Nachrichten

Neueste Nachrichten

Freitag, 11. Dezember 2015 - 18:49

Qian Zhimin, Hauptgeschäftsführer des chinesischen Kernenergieunternehmens China National Nuclear Corporation erläuterte am 8. Dezember das große Entwicklungspotential für die Kernenergie in Ländern entlang der Neuen Seidenstraße und der Maritimen Seidenstraße für das 21. Jahrhundert. „Es gibt über 60 Länder“ entlang des „Wirtschaftsgürtel,“ sagte er, „und etwa 40 davon wollen ihre Nuklearindustrie entwickeln. Nach unserer Berechnung könnten wir 30 Kernkraftwerke exportieren, wenn China 20 % dieses Markts bekäme.“

Montag, 26. Oktober 2015 - 18:24

Der erste Staatsbesuch des chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Großbritannien stand im auffälligen Gegensatz zu seiner jüngsten USA-Reise. Während Präsident Obama ihn kühl empfing, wurde Xi sowohl von der konservativen Regierung des Premierministers Cameron als auch vom Chef der oppositionellen Labour Party, Corbyn, begeistert aufgenommen. Man sprach allgemein von einem „Win-win-Besuch“. Im Gegensatz zur USA-Reise einigten sich Chinesen und Briten auch auf Wirtschaftsprojekte über 30 Mrd. Pfund.

Dienstag, 1. September 2015 - 10:01

In der letzten Augustwoche war der russische Präsident Wladimir Putin in Moskau Gastgeber separater Treffen mit Staats- und Regierungschefs aus Ägypten, Jordanien und Abu Dhabi, deren Gesprächsthemen vom Krieg in Syrien bis zum Bau von Kernreaktoren reichten. Alle drei Gäste besuchten auch die russische Luft- und Raumfahrtausstellung MAKS.

Dienstag, 9. Juni 2015 - 18:01

In den letzten fünfzig Jahren wurden fast alle Kernkraftwerke in den entwickelten Industrieländern gebaut und betrieben. Aber die vergangenen zwölf Monate brachten einen dramatischen globalen Paradigmenwandel, was sich bei der 7. internationalen Kernkraftkonferenz „Atomexpo“ vom 1.-3. Juni in Moskau zeigte.

Dienstag, 14. April 2015 - 10:14

Indiens Ministerpräsident Narendra Modi trat am 10. April seine erste Europareise an, mit Treffen in Frankreich und dann einem Besuch in Deutschland, wo er am Sonntag die Hannover Messe eröffnete.

Freitag, 11. Dezember 2015 - 18:46

Am 4. und 5. Dezember fand in Johannesburg das 6. Forum für Chinesisch-Afrikanische Zusammenarbeit (FOCAC, www.focac.org) statt. Der chinesische Präsident Xi Jinping hielt dort eine Rede, die mit großer Begeisterung aufgenommen wurde. Die Beseitigung der Armut habe Vorrang vor allem anderen. „Armut ist die Grundursache des Chaos“, sagte er, „und Entwicklung enthält den Schlüssel, um alle Probleme zu lösen.“ Er betonte Chinas Absicht, Afrika zu unterstützen, eine unabhängige Entwicklung zu sichern, und stellte Chinas berühmte neue „win-win“-Aussicht vor.

Dienstag, 29. September 2015 - 11:33

Die Revolte gegen das neue nukleare Wettrüsten in Europa, die von der LaRouche-Bewegung in Belgien „Agora Erasmus“ angestoßen wurde, hat auf Deutschland übergegriffen. Am 22. September sendete das ZDF-Magazin Frontal 21 einen Beitrag über die taktischen Kernwaffen, die in Deutschland stationiert werden sollen, dazu gab es Dementi und Gegendementi aus Washington und Moskau.

Montag, 20. Juli 2015 - 17:10

Ein wichtiger Ausdruck der Wachstumspolitik der BRICS ist der gemeinsame Ausbau der Kerntechnik:

Die russische Regierung ist nach Angaben des Konzerns Rosatom bereit, Südafrika das Kapital für den Bau der geplanten acht Kernkraftwerke mit einer Gesamtkapazität von 9600 MW vorzustrecken. Die Schätzungen der Kosten liegen zwischen 37 und 100 Mrd.$. Dem für Afrika zuständigen Rosatom-Vizepräsidenten Viktor Polikarpow zufolge ist der Kredit auf 20 Jahre angelegt und Südafrika muß erst nach der Inbetriebnahme des ersten Reaktors mit der Rückzahlung beginnen.

Artikel

Freitag, 24. April 2015 - 8:42

[author]Von Andrea Andromidas[/author]

Vor genau einem Jahr hatte Minister Gabriel seinen hellen Moment, als er beim Besuch des Solarkomponenten Herstellers SMA am 17.4.2014 in Kassel folgendes sagte:

„Die Wahrheit ist, dass die Energiewende kurz vor dem Scheitern steht.” ... „ Die Wahrheit ist, dass wir auf allen Feldern die Komplexität der Energiewende unterschätzt haben”, und „Für die meisten anderen Länder in Europa sind wir sowieso Bekloppte.”

Mittwoch, 25. Februar 2015 - 16:56

Argentinien hat aus eigener Kraft das Kernkraftwerk Atucha II fertiggestellt, dessen Bau auf Druck des Auslands zwölf Jahre lang unterbrochen war. Die argentinische Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner feierte am 18. Februar zusammen mit Tausenden Wissenschaftlern, Ingenieuren und Facharbeitern des Nuklearsektors die Eröffnung des Kernkraftwerks Atucha II „Néstor Kirchner“, der an diesem Tag erstmals 100% seiner Einspeiseleistung erreichte.