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Neueste Nachrichten

Dienstag, 27. Januar 2015 - 17:28

„...Wenn die Nationen der EU mit gutem Willen am Verhandlungstisch zusammenkommen und entschlossen sind, gemeinsam die Probleme zu lösen, um zum Aufbau einer gedeihenden Gemeinschaft von Nationen beizutragen, dann läßt sich auch die Euro-Frage ohne die Hysterie angehen, die die Debatte seit dem Beginn der Krise auszeichnet.

Montag, 26. Januar 2015 - 18:46

Die Parlamentswahl in Griechenland am 25.1., die mit einem überragenden Erfolg von SYRIZA endete, war ein klares Signal gegen die mörderische Austeritätspolitik der Troika (EU, EZB, IWF) und gegen die Bankenrettung.

Donnerstag, 22. Januar 2015 - 20:07

Als die Schweizerische Nationalbank (SNB) am 15. Januar die auf 1,20 fixierte Bindung des Schweizer Franken an den Euro aufhob, löste sie damit ein Beben an den Finanzmärkten aus, dessen Auswirkungen jetzt immer deutlicher werden. Der Wert des Franken stieg gegenüber dem Euro kurzfristig um 41%, fiel dann wieder ein wenig, aber mit der Entscheidung der EZB auf Teufel komm raus Geld zu drucken, ist ein weiteres Auseinanderdriften der Wechselkurse absehbar, was die im folgenden geschilderten Probleme weiter verschärfen wird.

Freitag, 16. Januar 2015 - 21:06

Die Kongreßabgeordnete Marcy Kaptur (Dem.-Ohio), eine der führenden Kämpferinnen für die Rückkehr zu Roosevelt's strikter Bankentrennung, brachte am 14. Januar ihr Glass-Steagall-Gesetz erneut im neugewählten Kongreß als H.R. 381 (House Resolution 381) ein. Der Gesetzesvorschlag trägt den gleichen Titel wie ihr Antrag (H.R.

Dienstag, 2. Dezember 2014 - 23:14

Am vergangenen Samstag (29.11.2014) hat der Bundesparteitag der SPÖ auf Antrag der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) die Forderung nach einer Bankentrennung gemäß des Glass-Steagall-Standards beschlossen. „War auf dem letzten Parteitag 2012 ein entsprechender Antrag der ACUS lediglich dem Bundesvorstand zugewiesen worden und war der Leitantrag seinerzeit in seinen Aussagen zur Bankentrennung sehr schwammig, so ist damit in der Forderung endlich Klarheit hergestellt worden“, erklärte ein Sprecher der Arbeitsgemeinschaft.

Text des angenommenen Antrags:

Montag, 26. Januar 2015 - 19:00

Die Dynamik für eine grundsätzliche Veränderung des Kurses, weg vom bankrotten EU-Empire, ergreift vor allem die EU-Staaten, in denen 2015 Wahlen anstehen.

In Spanien sagte Pablo Iglesias, der Anführer der Podemos-Bewegung, der Erfolge bei der Kommunalwahl im Mai und Parlamentswahl in November prognostiziert werden: „Die Hoffnung kommt, die Angst entflieht. SYRIZA, Podemos, wir werden gewinnen.“

Montag, 26. Januar 2015 - 12:37

Nach den Gelddruckorgien der amerikanischen Federal Reserve und der Bank von Japan in den letzten sechs Jahren hat nun auch der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, eine „quantitative Lockerung“ (quantitative easing) zur Stützung der europäischen Banken angekündigt. Sie ist verglichen mit den USA klein, wird aber dennoch ausreichen, um den Euro zu entwerten und die Eurozone zu zerstören. Die verzweifelten Banken der Wall Street und der Londoner City und ihre internationalen Partner glauben trotzdem nicht, daß das Paket auch nur annähernd groß genug ist.

Freitag, 16. Januar 2015 - 21:29

Im Kampf gegen die Dominanz der Wall Street über die politischen Entscheidungen der Vereinigten Staaten findet am Samstag, dem 17. Januar um 20:00 Uhr (MEZ), eine Veranstaltung des internationalen Schiller-Instituts in New York statt, die live übertragen wird.

Zur Übertragung

Montag, 15. Dezember 2014 - 18:58

Am späten Abend des 11. Dezember stimmte das US-Repräsentantenhaus schließlich für ein Haushaltsgesetz, das u.a. Banken auf Kosten der Steuerzahler mehr Schutz bei hochriskanten Derivatgeschäften gewährt. Mit dem an das Bewilligungsgesetz für laufende Staatsausgaben angehängten Zusatz wird die einzige Beschränkung des Dodd-Frank-Gesetzes bei der Garantie der Bundeseinlagenversicherung (FDIC), nämlich für Swap-Derivate, wieder aufgehoben.

Dienstag, 18. November 2014 - 13:30

Der verschärfte Finanzkrieg gegen Rußland hat eine Debatte über einen Kurswechsel der Banken- und Kreditpolitik des Landes ausgelöst. Akademiemitglied Sergej Glasjew, ein Berater Präsident Putins zur eurasischen Integration, kritisiert beständig das Verhalten der Zentralbank und fordert Kapitalkontrollen. Und der einflußreiche Ökonom Michail Deljagin sagte am 13.