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Mark Carney gibt zu: Regelbasierte Ordnung war Betrug

Der kanadische Premierminister Mark Carney (sowie Ex-Gouverneur der Bank of England und UN-"Klimabotschafter") bestätigte in seiner Rede in Davos am 20. Januar das Ende der regelbasierten Ordnung. Carney forderte die „Mittelmächte“ auf, sich zu vereinen, um sich gegen den neuen Hegemonialismus der Großmächte zu schützen. Nach seiner Rede erhielt er stehende Ovationen. Hier einige Zitate:

„Jeden Tag werden wir daran erinnert, dass wir in einer Ära der Rivalität zwischen Großmächten leben. Dass die regelbasierte Ordnung verblasst. Dass die Starken tun, was sie können, und die Schwachen leiden, was sie müssen. (…) Jahrzehntelang prosperierten Länder wie Kanada unter der sogenannten regelbasierten internationalen Ordnung. Wir traten ihren Institutionen bei, lobten ihre Prinzipien und profitierten von ihrer Vorhersehbarkeit. Unter ihrem Schutz konnten wir eine wertebasierte Außenpolitik betreiben.

Wir wussten, dass die Geschichte der internationalen regelbasierten Ordnung teilweise falsch war. Dass sich die Stärksten ausnehmen würden, wenn es ihnen passte. Dass Handelsregeln asymmetrisch durchgesetzt wurden. Und dass das Völkerrecht je nach Identität des Angeklagten oder des Opfers mit unterschiedlicher Strenge angewendet wurde.

(…) Hören Sie auf, sich auf die ,regelbasierte internationale Ordnung’ zu berufen, als ob sie noch so funktionieren würde, wie es immer dargestellt wurde. Nennen Sie das System beim Namen: eine Zeit der sich verschärfenden Rivalität zwischen Großmächten, in der die Mächtigsten ihre Interessen mit Hilfe der wirtschaftlichen Integration als Zwangsmittel verfolgen.“

Hier finden Sie mehr zu Mark Carney und seiner bisherigen "wertebasierten" Politik, der er offenbar nachtrauert (BüSo-Broschüre zum Klimaschwindel der Wall Street und City of London, 2020).  So kündigte er in seiner Funktion als Gouverneur der Bank of England in seiner Grundsatzrede auf dem UN-Klimagipfel am 23. September 2019 einen zerstörerischen Pakt der 130 Top-Banken an, um alle Investitionen in spekulative „grüne“ Luft-schlösser zu lenken. Gleichzeitig unterstützte er die Forderungen des Pariser Klimaabkommens, bis 2030 drei Viertel sämtlicher Kohlekraftwerke der Welt stillzulegen. 

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