|
Was Sie tun können! |
Nachrichten
wichtige Themen
Von Helga Zepp-LaRouche
Von Lyndon LaRouche
weitere Themen
Neueste Nachrichten
Die kernkraftfeindliche Politik des Westens treibt die Strompreise in Bulgarien in unerträgliche Höhen. Am 3. März demonstrierten in Bulgarien erneut Zehntausende von Bürgern - 50.000 allein in Varna und weitere Tausende in Sofia, Plovdiv, Burgas, Blagoewgrad, Ruse und Sliven. Auslöser der Proteste, die schon im Februar begannen und zum Sturz der GERB-Regierung geführt hatten, sind die stark angestiegenen Strompreise.
Zwei Tage vor Weihnachten testete China erfolgreich die längste Hochgeschwindigkeits-Bahnstrecke der Welt: 2298 km von Peking nach Guanghzou im Süden. Der Testzug mit hundert Reportern erreichte über 300 km/h und ist für Geschwindigkeiten bis 350 km/h ausgelegt. Am 26.12. wurde der regelmäßige Betrieb aufgenommen. Die Länge der Strecke entspricht ungefähr der Entfernung Berlin - Madrid. Die Fahrzeit wird von bisher 22 auf 8 Stunden reduziert. Chinas Fortschritte auf diesem Gebiet sind erstaunlich.
Chinas Institut für Atomenergie verkündete Ende Oktober, daß der selbständig entwickelte Brutreaktor, der China Experimental Fast Reactor (CEFR), seine letzten Prüfungen bestanden habe und nun den Vollastbetrieb aufnehmen werde. Dieser Prototyp mit einer Stromerzeugungskapazität von 20 MW wurde im Juli 2010 erstmals kritisch und ein Jahr später an das Stromnetz angeschlossen.
Artikel
Die Welt hungert nach kostengünstiger, billiger Energie. Dies zeigt schon die sehr emotional geführte Debatte über die sogenannte Energiewende weg von der Kernenergie und hin zu sog. erneuerbaren Energieformen, die sich letztlich aber allesamt als eine Variation der Nutzung von Solarenergie verstehen lassen.
Die Kernkraftbehörden Chinas und Russlands unterzeichneten am 5. Juni einen langfristigen Fahrplan für alle gemeinsamen Kernenergieprojekte. Auch diskutiert wurden Pläne für den Bau eines Schnellen-Neutronen-Reaktors. Bereits im Sommer könnten Dokumente zur Ausarbeitung des Projektes unterzeichnet werden.
Das Reaktorunglück in Fukushima vom letzten März, veranlasste China, ein Moratorium auf alle neuen Kernkraftwerke zu erklären, bis deren Sicherheit garantiert sei. Nach Überprüfung aller Anlagen wurde jetzt ein erster neuer Reaktor in Betrieb genommen.
Dreißig frühere Direktoren französischer Kernkraftwerke veröffentlichten am 3.10. eine Presseerklärung mit einem Aufruf gegen die Entscheidung der französischen Regierung, bis 2016 den Druckwasserreaktor im elsässischen Fessenheim an der deutschen Grenze zu schließen. Fessenheim wurde 1978 in Betrieb genommen und ist damit der "älteste" französische Reaktor. Die meisten der Unterzeichner haben die von Präsident De Gaulle und dann von Pompidou geförderte französische Nuklearindustrie in den 1970er Jahren mitaufgebaut.
Am 25. Oktober wurde ein nationaler Plan für die Sicherheit der Kernreaktoren und den Einsatz der Kernenergie (2011-2020) bei einer Sitzung des chinesischen Staatsrates unter Vorsitz von Ministerpräsident Wen Jiabao genehmigt. Ebenso wurde ein nationales Energieprogramm bis 2015 verabschiedet. Damit steht dem Bau neuer Kernkraftwerke, der nach dem Fukushima-Unfall unterbrochen war, jetzt nichts mehr im Wege.
In Japan hat die Wiederinbetriebnahme des zweiten Reaktors bei Ohi begonnen. Er soll in etwa zehn Tagen die volle Stromkapazität ins Netz einspeisen.
Die russische Presse berichtete am 5. April über Fortschritte bei der Entwicklung von Nuklearantrieben für die Raumfahrt. Der Leiter des Programms sprach darüber mit der Nachrichtenagentur Interfax. Das Projekt begann im Jahr 2010, und gegenwärtig werden verschiedene nukleare Brennstoffe getestet. Denis Kowalewitsch, der Vorsitzende des nuklearen Cluster-Programmes in Skolkowo, berichtete, dass derzeit ein Entwurf für ein solches Triebwerk erarbeitet wird.