Der chinesische Außenminister Wang Yi begann seine Afrikareise am 8. Januar in Äthiopien, wo er die chinesische Delegation zum strategischen Dialog zwischen China und der Afrikanischen Union (AU) der Zentrale der AU in Addis Abeba leitete. Er wird auch nach Somalia, Tansania und Lesotho reisen.
Die AU-Delegation wurde vom Vorsitzenden der AU-Kommission, Mahmoud Ali Youssouf, geleitet. Beide Staatschefs vereinbarten, die Zusammenarbeit bei globalen Prioritäten zu vertiefen und durch koordiniertes Handeln in internationalen Fragen „positive Impulse“ für Frieden und Stabilität zu setzen. Sie versprachen, gemeinsam die legitimen Rechte und Interessen des Globalen Südens zu verteidigen. Zudem äußerten sie ihre Besorgnis über die jüngsten Entwicklungen in Venezuela und bekundeten ihren Respekt für die Souveränität und territoriale Integrität gemäß internationalem Recht.
Unter Betonung der Bedeutung verstärkter wirtschaftlicher Beziehungen zwischen Afrika und China vereinbarten beide Seiten, Chinas 15. Fünfjahresplan mit dem Entwicklungsrahmen „Agenda 2063“ der AU in Einklang zu bringen, um praktische Partnerschaften auszubauen. Ausserdemm soll bei der Umsetzung der chinesischen Globalen Sicherheitsinitiative zusammengearbeitet werden.
Zudem läuteten sie das China-Afrika-Jahr 2026 ein, mit dem Ziel, den persönlichen Austausch und die kulturellen, sozialen und bildungspolitischen Beziehungen auszubauen.
Quelle: eirna.de
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