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Iran und China bauen Eurasische Landbrücke aus: 5.000 Kilometer neue Eisenbahnstrecken

Irans staatliche Infrastrukturfirma kündigte am 8.2. den Abschluß eines Vertrages mit China für den Bau eines 5300 km umfassenden neuen Eisenbahnnetzes an. Der Vertrag hat ein Volumen von 13 Milliarden Dollar. China ist jetzt Irans größter Handelspartner - mit 30 Milliarden Dollar im bilerateralen Handel, eine Steigerung um 30% im Vergleich zu 21.2 Milliarden $ im Jahre 2009.

Am 25. Januar kündigte der iranische Straßen- und Transportminister Hamid Behbahani den Plan zur Eisenbahnerweiterung an. Gegenwärtig sind bereits fast 5.000 Kilometer im Bau. Das ist eine Priorität für die Regierung, ebenso wie die Fertigstellung der laufenden Autobahnprojekte.

China wird sich an acht Projekten beteiligen, einschließlich der 900 Kilometer langen Tehran-Mashad-Strecke, der 410 Kilometer langen Teheran-Qom-Esfahan-Strecke und der 370 Kilometer langen Strecke  Quazvin-Rascht-Anzali-Astara. All diese Verbindungen gehören zu den Projekten der Eurasischen Landbrücke. Damit werden Irans Verbindungen nach Turkmenistan, Zentralasien, Pakistan, und dem indischen Subkontinent modernisiert, und entlang der Westküste des Kaspischen Meeres bis nach Rußland.