US-Landessenator Richard Black: Hacking-Vorwürfe gegen Rußland lächerlich
11. Januar 2017 • 22:17 Uhr

In einem achtminütigen Interview mit RT vom 7.1. wies der republikanische Landessenator von Virgina, Richard Black, die Behauptungen über angebliche russische Hackerangriffe zur Beinflussung der amerikanischen Wahlen entschieden zurück. In dem veröffentlichten Bericht war RT massiv attackiert worden.

RT veröffentlichte das volle Transkript des Interview unter der Überschrift "RT frustriert Washington durch Berichterstattung mit Fakten, die fundierte Urteile erlauben". Senator Black führte gleich zu Beginn den Haß auf RT von seiten der Geheimdienste und der Politik darauf zurück, daß RT die einzig ehrliche Berichterstattung über den Syrienkonflikt lieferte. "Der Rest, die großen amerikanischen Medien, die britischen Medien haben fast alle immer wieder fake news gebracht. Ich denke, sie sind sehr besorgt darüber, daß es plötzlich eine Nachrichtenagentur gibt, die den Menschen korrekte Fakten mitteilt. Und das hatte einen Effekt. Ich glaube, das ist ihre große Sorge, daß sie nicht mehr länger in der Lage sind, den Informationsfluß für die amerikanische Bevölkerung total zu kontrollieren."

RT fragte Black zu seiner Einschätzung der Aussage der Autoren des Berichtes, die Quellen seien in hohem Maß vertrauenswürdig,obwohl keine Fakten genannt wurden. Black: "Donald Trump hat darauf hingewiesen, daß sie [die Geheimdienste] ein sehr hohes Maß an Vertrauen in Iraks Besitz von Massenvernichtungswaffen hatten. Später war Präsident Bush gezwungen, im nationalen Fernsehen einzugestehen, daß wir falsch lagen und es keine Massenvernichtungswaffen im Irak gab.

'Hohes Maß an Vertrauen' bedeutet: 'ja, wahrscheinlich hat es sich so zugetragen', aber es heißt nicht, daß es wirklich so war. Und sie haben zugegeben -- daß es keinen einzige abgefangene Botschaft gab, die ein Beweis gewesen wäre, kein Corpus delicti. Es gibt keinen gesicherten Beweis.

Und es hat mich beunruhigt, daß sie sich auf die von ihnen entdeckte Tatsache verliessen, daß Rußland sehr erfreut über Trumps Wahl zum Präsidenten war. Ich habe mich auch sehr gefreut, daß Trump die Präsidentschaft gewonnen hat, bin ich also vielleicht ebenso schuld am hacking? Das ist überhaupt kein Beweis und es ist sehr besorgniserregend, daß ein Geheimdienst sich auf soetwas stützt."