Wenn Bundeskanzler Merz Ende Februar nach China reist, eröffnet das hoffentlich neue Perspektiven für die ansonsten kopflose deutsche Politik, sich in Richtung Kooperation statt Konfrontation zu bewegen. Eine Richtungsänderung der deutschen Wirtschaftspolitik und die Definierung einer wirklichen deutschen Industriepolitik ist unabdingbar, denn die Deindustrialisierung ist aufgrund des vielfachen Politikversagens gefährlich weit fortgeschritten.
In dem folgenden Essay von 2020 geht es um die hierzulande verlorengegangene Erkenntnis, dass die bahnbrechenden und teils atemberaubenden Erfolge Chinas nicht zuletzt ihre Wurzeln in Konzepten haben, die auch Deutschland einmal zur Industrienation gemacht haben. Dabei spielte der deutsch-amerikanische Ökonom Friedrich List, der im 19. Jahrhundert neben dem US-Ökonomen Henry Carey international der bedeutendste Vertreter des "Amerikanischen Systems der Politischen Ökonomie" war, eine entscheidende Rolle.
Von Elke Fimmen (Oktober 2020)
Friedrich List und China: Wann kehrt Deutschland zu seinen Wurzeln zurück?
Der wirtschaftliche Erfolg Chinas hat einen neuen „Sputnik-Schock“ im Westen ausgelöst, begleitet von vielen Anschuldigungen und Spekulationen, von denen keine ins Schwarze trifft. Dabei wird das zugrundeliegende „Geheimnis“ dieses Erfolgs von nicht wenigen chinesischen Wirtschaftsprofessoren ganz offen genannt: Es sind die Prinzipien des deutschen Ökonomen Friedrich List (1789-1846) – die gleichen Prinzipien, die den Aufstieg der USA, Japans und auch Deutschlands zu Industrienationen erst ermöglichten.
So beantwortete Justin Yifu Lin, Dekan des Instituts für Neue Strukturreformen und des Instituts für Süd-Süd-Kooperation in Beijing, früherer Chefökonom der Weltbank, bei einer Veranstaltung in Salzburg 2018 die Frage nach der Rolle des Staates in der Wirtschaft mit dem Hinweis, deutsche Ökonomen müßten dies eigentlich wissen, und zwar von Friedrich List. Dieser Nationalökonom habe die Grundlage für Deutschlands Erfolg im 19. und 20. Jahrhundert gelegt.
Leider, so Prof. Lin, werde die akademische Diskussion heute vom Neoliberalismus beherrscht, der nur die Rolle des Marktes beachtet. Aber damit Länder wirtschaftlich aufholen und die Armut überwinden können, müßten der Markt und der Staat zusammenarbeiten. China, so Prof. Lin, habe aus seinen Erfahrungen gelernt, daß die Infrastruktur der Schlüssel für Entwicklung ist. Die könnten Unternehmer allein nicht schaffen – wie schon List sagte, die Infrastruktur muß der Staat entweder koordinieren oder selbst in die Hand nehmen. Der Neoliberalismus fordere den Rückgriff auf Adam Smith, aber Smith wußte nichts von der industriellen Revolution und sei deshalb einseitig auf den Handel fixiert gewesen.
Und Prof. Mei Junjie von der Shanghai Academy for Social Sciences (SASS) veröffentlichte im China Forum (USA) in der Winterausgabe 2014 einen Beitrag über „Friedrich List in Chinas Streben nach Entwicklung“. Darin gibt er einen Überblick über Lists Wirkungsgeschichte für die Evolution des modernen China. List übe mit seiner nationalökonomischen „Theorie der produktiven Kräfte“ bis heute sehr große Anziehungskraft auf die chinesischen Eliten aus. Prof. Mei Junjie ist Autor vieler wirtschaftshistorischer Bücher und hat sich in einem Werk über den „Mythos Freihandel“ eingehend mit den Ursachen des industriellen Aufstieges der USA und Englands beschäftigt. Dabei ist er zu dem Ergebnis gelangt, daß dieser nicht durch Freihandel, sondern durch die Förderung und den Schutz der eigenen Industrie zustande kam.
Auch einige im Westen kommen dem Geheimnis auf die Schliche:
Der frühere US-Politikberater Tony Corn schrieb 2012 – und das mit giftigem geopolitischen Unterton – in einem Essay für die FAZ, der in China beliebteste europäische Ökonom sei keineswegs Adam Smith (der Urvater der britischen Freihandelsschule), sondern der deutsch-amerikanische Ökonom Friedrich List, der laut Corn „gründlichste Kritiker des Laissez-faire-Kapitalismus und intellektuelle Begründer des ‚Neomerkantilismus‘.“
In Deutschland hingegen wurde List, der große deutsch-amerikanische Nationalökonom des 19. Jahrhunderts – Erfinder, Eisenbahnpionier und Organisator des Deutschen Zollvereins –, nach der „Wirtschaftswunderzeit“ der 1960er Jahre als Ökonom aus der Öffentlichkeit verbannt.
Seine Erfolgskonzept mußte der britischen Finanzglobalisierung mit ihrem Freihandelsdogma weichen.Von der Londoner City und der Wall Street großzügig finanziert, übernahm die angelsächsische Schule die Lehrstühle der Universitäten mit ihrer neoliberalen und monetaristischen Ideologie. Lists Hauptwerk Das Nationale System der Politischen Ökonomie wurde erst 2008 zum erstenmal seit 50 Jahren wieder aufgelegt, und sein Name tauchte ansonsten vielleicht bei Feierstunden zur „europäischen Integration“ auf.
Chinas Politik der letzten 40 Jahre, mit ihrer dynamischen Förderung der eigenen Produktivkräfte, gleicht – und das ganz und gar nicht zufällig – den Prinzipien, die Friedrich List in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts formulierte und die zur Basis für die erfolgreichen deutsche Industrialisierung unter Bismarck wurden.
Vier Punkte sind im Zusammenhang mit der chinesischen Belt & Road-Initiative von großer Bedeutung, vor allem angesichts der nun neu beginnenden Diskussion über Deutschland als Industrie- und Technologienation. Sie zeigen, warum List für China seit jeher eine solche Anziehungskraft besitzt und dies auch wieder für Deutschland haben sollte.
1. Friedrich List beschäftigte sich primär mit der Realwirtschaft. Er ist ein durch und durch dynamischer Ökonom und vertritt, wie er es nannte, die Theorie der produktiven Kräfte gegen die monetaristische Wertetheorie des Adam Smith. Er selbst verstand sich als Ökonom des Amerikanischen Systems der Politischen Ökonomie in der Tradition von Alexander Hamilton, dem ersten Finanzminister der USA, und als Anhänger der französischen Colbertistischen Schule und der Ecole Polytechnique, die Frankreich als europäische Wirtschafts- und Wissenschaftsnation etablierte.
Adam Smith, der Ökonom des Britischen Systems, so sagt List, beschäftige sich primär mit der Theorie der Werte, aber nicht damit, wie diese Werte hergestellt und verbessert werden. Zitat:
„Smith mißversteht vollständig den Gegenstand der politischen Ökonomie. Dieser Gegenstand ist keineswegs, Dinge im Austausch für Dinge zu erhalten, sondern besteht darin, produktive und politische Kraft dazuzugewinnen… Und da Smith nicht die Produktivkraft und die Gründe ihres Anwachsens und Abfallens in einer Nation zum vorrangigen Gegenstand ihrer Untersuchung macht, hat er auch nie die wahre Wirkung der verschiedenen Einzelteile der Produktivkraft verstanden.“
2. Für List ist die wichtigste Quelle des Reichtums nicht der Reichtum an Bodenschätzen oder der monetäre Reichtum eines Landes, sondern die Kreativität der eigenen Bevölkerung, das „Geisteskapital“:
„Der jetzige Zustand der Nationen ist eine Folge der Anhäufung aller Entdeckungen, Erfindungen, Verbesserungen , Vervollkommnungen und Anstrengungen aller Generationen, die vor uns gelebt haben; sie bilden das geistige Kapital der lebendigen Menschheit, und jede Nation ist nur produktiv in dem Verhältnis, in dem sie diese Errungenschaften früherer Generationen in sich aufzunehmen und durch eigene Erwerbungen zu vermehren gewußt hat.“
Wissenschaftlich-technische Innovation steht für List im Zentrum der Wirtschaftspolitik, sie schafft immer neue Produktivitätsplattformen, die zu mehr Nationalwohlstand und einem höheren Lebensstandard für die Bevölkerung führen.
Als Beispiel dafür greift List die Erfindung der Dampfmaschine heraus:
„Erinnern wir uns hier nur an die Leistungen der Wenigen, deren Arbeiten man die Erfindung und Vervollkommnung der Dampfmaschine verdankt… Sie haben einer geringen Anzahl Menschen die Kraft verliehen, Arbeiten zu verrichten, zu deren Zustandebringung früher Millionen Menschen erforderlich gewesen wären.“
Allein diese Erfindung bedeute für das 19. Jahrhundert in der Steigerung der Produktivität soviel wie „alle Erfindungen und Entdeckungen des 15. Jahrhunderts zusammengenommen“.
3. Um den Fortschritt der Nation auf Dauer sicherzustellen, so List, ist es erforderlich, daß der Staat die Umstände schafft, unter denen die „Stetigkeit wirtschaftlicher Entwicklung“ gesichert wird. Dazu ist eine dirigistische Wirtschaftspolitik erforderlich. Durch Institutionen für gute Bildung, Erziehung, Gesundheit, Infrastruktur, die Förderung von wissenschaftlich-technologischem Fortschritt werden die notwendigen Rahmenbedingungen für die erfolgreiche Privatinitiative geschaffen.
Ein Schlüsselelement dafür ist die Bereitstellung von Nationalkredit für produktive Projekte – insbesondere für Transport- und Infrastruktur – durch den Staat, denn solche Projekte, die kein Privatmann schultern kann, legen die Grundlage für die künftige Steigerung der Produktivität der Nationen. Dabei definiert er das Wesen von „Staatsschulden“ folgendermaßen:
„Staatsschulden sind Wechsel, welche die gegenwärtige Generation auf die zukünftige Generation zieht. Dies kann im besondern Interesse der gegenwärtigen oder im besondern Interesse der künftigen Generation oder im gemeinschaftlichen Interesse geschehen. Nur im erstern Fall ist dieses Mittel ein verwerfliches. Alle Fälle aber, wobei es sich um die Erhaltung und Förderung der Nationalität handelt, insoweit die dazu erforderlichen Mittel die Kräfte der gegenwärtigen Generation übersteigen, gehören in die letztere Kategorie.“
Und als Schüler von Alexander Hamilton, dem Begründer der Ersten Nationalbank der USA, schreibt List:
„Das Staatskreditsystem ist eine der schönsten Schöpfungen der neuern Staatskunst und ein Segen für die Nationen, insofern es als Mittel dient, die Kosten derjenigen Leistungen und Bestrebungen der gegenwärtigen Generation, welche der Nationalität für alle künftigen Zeiten zugute kommen und ihr Existenz, Wachstum, Größe, Macht und Vermehrung der Produktivkraft verbürgen, auf viele Generationen zu verteilen; zum Fluch wird es nur, wenn es zu unnützen Nationalkonsumtionen dient und somit die Fortschritte künftiger Generationen nicht nur nicht fördert, sondern sie der Mittel zur Herstellung großartiger Nationalwerke im voraus beraubt oder auch, wenn die Last der Verzinsung der Nationalschuld auf die Konsumtionen der arbeitenden Klassen statt auf das Kapitalvermögen geworfen wird.“
4. List attackierte das britische Freihandelsdogma, die damalige Globalisierung, als „Theorie des verächtlichsten Egoismus“, denn dies sei darauf ausgerichtet, andere Nationen kleinzuhalten und deren Industrieproduktion zu zerstören. Er betonte:
„Auch wir sind Kosmopoliten, doch unser Kosmopolitismus beruht auf einer gesunden Grundlage, der Nationalität… Schließlich ist es in erster Linie die Nation, der wir unsere Bildung, unsere Sprache, unsere Lebensfähigkeit und unsere geistige Reife verdanken. Die Natur hat daher den Wunsch in unser Herz gepflanzt, auch unseren Nachkommen den Genuß der gleichen Wohltaten zu sichern… die Nation darf nicht leiden, damit das Glück der Menschheit erreicht wird.“
List vertrat die Notwendigkeit von Schutzzöllen, ein damals wie heute heißes Thema. Diese sind bei ihm jedoch kein Dogma oder Endzweck, sondern ein dynamisches Mittel zum Schutz und der Förderung eigener, als entscheidend definierten Industriekapazitäten. List setzte sich für eine sehr flexible Handhabung von abgestuften Zöllen und Abgaben ein, entsprechend dem jeweiligen Entwicklungsstand der Nation und ihrer spezifischen Industriezweige. Wenn sich ein Industriezweig soweit entwickelt hatte, daß er auf eigenen Füßen stehen konnte, sollte der Schutz wegfallen:
„Die Freiheit des Handels ist kein leerer Traum. Sie ist ein Gesetz der Vernunft, und unter ihrer Herrschaft werden alle Völker der Erde den höchsten Grad des physischen Wohlbefindens erreichen; doch erst dann, wenn sich alle Nationen auf die gleiche ökonomische, moralische, soziale und politische Entwicklungsstufe erhoben haben werden.
Dazu gebietet es aber die Politische Ökonomie jeder Nation, die zur höchsten Stufe der Unabhängigkeit, Zivilisation und Prosperität strebt, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um ihre wirtschaftliche Verfassung gegen jeden äußeren Angriff … zu sichern. Zur Erreichung dieses Ziels ist es in erster Linie unerläßlich, eine Manufakturkraft zu begründen und zu fördern.“
Wie hoffentlich bereits deutlich geworden ist, dachte Friedrich List nicht in begrenzten, engstirnigen nationalen Kategorien. Ihm ging es um den Fortschritt der Zivilisation, wobei sich das Wohlergehen der eigenen Nation und das anderer Nationen nicht im Widerspruch befinden. Seine Devise lautete „Sowohl das Vaterland, als auch die Menschheit“ (Et la Patrie et l’Humanité), mit der er sein 1841 veröffentlichtes Hauptwerk überschrieb. Für List ist die Entwicklung der menschlichen schöpferischen Fähigkeiten ein universelles, gesetzmäßiges Prinzip, das allen Nationen zugute kommen muß.
Ein Beispiel dafür ist seine Äußerung über die damals (1833) gerade von C.F. Gauß und Wilhelm Weber in Göttingen entwickelte Telegraphie. List nennt sie eine der wichtigsten Erfindungen des menschlichen Geistes, denn sie beweise, „wie sich die Natur bemüht, die ganze Menschheit zu vereinen und anzunähern und bis zu welchem Punkt es dem Menschen möglich ist, die Hindernisse zu überwinden, die die Entfernungen den Zielen der Natur entgegenstellen“.
Man kann ihn als Humanist im klassischen Sinne von Friedrich Schiller und dessen Idee der Universalgeschichte bezeichnen, in der jede neue Generation und jeder individuelle Mensch etwas zum Fortschritt der gesamten Menschheit beiträgt. Und als solcher hat er mit seinen Konzepten auch einen weltweiten Siegeszug angetreten.
Lists bewegtes Leben von 1789 bis 1846 führte ihn 1825 als politischen Flüchtling aus Württemberg in den USA, wo er mit den Führern der jungen amerikanischen Republik zusammenarbeitete und das „Amerikanische System der Politischen Ökonomie“ von Finanzminister Alexander Hamilton und den Ökonomen Matthew und Henry Carey kennenlernte und aktiv zum Aufbau der USA beitrug. So schrieb List u.a. im Auftrag der „Pennsylvania Society for the Promotion of Industry“ 1827 die Outlines of American Political Economy, worin er sich für einen hohen Schutzzolltarif gegen das Dumping britischer Manufakturprodukte einsetzte. Der Aufbau einer eigenen Industrie werde auch, so argumentierte List, den Südstaatenpflanzern einen einheimischen Markt für die Weiterverarbeitung der Baumwolle verschaffen, hohe Löhne ermöglichen und der Sklaverei den Boden entziehen.
Als amerikanischer Konsul, ernannt von Präsident Andrew Jackson, kehrte er 1833 nach Deutschland zurück und führte dort seine vor dem erzwungenen politischen Exil begonnenen Anstrengungen für die Schaffung des Deutschen Zollvereins und für ein gesamtdeutsches Eisenbahnnetz zunächst von Leipzig aus fort. Seine vielfältigen Aktivitäten trafen erneut auf teils erbitterten politischen Widerstand, vor allem aus Österreich und Großbritannien, im Verein mit einigen der deutschen Fürstenhöfe, was aber nichts an seinem langfristigen Erfolg ändern konnte. Der Deutsche Zollverein wurde 1834 eingeführt, die Eisenbahn hielt ihren Siegeszug – zum großen Teil übrigens nach den von List ausgearbeiteten Plänen. Schließlich wurde Lists und Henry Careys Industrie- und Schutzzollpolitik zum Fundament der Bismarckschen Politik, die Deutschland als Industriemacht etablierte. Dabei spielte der preußische Politiker und Unternehmer Wilhelm von Kardorff (1828-1907) durch seine direkten Kontakte zu Henry Carey in den USA die entscheidende Rolle.
Lists zahlreiche Werke wurden im 19. Jahrhundert in viele europäische Sprachen übersetzt, sie spielten eine wichtige Rolle bei der Industrialisierung Rußlands, Japans und auch Indiens. Graf Witte, der russische Verkehrs-, Wirtschaftsminister und 1905-06 Ministerpräsident, veröffentlichte Schriften von und über List und begann, dessen Eisenbahnpläne in Russland umzusetzen. Das „Grand Design“ wirtschaftlicher Zusammenarbeit Rußlands, Frankreichs und Deutschlands vor dem Ersten Weltkrieg wurde von diesen Konzepten getragen – und traf auf den erbitterten Widerstand des Britischen Empire.
Vielleicht sind Ihnen während des Lesens Chinas Politik „Made in China 2025“, die wissenschaftlichen Durchbrüche – Beispiel Raumfahrt – oder die ingenieurtechnischen Leistungen bei der Schaffung des wachsenden chinesischen Eisenbahnsystems und den Großprojekten im Kontext der Belt and Road Initiative in den Sinn gekommen.
Vor allem jedoch steht – bei LaRouche, Leibniz und List – die Entwicklung der menschlichen schöpferischen Kreativität im Mittelpunkt – als die wahre Quelle gesellschaftlichen Reichtums. Eine Kultur zu schaffen, die dies befördert, erscheint dringendstes Gebot der Stunde – was China offensichtlich mit seiner Rückbesinnung auf den Konfuzianismus verstanden hat.
Dieser Beitrag erschien in der EIR-Studie "Wird Europa die Ära der Neuen Seidenstraße mitgestalten? "
Quellen und weiterführende Literatur
- Tony Corn, Deutschlands Rolle in der Welt – Neue deutsche Illusionen; in FAZ, 1.1.2012
- Elke Fimmen: „Friedrich List – Vorkämpfer für die Eurasische Landbrücke“, Neue Solidarität Nr. 19, Mai 1999
- Elke Fimmen: „Friedrich List, Patriot und Weltbürger“, FUSION, Juni 1988
- William Jones: “What Economic Path for China? Book Review and Abstract of ‘The Myth of Free Trade: An Inquiry into British and American Industrialization’, by Mei Junjie, in: Executive Intelligence Review, 1.1.2016
- Mei Junji: „Friedrich List in China’s Quest for development”, China Forum/USA, Winter 2014 (chinastudies.org.cn)
- Wilhelm von Kardorff: „Gegen den Strom! Eine Kritik der Handelspolitik des Deutschen Reichs/Berlin 1875“ (veröffentlicht in: Das Geheimnis der Wirtschaft, E.I.R. GmbH Wiesbaden, 2010)
- Friedrich List: Das Nationale System der Politischen Ökonomie, Ausgabe 1959, Kyklos-Verlag Basel, herausgegeben im Auftrag der List-Gesellschaft e.V.
- Friedrich List: Outlines of Political Economy – Grundriß der amerikanischen politischen Ökonomie, zweisprachige Ausgabe, Böttiger-Verlag (jetzt E.I.R.), Wiesbaden 1996.
- Lyndon LaRouche: „Leibniz und die List-Hypothese“, in: Friedrich List, Outlines of American Political Economy/Grundriß der amerikanischen politischen Ökonomie, Böttiger-Verlag (jetzt E.I.R.) Wiesbaden 1996.
- Friedrich Wendler: Friedrich List, Politische Wirkungsgeschichte des Vordenkers der europäischen Integration, R. Oldenbourg Verlag, München 1989.
- Helga Zepp-LaRouche: „Die Amerikanischen Wurzeln der industriellen Revolution in Deutschland“ (in: Das Geheimnis der Wirtschaft, E.I.R. GmbH Wiesbaden, 2010)