit aufgeben. Wir sollten unseren Blick zum
Himmel und zu unserem Sonnensystem als dem uns nächsten Teil der
Galaxis wenden, und von dort auf uns herunterschauen, wie wir in diesem
Prozeß von oben und aus der Zukunft bis zum heutigen Tage
zurückbetrachtet gesehen werden könnten. Schauen wir aus der Zukunft
auf die Gegenwart wie auch auf die Vergangenheit zurück, in Richtung
einer neuen Bestimmung, die uns erwartet. Die Zukunft liegt vor uns in
einem Bezugspunkt oberhalb des Sonnensystems selbst oder sogar unserer
Galaxis.32
Vielleicht, aber nur vielleicht, ist es zu bedauern, daß möglicherweise
keiner aus meiner oder der folgenden Generation lange genug leben wird,
um sehen zu können, wie ein Erdenmensch seinen Fuß auf einen Planeten
jenseits des Monds in anderen Bereichen unseres Sonnensystems setzen
wird; das scheint den jüngeren Generationen vorbehalten zu sein.
Wie ich in der vor inzwischen mehr als zwanzig Jahren weithin bekannt gemachten Fernsehdokumentation Die Frau auf dem Mars (1988)
die Fakten zu diesem Thema zusammenfaßte, hätte in der Zeit nach der
Mondlandung längst eine Frau das Kommando für eine zeitlich begrenzte
Mission auf dem Erdtrabanten übernommen können. Sie hätte im Rahmen
dieser Mission eine bereits eingerichtete experimentalwissenschaftliche
Basis auf dem Mars besuchen können. Der Ablauf wäre ähnlich gewesen wie
die Arbeit jener Wissenschaftler, die in zeitlich begrenzten Missionen
in die Antarktis aufbrechen, wo sie vorübergehend in Unterkünften
leben, bis sie von anderen Wissenschaftlerteams abgelöst werden.
Ungeachtet unseres Bedauerns darüber, daß sich meine Hoffnungen von
1988 nicht erfüllt haben, könnte die Menschheit bald wieder in diese
Richtung aufbrechen - allerdings wohl erst dann, wenn wir wieder ein
neues Verständnis für das uns verloren gegangene Gefühl der
Unsterblichkeit jener höheren Mission wiedererlangt haben, zu der sich
die Menschheit bald aufs neue verpflichten sollte. Dazu müssen wir die
wahre Bedeutung der Grenzen unseres Lebens nicht im Sterben, sondern in
den unsterblichen höheren Missionen sehen, an welchen wir weiterhin
Anteil haben. Dazu brauchen wir auch eine Vision, in welcher Weise wir
heute ohne Reue gelebt haben sollten.
Die größten Denker und Seelen der Wissenschaft und Kunst haben ihr
Leben genau so gelebt. Wahre Wissenschaft war stets von dieser Art, so
weit wir zurückdenken können. Wenn wir uns in einer so üblen Zeit wie
der heutigen, in der aufgrund der momentanen britischen
Gesundheitspolitik massenhaft geliebte Angehörige von Verachtenswerten
umgebracht werden, auf solch neue Weise sehen können, dann gibt es
Hoffnung, daß wir auch die wahre Bedeutung unseres heutigen Lebens
erkennen und uns wieder daran erfreuen, wie die großen Geister dies in
Ergebenheit dafür, was die Menschheit in Zukunft noch erreichen könnte,
vor uns getan haben.
Wenn wir im Gedächtnis behalten, was ich zu Beginn dieses Kapitels
dargelegt habe, sollte dies Anlaß sein, die wahre Bedeutung dessen zu
verstehen, was durch ein richtiges Verständnis der Prinzipien meiner
Wissenschaft der physischen Ökonomie begriffen werden kann, als ob es
sich hinter der trügerischen Maske verberge, die zur vorherrschenden
Ideologie der meisten geworden ist, die derzeit führende Positionen
innehaben.
Wer meint, von dem, was ich soeben geschrieben habe, verwirrt worden
zu sein, dem möchte ich folgendes erläutern. Es ist tatsächlich für
jeden wichtig, genau zu verstehen, was ich hierzu jetzt zu sagen habe.
Man sollte darin die grundlegendsten, wenn auch recht elementaren
Wahrheiten sehen, die wahren Geheimnisse der zukünftigen Rolle einer
Wissenschaft der physischen Ökonomie, von welcher die Rettung unserer
ruinierten Zivilisation unmittelbar abhängt.
Wernadskijs Universum
Nach Gauß hatte die heutige Wissenschaft mit Bernhard Riemann und dann
mit Albert Einstein einen bestimmten Punkt erreicht. Dann kam das
russische Akademiemitglied W.I. Wernadskij, der Wissenschaftler, der
das Leben wiederentdeckte.33 Genau genommen entwickelte Wernadskij ein kompetentes Verständnis von physikalischer Biochemie,34
zeigte aber auf ähnliche Weise auch, daß menschliches Leben in der
Noosphäre eine höhere universelle Seinsform darstellt als bloßes Leben
an sich. Wie ich schon weiter oben in diesem Aufsatz angemerkt habe,
kennen wir hauptsächlich durch ihn drei unterschiedliche Seinszustände,
die drei Phasenräume des bekannten Universums ausmachen, jeder durch
ein bestimmtes und einzigartiges universelles Prinzip von den anderen
getrennt; für diese Unterscheidung liefert Johannes Keplers ureigene
Entdeckung des universellen Prinzips der Schwerkraft uns das beste
Beispiel.
Damit ist gemeint, daß menschliches Leben, welches im Zusammenhang
des Lebens generell erscheint, ein zusätzliches einzigartiges Prinzip
darstellt, welches sich ontologisch absolut vom abiotischen wie auch
vom biologischen Bereich unterscheidet. Er definiert unsere Erfahrung,
wie wir sie durch Tatsachen aus der experimentellen Wissenschaft
kennen, als spezifische Eigenschaft der Noosphäre.
Was ich als eine entscheidende Prämisse einer Wissenschaft der
physischen Ökonomie in früheren Teilen dieses Berichts vorgestellt
habe, hat uns bereits eine Vorstellung von der Beziehung zwischen
diesen drei qualitativ voneinander unterschiedenen physikalischen
Zuständen vermittelt, also zwischen Nichtleben, Leben und dem
universell wirksamen physikalischen Prinzip der schöpferischen Phasen
des menschlichen Geistes. Mit der dem Menschen eigenen geistigen
Qualität können wir die experimentellen Belege mit einer Methode
organisieren, die uns eine geordnete Abfolge ineinander verschachtelter
Seinszustände zeigt, wobei der biotische Bereich mit seiner
ausdrücklichen Entwicklung das Abiotische umfaßt, wohingegen die
Biosphäre selbst von der Noosphäre umfaßt wird. Die Bedeutung hiervon
für unsere Diskussion hier ist, daß die Noosphäre das Universum -
soweit wir das Universum experimentell kennen - bis zum
augenblicklichen Stand verwandter Entwicklungen umfaßt.
Das generelle Prinzip, auf dem dieser Begriff der Noosphäre beruht,
ist für mich mit dem Prinzip identisch, welches ich 1953 beim
Nachdenken über die Bedeutung von Bernhard Riemanns
Habilitationsschrift von 1854 selbst übernahm. Ich definierte auf diese
Weise seinerzeit eine naturwissenschaftliche Ökonomie, die mir von 1956
bis zum heutigen Tage als Grundlage für meine erfolgreichen
Wirtschaftsprognosen diente.
Mein Riemannscher Ansatz zur Analyse realwirtschaftlicher Prozesse
hatte einige praktische Implikationen, denn er nötigte mich dazu, die
relative wissenschaftliche Bedeutung überall verwendeter, rein
statistischer Auffassungen von wirtschaftlichem Wert sehr viel geringer
einzustufen, wie jene der britischen Schule allgemein, aber auch des
Sonderfalls der marxistischen Ökonomie. Tatsächlich habe ich in diesen
mehreren Jahrzehnten seit meiner Vorhersage vom Sommer 1956 über den
Ausbruch der tiefen US-Rezession von 1957/58 gewöhnlich das, was ich
aus Riemannscher Sicht kannte, einfach in das „zurückübersetzt", was in
jener Zeit unter Fachökonomen und anderen durchaus als konventionell
britisch liberal oder marxistisch galt.
Auch in meiner sehr kurzen, beiläufigen Korrespondenz mit dem
Wirtschaftswissenschaftler Wassily Leontiew Ende der fünfziger Jahre
drückte ich meine Überzeugung aus, wie notwendig es wäre, die
praktische Wirtschaftswissenschaft von dem extrem reduktionistischen,
immer weiter ausufernden krankhaften Einfluß Bertrand Russells und
dessen Klon John von Neumann zu befreien - von dem, was Leontiew und
andere wie auch ich selbst als verkommenen „Elfenbeinturm-Kult"
mathematischer Ökonomie betrachtete. Diese Debatte hatte auch etwas mit
meiner Hauptfrustration als praktizierender Ökonom zu tun, nämlich
meiner Frustration über die gängigen Grenzen der „Linearisierung",
jenes verbleibenden Mangels in den ansonsten exzellenten Beiträgen
Leontiews zur Erstellung eines Systems zur Berechnung des
US-Nationaleinkommens.
Diese Begrenzungen verhinderten jene Art Vorhersagesystem, das man
braucht, um den qualitativen Einfluß wissenschaftlich entscheidender
technologischer Änderungen zu bewerten - selbst die voraussichtlichen
Folgen der damals aufkommenden Nutzung der Computertechnologie, die
zunehmend einen potentiellen Faktor „nichtlinearer" qualitativer
Änderung in der täglichen Wirtschaftslenkung im Großen spielte.35
Die Methoden der „Elfenbeinturm-Schule", gegen die Leontiew und ich
kurzzeitig im gleichen Geiste opponierten, waren für ein derartiges
Unterfangen nutzlos; der Gedankenaustausch jedoch war wichtig für mich,
weil seine kurze Erwiderung mich damals dazu brachte, die verbleibenden
Fesseln gebräuchlicher Verfahren abzuschütteln, Fesseln, wie sie das
geistige Gefängnis „linearer Programmierung" darstellten. Meine bis
heute anhaltende Arbeit zur Erstellung langfristiger
Wirtschaftsprognosen entwickelte sich im Zuge der Ansammlung derartiger
wissenschaftlicher Probleme und verwandter Fragestellungen seit Mitte
der fünfziger Jahre.
Aufgrund meiner fortgesetzten Konzentration auf ausdrücklich
Riemannsche Methoden - eine Nachwirkung meines Erfolges der Debatte mit
Professor Abba Lerner im Queens College 1971 - brachte mich zwei
Jahrzehnte später dazu, nach einer Reihe durchaus ordentlicher
Schriften über einfach zu fassende Nebenprodukte meiner Ansichten einen
qualitativen Sturmlauf des Protests gegen die aufgeblasenen Yahoos der
damaligen Zeit zu beginnen, wie er sich in meiner Schrift „Poetry Must
Supersede Mathematics in Economics" („Die Dichtung muß die Mathematik
in der Wirtschaftswissenschaft ersetzen") niederschlug. Wegen meiner
zunehmenden Vertiefung in die Frage der Kreativität als solcher war ich
zu dieser Zeit mehr und mehr in dem Prozeß begriffen, zu einem
engagierten Verfechter bestimmter wegweisender Arbeiten des
Akademiemitglieds Wernadskij zu werden, um die Prinzipien der
physischen Ökonomie neu zu definieren.
Diese jüngsten geschichtlichen Entwicklungen haben einen Punkt der
Weltkrise erreicht, an dem das gesamte weltweite System
wirtschaftlichen Denkens unmittelbar und radikal geändert werden muß.
Die globale Situation ist so, daß auf diesem Planeten generell nichts
Gutes mehr möglich ist, wenn es nicht zu dieser Veränderung kommt. Wir
sind somit in eine einzigartige weltwirtschaftliche Katastrophenperiode
eingetreten, ein Punkt, der mit der Zeit unmittelbar vor dem
großartigen ökumenischen Konzil von Florenz vergleichbar ist, wo die
Unvertrautheit mit einer Lösung keine annehmbare Entschuldigung mehr
dafür ist, sie nicht anzugehen.
Die Lösung
Wie ich weiter oben bereits eingeräumt habe, ist die Verwendung von
Geld und Preisen zum Zwecke des Austausches im kleinen weitgehend
unvermeidbar. Man sollte es aber nicht länger als bestimmendes
Kriterium des ökonomischen Werts betrachten, sondern ihm zunehmend
diese weitaus bescheidenere Aufgabe zuweisen, als Maßstab für die
Bestimmung von Preisen im Austausch und Handel im kleineren Bereich zu
dienen. Es ist kein Maß des wirtschaftlichen Wertes, aber bequem für
die Zuordnung scheinbaren Wertes, um uns von Aufgaben zu befreien, die
für den Gesamtprozeß im großen betrachtet keine Rolle spielen.
Wahrer ökonomischer Wert im Großen liegt in der Wirkung des heutigen
Verbrauchs auf die zukünftige potentielle relative Bevölkerungsdichte
der Gesellschaft. Dies ist ein funktionell bestimmter physischer Wert,
den man anhand des Konzepts der relevanten Zu- und Abnahmen der
potentiellen relativen Bevölkerungsdichte einer Gesellschaft mißt,
nicht anhand einer monetären oder vergleichbaren Gesamtfunktion.
Die Begriffe, die ich soeben beschrieben habe, sind also Ausdruck
eines physischen Potentials, das wiederum so definiert ist, wie
Gottfried Leibniz 1690 in seinem Angriff auf die Lügen von René
Decartes zu Beginn seiner Betrachtungen zu diesem Thema Dynamik definierte. Streng genommen beinhaltet der Begriff Dynamik, wie er hier benutzt wird, schon das, woraus später der Begriff des Tensors wurde - Tensor physikalisch
definiert nach den hierfür relevanten Arbeiten von Gauß und vom
Standpunkt der Beiträge Bernhard Riemanns und, um es ganz genau zu
nehmen, einer integralen Sicht von Wernadskijs Definitionen der
entsprechenden Bereiche des Abiotischen, der Biosphäre und der
Noosphäre.
Als eine Frage der realen aktuellen Methoden in den sozialen
Prozessen der Wirtschaft reicht es auch heute noch im allgemeinen aus,
solche Begriffe heuristisch als Leitfaden für Entscheidungen zu nutzen,
ohne eingehendere Untersuchungen zu verlangen. Die entscheidende
Bedeutung der verwendeten Berechnungen ist in den Auswirkungen des
wissenschaftsgetriebenen technischen Fortschritts zu suchen, was mit
einer Betrachtung der Faktoren der Kapitalintensität über die Laufzeit
des Realkapitals zu verbinden ist. Offensichtlich hängt die Bestimmung
des relativen Wertes gerade in Fällen langfristiger, kapitalintensiver
Investitionen nicht nur von dem Potential ab, das seine Existenz an
sich darstellt, sondern ebenso davon, wie und in welchem Ausmaß die
Investition genutzt wird.
Aber die unmittelbar vorangegangene Diskussion soll nur als
Hintergrund dienen, um ein gewisses Verständnis für den Kern der Sache
zu vermitteln. Die entscheidenden Betrachtungen sind anderer Natur, wie
folgt.
Die Steigerung der effektiven potentiellen relativen
Bevölkerungsdichte der menschlichen Bevölkerung zeigt sich grob an
einem Prozeß, durch den der Anteil der Biosphäre an der Masse des
Planeten gegenüber dem nicht lebenden Aspekt erhöht wird. Dabei umfaßt
die Definition der Biosphäre nicht nur „lebende Materie", sondern auch
diejenigen Formen von toter Materie, welche speziell als Nebenprodukte
menschlicher und anderer lebender Prozesse entstehen. Wenn die
Population lebendiger Prozesse sich so vermehrt und auch ihre
Produktivität pro Kopf und pro Quadratkilometer ansteigt, wächst daher
auch die Rate der Veränderung (des Wachstums) der Biosphäre relativ zum
abiotischen Teil des Planeten. Eine andere Beziehung, die jedoch im
Ergebnis vergleichbar ist, gibt es in der Entwicklung der Biosphäre und
ihrer fortgesetzten Aktivität. Vergleichbar dazu bedeutet nämlich das
Wachstum der Anzahl von Individuen und der Gesamtmasse der Noosphäre
eine relative Verminderung des Anteils der Biosphäre gegenüber der
Noosphäre, obwohl die Biosphäre im Verhältnis zum abiotischen Bereich -
notwendigerweise - zunimmt.
So wie die relative Gesamtentwicklung der Biosphäre die Entwicklung
einer leistungsfähigeren dynamischen Masse ihrer verschiedenen
Komponenten erfordert, so erfordert die Entwicklung der realen
Arbeitproduktivkraft pro Kopf und pro Quadratkilometer einen höheren
Grad intellektueller Produktivkraft der Menschheit pro Kopf sowie eine
steigende Wachstumsrate der relativen Kapitalintensität.
In diesem allgemein beschriebenen Muster wird die Leistung der lebenden
Prozesse (Biosphäre) relativ zur Masse unseres Planeten erhöht, und
gleichzeitig muß die Produktivitätsrate der Menschheit pro Kopf und pro
Quadratkilometer der Erdoberfläche im Verhältnis zur Wachstumsrate der
Biosphäre ansteigen.
Wie ich bereits aufgezeigt habe, umfaßt das Anorganische der Erde
nicht die Biosphäre, ganz im Gegenteil; genausowenig ist die
menschliche Bevölkerung eine Folge oder ein Unterbereich der Biosphäre
als Prozeß. Vielmehr umfaßt die Biosphäre als Prozeß auch die
abiotische Existenz der Erde, und die Noosphäre umfaßt auch die
Biosphäre.
Weiterhin ist, entgegen den Ansichten der Reduktionisten, ganz
besonders der modernen Reduktionisten, die Wirkung der Biosphäre und
der Noosphäre jeweils anti-entropisch, allerdings auf relativ
unterschiedliche Weise. Kurzum, die zusammenfassend so beschriebene
Erkenntniskraft des individuellen menschlichen Geistes ist der Ausdruck
der höchsten Macht, gemessen an der von ihr bewirkten Rate der
Veränderung auf unserem Planeten und heute implizit auch auf unserem
Planeten innerhalb unseres Sonnensystems.
Das sogenannte „Gesetz der universellen Entropie", wie es Rudolph
Clausius und Hermann Grassmann behauptet haben, ist eine Lüge und ein
Betrug.
So schockierend das einigen erscheinen mag, ist das noch wenig,
verglichen mit einer höheren, mächtigeren Wahrheit. Die mächtigsten
Kräfte der Veränderung auf unserem Planeten sind von der ontologischen
Natur des Leibnizschen „Infinitesimals". Die Realität dessen, was in
diesem Infinitesimal zum Ausdruck kommt, äußert sich in der Aufdeckung
des Schwindels über die Quadratur des Kreises durch Nikolaus von Kues,
in Keplers verwandter Entdeckung der Erdumlaufbahn und noch
ausdrücklicher in seiner späteren Entdeckung des Prinzips der
universellen Gravitation in seiner Weltharmonik.
In Verbindung miteinander zeigen diese Ironien, daß unsere
Sinneswahrnehmungen nicht die Realität sind, sondern nur die Schatten,
die eine unsichtbare Realität auf unseren Sinnesapparat wirft. Die
scheinbaren Schattenwirkungen, die sich in den betreffenden, nominell
„infinitesimalen Kräften" äußern, drücken die Realität aus, die von der
Sinneswahrnehmung nicht analysiert werden kann; dennoch sind sie der
Ausdruck der mächtigen Realitäten, für die die Sinneswahrnehmung
wiederum nur ein Schatten ist.
Hier, in dem, was viele fälschlich für einen Bereich bloßer
Andeutungen halten, liegt die Kreativität, die sich u.a. in Form der
Ironien äußert, aus denen klassische Poesie wirksam komponiert ist. Es
gibt natürlich einen Unterschied zwischen wahrhaften „Andeutungen"
dieser Art und Fälschungen. Diese wahrhaften Anspielungen sind es, die
etwa in der klassischen Poesie die Kräfte widerspiegeln, die damals die
Welt von John Keats und Percy Bysshe Shelley bewegten. Dasselbe gilt
für die Arbeiten von Johann Sebastian Bach. In diesem Bereich großer
klassischer Kunstwerke lauert die Kraft, die auch die Naturwissenschaft
bewegt - bereit, zuzuschlagen. Diese kreative Kraft wirft den Schatten,
der das Universum bewegt und schafft.
Darin liegt die wahre Würde der Menschheit.
Dies bringt uns nun zum letzten und unmittelbar wichtigsten der
Probleme, die wir für den Schluß dieses Berichtes aufgehoben haben.
Wie London uns bisher ruiniert hat
Bis zum Moment des Todes von Präsident Franklin Roosevelt am 12.
April 1945 war es das Ziel unserer Vereinigten Staaten, das Britische
Empire zu beseitigen, um die Welt endlich vom Imperialismus zu
befreien, indem politische Freiheit durchgesetzt und wirtschaftliche
Selbstentwicklung der direkten und indirekten Opfer des Empire
gefördert wird. Wie ich zu Beginn dieses Berichts angemerkt habe, gab
sich Präsident Roosevelts Nachfolger, Harry S Truman, schon wenige
Augenblicke nach der Bekanntgabe von Franklin Roosevelts Tod als
britischer Lakai zu erkennen.
Wie ich hier bereits gesagt habe: Die Regierung Truman nutzte nicht
etwa das massive produktive Potential, das unsere Republik für den
Wiederaufbau der US-Wirtschaft nach den Verwüstungen der Regierungen
Coolidge und Hoover wie auch für die Mission der Befreiung der
Nachkriegswelt von den Folgen britischer Tyrannei aufgebaut hatte,
sondern ruinierte mit ihrer Politik vorsätzlich einen großen Anteil
dieses Potentials, das der Krieg der Nachkriegsgeneration hinterlassen
hatte. Truman erwies sich prompt als Lakai der imperialen Kräfte,
typischerweise repräsentiert durch die britischen und US-Finanzkreise,
die ihre Kräfte vereinigt hatten, um während der zwanziger und
dreißiger Jahre faschistische Regimes wie die von Mussolini und Hitler
zu installieren. Churchills verlogene Verkündung des „Eisernen
Vorhangs" und die Forderung des „Friedensapostels" Bertrand Russell
nach einem präventiven Atomkrieg gegen eine Nation ohne solche Waffen
gaben die Richtung vor. Die Befreiung der Kolonien war vom Tisch, und
die Finanz- und verwandten Kreise, die in den zwanziger und dreißiger
Jahren den Faschismus aufgebaut und somit auch den gerade erst
beendeten großen Krieg verursacht hatten, schufen von den USA und
Britannien aus eine neue Form des Imperialismus.
Aber das Verbrechen, dessen sich Truman mitschuldig gemacht hat,
beschränkte sich bei weitem nicht darauf. Die Absicht der britischen
Empires und seiner Lakaien im Finanzestablishment der USA in der
Nachkriegszeit war es vor allem, letztendlich unsere Vereinigten
Staaten selbst zu ruinieren und zu vereinnahmen. Viele Mittel wurden zu
solchen Zwecken eingesetzt, aber vor allen anderen war es das Hauptziel
des Empires und seiner verräterischen Marionetten in unseren Reihen,
unseren Charakter und die einst überwältigende Wirtschaftskraft der USA
zu zerstören.
Zu diesem Zweck wurde hier bei uns und auf dem europäischen
Kontinent, der danach lechzte, sich nach den Verwüstungen von
Faschismus und Krieg wieder aufzubauen, eine lange Welle
neomalthusianischer Impulse eingepflanzt. Hitler war zu dem Zeitpunkt
bereits tot, aber das, was das Britische Empire in der Form Hitlers
geschaffen hatte, arbeitete wieder auf ähnliche Ziele hin. Letzten
Endes war das britische Imperium immer die Muttergöttin des Faschismus
auf globaler Ebene, von der Zeit von Lord Palmerstons Marionette
Napoleon III. über die Ermordung des französischen Präsidenten Sadi
Carnot bis hin zu Figuren wie Hitler und Mussolini, die London nach dem
Ende des ersten großen Weltkrieges mit Hilfe der Wall Street aufbaute.
Das Britische Empire gibt heute noch vor, unser Freund zu sein, doch
in Wirklichkeit war es immer unser einziger Erzfeind. Die größten
Feinde unserer Republik waren stets jene Narren im In- und Ausland, die
sich weigern, diese wesentliche Wahrheit anzuerkennen.
Die politische und wirtschaftliche Dummheit in dieser Hinsicht, die
selbst die politischen Reihen derjenigen verseucht, die sich für
amerikanische Patrioten halten, äußert sich darin, daß sie das
wesentliche Prinzip der gesamten Geschichte der menschlichen
Zivilisation nicht kennen und auch nicht wissen wollen. Man erkennt
diese Form der Massendummheit, die selbst bis in die maßgeblichen
Kreise unseres Bürgertums reicht, grundsätzlich am Einfluß der
induzierten kulturellen Geistesstörung, für welche die Methoden des
kartesischen Reduktionismus typisch sind - während der erfolgreichere
Patriot sich der Tradition der Leibnizschen Auffassung der Dynamik
verschreibt. Die Bürger, die sich so korrumpieren lassen, zeigen damit,
daß sie klein denken, fast wie Klatschweiber aus der Nachbarschaft,
aber nicht wie denkende Frauen und Männer. Wie der Frosch, den sich der
Koch vornimmt, haben sie den Köder vor ihrer Nase gesehen, aber sie
wissen nicht, daß sie abgekocht werden.
Auf diesem Wege ist das Vermächtnis der Rettung unserer Republik
durch Franklin Roosevelt Stück für Stück verkocht worden - mit den
Methoden des britisch-liberalen Einflusses auf die Methoden in unserer
Wirtschaft und durch die Zerstörung der allgemeinen Moral der Kreise,
die für unsere Regierung und Wirtschaftspolitik maßgeblichen sind. Die
Spuren der Ermordung Präsident Kennedys weisen auf dieselben Kreise,
die damals im spanischsprechenden Raum operierten und auch an den
Mordanschlägen auf den französischen Präsidenten de Gaulle beteiligt
waren - diese Kreise waren und bleiben die Hauptverdächtigen, die
wahrscheinlich bei dieser schrecklichen Sache über die mexikanische
Grenze in die USA kamen. Die Motive für den Mord an Kennedy liegen im
exemplarischen Fall der Stahlmagnaten der Wall-Street-Bande und noch
konkreter in Kennedys Entscheidung, teilweise auf General MacArthurs
Rat hin, die USA nicht in einen verheerenden Landkrieg in Asien
hineinziehen zu lassen - während wir heute unter Präsident Obama wieder
die Torheit erleben, daß unsere Soldaten in Afghanistan verheizt
werden.
Ganz kurz gesagt, der bösartigste Mensch des 20. Jahrhunderts war
Bertrand Russell - langfristig betrachtet sogar noch bösartiger als
jener Hitler, den das Empire an die Macht brachte, um einen neuen
„Siebenjährigen Krieg" anzuzetteln. Hitler war ungeheuerlich bösartig,
aber es sind britische sogenannte „Pazifisten" wie Bertrand Russell und
seine Verehrer, die uns die Katastrophen bescheren, die dem wahren
langfristigen Interesse des Teufels persönlich dienen.
Es geschah unter diesem Einfluß jenes Bertrand Russells, Prinz
Philips Vorgänger bei solchen Verbrechen, daß wir Amerikaner uns zur
hämischen Freude des Union Jack - oder besser Union „Jerk" (engl. für Trottel) - närrisch selbst ruiniert haben, wie ein Frosch, der sich kochen läßt.
Wenn die Menschheit die Sterne erreichen soll, ist das der Gedanke, den
wir jetzt im Gedenken an Menschen wie unseren großen Helden Franklin
Roosevelt im Gedächtnis behalten müssen.
Anmerkungen
1. Die tragische Inkompetenz, deren Folgen wir in der gegenwärtig hereinbrechenden weltweiten wirtschaftlichen Zusammenbruchskrise erleben, ist typisch für nahezu alle Wirtschaftswissenschaftler der heutigen anglo-holländischen liberalen Schule. Siehe Adam Smiths Theorie der moralischen Empfindungen (1759). Präsident Obamas faschistische Politik im Bereich der Bioethik fußt fast vollständig auf dieser Arbeit Smiths. Siehe Lyndon LaRouche u.a., „The Ugly Truth About Milton Friedman" (Die häßliche Wahrheit über Milton Friedman), New York 1980.
2. D.h. das antike pythagoräische Konzept der Dynamis und die moderne durch Leibniz eingeführte Dynamik.
3. Die Behauptung, Isaac Newton hätte die Gravitation entdeckt, entbehrt jeder Grundlage. Wenn jemand behauptet, Newton sei der Entdecker der Gravitation, dann handelt es sich um einen offenen Betrug.
4. Ich habe diesen Punkt schon in früheren Schriften hervorgehoben: Dieser Begriff von Dynamik ist enthalten im letzten Absatz von Percy Bysshe Shelleys Verteidigung der Poesie.
5. Z.B. Gottfried Leibniz, Kritische Gedanken über den allgemeinen Teil der Prinzipien von Descartes (1692). Siehe auch Leibniz, Specimen Dynamicum (1695).
6. Ebenda.
7. Keplers einzigartige, geniale Entdeckung des Prinzips universeller Gravitation, wie sie in seiner Weltharmonik detailliert dargestellt wird, definierte ein Prinzip universeller Gravitation quasi als Begrenzung der Wirkung innerhalb der Ordnung des Sonnensystems, nicht als kinematische Interaktion zwischen den Körpern dieses Systems. Albert Einstein, der diese Entdeckung Keplers als implizit Riemannisch betrachtete, definierte das Universum als „endlich, doch unbegrenzt".
8. Aus diesem Grund haben alle britischen Ökonomen, wie Adam Smith, Jeremy Bentham und ihre Anhänger, ihre gesamte Lehre völlig auf Betrug aufgebaut. Die faschistischen sogenannten Ökonomen, wie die Scharlatane, mit denen Präsident Barack Obamas politische Entscheidungen zusammenhängen, sind Beispiele für den massenmörderischen Charakter, zu dem ein solcher Betrug tendiert.
9. Daran wird deutlich, daß die Gesundheitspolitik der Regierung Obama von ihrem Ansatz her faschistisch ist. Wenn ein Mann regelmäßig auf einem Esel zur Arbeit reitet, ist er deshalb noch lange kein Esel.
10. Die Ideologen des Silicon Valley wie die Bertrand-Russell-Anhänger Norbert Wiener und John von Neumann sind Geschöpfe, die sich nicht ihrer Geburt nach, sondern aufgrund ihrer gewählten Profession nicht nur als untermenschlich, sondern im Grunde als anorganisch definieren. Kein Wunder, daß Hilbert alle beide wegen offensichtlicher Inkompetenz vom weiteren Studium in Göttingen ausschloß.
11. So gilt beispielsweise ein Zuwachs an nominellem monetärem Reichtum oft als Beleg wirtschaftlichen Wachstums, selbst dann, wenn damit eine Schrumpfung des physischen Reichtums der Volkswirtschaft einhergeht. So haben die „Rettungsaktionen" der Federal Reserve und anderer, die seit September 2007 nacheinander unter den verrückten Regierungen Bush und Obama in Gang gesetzt wurden, die produktive Beschäftigung, den physischen Ausstoß, den Lebensstandard und viele einst prosperierende Unternehmen zerstört. Solche Verrücktheiten sind typisch für den Wahn, den man auch „Magie des Marktes" nennt.
12. Am besten läßt sich diese Frage daran verdeutlichen, wie verschiedene große Komponisten W.A. Mozarts Fantasie KV 475, in der Mozart Bach verewigt hat, behandelt haben. Jeder dieser Fälle ist einzigartig, doch decken sie sich alle mit der gleichen Grundidee.
13. So wurde beispielsweise Franklin Roosevelt 1882 geboren, ich selbst 40 Jahre später. In den 1980er Jahren war meine Elterngeneration größtenteils ausgestorben.
14. Graham Lowry, How The Nation Was Won: America's Untold Story, 1630-1754, Washington 1987.
15. Der Kult von Delphi blieb im Mittelmeerraum und insbesondere im Römischen Reich eine führende Macht, bis zu den Zeiten des Hohenpriesters und Geschichtsfälschers Plutarch (berühmt für seine Doppelbiographien von Griechen und Römern). Der Sitz des Orakels ist heute eine Ruine, aber der böse Geist seines Sophismus lebt weiter und regiert noch heute viele führende Köpfe der europäischen Kultur.
16. Graf Giuseppe Volpi di Misurata operierte als ein Schlüsselagent der Briten; London setzte ihn unter Aufsicht der sich entwickelnden Fabianer im „Jungtürken"-Unternehmen des Empire in ähnlicher Weise ein wie den britischen Agenten Alexander Helphand („Parvus"). „Di Misurata" war ein Zusatz zu seinem Namen, den Volpi zur Erinnerung an einen besonderen Dienst gegenüber einem britischen Unternehmen erwarb, in dem er nach seinem Engagement bei den Jungtürken eingesetzt wurde. Während des größten Teils der dreißiger Jahre genoß Mussolini auch die Patronage eben jenes Winston Churchill, der später an der italienisch-schweizerischen Grenze persönlich den Tod von Mussolini und Carla Petacci überwachte, die dort auf der Flucht zu einem angeblich beabsichtigten Treffen mit dem höchst besorgten Churchill waren. „Parvus", ein ähnlicher Fall wie Volpi, war während eines entscheidenden Besuchs in London ebenfalls in den Dienst der britischen Fabianischen Gesellschaft rekrutiert worden, als er sich in den 1890er Jahren mit dem alternden britisch-fabianischen Agenten Friedrich Engels traf. Zu Helphands Rolle in britischen Diensten gehörte, daß er als professioneller Waffenschieber für britische Rüstungsinteressen arbeitete und entsprechende lokale Kriege organisierte. Wie Volpi wurde er schließlich ein faschistischer Agent, wobei er jedoch zum Zeitpunkt seines Todes nicht in Italien, sondern in Deutschland operierte.
17. Russell zerstörte mehr Geister, darunter bekannte Wissenschaftler, als er durch seinen Einfluß auf die Politik Tote verursachte. In Bezug auf Russell lag Josef Stalin mit seiner Einschätzung richtig, während Chruschtschow ein zweifelhafter Charakter war.
18. „Eine Liga von Sportmannschaften organisieren" läßt sich präziser beschreiben als: „Konditionierung von Teilnehmern wie Zuschauern, gemeinsam an der Zurschaustellung von ,Teile und Herrsche' teilzunehmen". Daher ist es kein Zufall, daß leidenschaftliche Zuschauer als „Fans" („Fanatiker") bezeichnet werden. Und gewiß ist britischer Religionskrieg im Geiste auf den sprichwörtlichen „Spielplätzen von Eton" gut eingeübt worden.
19. Bertrand Russell, The Impact of Science on Society, 1953. Deutsch: Wissenschaft wandelt das Leben, Paul List Verlag, München 1953 (S. 124 ff).
20. Das ist das gleiche Argument, das auch Philo von Alexandria gegen die aprioristischen Argumente seiner aristotelischen Zeitgenossen vorbrachte.
21. Deshalb ist jede kompetente physikalische Geometrie anti-euklidisch.
22. Ich möchte den Leser auf den legendären Fall eines Mannes aufmerksam machen, der noch heute weithin als Koryphäe auf seinem Gebiet betrachtet wird, zuhause jedoch ein bedauernswerter Versager war, manchmal sogar ein Fall quasi wiedergeborener Kindlichkeit. In modernen Unternehmen und an vergleichbaren Stellen genießt der Chef oft den Vorteil eines virtuellen Spiels, bei dem er vor der Realität durch Regeln beschützt wird, die denen des Phantasielebens der Sportarena vergleichbar sind. Er oder sie genießt den Schutzmantel der angenommenen Identität eines Rollenspiels. Dadurch ist er oder sie durch die Definition der Pflichten, Vollmachten und Verantwortlichkeiten vor dem Risiko der vollen moralischen Zur-Rechenschaft-Ziehung für die Folgen seines Verhaltens für die Gesellschaft insgesamt geschützt. Sein Glaube an seinen Erfolg in dieser Rolle schützt ihn psychologisch durch Mittel, die es ihm erlauben, zu glauben, daß sie die Regeln des Spieles sind, welches er spielt. Sein Glaube schützt ihn davor, Verantwortung zu übernehmen für die Wirkung dieses Rollenspiels auf die reale Welt, in der er lebt. Kommt er nach der Arbeit nach Hause, ist er oft das Opfer einer Umkehrung der Definition dessen, was Realität ist; nun ist er mit dem konfrontiert, was er jetzt von der Arbeit „nach Hause" bringt. Das Resultat ist deshalb oft prinzipiell tragisch, nicht nur für das Individuum und die Familie, sondern sogar, manchmal, für unsere Republik.
23. Ich möchte den Fall von Kanzler Bismarck anführen, als Illustration für diese Qualität des Unterschieds zwischen der Einsichtsfähigkeit des Wahrnehmenden, von der einer Person, der oder die sich selbst nur als eine bloß wahrgenommene, rollenspielende Identität sieht. Zwei Beispiele für Bismarcks Rolle als Kanzler stechen besonders heraus. Die erste ist seine praktische Sicht des Französisch-Preußischen Krieges, im Unterschied zur Rolle von Feldmarschall Helmuth von Moltke. Hier war Bismarck der vernünftigste Mann von Rang in der Situation; er verstand, daß Preußen, sobald die britische Marionette, Napoleon III, verdrängt war, Frieden und Partnerschaften mit Frankreich eingehen mußte, um sicherzustellen, daß Britannien nicht in die Lage versetzt würde, Frankreich und Deutschland gegeneinander auszuspielen. Das zweite war Bismarcks Geheimabkommen mit dem russischen Zaren, daß Deutschland die österreichischen Habsburger in einem Balkankrieg nicht unterstützen würde. Aus diesem Grund wurde Bismarck gestürzt, und das, was man später als Ersten Weltkrieg bezeichnete, wurde in Bewegung gesetzt, ein Krieg den Bismarck in seinen eigenen Worten, als „einen neuen Siebenjährigen Krieg" bezeichnete. So ziehen dumme, ihrem Wesen nach inkompetente U.S.-Kommandeure heute in Afghanistan in den Krieg, nachdem der boshafte Premierminister Tony Blair den törichten Präsidenten George W. Bush Jun. in einen Irakkrieg gelockt hatte. Wie meine Ehefrau Helga Zepp-LaRouche betont, weigern sich die meisten politischen Führer Deutschlands noch heute, die Wahrheit über die engen Beziehungen zwischen Bismarck und dem Amerikaner Henry C. Carey bei der Gestaltung der Bismarckschen Wirtschaftsreformen auszusprechen.
24. Siehe William Empson, Seven Types of Ambiguity, als nützliches Referenzwerk zu diesen Verwendungen.
25. Meine „Tripelkurve" ist eine pädagogische Darstellung solcher Bedingungen.
26. Vielleicht mißfällt Ihnen mein rauher Ton über eine Person, die ihre größten Verbrechen noch gar nicht begangen hat. Vielleicht haben Sie Boccaccios Dekameron, Rabelais' Pantagruel oder Cervantes' Spott über einen Habsburger-Tyrannen noch nicht verstanden. Die wahren Propheten in bösen Zeiten stutzen menschenfressende Monster auf ihre wahre Größe zurück, als gewöhnliche Frauen und Männer, wie wenn die Dummheit der Leute entlarvt wird, die den mächtigen Zauberer von Oz fürchteten. So wird das Möchtegern-Monster eher behandelt, wie es ihm gebührt.
27. Siehe oben, Kapitel III.
28. Dieses Konzept des „Naturrechts", wie es im Westfälischen Frieden von 1648 oder dessen nächstem Vorläufer, De Pace Fidei von Nikolaus von Kues, zum Ausdruck kam, existiert nicht unter jenem System des britischen Liberalismus, für den solche Anhänger Paolo Sarpis typisch sind wie der Lord Shelburne des Britischen Empire, Adam Smith und Jeremy Bentham. Der mit dem anglo-holländischen Liberalismus verbundene Imperialismus leitet sich von Sarpis Ockham-Kult ab und impliziert (seinen Axiomen nach) ein System von Präzedenzfällen innerhalb eines Systems finanzoligarchischer Traditionen des Söldner- oder Vertragsrechtes. Daher gibt es unter den Anhängern des britischen Liberalismus oder ähnlicher Sophistereien über die Natur des Menschen keine ethischen und moralischen Prinzipien. Das amerikanische Verfassungsrecht kommt in der Erklärung der Unabhängigkeit von 1776 und der Erklärung des fundamentalen des Rechtsprinzips in der gegen Locke gerichteten Präambel der Bundesverfassung der Vereinigten Staaten zum Ausdruck.
29. Ganz zu schweigen von den bösartigen Sonderinteressen der Erben des eigentlichen Gründers einer solchen mittelständischen Firma.
30. D.h. Laplaces „Dreikörper-Problem".
31. Karl Marx ließ sich manchmal zur Bewunderung der Vereinigten Staaten hinreißen, aber der britische Agent Friedrich Engels schaffte es wiederholt, dem Einhalt zu gebieten, wie beispielsweise an Marx schnell korrigierter Bewunderung einiger Werke von Henry C. Carey deutlich wird.
32. In der wirklichen Wissenschaft versteht man seit inzwischen mehr als einem Jahrhundert, daß es die Zeit als Dimension unabhängig von den übrigen - wie Raum oder Materie - nicht gibt.
33. Obwohl Wernadskij natürlich früher starb.
34. Man vergleiche und kontrastiere Wernadskijs Entdeckungen in dieser Hinsicht mit den Ansichten des sowjetischen Wissenschaftlers A.I. Oparin und der Oparin-Haldane-These. Wernadskij übernahm zwar den Begriff „Noosphäre", den er bei Teilhard de Chardin gehört hatte, doch gibt es keine ontologische Kohärenz zwischen Chardins und Wernadskijs Verwendung dieses Begriffs. Die schlimmste Perversion des Begriffs „Leben" ist jene radikal reduktionistische Vorstellung bloßer „Komplexität", die von den Nachfolgern Bertrand Russells wie den kultischen Anhängern Prof. Norbert Wieners am RLE des MIT, John von Neumann und den Mystikern des Silicon Valley entwickelt wurde.
35. Zu den leicht zu erkennende Folgen der Computertechnik gehören mehrere Zeitfaktoren, etwa der Unterschied zwischen der einfach vergangenen Zeit und der Reaktionszeit, die eine qualitative Änderung eines entsprechenden physischen Prozesses bewirkt.