Flugblätter

Neueste Flugblätter

11. März 2013

Auf der weltpolitischen Bühne werden derzeit die großen Kämpfe für die menschliche Zivilisation ausgetragen. Es geht um die Entscheidungen über Krieg oder Frieden, faschistische Diktatur oder Verteidigung republikanischer Verfassungen, hyperinflationärer Kollaps des transatlantischen Finanzsystems oder rechtzeitige Reorganisation. Die Lage ist in all diesen Bereichen, deren innere Dynamik zusammenhängt, so angespannt, daß ein Bruchpunkt nicht mehr weit entfernt ist.

25. Februar 2013

Nachdem sich die G-20-Staaten bei ihrem jüngsten Treffen in Moskau praktisch einig waren, mit der Politik der wunderbaren Geldvermehrung - des sogenannten „Quantitative Easing“ von „Helicopter-Ben“ Bernanke und EZB-Chef Draghi - fortzufahren, bekommen einige Vertreter der Finanzwelt das große Zittern. In erzkonservativen Blättern wie der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) wird das bis jetzt völlig tabuisierte H-Wort (= Hyperinflation) erwähnt.

12. Februar 2013

Die meisten Zeitgenossen versuchen, eine heimliche Ahnung, daß es einen Zusammenhang zwischen der gleichzeitigen Zuspitzung der transatlantischen Finanzkrise und den diversen militärischen Konflikten geben könnte, irgendwie zu verdrängen - die Implikation ist zu unangenehm für eine Gesellschaft, für die sinnentleerter Zeitvertreib und „Wellness“ einen höheren Stellenwert besitzen als der Versuch, die Realität zu erkennen, in der man sich befindet.

21. Januar 2013

Lang lebe die deutsch-französische Freundschaft!

„Vive l’amitié Franco-Allemande“ — „Lang lebe die deutschfranzösische Freundschaft!“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel am 8. Juli 2012 in ihrer Rede in Reims zur Feier des 50. Jahrestages des Treffens zwischen de Gaulle und Adenauer. ... Wir freuen uns über die Errungenschaften jener Giganten der Vergangenheit und über die Versöhnung unserer Völker. Aber seien wir ehrlich: Wenn die obigen Worte wahr werden sollen, so kann dies weder im derzeitigen Rahmen der Europäischen Union geschehen, die schon das Wort Europa verhaßt gemacht hat, noch in der Weise, wie wir derzeit Politik betreiben.

5. März 2013

Es liegt in der Natur der Sache, daß die Tyrannei eben nichts zu bieten hat außer Drangsal und Elend, und so sollte es niemanden wundern, daß die italienische Bevölkerung die brutale Sparpolitik der Troika abgewählt hat. Aber die Politik Merkels und der EU ist nicht nur in Italien gescheitert, sondern auch in Bulgarien und Slowenien, wo die Regierungen aus dem gleichen Grund gestürzt wurden, ebenso wie in Griechenland, Spanien, Portugal und Irland, wo die Verzweiflung der Bevölkerung einen Siedepunkt erreicht.

18. Februar 2013

Insider der Finanzmärkte sind derzeit extrem nervös, weil die Lage des internationalen Finanzsystems heute weitaus angespannter ist als unmittelbar vor dem Kollaps von Lehman Brothers und AIG im September 2008 – mit dem gravierenden Unterschied, daß der „Instrumentenkasten“ zur Behebung der Krise inzwischen völlig leer ist.

9. Februar 2013

Angesichts der immer offensichtlicher werdenden Desintegration des transatlantischen Finanzsystems und der europäischen Gemeinschaftswährung einerseits und der wachsenden internationalen Unterstützung für eine Rückkehr zum Glass-Steagall-Gesetz Franklin D. Roosevelts andererseits wächst auch die Hysterie der Banker, die am Kasino-Modell der Hochrisikospekulation festhalten wollen.

20. Januar 2013

Von Helga Zepp-LaRouche

Die Wiedereinführung des Trennbankensystems in der Tradition von Roosevelts Glass-Steagall-Gesetz von 1933 ist das derzeit heißeste Eisen in der Bankenwelt und in den oberen Etagen der Politik. Es ist ein offener Machtkampf ausgebrochen zwischen den Bankern, die angesichts der hyperinflationären Gelddruckerei Draghis und Bernankes die Notbremse ziehen und zu einem traditionellen Bankgeschäft zurückkehren wollen, und denjenigen, die um jeden Preis an der Hochrisikospekulation festhalten wollen. Vom Ausgang dieser Auseinandersetzung, bei der die deutschen Banken- und einige Industrieverbände sich leider auf die falsche Seite geschlagen haben, wird es abhängen, ob wir die gegenwärtige Krise überwinden können, oder ob sie in einer zivilisatorischen Katastrophe endet.

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