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Früherer US-Arbeitsminister fordert Wiedereinführung des Glass-Steagall-Gesetzes

Robert Reich, Arbeitsminister
in der Clinton-Regierung, forderte am 21. April die  volle Wiedereinführung des Glass-Steagall
Gesetzes. "Das Glass-Steagall-Gesetz muß wieder eingeführt werden, so daß
Geschäftsbanken von Investmentbanken getrennt werden. Die jetzige
Gesetzesvorlage [von Sen. Chris Dodd zur Wall Street-Regulierung] ist absolut
nicht ausreichend."

Reich sagte, Geschäftsbanken
sollten Einlagen annehmen und Geld verleihen, während die Aktivitäten von Investmentbanken
auf "das Kasino, das man Aktienmarkt nennt", beschränkt bleiben
sollten. ... "Es entsteht nichts gutes, wenn man beides vermischt. Das war
unsere Erfahrung nach dem großen Crash von 1929, die man vergaß, als der
Kongreß 1999 finanziellen Supermärkten erlaubte, beides zu betreiben."

Auch für Deutschland wird
es höchste Zeit,  die Glass-Steagall-Prinzipien
im Rahmen einer grundlegenden Konkursreorganisation des bankrotten
Finanzsystems anzuwenden. Die BüSo ist die einzige Partei, die dies seit langem
fordert. Der Fall Goldman Sachs beweist einmal mehr die Dringlichkeit, das
Casino zu schließen, bevor es endgültig die Nationen in den Abgrund reißt.