WWF stimmt in den Entvölkerungschor ein
17. Mai 2012 • 12:53 Uhr

Nach dem Club of Rome und der britischen Royal Society hat nun auch der - ebenfalls engstens mit der britischen Monarchie verbundene - World Wildlife Fund in einer neuen Studie eine Politik vorgeschlagen, die auf eine Bevölkerungsreduktion auf 1 bis 2 Milliarden Menschen hinausläuft, um angeblich die „Umwelt zu schützen“.

Der am 15. Mai vorgelegte „Living Planet Report 2012“ beruht auf dem Schwindel des „ökologischen Fußabdrucks“ - einem anderen Wort für „begrenzte Ressourcen“. In dem Bericht heißt es, der „Druck“ der Menschheit auf die Natur, um ihren täglichen Verbrauch an Rohstoffen zu decken, sei so stark, daß man 1,5 „Erden“ benötige, damit die Biosphäre sich wieder regenerieren könne. Wenn dies so weitergehe, dann werde man im Jahr 2030 zwei Planeten brauchen, und bis zum Jahr 2050 fast drei. In einem Akt des Zynismus wurde dieser Bericht „weltweit“ von Bord der Internationalen Weltraumstation aus durch den „WWF-Botschafter“ André Kuipers veröffentlicht, der sich darüber ausließ, wie klein unser Planet Erde aus dem Weltraum aus erscheint - anstatt die Erforschung des Sonnensystems und der Galaxie voranzutreiben, wie es der „Extraterrestrische Imperativ“ erfordert.

Nach Aussage des WWF hat sich der „ökologische Fußabdruck“ seit 1966 auf derzeit weltweit 18 Gha verdoppelt, und er wächst weiter. Der „ökologische Fußabdruck“ einer Person ist dabei definiert als die Fläche auf dem Globus, die notwendig ist, um eine Person ein Jahr lang zu erhalten - d.h., das für die Erhaltung dieser Person erzeugte CO2 „auf natürliche Weise zu binden“. Aber die „Biokapazität“ des Planeten zur „natürlichen Regeneration“ betrage nur 12 Gha bzw. 1,8 ha/Person und nicht die 2,7 ha, die nach Angaben des WWF heute pro Person beansprucht werden. Pro Kopf würden also 50% mehr an natürlichen Ressourcen verbraucht, als die Erde selbst regenerieren könne. Das heißt in dieser Logik: Entweder muß 1/3 der Bevölkerung verschwinden, oder der Lebensstandard weltweit um ein Drittel gesenkt werden, was letztenendes aufs Gleiche hinausliefe.

Aber von diesem unsinnigen Geschwätz einmal abgesehen, machen die Autoren deutlich, daß sie im Gleichschritt mit der Entvölkerungs-Kampagne der Oligarchie insgesamt mitmarschieren. Denn sie fordern natürlich nicht, die Anstrengungen zur Erschließung des Mondes, des Mars und der übrigen Planeten zu verstärken, sondern sie schreiben: „Die menschliche Bevölkerungsdynamik ist eine der großen treibenden Kräfte hinter der Zerstörung der Umwelt. Ein Aspekt ist dabei die Gesamtgröße der Weltbevölkerung, die sich seit 1950 mehr als verdoppelt hat - auf 7 Mrd. im Jahr 2011, und man erwartet, daß sie bis 2050 auf 9,3 Mrd. anwächst.“

Damit soll die Zerstörung der produktiven Wirtschaft und in der Folge auch der Bevölkerung gerechtfertigt werden. Der Kontrast zwischen dem ideologisch motivierten „ökologischen Fußabdruck“ und Lyndon LaRouches wissenschaftlichem Konzept der Steigerung des relativen Bevölkerungsdichte-Potentials durch die Steigerung der Energieflußdichte als Maß und Motor für eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik könnte nicht größer sein.

Dabei ist das Konzept der Energieflußdichte ganz einfach zu verstehen. Es war immer das erreichte Technologieniveau, das Rohstoffgrenzen definierte. Wenn z.B. Kohleflöze zu schmal werden, um sie mit herkömmlichen mechanischen Verfahren noch rentabel abzubauen, könnte man mit überhitztem Wasserdampf (mithilfe des inhärent sicheren Hochtemperaturreaktors produziert) direkt unter Tage Methan sythetisieren. Mit der kontrollierten Kernfusion, der nächsten großen Revolution, ließe sich aus einfachem Gestein oder aus Abfallbergen die jeweiligen chemischen Elemente auf wirtschaftliche Art und Weise (wieder)gewinnen. Von der Erfindung des Feuers bis hin zur Nutzbarmachung von Kohle, Öl, Gas, Uran, Deuterium und Tritium – die ganze menschliche Geschichte legt Zeugnis vom Erfindungsreichtum des Menschen ab. Nur wenn wir diesen Pfad des wissenschaftlichen und technischen Fortschritts verlassen, wird die Menschheit so sang- und klanglos verschwinden wie einst die Dinosaurier.

Während der Schwindel der Club of Rome Studien darauf basiert, daß der technische Fortschritt aus den Prognosen verbannt wird, fungiert der WWF als oligarchische Kampforganisation, die den Fortschritt der Menschheit unterdrückt und alle großen Entwicklungsprojekte, gerade auch in den Entwicklungsländern, bekämpft. Und damit wird das ganze Szenario zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung: Die Katastrophe tritt ein, nicht weil es mehr Menschen gibt und wir den technologischen Fortschritt vorantreiben, sondern weil wir letzteren nicht nutzen.





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