Indien macht rasche Fortschritte bei seinen Plänen zur Errichtung einer Raumstation, teilte ein hochrangiger Vertreter der indischen Weltraumbehörde ISRO am Montag mit. Die ISRO will die Arbeiten an einer Raumstation bis 2035 abschließen. Das erste der fünf Module für die Station soll 2028 in die Umlaufbahn gebracht werden.
Weiterhin sei die Gaganyaan-Mission der ISRO, deren Ziel es ist, eine dreiköpfige Besatzung auf eine dreitägige Mission ins All zu schicken und sie wieder zur Erde zurückzubringen, für 2027 geplant, erklärte der Vorsitzende V. Narayanan im Januar. Zuvor seien drei unbemannte Missionen geplant. Neu-Delhi prüfe außerdem die Machbarkeit, ganze Rechenzentren in eine niedrige Erdumlaufbahn zu bringen. Die ISRO prüfe die Datenverarbeitung im Weltraum „als Teil der Entwicklung futuristischer Technologien“, so Narayanan.
Die ISRO strebt an, ihre jährliche Raumfahrzeugproduktion in den nächsten drei Jahren zu verdreifachen und die Weltraumwirtschaft des Landes, deren Wert derzeit bei rund 8,2 Milliarden US-Dollar liegt, bis 2033 auf 44 Milliarden US-Dollar zu steigern.
Das indische Beispiel sollte Deutschland anspornen, sich aus der (oliv-)grünen Käseglocke zu befreien und sich wieder auf produktive wissenschaftliche und technologische Durchbrüche zu konzentrieren, für die unser Land einmal berühmt war.
Quelle: eirna.de
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