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Montag, 23. März 2015 - 19:12

Der frühere Gouverneur des US-Bundesstaats Maryland, Martin O’Malley, ein möglicher Präsidentschaftskandidat der Demokratischen Partei 2016, intensiviert seine Kampagne für eine strikte Glass-Steagall-Bankentrennung. Im Rahmen eines Aufenthalts in Iowa, wo traditionell die ersten Vorwahlen für die Präsidentschaft stattfinden, veröffentlichte er am 20.3. unter dem Titel „Verhindert einen neuen Crash, reformiert die Wall Street“ einen Beitrag im Des Moines Register, der wichtigsten Tageszeitung des Bundesstaats.

Montag, 16. März 2015 - 19:19

Ein möglicher Kandidat für die US-Präsidentschaftswahl 2016 hat in der letzten Woche mit seinen Reden und Interviews der Wall Street einen Schock versetzt. Auf die Frage, was das wichtigste wäre, was er als Präsident tun würde, um das Einkommen der arbeitenden Bevölkerung wieder zu verbessern und die Einkommensschere zu verkleinern, antwortete der frühere Gouverneur des Staates Maryland und Bürgermeister von Baltimore, der Demokrat Martin O’Malley, kurz und bündig: „Glass-Steagall wieder einführen.“

Montag, 9. März 2015 - 19:38

Mit dem Liquiditätspumpen der EZB (1 Bio. € ) und dem ersten „Bail-in“ im Fall der österreichischen „Bad Bank“ HETA hat eine neue Phase der EU-Politik begonnen. Beides soll dazu dienen, das System zu retten, hat aber ein großes zerstörerisches Potential: wenn die EZB-Politik fortgesetzt wird, wird sie den Geldwert ruinieren, und dieser „Bail-in“ wird laut Warnungen etlicher Analysten unmittelbar Rückwirkungen auf den Anleihenmarkt haben.

Montag, 9. März 2015 - 12:35

Die deutsche Regierung ist nicht nur hartherzig gegenüber den Griechen, die in demokratischem Wahlgang eine neue Regierung gewählt haben, weil sie nicht länger durch die Troika in ein Land der Dritten Welt transformiert werden wollen; das Bundesfinanzministerium ist auch total inkompetent in finanziell-wirtschaftlichen Dingen.

Dienstag, 24. Februar 2015 - 12:16

In der Schweiz veröffentlichte die Regierung ihre Antwort auf den Antrag für eine Bankentrennung, der vor zwei Jahren im Nationalrat (Parlament) mit einer Mehrheit von Sozialdemokraten (SP) und Schweizerischer Volkspartei (SVP) beschlossen worden war. Wie erwartet, lautet die Antwort in einer kurzen Stellungnahme vom 18. Februar, es sei keine Änderung im Regulierungsmodell notwendig. Die Regierung stützt ihre Entscheidung auf einen Bericht einer „Expertengruppe“ von Bankleuten und sog. „Aufsehern“ wie dem Finma-Chef Mark Branson, einem der Autoren der Schweizer Bail-in-Regelung.

Montag, 16. März 2015 - 19:23

Die isländische Regierung setzte am 12.3. die Europäische Union (EU) davon in Kenntnis, daß sie ihren Antrag auf EU-Mitgliedschaft zurückzieht. Island hatte im Juli 2009 die Mitgliedschaft beantragt, nachdem der Finanzkrach in den USA die Banken des Landes verheerend getroffen hatte und die isländische Krone um fast 50% abgewertet werden mußte. Aber die Verhandlungen steckten fest und wurden nach der letzten Wahl im April 2013, mit der das Mitte-Rechts-Bündnis aus Fortschrittspartei und Unabhängigkeitspartei an die Regierung kam, auf Eis gelegt.

Artikel von Zepp-LaRouche

Sonntag, 15. März 2015 - 15:11

Der ehemalige Gouverneur von Maryland, Martin O’Malley, macht derzeit in den USA Schlagzeilen, weil er der erste Anwärter der Demokratischen Partei ist, der bisher eindeutig erklärt hat, daß er sich an der Präsidentschaftskampagne beteiligen wird und daß die erste Maßnahme, die er als Präsident durchsetzen würde, die Wiedereinführung des Glass-Steagall- Trennbankengesetzes wäre.

Artikel von Zepp-LaRouche

Montag, 9. März 2015 - 13:11

Der Verzweiflungsschritt von EZB Mario Draghi, die Eurozone mit 1,14 Billionen Euro an sogenannter „Quantitativer Erleichterung“ zu überschwemmen, gleichzeitig aber Griechenland und Zypern von diesem dubiosen Geldsegen auszuschließen, wird sich in zweifacher Weise als Beschleuniger des unvermeidlichen Zusammenbruchs des transatlantischen Finanzsystems erweisen.

Dienstag, 3. März 2015 - 16:25

Während einer Debatte im Europäischen Parlament am 26.2. gab es einen hitzigen Austausch zwischen EZB-Chef Mario Draghi und dem griechischen Abgeordneten Notis Marias, der der EZB einen gigantischen Interessenkonflikt vorwarf, da sie gleichzeitig Gläubiger und Aufseher und wie ein „Staat im Staate“ sei. Marias sagte, die EZB stürze im Rahmen der Troika Länder in Armut und erpresse im Namen einer angeblichen „Eurorettung“ Völker und Regierungen. Die Entscheidung der EZB vom 4.2., keine griechischen Staatsanleihen mehr als Sicherheiten zu akzeptieren, sei illegal.

Samstag, 21. Februar 2015 - 13:24

Die angeblichen „Rettungspakete“, die Griechenland aufgezwungen wurden, um die europäischen Großbanken zu stützen, haben die „Schulden“ des Landes deutlich vermehrt.