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Griechenlands zweifelhafte Rettung

Während die Medien die Einigung zur angeblichen
Rettung Griechenlands als Erfolg feiern, freuen sich die Blutsauger in den Banken
über weitere Blutkonserven. Es muß klargestellt werden, daß nicht Griechenland
gerettet werden soll, sondern die Gläubigerbanken. Da ist z.B. die „National Bank of Greece“. Sie gehört zur ominösen [url:"news/finanzdiktatur-durch-europaischen-wahrungsfonds"]Inter-Alpha-Group[/url],
welche 1971 nach der Zerstörung des Bretton-Woods-Systems gegründet wurde und den Regierungen die Steuerung des Finanzsystems mehr und mehr aus der Hand nahm. So kam es zur Deregulierung der Finanzmärkte und in Folge zur jetzigen Zusammenbruchskrise.

Allein im Januar und Februar wurden Gelder in Höhe von 11 Mrd. Euro aus Griechenland abgezogen. Die Kapitalflucht setzte sich weiter fort und, obwohl genaue Zahlen fehlen, vermutet man eine starke Zunahme. Die Commerzbank, auch Mitglied der Inter-Alpha-Group, legte kürzlich ein Memorandum vor, indem diese Aktionen verteidigt werden, da „Kontoinhaber das
Vertrauen verlieren, egal was auch immer diskutiert wird.“ Die "Kontoinhaber" sind natürlich keinen kleinen Sparer sondern institutionelle Anleger, die mit ihren Aktionen die Zinsen für griechische Staatsanleihen in schwindelerregende Höhen getrieben haben.

Die Ankündigung, mit insgesamt 60 Mrd. € (40 Mrd. € von der EU und 20 Mrd. € vom IWF) Griechenland weiter zu unterstützen, entpuppt als Farce. Die nächsten Patienten stehen schon Schlange: Portugal, Spanien, Großbritannien ....

Das ganze System ist am Ende und muß durch ein neues internationales Kreditsystem ersetzt werden, welches wieder von souveränen Nationalstaaten im Interesse des Gemeinwohls kontrolliert wird. Das von Lyndon LaRouche vorgeschlagene 4-Mächte-Abkommen und ein weltweites
Glass-Steagall (Trennbankensystem) muß jetzt auf die Tagesordnung gesetzt werden.