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Indiens Zentralbank schlägt Verknüpfung der digitalen BRICS-Währungen vor

Indiens Vorsitz der BRICS im Jahr 2026 wurde am 13.1. von Außenminister Jaishankar offiziell eröffnet. Laut zwei u.a. von Reuters zitierten Quellen aus der Bank empfiehlt die indische Zentralbank (RBI) der Regierung, beim kommenden BRICS-Gipfel in Delhi vorzuschlagen, die offiziellen digitalen Währungen der Mitgliedsländer zu verknüpfen, um Handel und Tourismus zu erleichtern. Washington würde dies sicherlich scharf verurteilen, obwohl die Zentralbank betont, daß die Verwendung der Rupie im internationalen Handel keineswegs auf eine Abkehr vom Dollar abzielt.

Die BRICS-Länder betreiben derzeit noch Pilotprogramme, keines hat eine Digitale Zentralbankwährung (CBDC) komplett eingeführt. Viele technische Fragen sind zu klären - technologische Interoperabilität, Governance-Strukturen und Mittel gegen Handelsungleichgewichte, wie Swap-Vereinbarungen zwischen Zentralbanken. Dennoch könnte der Vorschlag auf den Tisch kommen.

CBDCs sind nicht mit dem Trend zu „Stablecoins“ wie in den USA zu verwechseln. Wie der Vizegouverneur der RBI, T. Rabi Sankar, sagte, „bergen CBCDs viele der mit Stablecoins verbundenen Risiken nicht“. Stablecoins würden nicht nur illegale Zahlungen und die Umgehung der Finanzaufsicht erleichtern, sondern gäben auch „Anlaß zu erheblichen Bedenken hinsichtlich Währungsstabilität, Fiskalpolitik, Vermittlung zwischen Banken und Systembelastbarkeit“.

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