Rufen Sie uns an:
Bundesgeschäfts-
Landesverbände:
BüSo Baden-
BüSo Bayern
BüSo Berlin
BüSo Hamburg
0171-8384092
BüSo Hessen
BüSo Niedersachsen
BüSo NRW
BüSo Sachsen
| 7. Mai 2002 - Da§ man es mit der Wahrheit nicht genau nimmt, bzw. handfeste Lügen als politisches Kampfmittel eingesetzt werden, gehört bei kommunistischen "Antifa-Kreisen" zum guten Ton. Die Lügen des Angelo LuciferoDie "Antifa-Schiene" wurde Anfang/Mitte der 90er Jahre verstärkt gegen LaRouche mobilisiert. Eine Kerngruppe von diesen Gegnern sitzt im DGB-Haus in Erfurt. Es sind einige hartgesottene Linksideologen, die dort als Gewerkschaftsfunktionäre arbeiten und zudem ein eigenwilliges Verständnis des Rechtsstaates haben. Funktionär Angelo Lucifero, heute stellvertretender Vorsitzender der Dienstleistungsgewerkschaft verdi in Thüringen (früher stellvertretender Landesleiter der HBV in Thüringen) gehört dazu. Seit vielen Jahren bekämpft Lucifero die Bürgerrechtsbewegung Solidarität. Im Dezember 2000 zirkulierte er einen Aufruf im Internet, in dem er ankündigt, erneut Informationen gegen die BüSo sammeln zu wollen, weil diese versuche, "wieder mal bei GewerkschafterInnen Fuß zu fassen". Lucifero vertrieb von seinem Gewerkschaftsbüro ein Antifa-Blatt und sitzt - gemeinsam mit PDS-Politikern - im Herausgeberkreis der bundesweit vertriebenen Antifaschistischen Nachrichten aus Köln. Persönlich gab Lucifero seinen Einstand im PDS-Lager mit einer Rede gegen die "Bürgerrechtsbewegung Solidarität" bei der "antifaschistischen Konferenz der PDS" in Berlin am 23. Oktober 1993. Seit etwa zehn Jahren ist er also aktiv gegen die BüSo! Und gleich in der zweiten Ausgabe seiner "Antifa Nachrichten Thüringen" verleumdete Lucifero im Herbst 1993 die BüSo als angeblich "braune", "rassistische" Organisation, die "geschulte Schlägertrupps" habe etc. Dagegen setzte die Partei sich in umfangreichen Rechtsstreiten zur Wehr und erstritt mit Erfolg die zukünftige Unterlassung solcher Äußerungen und die Veröffentlichung von Gegendarstellung und Widerruf. Außerdem mußte Lucifero sich mit seiner Unterschrift zu einer Vertragsstrafe von DM 20.000 verpflichten, falls er den Widerruf nicht in der nächsten Ausgabe seines Blattes abdrucken würde. Damit begann ein unwürdiges Katz-und-Maus-Spiel: Lucifero meinte, sich aus der Affäre ziehen zu können, indem er das Erscheinen seiner Antifa Nachrichten Thüringen kurzerhand "aus organisatorischen Gründen" einstellte. Staatdessen gab es plötzlich die Thüringer Antifa Nachrichten, der Name des Blattes war also leicht verändert worden, sie wurden munter produziert und vertrieben, ohne die Wahrheit über die BüSo in Gegendarstellung und Widerruf zu veröffentlichen! Das neue Unternehmen residierte unter dem Pseudonym Joseph Grüne in einem Briefkasten des Wohnhauses in der Eislebenerstraße 3-71 in Erfurt, in dem neben anderen Bewohnern auch Angelo Lucifero mit seiner Lebensgefährtin Julika Bürgin und der Vorsitzende der Gewerkschaft HBV und Freund Luciferos, Bodo Ramelow, wohnten. Die Richter der 8. Zivilkammer des Landgerichts Erfurt spielten in der Verhandlung am 27. Mai 1994 jedoch nicht mit. In ihrem Urteil (AZ 8 O 289/94), gegen das Luciferos Anwalt Berufung einlegte, wurde Lucifero dazu verurteilt (1), nun endlich "in der nächsten Ausgabe" seines wie immer genannten Blattes den gesamten Widerruf zu veröffentlichen und an die BüSo die fällig gewordenen DM 20.000 zu zahlen. Der Hauptvorstand der HBV gewährte Angelo Lucifero in dem Berufungsverfahren gegen dieses Urteil Rechtsschutz. Das unwürdige Spiel wurde nicht beendet sondern ging munter weiter. In der mündlichen Verhandlung vor dem Oberlandesgericht Jena zauberte Lucifero am 27. April 1995 plötzlich eine "letzte" Ausgabe seiner Antifa Nachrichten Thüringen aus dem Hut. Das lediglich für den Gerichtstermin gedruckte Werk beinhaltete die geforderte Gegendarstellung und den Widerruf. "In eigener Sache" wurde höhnisch auf der ersten Seite verkündet, daß dies "eine Zeitung ohne Redaktion ist", die "nach langer Pause" wieder erscheint, "allerdings endgültig zum letzten Mal" und "lediglich aus juristischen Gründen". Zwischenzeitlich hatte Lucifero seine Antifa-Truppen aus dem Gewerkschaftsmilieu zusammengetrommelt. Luciferos Lebensgefährtin Julika Bürgin, die gleich neben ihm im DGB-Bildungswerk arbeitet, organisierte für ihren Freund am 23. Juni 1995 eine sogenannte "Antifa-Soli-Fete" gegen die BüSo. Am gleichen Tag, also zu einem Zeitpunkt, als das Endurteil in dem Verfahren noch nicht verkündet worden war, solidarisierten sich acht Gewerkschaftsfunktionäre aus dem Erfurter DGB-Haus, darunter der DGB-Landesvorsitzende Frank Spieth und der Landesvorsitzende der HBV Bodo Ramelow, in einem "Offenen Brief an den Thüringer Innenminister Dewes" mit ihrem Kollegen Lucifero gegen die BüSo, die "den Anschein einer demokratischen Organisation juristisch zu erzwingen" versuche. Das am 29. Juni 1995 verkündete OLG-Urteil (1 U 769/94) ist das rechtskräftige Endurteil. In ihm wird anerkannt, daß Lucifero mit dem Abdruck in der "letzten" Ausgabe seinen Verpflichtungen nachgekommen sei. (1) Aus dem Urteil des Landgerichts Erfurt, verkündet am 27.05.1994: "In dem Rechtsstreit Bürgerrechtsbewegung Solidarität, vertreten durch den Vorstand Helga Zepp-LaRouche (Klägerin) gegen Angelo Lucifero (Beklagter) hat die 8. Zivilkammer des Landgerichts Erfurt (...) aufgrund der mündlichen Verhandlung vom 27.05.1994 für Recht erkannt:
|