Die Ereignisse zu Jahresbeginn zeigen, wie sehr die „Energiewende“ der EU einen zentralen Aspekt der Energiepolitik vernachlässigt hat: die Versorgungssicherheit. Am 3.1. führte die Sabotage einer Hochspannungsleitung durch die ökoterroristische „Vulkangruppe“ zu einem vier Tage langen Ausfall der Stromversorgung für 45.000 Haushalte und 2200 Unternehmen im Süden Berlins. In vielen Haushalten fiel mitten im Winter die Heizung aus, weil sie Wärmepumpen hatten, die ohne Strom nicht funktionieren. Der Einbau von Wärmepumpen wurde von der Ampelkoalition stark subventioniert, und die Merz-Regierung hat die Subventionen beibehalten.
Die deutschen Gasspeicher sind zu weniger als 50% gefüllt, ein deutlicher Rückschlag im Vergleich zum Vorjahr. Nach dem irrationalen Ausstieg aus der Kernenergie könnte Deutschland bei einer außergewöhnlichen Kältewelle und einer erneuten „Dunkelflaute” wie im letzten Jahr in eine ernsthafte Energiekrise geraten.
Dies ist das Ergebnis der von Berlin und Brüssel geförderten „grünen Wende” mit dem Ziel, die Wirtschaft - Heizung, Verkehr und Produktion - zu 100% mit Strom zu betreiben. Neben der Ablehnung billiger russischer Energie war diese Politik, die auf der unwissenschaftlichen Annahme des menschengemachten Klimawandels beruht, der Hauptfaktor für einen katastrophalen Prozeß der Deindustrialisierung.
Ironischerweise behauptet die „Vulkangruppe”, sie habe den Terroranschlag in Berlin verübt, um den Ausstieg aus der „fossilen Wirtschaft” zu beschleunigen. Es ist nicht der erste Terrorakt dieser Gruppe (oder Gruppen), die sich hinter diesem Namen versteckt, sie haben 2025 mindestens drei bekannte Sabotageakte verübt. Den deutschen Behörden und Geheimdiensten wird nun zu Recht vorgeworfen, daß sie diese Bedrohung ignorierten.
Und man sollte nicht vergessen: noch immer gibt es keine ernsthaften Ermittlungen, geschweige denn belastbare Erkenntnisse darüber, wer Nord Stream 2 konkret sabotierte.
BüSo-Dossier: https://www.bueso.de/stoppt-gruenen-feudalismus
(Dieser Beitrag wurde am 14.1. aktualisiert.)
Die Bürgerrechtsbewegung Solidarität erhält ihre Finanzmittel weder durch staatliche Parteienfinanzierung noch von großen kommerziellen Geldgebern. Wir finanzieren uns ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden,
deshalb brauchen wir Ihre Unterstützung!
JETZT UNTERSTÜTZEN