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Geheimpapier enthüllt Kriegshysterie gegen Russland

Wie die BILD-Zeitung berichtet, hat das deutsche Verteidigungsministerium in einem (nun nicht mehr) geheimen Bericht detailliert einen möglichen "Weg in den Konflikt" zwischen Russland und dem westlichen Verteidigungsbündnis beschrieben. Sowohl das russische als auch das westliche Vorgehen werden darin Schritt für Schritt dargestellt. Unter anderem rechnet die Bundeswehr laut BILD mit der Mobilisierung von Hunderttausenden NATO-Soldaten und einem unmittelbar bevorstehenden Kriegsausbruch im Sommer 2025. Fox News titelte in jenem "untertriebenen Stil", für den der amerikanische Boulevardjournalismus weltweit bekannt ist: "Durchgesickerte deutsche Dokumente zeigen, dass die Führung sich auf den durch Russland initiierten 3. Weltkrieg vorbereitet."

Fox listet dann eine Reihe von hysterischen Hypothesen auf. "BILD beschreibt ein Szenario, das zeigt, dass Russland im Juli damit beginnen könnte, schwere Cyber-Angriffe im Baltikum zu starten. Diese Cyber-Angriffe in Estland, Litauen und Lettland würden sich auf Russlands (natürlich) falsche Behauptungen stützen, dass die russischsprachigen Minderheiten in diesen Ländern in einem Maße ungerecht behandelt werden, das ein Eingreifen erfordere.

Ein Gewaltausbruch gegen die russische Minderheit in diesen Ländern würde dann die Mobilisierung russischer Truppen rechtfertigen, die bis September nach Belarus und Westrussland entsandt würden. Im September könnten die Zusammenstöße dann eskalieren, so die geheimen Dokumente, und von Putin zum Anlass genommen werden, die nächste Phase namens ,Zapad 2024' einzuleiten, die als groß angelegte Militärübung mit etwa 50.000 russischen Soldaten in Westrussland und Weißrussland beschrieben wird.

Bild berichtet, dass Russland demnächst weitere 200.000 Mann in die Armee einberufen wolle, um ab dem Frühjahr eine neue Offensive gegen die Ukraine zu starten. In den Sommermonaten würde Russland dann verstärkt mit offenen Angriffen auf den Westen beginnen - auch mit schweren Cyberattacken. Das Großmanöver "Zapad 2024" mit 50.000 Soldaten im Westen Russlands und Weißrussland soll im September beginnen. Ende des Jahres würde es zu einem russischen Einmarsch in Gebiete der Ostukraine kommen, woraufhin die NATO am "Tag X" im Sommer 2025 rund 300.000 Soldaten an die Ostflanke der Ukraine verlegen würde.

Die russische Antwort? Yahoo News berichtete, dass "die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, in einem Telegram-Posting am 15. Januar die Darstellung der BILD-Zeitung als "Horoskop des letzten Jahres für Fische im Krebs" bezeichnet habe. Und auch das deutsche Verteidigungsministerium wollte sich zu den Informationen nicht äußern. Nur soviel: "Grundsätzlich kann ich Ihnen sagen, dass die Betrachtung verschiedener Szenarien - auch wenn sie extrem unwahrscheinlich sind - zum militärischen Alltagsgeschäft, insbesondere in der Ausbildung, gehört", so ein Sprecher des Ministeriums gegenüber BILD.

Man beachte, dass just in dem Moment, in dem sich auf den mit Traktoren gefüllten Straßen Deutschlands heftiger Widerstand gegen die Wirtschafts- und Militärpolitik der Anglosphäre regt, dieses "Geheimdokument" durchsickert. Will hier jemand das Thema wechseln? Interessanterweise fällt die ominöse Warnung vor einem Krieg im Sommer 2025 mit dem Termin der nächsten Bundestagswahl in Deutschland zusammen. Vielleicht bedeutet das ja, dass die Wahlen wegen des Krieges abgesagt werden könnten… 

Eins ist auf jeden Fall klar: Mit solchen Horrorszenarien soll die Bevölkerung hierzulande weichgekocht werden, um den Übergang zur Kriegswirtschaft (Kanonen statt Butter) und zur "Kriegstüchtigkeit" widerstandslos hinzunehmen. Und während Verteidigungsminister Pistorius noch von einem möglichen Krieg mit Rußland in acht Jahren sprach, scheint die NATO-Führung den Krieg vorziehen zu wollen. Das würde zumindest mit den Äußerungen des schwedischen Ministers für Zivilschutz übereinstimmen, der auch davon sprach Schweden müsse sich auf Krieg in nächster Zeit vorbereiten. Es sollte doch nachdenklich stimmen, daß just in dem Moment, da ein Staat der NATO beitritt (oder möchte), dort die Gefahr eines Krieges heraufbeschworen wird. Ohne NATO wäre die Welt entschieden sicherer.

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