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Neueste Nachrichten

Donnerstag, 31. Juli 2014 - 15:15

Die sehr angesehene Gruppe „Veteran Intelligence Professionals for Sanity“ (VIPS) pensionierter US-Geheimdienstler des CIA, NSA, FBI und des Militärs hat in dieser Woche einen Offenen Brief an Präsident Obama veröffentlicht. Darin fordern sie ein Ende der aufhetzerischen Propaganda, mit der die US-Administration Russland beschuldigt, für den Absturz des malaysischen Flugzeuges MH17 über der Ostukraine verantwortlich zu sein. Ferner verlangen sie, daß US-Geheimdienste das präsentieren, was sie wirklich an Erkenntnissen über den Absturz haben.

Mittwoch, 30. Juli 2014 - 16:11

Die Versuche der Bundesregierung, die jetzt beschlossenen, erweiterten Sanktionen der EU als angeblich “richtigen Schritt” und ohnehin als “alternativlos” zu verteidigen, stoßen sich mit dem nüchternen Urteil vieler Experten, darunter dem Rußlandkoordinator der Regierung Gernot Erler, daß die Maßnahmen gegen Russland wenig und kurzfristig schon gar nichts bewirken werden.

Freitag, 11. Juli 2014 - 11:38

Im Rahmen seines zweitätigen offiziellen Besuchs in Moskau am 7. und 8. Juli betonte Serbiens Premierminister Aleksandar Vučić, daß nichts Serben davon abbringen könne, seine strategischen Beziehungen zu Moskau zu verändern. Auch werde das Land am Bau der South-Stream-Erdgas-Pipeline festhalten, die vom russischen Gaskonzern Gazprom durch Bulgarien, Serbien, Ungarn und Österreich gebaut werden soll. Noch am Abend des 8. Juli wurde das South-Stream-Abkommen in Belgrad von Vertretern der beteiligten Firmen unterzeichnet.

Dienstag, 1. Juli 2014 - 11:11

Während die geheimen Verhandlungen zwischen der EU und den USA über das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP laufen, wird ein weiteres, noch geheimeres Abkommen, verhandelt. Dabei geht es um das sog. TISA-Abkommen (Trade in Services Agreement), das 50 Länder, darunter die USA, die EU und die Schweiz, und 68,2% der weltweit grenzüberschreitenden Dienstleistungen umfaßt. An den Verhandlungen nehmen die BRICS-Länder (Brasilien, Rußland, Indien, China und Südafrika) nicht teil.

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Donnerstag, 26. Juni 2014 - 16:34

Sachsen – das Tor zum Osten: Die Eurasische Landbrücke wird Realität!
Rahmenbedingungen für eine produktive Zukunft
Mit der Entscheidung Chinas zur Verwirklichung des Projekts der Neuen Seidenstraße sowie der Bildung der Eurasischen Union durch Rußland, Kasachstan und Weißrußland haben diese Nationen auch für Europa und Deutschland eine Alternative zur Konfrontationspolitik der bankrotten transatlantischen Welt geschaffen. Für diese Politik eurasischer Entwicklung durch kontinentverbindende Infrastrukturkorridore hat die BüSo seit ihrer Gründung Anfang der 90er Jahre mit detaillierten Programmen unter dem Namen Weltlandbrücke mobilisiert, angefangen mit dem „Produktiven Dreieck Paris-Berlin-Wien“.

Mittwoch, 30. Juli 2014 - 18:42

Larry Elliott analysierte im Londoner Guardian vom 22.7., wie stark die EU-Volkswirtschaften vom Handel mit Rußland abhängig sind. Der Rußlandhandel betrug 2013 für Deutschland 66 Mrd.€, die Niederlande 37 Mrd., Italien 30 Mrd., Polen 26,7 Mrd., Frankreich 18 Mrd. und Großbritannien 12,6 Mrd. Schon vor den Sanktionen hatte die deutsche Handelskammer für 2014 einen Rückgang des Rußlandhandels um 10% und einen Verlust von 4 Mrd.€ prognostiziert.

Dienstag, 15. Juli 2014 - 12:49

Die Staaten Kontinentaleuropas sind gezwungen, sich strategisch und wirtschaftlich von der anglo-amerikanischen Empire-Fraktion abzusetzen, weil deren Politik zu verrückt und gefährlich wird. Ein Beispiel sind die Beziehungen zu Rußland. Seit Anfang Juli verhandeln die Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Rußlands direkt mit der ukrainischen Regierung, ohne das amerikanische State Department einzubeziehen.

Dienstag, 8. Juli 2014 - 10:43

Christine Bierre, Repräsentantin des Schiller-Instituts und Chefredakteurin der französischen Zeitung Nouvelle Solidarité, gehörte zu den Rednern eines Kolloquiums am 3. Juli zum Thema „Welche Zukunft für die Ukraine?“, das von der Académie de Geopolitique in der Nationalversammlung in Paris veranstaltet wurde.

Dienstag, 1. Juli 2014 - 10:53

Schon lange vor dem aktuellen Ukraine-Konflikt hat die EU-Kommission systematisch versucht, die Zusammenarbeit europäischer Länder mit Rußland bei Erdgaslieferungen zu sabotieren. So propagierte die Kommission jahrelang das Pipelineprojekt „Nabucco“ von der türkisch-bulgarischen Grenze nach Österreich, als vermeintliche Alternative zur Gasversorgung Europas unter Umgehung Rußlands. Dies scheiterte jedoch, weil es an alternativen Gaslieferanten fehlte. Auch British Petroleum (BP) zog sich von dem Projekt zurück und schloß lieber bilaterale Abkommen mit Rußland.