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Rußland, China, Indien arbeiten zusammen: wann schließen sich die USA an?

Auch wenn das geplante Gespräch zwischen Präsident Putin und Präsident Trump beim G20-Gipfel-Treffen durch die imperiale Kriegspartei sabotiert wurde, fanden zwei wichtige Treffen statt, die Grund zur Hoffnung geben:

Nach dem Ende der G-20-Konferenz gab es am 1.12. ein gemeinsames Abendessen der Präsidenten Donald Trump und Xi Jinping, das beide Seiten als „hocherfolgreich” beschrieben. Die beiden Staatschefs bekräftigten, ihr persönliches Verhältnis sei die wichtigste Grundlage der Beziehungen ihrer Nationen, womit die Voraussetzung für Fortschritte bei mehreren strategischen Fragen geschaffen ist. Vor allem einigten sich Xi und Trump darauf, daß die Spannungen in der Handelspolitik abgebaut werden müssen und man neue Zölle vermeiden sollte, während die bilateralen Verhandlungen wieder beginnen sollen. Möglicherweise wird Präsident Trump selbst die weitere Federführung der Verhandlungen übernehmen.

Zweitens trafen sich Wladimir Putin, Narendra Modi und Xi Jinping – und somit die Staats- und Regierungschefs der drei Länder der ursprünglichen Allianz Rußland-Indien-China (RIC), aus der sich dann mit Brasilien und Südafrika die BRICS-Gruppe entwickelte. Nach diesem Treffen rief der russische Präsident das Dreierbündnis auf, seine „wesentliche Rolle bei der gemeinsamen Arbeit an Schlüsselfragen der Wirtschaftspolitik“ wieder einzunehmen.

In einer twitter-Mitteilung am Montag betonte Präsident Trump dann die Notwendigkeit und das Potential für strategische Zusammenarbeit mit Rußland und China: „ Ich bin sicher, daß Präsident Xi und ich, gemeinsam mit Präsident Putin in naher Zukunft Gespräche darüber beginnen werden, wie wir den großen und ungebremsten Rüstungswettlauf stoppen können. Die USA haben dieses Jahr dafür 716 Mrd. $ ausgegeben.Verrückt!“

Dem kann man nur zustimmen. Wie Präsident Putin in seiner Pressekonferenz am Ende des G20-Gipfels betonte, ist der Dialog über die Schaffung strategischer Stabilität für alle Nationen absolut lebensnotwendig. Rußland sei weiterhin ohne Vorbedingungen zu Gesprächen mit den USA bereit, sagte Präsident Putin. Außenminister Lawrow zufolge haben sich die USA und Rußland darauf geeinigt, den Dialog zwischen hochrangigen Präsidentenberatern wieder aufzunehmen und zu normalisieren.

Auch angesichts der Gefahr eines neuen globalen Finanzcrashs muß die Menschheit auf sicheren Boden kommen, um ein neues Paradigma für Aufbau und Entwicklung zu schaffen, das allen Nationen eine kreative Zukunft gibt. Das alte geopolitische System der Konfrontation und der Finanzglobalisierung ist am Ende! Helfen Sie jetzt mit, den international zirkulierten Aufruf des Schiller-Instituts bekannt zu machen: „Die Staatschefs der USA, Rußlands, Chinas und Indien müssen handeln!“