Soros und Obama - Regimewechsel über alles
15. März 2017 • 16:31 Uhr

Patrick Gaspard, enger Vertrauter von ex-Präsident Obama, arbeitet seit dem 9. Januar diesen Jahres als stellvertretender Programmchef für die Open Society Stiftungen von George Soros. Er ist jetzt für die „strategische Führung und Kontrolle der programmatischen Agenda“ der Soros-Operation in mehr als 120 Ländern verantwortlich.

Gaspard hat sicherlich keine Schwierigkeiten, den neuen Job ausszufüllen. In den letzten dreieinhalb Jahren war er Obamas US-Botschafter in Südafrika und hat bei der andauernden Regimewechseloperation gegen dieses wichtige BRICS-Land unter dem Deckmantel „der Stärkung der Zivilgesellschaft“ offenbar eine entscheidende Rolle gespielt. Am 16. Februar 2016 sagte der Generalsekretär des regierenden ANC, Gwede Mantashe, bei einer Kundgebung in Pretoria: „Wir wissen von den Treffen, die regelmäßig in der amerikanischen Botschaft stattfinden. Dabei geht es um nichts anderes als um die Mobilisierung für Regimewechsel.“ Mantashe beschuldigte direkt Obamas Mandela Washington Fellowship für junge afrikanische Führungspersönlichkeiten, junge Leute für sechs Wochen in die USA zu holen und „sie nach ihrer Rückkehr an den Universitäten und allen möglichen anderen Stellen zu plazieren, um Unruhen zu schüren.“

Gaspard war von 2009-2011 Direktor des Büros für Politische Angelegenheiten im Weissen Haus unter Obama, Exekutivdirektor des Demokratischen Nationalkomitees (2011-13), stellv. Personalchef von Obamas Übergangsteam und nationaler politischer Direktor von Obamas Präsidentschaftskampagne 2008.