Schellnhubers Forderungen bedeuten Völkermord in nie dagewesenem Ausmaß
24. Juni 2015 • 17:49 Uhr

Helga Zepp-LaRouche, BüSo-Bundesvorsitzende und Gründerin und Vorsitzende des Schiller-Instituts, hatte in ihrem Schlußwort bei der Pariser Konferenz des Instituts die malthusianische Politik hinter dem Schwindel der angeblich vom Menschen gemachten globalen Erwärmung und Schellnhubers Rolle bei dessen Verbreitung scharf angegriffen. Hans-Joachim Schellnhuber (CBE) hatte 2009 im Vorfeld der Kopenhagener Klimakonferenz behauptet, die von ihm berechnete Tragfähigkeit der Erde belaufe sich auf eine Milliarde Menschen. Dabei sind es perfiderweise gerade seine Forderungen nach einer Rückkehr ins vorindustrielle Zeitalter, die, würden sie befolgt, tatsächlich bis zu sechs Milliarden Menschen die Lebensgrundlage entziehen würden. Frau Zepp-LaRouche sagte in Paris:

„1974 fuhr ich zu der UN-Bevölkerungskonferenz nach Bukarest und hatte einen Entwicklungsplan bei mir, der im wesentlichen darauf beruhte, daß man einen umfangreichen Technologietransfer von den Industrieländern in den Entwicklungssektor brauchte. Damit wäre es sehr einfach gewesen, die Unterentwicklung zu überwinden.

Aber was passierte dann? John D. Rockefeller III. präsentierte seinen eigenen Plan, worin erstmals die Begriffe ,nachhaltige Entwicklung’, ,angepaßte Technologie’ usw. auftauchten. ,Angepaßte Technologie’ bedeutet, daß in Afrika nie Eisenbahnen gebaut würden, sie würden kleine Schaufeln und kleine Brunnen in ihren Dörfern bekommen, womit sie Dinge tun könnten, die für sie ,angepaßt’ sind.

Damals waren solche Ideen ganz neu, das sogenannte ,Umweltdenken’ gab es praktisch noch nicht, und alle linken Gruppen, die auf der Bevölkerungskonferenz in Bukarest waren, reagierten auf den Begriff ‚Bevölkerungsexplosion’, da Rockefeller von einer Explosion der Bevölkerungszahl gesprochen hatte und man die Bevölkerung reduzieren müßte. Und alle die linken Gruppen sagten: ,Die Bevölkerungsbombe ist ein Rockefeller-Baby’. Denn man wußte, daß dies ein oligarchisches Interesse war.

Ich intervenierte auf der Konferenz und sagte, das, was Sie hier vorschlagen, ist in der Konsequenz tausendmal schlimmer als Adolf Hitler. Das war absolut wahr, wenn man die Zahl der Menschen berechnet, die infolge der Verweigerung von Technologie, infolge der IWF-Konditionalitäten für die Dritte Welt gestorben sind.

Heute ist die Situation so, daß Herr Schellnhuber, ein CBE - Commander of the British Empire -, ein offener Betrüger und eine psychologisch sehr schwierige Person, um es diplomatisch auszudrücken, Einfluß auf die katholische Kirche ausübt, um die Weltwirtschaft zu ,dekarbonisieren’. Wir haben bereits dagegen gekämpft, als er dies der Bundesregierung vorschlug, denn es bedeutete, sämtliche fossilen Brennstoffe und natürlich auch die Kernenergie zu eliminieren. Und wenn man nur auf erneuerbare Energien (Wind, Sonne usw.) setzt, wird man am Ende eine Tragfähigkeit der Erde von nur noch etwa 1 Milliarde Menschen haben.

Wir haben die Nullwachstumsbewegung bereits seit Anfang der 70er Jahre bekämpft. Damals sagten einige Leute: Wir kann man die Bevölkerung reduzieren? Ja, sagten sie, es gibt die vier Reiter der Apokalypse - Krieg, Tod, Hunger und Seuchen -, und man läßt diese ihre Arbeit tun, so daß sich die Bevölkerung von selbst reduziert.

Wenn es gelingen sollte, diese Politik in die Pariser Klimakonferenz in diesem Jahr einzubringen, was hoffentlich nicht passieren wird, aber es wird massive Versuche hierfür geben, bedeutete dies, diese Institutionen in Einrichtungen für den Völkermord zu verwandeln, und wir müssen dagegen mit allen Mitteln vorgehen. Denn dies ist eine Form des Nazismus oder des Ökofaschismus. Wir müssen deswegen in allen Ländern der Welt mobilisieren, um das zu blockieren, und die letzte Diskussionsrunde auf der Konferenz gab uns dazu ausgezeichnete Munition. Diese Leute sind Betrüger. Vielleicht erinnern Sie sich noch an das alte Plattenlabel mit dem kleinen Hund, der in ein Grammophon schaut [His Master’s Voice]: Auf diese Wissenschaftler trifft der Spruch zu: ,Wes Brot ich eß, des Lied ich sing.’

Das sind keine Wissenschaftler, das sind Leute, deren Tradition auf die Versuche zurückgeht, Leibniz aus der Berliner Akademie zu verdrängen. Sie veranstalten Wettbewerbe, bei denen dann die korruptesten Wissenschaftler gewinnen. Leute wie Kästner und Lessing kämpften gegen diese Kreise. Das ist ein alter Trick der Oligarchie, und heute werden viele dieser Wissenschaftler einfach gekauft. Sie sind keine Wissenschaftler, sondern sie tun nur das, wofür sie Förderungsgelder erhalten. Selbst die besseren Wissenschaftler benutzen eine grüne Fachsprache, um irgendwelche Fördergelder zu bekommen. Dann mogeln sie ihr kleines Projekt hinein, um überhaupt noch Forschung betreiben zu können, aber sie geben ihr einen grünen Namen, um an Gelder zu kommen. Die Korruption des Denkens ist unglaublich.“