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In Afrika steht Kernenergie auf der Tagesordnung

Am 20. März  wurde in Abuja/Nigeria ein viertägiger Workshop über Kernenergie eröffnet, an dem neun afrikanische Länder teilnehmen. Die Veranstaltung wird vom afrikanischen Forum für Kernenergieregulierung (FNRBA) durchgeführt. Dazu gehören die Volksrepublik Kongo, Ägypten, Libyen, Marokko, Südafrika, Namibia, Tansania und Tunesien umfaßt; Nigeria ist der Initiator.

In seiner Eröffnungsansprache erklärte der Sonderberater des nigerianischen Präsidenten für Ölproduktion und stellv. Vorsitzender der Nigerianischen Aufsichtsbehörde für Nuklearfragen, Dr. Emmanuel Egboda, dass zur Zeit der Pro-Kopf-Verbrauch an Elektrizität in Nigeria 136 Kilowattstunden beträgt - verglichen mit 563 KWh in anderen afrikanischen Ländern. Der Pro-Kopf -Verbrauch an Elektrizität in den USA liegt bei ca. 12.000 KWh.

Dr. Egboga berichtete über die Fortschritte in NIgeria: gerade ist ein Gesetz über Sicherheitsvorschriften in zweiter Lesung durch das Parlament gekommen. Die Energieinfraastruktur des Landes wird beschleunigt ausgebaut, und dabei wird die Kernenergie eine wesentliche Rolle einnehmen. Gegenwärtig sind zwanzig afrikanische Länder dabei, Kernenergieprogramme zu realisieren.