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Eurasische Wirtschaftsunion und China sprechen über unabhängiges neues Finanzsystem

Am 11. März fand eine Videokonferenz mit Teilnehmern aus der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) und China über ein Projekt für ein unabhängiges internationales Währungs- und Finanzsystem statt, das unter anderem eine neue Währung vorsieht. Der Wirtschaftsdialog hatte das Thema „ Neues Stadium der monetären, finanziellen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen der Eurasischen Wirtschaftsunion und der VR China,  Globale Transformationen: Herausforderungen und Lösungen".  Dies berichtet der Korrespondent des Wirtschaftsinformationszentrums Kapital.kz unter Berufung auf den Pressedienst der EAEU.

"Angesichts der gemeinsamen Herausforderungen und Risiken, die mit der globalen Konjunkturabschwächung und den restriktiven Maßnahmen gegen die EAEU-Staaten und China verbunden sind, sollten unsere Länder die praktische Zusammenarbeit sowohl auf der Ebene regelmäßiger Expertendialoge als auch im Bereich gemeinsamer Maßnahmen und Projekte intensivieren", sagte der EAEU-Minister für Integration und Makroökonomie, der russische Ökonom Sergej Glazyev.

Wang Wen, Dekan des RDCY-Instituts für Finanzen (Renmin Institute of China) , betonte die Nähe der Positionen der EAEU-Länder und Chinas in vielen Fragen der globalen Entwicklungsagenda und sprach sich für eine Intensivierung des eurasisch-chinesischen Dialogs aus. Als Ergebnis der Diskussion wurde beschlossen, das Projekt für ein unabhängiges internationales Währungs- und Finanzsystem voranzutreiben. Dieses soll auf einer neuen internationalen Währung basieren, die als Index der nationalen Währungen der teilnehmenden Länder und der Rohstoffpreise berechnet wird. Der erste Entwurf soll bis Ende März zur Diskussion gestellt werden. Die Teilnehmer des Dialogs befassten sich auch mit den praktischen Aspekten der Zusammenarbeit zwischen der EAEU und der VR China in den Bereichen Energie und Informationstechnologie, Rohstoffhandel sowie mit Maßnahmen zur Anpassung der Länder an den externen wirtschaftlichen Druck.

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Internationale Kampagne: https://schillerinstitute.com/de/blog/2022/02/24/petition-fuer-eine-internationale-konferenz-zur-schaffung-einer-neuen-sicherheits-und-entwicklungsarchitektur-fuer-alle-nationen/

So könnte sich Deutschland in eine neue Wirtschafts- und Entwicklungsarchitektur einbringen (Broschüren):

https://www.bueso.de/zukunft-deutschlands-neue-seidenstrasse-2019-version

https://www.bueso.de/deutschlands-rolle-beim-aufbau-weltwirtschaft

 

 

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