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„Freunde zur Verteidigung der UN-Charta“ verurteilen Absicht, die venezolanische Nation zu „vernichten“

Die „Gruppe der Freunde zur Verteidigung der UN-Charta“ veröffentlichte am 4. Januar eine Erklärung, in der sie „auf das Entschiedenste und Kategorischste“ verurteilte, was die Vereinigten Staaten bisher gegen Venezuela unternommen haben: den bewaffneten Angriff und die „illegale Entführung“ des venezolanischen Präsidenten und seiner Frau. „Solche Handlungen stellen einen klaren Verstoß gegen das Völkerrecht und alle Grundsätze der internationalen Beziehungen dar, einschließlich derjenigen, die in der Charta der Vereinten Nationen vorgesehen sind“, heisst es.

Die 18 Mitglieder dieser UN-basierten Gruppe äußern sich auch zu der von US-Präsident Donald Trump in seiner Pressekonferenz vom 3. Januar erklärte Absicht, Venezuela zu übernehmen. Der US-Präsident „drohte nicht nur mit weiteren Luftangriffen auf venezolanisches Gebiet“, heißt es in ihrer Erklärung, „sondern bekundete auch seine Entschlossenheit, die Bolivarische Republik Venezuela zu besetzen und zu regieren, die Ressourcen des Landes auszubeuten und den Reichtum dieser Schwester-Nation zu verwalten, was nur als Bekenntnis zu einem klaren Annexionsplan bezeichnet werden kann, der unter anderem die vollständige Auslöschung der unveräußerlichen Rechte des venezolanischen Volkes sowie der Grundrechte des venezolanischen Staates als Ganzes vorsieht.“

Die Gruppe der Freunde zur Verteidigung der UN-Charta wurde 2021 gegründet. Zu den Mitgliedern gehören u.a. Russland, China, Weißrussland, Iran, Mali und Venezuela. Seit ihrer Gründung treffen sich die von den Mitgliedsstaaten benannten nationalen Koordinatoren regelmäßig, um Strategien zur Wiederherstellung der Grundsätze zu erarbeiten, wie beispielsweise das Recht gleichberechtigter souveräner Staaten, Institutionen und Politiken ihrer Wahl zu entwickeln. Die Anwendung mörderischer Wirtschaftssanktionen gegen UN-Mitgliedstaaten war beispielsweise ein wichtiges Anliegen.

Viele Nationen haben in Telefonaten mit dem venezolanischen Außenminister Yván Gil Pinto ihre Unterstützung für die Sache Venezuelas – sein Recht, als souveräne Nation zu existieren – zum Ausdruck gebracht. Gil berichtet, er habe seit dem 3. Januar mit seinen Amtskollegen in mindestens 21 Ländern gesprochen und deren Unterstützungsbekundungen erhalten. Dazu gehören (in der Reihenfolge der Meldungen): Brasilien, Weißrussland, Kolumbien, Namibia, Südafrika, Burkina Faso, Liberia, Mali, Nigeria, Uruguay, Grenada, Iran, Komoren, Tschad, Angola, Niger, Senegal, Gambia, St. Lucia, Burundi und Guinea-Bissau.

Quelle: eirna.de

 

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