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| 16. Oktober 2002 In der letzten Phase des Bundestagswahlkampfes wurden von der amerikanischen "Kriegspartei" erneut Verleumdungen gegen Lyndon LaRouche, den Ehemann der BüSo-Bundesvorsitzenden Helga Zepp-LaRouche, in die Welt gesetzt. Die Kriegspartei verleumdet Lyndon LaRoucheDie Smith-Richardson-Foundation Daniel Pipes In der letzten Phase des Bundestagswahlkampfes wurden immer wieder Verleumdungen gegen Lyndon LaRouche, den Ehemann der BüSo-Bundesvorsitzenden Helga Zepp-LaRouche, in die Welt gesetzt. Bei näherem Hinsehen entpuppen sich die Urheber dieser Verleumdungen schnell als Vertreter der amerikanischen "Kriegspartei" - allesamt politische Gegner von Lyndon LaRouche wie z.B. die Smith-Richardson-Foundation, Daniel Pipes oder die NAI.
Die Smith-Richardson-FoundationDie Stiftung bezuschußte das Verleumdungsbuch des Amerikaners Dennis King: "Lyndon LaRouche and the New American Fascism" (1989). Damit wurde eine großangelegte Kampagne gegen LaRouche eingeleitet, aus der sich bis heute viele der Verleumdungen speisen. Im Vorstand der Foundation sitzen u.a. Samuel Huntington und Zbigniew Brzezinski. Die Smith-Richardson-Stiftung setzte sich maßgeblich dafür ein, daß Huntingtons abwegige Thesen über den Krieg der Kulturen 1996 als Buch mit dem Titel "Clash of Civilizations" herausgebracht wurden. Die Stiftung war schon 1961 in das Visier des amerikanischen Senators Fulbright geraten, der vor dem Einfluß rechtsradikaler Kreise im amerikanischen Militär warnte, wobei sowohl das Foreign Policy Research Institute als auch die Smith-Richardson Stiftung namentlich genannt wurden.
Daniel PipesPipes verleumdete Lyndon LaRouche in seinem Buch über Verschwörungstheorien. Er unterstützt Ariel Scharon und ist Direktor des FPRI, Foreign Policy Research Institute, Philadelphia, sowie Herausgeber von Orbis, der Zeitschrift des FPRI. Seit dem 11.September schreibt er häufig Kommentare, in denen er einen globalen Krieg gegen den sogenannten "militanten Islam" vertritt, einen 100%igen Rückhalt Amerikas für das Regime Ariel Scharons in Israel fordert, sowie die Aufkündigung des Abkommens von Oslo 1993 verlangt, mit dem ein Friedensprozeß zwischen Israel und den Palästinensern in Gang gesetzt worden war. Im derzeitigen Vorstand von FPRI/Orbis sitzen auch Samuel Huntington, der ehemamlige US-Justizminister R.Thornborough, der unter Präsident George Bush sen. die Doktrin entwickelte, wonach die USA das Recht beanspruchen, sich einseitig in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten einzumischen, und der Kosmetik-Erbe Ronald Lauder, einer der wichtigsten Finanziers des jetzigen israelischen Regierungschefs Ariel Scharon und des früheren israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Pipes gibt auch den Middle East Quarterly heraus, und sitzt im Internationalen Beirat der New Atlantic Initiative (NAI). Zur Gründungsgruppe des NAI gehören Zbigniew Brzezinski, Samuel Huntington und Henry Kissinger. Bei der Gründung 1996 erklärte die frühere britische Premierministerin Margaret Thatcher, ein neues "Feindbild" seien die "Schurkenstaaten der islamischen Welt". Auch Rußland habe nie aufgehört, der Feind des Westens zu sein (siehe auch die EIRNA-Studie über die Hintergründe des 11.September, S. 83/84). Ins Leben gerufen wurde die NAI vom American Enterprise Institute, Washington, D.C. Diese außergewöhnlich reiche "Denkfabrik" im neokonservativen Lager propagiert radikalen Freihandel und drängt zu einer amerikanischen Außenpolitik der geopolitischen Konfrontationen, um so auf der Grundlage der Globalisierung ein neues Empire zu errichten. Ferner sollen Saddam Hussein gestürzt, die Verträge von Oslo annulliert und der Iran, Libyen und andere islamische Länder mit Sanktionen belegt werden. Das Ziel ist, die USA als einzige Supermacht zu etablieren, die keine Rücksichten mehr auf den UN-Sicherheitsrat nimmt. Anmerkungen: Mehr dazu in:
1) EIRNA-Studie: "11.September: Die Lüge aus Staatsräson und ihre verhängnisvollen Konsequenzen", März 2002 |