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Beringstraßentunnel-Projekt - wie Panamakanal oder ISS

Ein Tunnel unter der Beringstraße wäre sowohl für die Vereinigten Staaten als auch für Russland von großem Nutzen. Laut dem Eisenbahnfachmann Scott Spencer könnte er bis zu 400 Millionen Tonnen Fracht pro Jahr transportieren. Im Hinblick auf das bevorstehende Gipfeltreffen der Präsidenten Russlands und der USA, Wladimir Putin und Donald Trump, am 15. August, sagte Scott gegenüber TASS: „Ich persönlich glaube, dass die Interkontinentalbahn eines von vielen Themen ist, in denen sich Präsident Trump und Präsident Putin einigen können. Das wäre für beide Länder von Vorteil.“ Spencer fügte hinzu, dass die Kapazität des unter der Beringstraße verlaufenden Tunnels auf der Interkontinentalbahn „über 400 Millionen Tonnen pro Jahr beträgt. Das sind 3 % des derzeitigen weltweiten Handelsvolumens.“

Spencer bezeichnete den Tunnel als „Panamakanal des 21. Jahrhunderts“ und führte aus: „Von diesem Projekt würden nicht nur die Vereinigten Staaten und Russland, sondern auch Kanada und China profitieren.“

In Bezug auf die Zusammenarbeit zwischen Russland und den USA verglich er das Projekt mit der Internationalen Raumstation. Tatsächlich seien die Kosten für den Bau eines Tunnels mit denen für den Bau der ISS vergleichbar. „Der Bau der Internationalen Raumstation hat 100 Milliarden Dollar gekostet, hinzu kommen mehrere Milliarden Dollar aus unseren Ländern, sowohl aus den Vereinigten Staaten als auch aus Russland und den europäischen Ländern. Japan und andere beteiligen sich an den Betriebskosten,“ erklärte er. „Wir haben also die Möglichkeit, ein viel nachhaltigeres Projekt zu realisieren.“
Die Anfangsinvestition von 100 Milliarden Dollar über die 150- bis 200-jährige Lebensdauer des Tunnels, so Spencer, würde sich durch die Entwicklung des internationalen Handels, der das Wirtschaftswachstum ankurbelt, um ein Vielfaches amortisieren.

Spencer ist ein bekannter Eisenbahnberater und arbeitet für die Inter-Continental Railway, eine Organisation, die vom kürzlich verstorbenen Tunnelexperten George Koumal und dem alaskischen Anwalt Joseph R. Henri gegründet wurde. Der dritte Mitbegründer ist Viktor Rasbegin, einer der führenden Berater der Eisenbahnindustrie in Russland. Spencer ist außerdem Mitbegründer von AmeriStarRail (ASR), einer Interessenvertretung für Hochgeschwindigkeitszüge in Amerika.

Quelle: eirna.de

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