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Chinas Investitionen in Afrikas Verkehrsinfrastruktur sind die höchsten weltweit

In einem neuen Bericht wird China als größter auswärtiger Investor in afrikanische Eisenbahn- und Transportprojekte genannt – ein Schlaglicht auf das wirtschaftliche Potential des neuen Paradigmas. China hat jetzt einen Anteil von 21,3% an dem auf 430,3 Mrd. $ geschätzten Investitionsmarkt. Die Zahlen stammen von Project Insight, einem Unternehmen, das Software für Betriebsmanagement vertreibt. Die Autoren des Berichts haben auf dem gesamten Kontinent 448 „Großprojekte im Transportwesen“ ausfindig gemacht, darunter Straßen, Eisenbahnen und Brücken. Sie betonen, daß der IWF wie auch die Afrikanische Entwicklungsbank ein kontinuierliches Wachstum für Afrika voraussagen und erklären, daß sich das Wachstum nur beschleunigen werde, wenn diese Projekte realisiert werden.

In der Zusammenfassung des 31seitigen Berichts wird besonders der chinesischen Einfluß auf dem gesamten afrikanischen Kontinent hervorgehoben.

Darin heißt es: „China hat zahlreiche Investitionen in gesamt Afrika gemacht, wodurch es einer der größten Investoren für wichtige Transportprojekte in der Region geworden ist. Die Eisenbahnnetze von mindestens fünf afrikanischen Ländern wurden von China finanziert: Kenia, Äthiopien, Angola, Dschibuti und Nigeria.

Auf Grundlage der von den Autoren festgestellten Projekt-Pipeline sind chinesische Unternehmen an Straßen- und Bahnprojekten beteiligt, die 21,3% des Gesamtwertes der Projekt-Pipeline ausmachen,“ gefolgt von Frankreich, der Türkei und dem Vereinigten Königreich (3,4%). Die größten Investoren sind China Railway Construction Corporation Ltd. mit einem Volumen von 47,3 Mrd. $, gefolgt von Power Construction Corporation of China  (12,18 Mrd. $) und China Communications Construction Corporation (9,4 Mrd. $).

Mit Blick auf den gesamten Kontinent heißt es in dem Bericht: „Sobald alle geplanten Projekte abgeschlossen sind, werden sie eine Länge von 110.000 km erreichen (54.110 km Straßen, 55.345 km Eisenbahnen und 599 km Brücken), wovon 75.297 km neu gebaut, 29.197 km ausgebaut und 5.561 km teilweise neu und ausgebaut werden.“