Mexikanische Tageszeitung berichtet über LaRouches Warnungen vor Nuklearkrieg
24. Oktober 2012 • 14:11 Uhr

Die große mexikanische Zeitungskette "El Sol de Mexico" brachte am 22. Oktober einen Artikel des bekannten Journalisten und Radio/TV-Moderators Federico LaMont zur strategischen Lage, das auf einem Interview mit Gerardo Castilleja, einem Sprecher der LaRouche-Bewegung in Mexiko, basierte. Der Artikel trug die Überschrift "Wirtschaft und Weltenbrand".

Am Tag der dritten US-Präsidentschaftsdebatte in Boca Baton, so La Mont, sollten die Kandidaten nicht die Tatsache ausklammern, daß "in diesem globalen Dorf", die Auseinandersetzung über die Finanzpolitik zu einer "irreversiblen Konfrontation" der Atommächte führen könne. "Erinnern Sie sich an Roosevelt? Für Lyndon LaRouche wird der gegenwärtige internationale Kontext durch die Desintegration des Finanz- und Währungssystems charakterisiert. Er sieht dies als Resultat monetaristischer Politik der letzten fünf Jahrzehnte, womit zunehmend produktive Aktivitäten durch Praktiken der Finanzspekulationen ersetzt wurden. Warum? Weil es eine Paradigmaverschiebung gab - von der modernen Industriegesellschaft zur heutigen post-industriellen Gesellschaft. Während dieser Zeit hoben Regierungen Bankenregulierungen auf und schafften gleichzeitig große Entwicklungsprojekte ab."

Der Autor behandelt dann die Bedeutung der Inter-Alpha-Gruppe und die Verwicklung der HongShang Banking Corporation in die britischen Opiumkriege gegen China. Schließlich zitiert er Castilleja mit den Worten: "Wenn die Finanzspekulation fortgeführt wird und die Nationalstaaten, wie erwähnt, sich weiter auflösen, wird dies zu einer drastischen Bevölkerungsreduktion und zu mittelalterlichen Strukturen führen."

Der zerstörerischen Effekt einer Politik, die die Bevölkerung für die Finanzspekulation bluten zu lassen, lässt sich selbst in den dürren und ansonsten wenig aussagekräftigen Zahlen des neuen Berichts von Eurostat und IWF nicht verbergen: Danach stieg die kombinierte Verschuldung der Eurozonen-Länder im letzten Jahr auf das höchste Niveau seit Einführung des Euro. Auch die Haushaltsdefizite in allen Krisenländer wuchsen viel stärker als angenommen: Griechische Schulden stiegen von 165.4% auf 170,6% des BIP; in Italien auf 120,7% von 119,2%; Portugal auf 108,1% von 99%; Irlands Staatsverschuldung stieg auf 106,4% von 92,2% und in Spanien auf 69,3% von 61,5%. Während das gesamte Haushaltsdefizit aller Länder der Eurozone zusammengenommen von 6,2% des BIP auf nominell 4,1% fiel, stieg es in allen Ländern, denen drastische Sparpolitik diktiert wurde. Das bedeutet noch drastischere Sparpolitik und kostet noch mehr Menschenleben! In Griechenland betrug der Anstieg 9,4% statt 9,1% BIP; Spanien 9,4% statt 8,5%; Irland 13,4% statt 13%; Portugal 4,4% statt 4,2%. Lediglich Italien blieb bei nominell 3,9% Defizitquote/BIP.

Deshalb muß jetzt endlich eine fundamentale Reorganisation des bankrotten Finanzsystems durch das Glass-Steagall-Trennbankensystem durchgesetzt werden, gefolgt von einem Kreditsystem souveräner Nationen für globalen Aufbau mit großen Projekten! Ansonsten hat die Zivilisation in der Tat keine Chance.