Unter dieser Überschrift warnt ein Kommentar in der [i]Financial Times Deutschland [/i](FTD) heute vor jenem neuen "Superfonds," mit dem einige amerikanische Großbanken den Eindruck erwecken wollen, das marode Weltfinanzsystem sei noch mit Tricks zu retten. "Mit ihrem Rettungsfonds werden die US-Großbanken die Verwerfungen an den Finanzmärkten nur verschlimmern," stellt die [i]FTD [/i]weiter fest, schließlich funktioniere dieser Fond "genau wie die Zweckgesellschaften, die durch ihn gerettet werden sollen."
Alles basiere auf dem Trick, "daß die großen US-Banken selbst für die kurzfristigen Anleihen geradestehen, wobei man sich allerdings die Frage stellen sollte, was eine Garantie zum Beispiel einer Citibank noch wert ist," heißt es in dem Kommentar. "Das Ganze erinnert an ein Pyramidenspiel."
"Je länger man die unausweichliche Finanzkrise mit fragwürdigen Methoden wie dem US-Rettungsfonds hinauszögert, desto schlimmer werden die langfristigen Folgen. Die USA sind mit größter Freude dabei, aus einer Bubble eine Super-Bubble zu bilden, also aus einer Krise eine Katastrophe. Wir Europäer sollten da besser nicht mitmachen." Alternativen zu diesem Wahnsinn, der ja darin bestünde, an der Seite der Londoner Finanziers dem Kollaps der USA zuzuschauen, bietet die [i]FTD [/i]allerdings nicht an.
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