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Australischer Bischofsrat greift Wiederaufleben von Nazieuthanasie an

Der römisch-katholische Bischofsrat in Australien hat eine Kampagne gegen die "Nazipraktiken" von Euthanasie und Eugenik begonnen. Am 23.-26. Januar soll in Melbourne eine Konferenz katholischer Bioethiker stattfinden, die die Bischöfe auffordern, sich dieser Problematik anzunehmen. Bei der Konferenz wird es auch um Euthanasie am Lebensende gehen.

"Australien gleitet in Nazipraktiken ab", warnte die Katholische Kirche von Westaustralien in ihrer Zeitung [i]"The Record"[/i] vom 19.1.2011.  "Die erneute Kampagne für eine Legalisierung der Euthanasie in Australien zeigt, daß die Nazipraxis der Eugenik in der Gesellschaft überhand nimmt", so der Melbourner Weihbischof Peter Elliott. Euthanasie zu praktizieren, beinhalte das Prinzip der Eugenik, so Bischof Elliott, denn "einige Menschen werden als nicht lebensfähig eingestuft, sich weiter auf diesem Planeten aufzuhalten - wegen ihrer gesundheitlichen Situation, einer Behinderung oder einfach aufgrund ihres Alters." Als ein Beispiel dafür nannte er den international berüchtigten sog. Bioethiker Peter Singer, der sich beispielsweise für Kindestötungen aus eugenischen Gründen einsetzt. 

In Australien, so berichtet [i]"The Record"[/i], sei Eugenik zu einer solch weitverbreiteten Praxis geworden, daß etwa 90% aller Kinder, bei denen im Mutterleib eine Erkrankung festgestellt wird, abgetrieben würden. Kinder, die dennoch mit Behinderungen zur Welt kommen, ließe man häufig verhungern oder gäbe ihnen starke Medikamente.*

In einem weiteren Beitrag wies der katholische Melbourner Bioethiker Nicholas Tonti-Filippini darauf hin, daß die Praxis, die "Schwachen auszusortieren", bereits vor den Nazis in Gang gesetzt worden war. Tonti-Filippini zitiert einen Churchill-Brief, den dieser 1910 als Innenminister an den britischen Preministerminister schrieb. Darin forderte dieser die rasche Durchsetzung von Eugenik-Gesetzgebung mit den Worten: "Das unnatürliche und immer schnellere Wachstum der geistesschwachen Klassen stellt, zusammengenommen mit der stetigen Drosselung der sparsamen, vitalen und überlegenen Bestände eine Gefahr für die Rasse dar, die man unmöglich übertreiben kann. Ich meine, daß die Quellen, aus denen der Strom des Wahnsinns gespeist wird, vor Jahresfrist gestoppt und verstopft werden sollten." (englischer Wortlaut:"The unnatural and increasingly rapid growth of the feeble-minded classes, coupled with a steady restriction among all the thrifty, energetic and superior stocks constitute a race danger which it is impossible to exaggerate. I feel that the sources from which the stream of madness is fed should be cut off and sealed up before another year has passed.")

Tonti-Filippini: "Wenn wir über Eugenik sprechen, tendieren wir dazu, an die Schrecklichkeiten von Nazi-Deutschland zu denken. Wir vergessen, daß die Eugenikbewegung weit verbreitet war und von den meisten westlichen Regierungen unterstützt wurde. Man hat auch vergessen, daß die schlimmsten Exzesse der Nazimedizin mit  Menschen mit Entwicklungsstörungen und psychischen Erkrankungen begannen. Zur Eliminierung dieser Menschen wurde in Hadamar eine Einrichtung geschaffen." Der [i]"Record"[/i] erinnert daran, daß "der erste Transport geistig kranker und behinderter Menschen am 13. Januar 1941 im neu errichten Tötungszentrum Hadamar bei Limburg aus der Psychiatrischen Klinik Eichberg eintraf. Nach ein paar Stunden wurden die Patienten mit Gas ermordet und ihre Überreste im Krematorium verbrannt. Bis August desselben Jahres wurden mehr als 10.00 Menschen in der Gaskammer von Hadamar umgebracht."

Der australische Citizens Electoral Council (CEC), die LaRouche-Organisation in Australien, ist seit langem mit offensiven Kampagnen gegen die wiederholten Versuche, Euthanasie in Australien durchzusetzen, aktiv. Der CEC hat vor allem auf die "Euthanasie-Ökonomie" hingewiesen, die dieser Politik in Wahrheit zugrunde liegt. Die Menschen sollen sich "thrifty", also "sparsam und kostenbewußt" verhalten. Wenn sie das nicht freiwillig tun, um ein bankrottes Finanzsystem zu stützen, dann zieht man eben andere, "historisch bewährte" Saiten auf. 

Aber da genau diese hässliche Realität des globalisierten, bankrotten britischen Finanzempires jetzt für jedermann offensichtlich wird, kann auch ein erfolgreicher Widerstand dagegen international mobilisiert werden. Also helfen Sie mit, die Neuordnung dieses bankrotten Weltfinanzsystems und eine Aufbaupolitik für eine wachsende Weltbevölkerunbg durchzusetzen. Erst kommen die Menschen![i] [/i]

[i]*Es heißt, dies geschehe, "wenn die Eltern diese Kinder nicht wollten", aber auch das ist vermutlich mittlerweile nur noch ein Feigenblatt, wenn man z.B. sieht, daß es mit "Willensbekundungen" nicht weit her ist, wenn beispielsweise in Dänemark, Patienten, die ausdrücklich eine Wiederbelebung wünschen, im Krankenhaus unwissend mit dem gegenteiligen Vermerk gekennzeichnet werden. [/i]