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Alptraum für Wall Street und City: LaRouches Forderung nach Glass-Steagall-Bankentrennung jetzt in beiden US-Präsidentschaftswahlprogrammen

Die Tatsache, daß am 18.7. auf dem Wahlparteitag der Republikaner die Forderung nach einer Glass-Steagall-Bankentrennung als Programmpunkt beschlossen wurde, und daß auch der Parteitag der Demokraten die Glass-Steagall-Bankentrennung in ihr Programm aufnehmen mußte, läßt an der Wall Street die Alarmglocken schrillen. So kündigte Bernie Sanders, der sich bei seinen Anhängern durch seine Unterstützung für Hillary Clinton extrem sehr unbeliebt gemacht hat, beim Parteitag der Demokraten an: „Die Demokratische Partei fordert nun die Aufspaltung der großen Wall Street Institutionen und die Verabschiedung eines Glass-Steagall-Gesetzes für das 21. Jahrhundert.“

Damit steht das, wofür Lyndon LaRouche und sein Aktionskomitee LPAC in den USA die Vorreiterrrolle gespielt haben, nun im offiziellen Programm beider großer US-Parteien. Der Kampf ist zwar, vor allem angesichts der beiden katastrophalen Präsidentschaftskandidaten längst nicht gewonnen, aber das Thema ist nun ins internationale Scheinwerferlicht gerückt – und das keinen Moment zu früh, angesichts des drohenden Kollapses des transatlantischen Finanzsystems .

Hier einige Pressestimmen, die bereits vor dem Demokratischen Parteitag erschienen:
[list][item][i]The Hill[/i]: „Daß beide Parteien sich Glass-Steagall zu eigen machen, ist ein aufschlußreiches Anzeichen dafür, wie unbeliebt die Wall Street in der Öffentlichkeit Jahre nach der Finanzkrise noch ist…“[/item]
[item][i]Bloomberg[/i]: Das Programm der Republikanischen Partei ist keine „völlige Überraschung, wenn man bedenkt, daß globale Investmentbanken in Washington heute wenig beliebt sind“.[/item]
[item][i]Barrons[/i]: „In einem Punkt sind sich die Demokraten und Republikaner in dieser Präsidentschaftswahl einig, und das ist ausgerechnet die Bankenregulierung. Es sieht so aus, daß beide Parteien eine Rückkehr zu Glass-Steagall fordern, einem Bankengesetz aus der Großen Depression, in dessen Abschaffung 1999 einige die Ursache der Finanzkrise sehen.“[/item]
[item][i]Financial Times[/i]: „Ein Verbot, das Investmentbankern untersagt, unter einem Dach mit staatlich versicherten Einlagen zu agieren, wäre eine Existenzbedrohung für Citigroup, JP Morgan, Bank of America, Wells Fargo und in etwas geringerem Maße für Goldman Sachs.“[/item]
[item]Brian Gardner von der New Yorker Investmentbank [i]Bruyette & Woods[/i] sagte, die Wall Street sollte die Aussichten für Glass-Steagall nicht unterschätzen: „Es besteht das nicht eingestandene Risiko, daß Glass-Steagall 2017 oder 2018 wieder eingeführt wird…, unabhängig davon, wer die Präsidentschaftswahl gewinnt.“[/item][/list]

Und am 22.7. berichtete Frank Wiebe, [i]Handelsblatt[/i]-Korrespondent aus Washington, unter der Überschrift [url:"http://www.handelsblatt.com/my/unternehmen/banken-versicherungen/bankens..."]„Trennen, was nicht zusammengehört“[/url] über den Kampf in den USA für die Wiedereinführung von Glass-Steagall, die Trennung des traditionellen Einlagen- und Kreditgeschäfts vom Investmentbanking. Dabei bezieht er dies Prinzip auch auf Europa, am Beispiel der Deutschen Bank und fordert, große Banken sollten im Interesse der Finanzstabilität entflochten werden.

Bisher hatte in Deutschland einzig und allein die BüSo dies zu einem zentralen Punkt ihrer Aktivitäten gemacht, verbunden mit der Forderung nach einem neuen Kreditsystem und der Stimulierung wissenschaftlich-technologischen Fortschritts. Im Fall der Deutschen Bank muß die Forderung nach strikter Trennung des traditionellen Einlage- und Kreditgeschäfts vom Investmentbankings dringend mit einer ausreichenden einmaligen Rekapitalisierung verbunden werden, die eine Rückkehr zum realwirtschaftlichen Geschäftsmodell des ermordeten Deutsche Bank-Chefs Alfred Herrhausen ermöglicht. Ansonsten droht angesichts der gigantischen Derivatpositionen der Deutschen Bank ein Absturz ins unkontrollierte Chaos.

[i]Schließen Sie sich deshalb der Kampagne der BüSo an und unterstützen Sie unsere Kandidaten im Wahlkampf zum Berliner Abgeordnetenhaus, damit diese Botschaft laut und deutlich gehört wird![/i]