030-8023455info@bueso.de

Alaska-Gipfel verringert Atomkriegsgefahr, eröffnet Perspektiven für globale Kooperation

Zu den vernünftigen Einschätzungen der Bedeutung des Alaska-Gipfels gehört die des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban, der das Kriterium der Verringerung der Gefahr eines Atomkrieges heranzieht. Er sagte am 16. August: „Jahrelang haben wir zugesehen, wie die beiden größten Atommächte den Rahmen ihrer Zusammenarbeit abgebaut und sich gegenseitig unfreundliche Botschaften zugeschickt haben. Das ist nun vorbei. Heute ist die Welt ein sichererer Ort als gestern. Möge jedes Wochenende mindestens so gut sein!“

Auch der ehemalige NATO-Beamte und pensionierte deutsche General Harald Kujat hat in einem aktuellen Interview deutlich darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, dass Präsident Trump an den Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag des Sieges in China teilnimmt und sich dort mit Präsident Xi Jinping und Präsident Putin trifft.  Kujat, der auch auch Generalinspekteur der Bundeswehr (2000-2002) war, wies darauf hin, dass er hoffe, die Europäer würden ihren Kurs der Blockade des Alaska-Treffens ändern und erkennen, dass es keine Alternative zum Dialog zwischen Trump und Putin gebe, außer einer katastrophalen Situation für die Ukraine, die zu einer nicht mehr kontrollierbaren Lage führen würde. Erfolgreiche Friedensverhandlungen könnten eine neue europäische Friedens- und Sicherheitscharta ermöglichen. Europa muss die derzeitige Kriegshysterie aufgeben, dass Russland bald in Europa einmarschieren werde – schließlich geht es um seine eigene Sicherheit und Zukunft.

Das Treffen zwischen US-Präsident Trump und dem russischen Präsidenten Putin am 15. August in Alaska „war ein äußerst wichtiger Schritt zur Normalisierung der Beziehungen zwischen den beiden größten Atommächten und hat die Welt vor einem möglichen Abgrund bewahrt“, sagte die Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, in einem Interview mit TASS über die Bedeutung des Gipfels. Am selben Tag sagte sie bei einer Versammlung in New York City: „Wir haben Glück, dass Putin und Trump gestern in Alaska das getan haben, was sie getan haben. Das ist nur der erste Schritt. Hoffentlich wird dies zu weiteren Vereinbarungen führen. Hoffentlich wird Trump am 3. September zur Gedenkfeier zum 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs in Peking reisen.“ Wenn er dies tue, so erklärte sie gegenüber TASS, habe er die Möglichkeit, „zusammen mit Präsident Xi Jinping, Präsident Putin und einer Reihe weiterer Staats- und Regierungschefs aus dem Globalen Süden ein starkes Signal an die Welt zu senden, dass die Führer der Großmächte von der Konfrontation zur Zusammenarbeit übergehen und damit eine neue Ära in der Geschichte der Menschheit einläuten“.

Die Feierlichkeiten am 3. September in China finden zwischen dem Treffen der Staatschefs der Shanghai Cooperation Organization vom 31. August bis 1. September in Tianjin und dem Eastern Economic Forum (EEF) vom 3. bis 6. September im russischen Wladiwostok statt. Die Agenda des EEF, die sich mit der Entwicklung im asiatisch-pazifischen Raum, insbesondere der Nordostpassage und dem Transarktischen Korridor, befasst, kommt angesichts der Bedeutung des Alaska-Gipfels in diesem Jahr eine besondere Bedeutung zu. Die Beringstraße zwischen Tschukotka und Alaska ist das Tor zum Nordmeer. Eine Ost-West-Landverbindung durch den Beringstraßen-Tunnel würde die Transformation des gesamten Planeten vorantreiben, indem sie die Weltlandbrücke verlängert und Eurasien, Afrika und Amerika miteinander verbindet. Eine der EEF-Sitzungen trägt den Titel „Arterien des Wachstums: Wie Logistik den wirtschaftlichen Wandel vorantreibt“.

Quelle: eirna.de

Werden Sie aktiv!

Die Bürgerrechtsbewegung Solidarität erhält ihre Finanzmittel weder durch staatliche Parteienfinanzierung noch von großen kommerziellen Geldgebern. Wir finanzieren uns ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden,

deshalb brauchen wir Ihre Unterstützung!

JETZT UNTERSTÜTZEN